| UVP | 7.009 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2026~ | |
| UVP | 6.220 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Fahrkomfort
- Preis
- Bedienung
- Cruisen
- Nicht sportlich
- geringes Gewicht
- einsteigerfreundlich
- gutmütiger Motor und einfache Handhabung
- günstiger Unterhalt
- alltagstauglich
- solide Honda-Qualität
- Sitzbank unbequem bei langen Fahrten
- kleiner Tank, begrenzte Reichweite
- Fahrwerk für schwere Fahrer etwas zu soft
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 190 | kg |
| Radstand | 1.490 | mm |
| Länge | 2.190 | mm |
| Radstand | 1.490 | mm |
| Sitzhöhe: | 690 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
| Gewicht | 142 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.230 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 880 | mm |
| Höhe | 1.200 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 471 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Einzylinder-Viertaktmotor | |
| Hubraum | 286 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 76 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 46 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 155 | km/h |
| Tankinhalt | 11 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 303 | km |
| Leistung | 27 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 27 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 132 | km/h |
| Tankinhalt | 8 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 250 | km |
Fahrwerk
| Federung vorne | Telegabel 41 mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | ZR | |
| Reifen hinten | ZR | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | 43mm Upsidedowngabel (Federweg 260)mm | |
| Federung hinten | Pro-Link-Schwinge (Federweg 260)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 80/100-21M/C 51P | |
| Reifen hinten | 120/80-18M/C 62P | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 295 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einscheibenbremse mit Doppelkolbenbremszange ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremsanlage mit Einkolbenbremszange ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Also: Daumen hoch, oder nicht? Ganz klar, Daumen hoch. Selten kann man mal ein Motorrad fahren, was vielleicht den persönlichen Geschmack nicht trifft und schon gar nicht den Fahrstil – das aber trotzdem Sympathiepunkte ohne Ende einfährt.
Dazu ist es eine Honda, will sagen: Hohe Qualität ist gewährleistet, einfache Bedienung wie schon erwähnt auch. Verhindert vielleicht der Preis den Kauf? Nein, 6075 Euro Neupreis sind es, den ganzen Spaß gibt es also für kleines Geld.
Das Testbike wurde uns von Motofun in Kaltenkirchen zur Verfügung gestellt.
Fazit - was bleibt hängen
Die Honda CRF 300 L Modell 2025 ist kein Motorrad der großen Gesten, sondern eines der klugen Kompromisse. Sie bietet genug Leistung für Alltag und Landstraße, genügend Offroad-Talent für echte Abenteuer abseits befestigter Wege und genug Komfort, um nicht nur als Spielzeug zu gelten. Die Modellpflege 2025 verbessert wichtige Details, ohne den Charakter zu verwässern. Besonders die modernere Beleuchtung, die überarbeitete Fahrwerksabstimmung und die weiter verbesserte Alltagstauglichkeit stärken ein ohnehin überzeugendes Gesamtpaket.
Wer ein leichtes, ehrliches und bezahlbares Dual-Sport-Motorrad sucht, findet in der CRF 300 L eine der stimmigsten Optionen ihrer Klasse. Sie ist nicht perfekt, aber sehr konsequent. Gerade dadurch wirkt sie im Test so überzeugend. Statt mit Leistungsdaten zu prahlen, lädt sie dazu ein, kleinere Straßen, Feldwege und neue Routen zu entdecken. Für Einsteiger, Pendler, Minimalisten und Abenteuerfahrer mit realistischem Anspruch ist sie eine klare Empfehlung. Die beste Beschreibung lautet vielleicht: Die Honda CRF 300 L 2025 ist kein Motorrad, das alles spektakulär kann – aber sie kann erstaunlich vieles erstaunlich gut.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
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Honda CMX 500 Rebel vs Honda CRF 300 L: Vergleich für unterschiedliche Fahrstile
Wer zwischen der Honda CMX 500 Rebel und der Honda CRF 300 L schwankt, entscheidet im Grunde nicht nur über zwei Modelle, sondern über zwei sehr verschiedene Motorradwelten. Die Rebel steht für entspanntes Cruisen, eine entspannte Sitzhaltung und ein klares, alltagstaugliches Auftreten. Die CRF 300 L dagegen ist auf das Abenteuer ausgelegt: leicht, agil und mit einem Charakter, der auch abseits der Straße Spaß macht.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Unterschiede herausgearbeitet – damit leichter wird, welches Motorrad zum eigenen Alltag und zu den eigenen Touren passt.
Grundcharakter: Cruiser-Flow vs. Enduro-Agilität
Die Honda CMX 500 Rebel wirkt wie gemacht für Fahrten, bei denen der Weg das Ziel ist: Stadtverkehr, Landstraße und gemütliche Ausflüge. Das Konzept ist auf Komfort und ein ruhiges, gutmütiges Fahrgefühl ausgelegt. Die Maschine vermittelt dabei eher „entspannt ankommen“ als „maximal fordern“.
Die Honda CRF 300 L ist dagegen ein Motorrad, das sich schnell nach „mehr“ anfühlt: Neben dem Alltag spielt auch der Untergrund eine große Rolle. Sobald die Strecke unruhiger wird – Feldweg, Schotter, Waldkante oder ein bisschen Offroad – zeigt die CRF 300 L ihren Vorteil. Sie ist darauf ausgelegt, auch dort noch kontrollierbar zu bleiben, wo ein klassisches Straßenmotorrad schnell an Grenzen stößt.
Sitzposition und Ergonomie: entspannt sitzen oder aktiv fahren
Bei der Rebel steht eine eher entspannte Sitzposition im Vordergrund. Das sorgt für ein angenehmes Gefühl bei längeren Fahrten in gemäßigtem Tempo. Die Haltung unterstützt den Cruiser-Charakter: weniger „Kampfhaltung“, mehr „einfach fahren“. Das macht die Maschine besonders interessant, wenn der Fokus auf Komfort und Alltagstauglichkeit liegt.
Die CRF 300 L setzt auf eine aktivere Ergonomie. Die Sitzposition ist so gewählt, dass man das Motorrad im Gelände gut kontrollieren kann. Das bedeutet: mehr Beweglichkeit, mehr „Mitgehen“ und ein Fahrstil, der sich natürlicher anfühlt, wenn es uneben wird. Für viele ist das ein Pluspunkt, weil die Maschine dadurch auch auf kurzen Wegen schnell Spaß macht.
Motor und Antrieb: gleichmäßig im Alltag vs. drehfreudig im Gelände
Beide Motorräder sind für ihren Hubraumtyp charakteristisch, aber sie liefern den Fahrspaß auf unterschiedliche Weise. Die Honda CMX 500 Rebel ist auf ein harmonisches, gut dosierbares Ansprechverhalten ausgelegt. Das passt besonders zu Stadtfahrten und zur Landstraße, wo gleichmäßiges Tempo und entspanntes Beschleunigen im Vordergrund stehen.
Die Honda CRF 300 L fühlt sich dagegen im Offroad-Kontext oft „lebendiger“ an. Gerade wenn es darum geht, Traktion zu finden oder aus niedrigen Geschwindigkeiten sauber herauszukommen, spielt die Abstimmung ihre Stärken aus. Das macht die CRF 300 L zu einer Maschine, die nicht nur auf Asphalt funktioniert, sondern auch dort, wo man normalerweise langsamer fährt.
Fahrwerk und Handling: Straßenkomfort vs. Kontrolle auf wechselndem Untergrund
Das Fahrwerk der CMX 500 Rebel ist auf den Straßenalltag abgestimmt. Das Ergebnis ist ein ruhigeres, komfortorientiertes Fahrverhalten. Schlaglöcher, Kanten und typische Unebenheiten werden so verarbeitet, dass die Fahrt nicht ständig „nacharbeitet“. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist oder regelmäßig längere Strecken auf Asphalt fährt, profitiert davon deutlich.
Die CRF 300 L ist dagegen auf wechselnde Bedingungen ausgelegt. Das Fahrwerk und die Geometrie unterstützen ein sicheres Gefühl, wenn der Untergrund weniger berechenbar ist. Im Gelände zählt vor allem Kontrolle: Man möchte das Motorrad führen können, ohne ständig gegen die Physik zu arbeiten. Genau das ist der Bereich, in dem die CRF 300 L ihre Stärken ausspielt.
Bremsen und Fahrstabilität: dosierbar im Alltag, sicher bei wechselnden Bedingungen
Bei beiden Modellen ist das Ziel klar: kontrolliertes Verzögern und ein stabiles Gefühl. Die Rebel spielt ihre Stärken vor allem im urbanen Umfeld aus, wo häufiges Anfahren, Stop-and-go und moderates Tempo den Alltag bestimmen. Die Dosierbarkeit hilft dabei, entspannt zu bleiben.
Die CRF 300 L punktet besonders dann, wenn die Haftung nicht konstant ist. Auf Schotter oder nassem Untergrund ist ein sicheres Ansprechverhalten entscheidend. Die Abstimmung wirkt hier eher „robust“ im Sinne von: Das Motorrad bleibt berechenbar, auch wenn die Strecke nicht perfekt ist.
Reifen und Einsatzprofil: Asphalt-Fokus vs. Offroad-Potenzial
Ein großer Unterschied liegt im typischen Einsatzprofil. Die Honda CMX 500 Rebel ist klar auf Straße und Alltag ausgelegt. Das bedeutet: Reifen und Setup passen zu Fahrten, bei denen man vor allem Asphalt, gut ausgebaute Landstraßen und Stadtstrecken erwartet.
Die Honda CRF 300 L ist stärker auf „mehr“ ausgelegt. Schon mit dem Grundkonzept fühlt sie sich auf Schotter und Feldwegen stimmig an. Wer regelmäßig abseits der Straße unterwegs ist oder einfach Lust hat, auch mal einen unbefestigten Weg mitzunehmen, bekommt hier ein Motorrad, das dafür gemacht ist.
Alltagstauglichkeit: Parken, Handling und Routine
Im Alltag zählen viele Kleinigkeiten: Übersicht, Handlichkeit, das Gefühl beim Rangieren und die Frage, wie entspannt sich das Motorrad im Alltag „mitnehmen“ lässt. Die Rebel ist in diesem Punkt oft die naheliegende Wahl, weil sie vom Charakter her auf unkompliziertes Fahren ausgelegt ist. Das Cruiser-Feeling sorgt dafür, dass sich viele Wege weniger „technisch“ anfühlen und mehr wie eine entspannte Fahrt.
Die CRF 300 L ist ebenfalls alltagstauglich, aber anders. Sie wirkt eher wie ein Motorrad, das man nicht nur für die Strecke nutzt, sondern auch für den Ausflug zwischendurch. Wer häufig kurze Wege fährt und dabei auch mal einen Weg abseits der Straße nimmt, wird den Nutzen schnell merken.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Honda CMX 500 Rebel – Stärken
- Entspanntes Fahrgefühl für Stadt und Landstraße
- Komfortorientierte Ergonomie für längere Fahrten
- Klare Straßenfokussierung mit gutmütigem Charakter
- Alltagstauglichkeit durch unkomplizierten Umgang
Honda CMX 500 Rebel – Schwächen
- Weniger Offroad-Potenzial im Vergleich zur CRF 300 L
- Aktiver Fahrstil ist nicht der Schwerpunkt – wer Gelände liebt, fühlt sich eher bei der CRF zuhause
Honda CRF 300 L – Stärken
- Offroad-Gen durch leichtes, kontrollierbares Setup
- Agiles Handling auf wechselndem Untergrund
- Vielseitigkeit für Asphalt, Schotter und Feldwege
- Fahrspaß auch bei „unperfekten“ Strecken
Honda CRF 300 L – Schwächen
- Street-Comfort ist nicht der Hauptfokus gegenüber der Rebel
- Für reine Asphalt-Touren fühlt sich die Rebel oft stimmiger an
Welche Kaufentscheidung passt? Typische Käuferprofile
Die Honda CMX 500 Rebel ist besonders passend, wenn der Alltag im Vordergrund steht: Pendeln, Stadtfahrten, gemütliche Landstraßentouren und ein Motorrad, das sich nicht ständig „in den Vordergrund drängt“. Wer ein Bike sucht, das sich leicht in den Alltag integrieren lässt und dabei einen klaren Cruiser-Charakter liefert, trifft mit der Rebel häufig genau den Nerv.
Die Honda CRF 300 L ist dagegen die bessere Wahl, wenn der Fahrplan nicht nur aus Asphalt besteht. Wer gern spontan abbiegt, Feldwege mitnimmt oder einfach Freude daran hat, ein Motorrad auch mal „anders“ zu bewegen, bekommt mit der CRF 300 L ein sehr stimmiges Gesamtpaket. Sie wirkt wie ein Werkzeug für Abenteuer – ohne dabei zu kompliziert zu werden.
Fazit:
Die Honda CMX 500 Rebel ist die richtige Wahl für alle, die vor allem entspanntes Cruisen auf Straße und im Alltag suchen. Ihr Vorteil liegt im komfortorientierten Fahrgefühl, der unkomplizierten Ergonomie und dem stimmigen Charakter für Stadt und Landstraße. Wer häufig fährt, ohne ständig „arbeiten“ zu müssen, findet hier ein Motorrad, das sich schnell vertraut anfühlt.
Die Honda CRF 300 L passt am besten, wenn Vielseitigkeit und Offroad-Potenzial wichtiger sind als reiner Straßenkomfort. Sie spielt ihre Stärken aus, sobald der Untergrund wechselt, und macht aus Ausflügen auch dann noch Spaß, wenn die Strecke nicht perfekt ist. Wer gern spontan unterwegs ist und Kontrolle auf wechselndem Terrain schätzt, wird mit der CRF 300 L deutlich mehr „Abenteuer pro Fahrt“ erleben.
Kurz gesagt: Rebel für den ruhigen Straßenalltag, CRF für den neugierigen Weg abseits davon.