UVP 7.009 €
Baujahr von 2017 bis 2026~
UVP 20.299 €
Baujahr von 2013 bis 2025
Der sanfte Rebel
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Darf es etwas mehr sein?
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Pro und Kontra

Pro:
  • Fahrkomfort
  • Preis
  • Bedienung
  • Cruisen
Kontra:
  • Nicht sportlich
Pro:
  • Kraftvoller Motor
  • Stabiles Fahrwerk
  • Bedienung
  • Elektronische Helfer
  • Bremsen
Kontra:
  • Soziustauglichkeit

Abmessungen & Gewicht

Gewicht190kg
Radstand1.490mm
Länge2.190mm
Radstand1.490mm
Sitzhöhe: 690 mm
Höhe1.090mm
Gewicht198kg
Radstand1.497mm
Radstand1.497mm
Sitzhöhe: 835 mm

Motor

Motor-BauartReihe
Hubraum471ccm
Hub67mm
Bohrung67mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-Bauart2-Zylinder, 4-Takt, V2 75°
Hubraum1.301ccm
Hub71mm
Bohrung108mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung46 PS bei 8.500 U/Min
Drehmoment43 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.155km/h
Tankinhalt11Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite303km
Leistung180 PS bei 9.500 U/Min
Drehmoment140 NM bei 8.000 U/Min
Höchstgeschw.250km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite287km

Fahrwerk

Federung vorneTelegabel 41 mm
Federung hintenZentralfederbein
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorneZR
Reifen hintenZR
RahmenbauartGitterrohrrahmen, pulverbeschichtet
Federung vorneWP-USD Ø 48 mm (Federweg 125)mm
Federung hintenWP-Monoshock per Umlenkung (Federweg 140)mm
Aufhängung hintenEinarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR17
Reifen hinten200/55-17

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe ( Ø 295 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 240 mm)
Bremsen vorne2 x Brembo Stylema Monoblock Vierkolben-Radialfestsattel, Bremsscheiben, schwimmend ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo Zweikolben-Festsattel ( Ø 240 mm)

Fazit 

Also: Daumen hoch, oder nicht? Ganz klar, Daumen hoch. Selten kann man mal ein Motorrad fahren, was vielleicht den persönlichen Geschmack nicht trifft und schon gar nicht den Fahrstil – das aber trotzdem Sympathiepunkte ohne Ende einfährt.

Dazu ist es eine Honda, will sagen: Hohe Qualität ist gewährleistet, einfache Bedienung wie schon erwähnt auch. Verhindert vielleicht der Preis den Kauf? Nein, 6075 Euro Neupreis sind es, den ganzen Spaß gibt es also für kleines Geld.

Das Testbike wurde uns von Motofun in Kaltenkirchen zur Verfügung gestellt.

Preis / Verfügbarkeit / Farben / Baujahre

  • Preis: 6.075€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 4.900€
  • Baujahre: seit 2016
  • Verfügbarkeit: sehr gut
  • Farben: grau, mattgrau, schwarz, rot

Fazit - doch kein Biest

Ist die Super Duke das Biest, wie KTM sie selber nennt? Nein. Trotz all der formidablen Leistung, die immer zur Verfügung steht: Kaum je wurde diese so verantwortungsbewusst dargeboten. Biestig ist hier nichts, was für ein Glück. Die Super Duke wird öfter Freudentränen statt Angstschweiß produzieren.

Die KTM ist ein umgängliches Motorrad, das sich selbst in der Stadt nicht unwohl fühlt. Für ein Naked Bike ist die Soziustauglichkeit verträglich, der Windschutz hingegen … nunja. Wer jemals die Höchstgeschwindigkeit von 280 km/h ausprobieren will, sollte sich gut festhalten oder mit 30 Metern doppelseitigem Klebeband am Bike fixieren.

Ansonsten: Daumen hoch!

Das Test-Bike wurde uns von Motorrad-Ruser zur Verfügung gestellt.

Preis / Verfügbarkeit / Farben / Baujahre

  • Preis: 17.099 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): ab 10.000 €
  • Baujahre: seit 2013
  • Verfügbarkeit: sehr gut
  • Farben: schwarz, weiß

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Honda CMX 500 Rebel vs KTM 1290 Super Duke R: Vergleich der Gegensätze

Manchmal könnten zwei Motorräder unterschiedlicher kaum sein: Die Honda CMX 500 Rebel steht für entspanntes Cruisen, eine zugängliche Fahrbarkeit und ein unkompliziertes Handling. Die KTM 1290 Super Duke R dagegen ist ein kompromissloses Naked-Bike mit Fokus auf Performance, aggressives Ansprechverhalten und einer Elektronik, die das Motorrad in vielen Situationen kontrollierbar macht. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich spannend: Es geht nicht nur um Zahlen, sondern darum, wie sich die Motorräder im Alltag, auf Landstraßen und bei sportlicher Fahrweise anfühlen.

Grundcharakter: Cruisen vs. Attacke

Honda CMX 500 Rebel – entspannt, nahbar, alltagstauglich

Die Honda CMX 500 Rebel wirkt wie gemacht für ruhige Ausfahrten und den Alltag. Die Sitzposition ist so gewählt, dass das Motorrad nicht „nach vorn drückt“, sondern eher entspannt getragen wird. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das sich schnell vertraut anfühlt: Gas geben ist unkompliziert, das Motorrad bleibt gut kontrollierbar und die Linie lässt sich ohne großen Aufwand fahren. Gerade wenn das Ziel nicht maximale Performance ist, sondern ein stimmiges Gesamtpaket aus Komfort, Stil und einfacher Handhabung, spielt die Rebel ihre Stärken aus.

KTM 1290 Super Duke R – laut, direkt, leistungsorientiert

Die KTM 1290 Super Duke R ist dagegen ein Motorrad, das Aufmerksamkeit erzeugt – und zwar nicht nur optisch. Der Motorcharakter ist deutlich auf Dynamik ausgelegt: Das Ansprechverhalten wirkt unmittelbarer, die Schubkraft ist spürbar und das Motorrad fordert dazu auf, die Fahrweise aktiv zu gestalten. Die KTM bleibt dabei nicht „nur schnell“, sondern versucht auch, die Leistung über Fahrmodi und Elektronik in ein beherrschbares Setup zu übersetzen. Wer sportlich fährt oder einfach das Gefühl von Power sucht, findet hier ein Bike, das genau dafür gemacht ist.

Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt

Rebel: gleichmäßige Kraft statt brutaler Schub

Im Vergleich zeigt sich: Die Honda CMX 500 Rebel liefert ihre Stärke eher über ein harmonisches, gut dosierbares Leistungsbild. Das Motorrad lässt sich fein anfahren, bleibt in vielen Situationen souverän und vermittelt ein Gefühl von „einfach fahren“. Gerade in der Stadt oder auf kurzen Strecken ist das ein Vorteil: weniger Stress, mehr Gelassenheit. Auch beim Überholen reicht die Kraft in der Regel aus, um zügig voranzukommen – ohne dass das Motorrad dabei wie ein Sportgerät wirkt.

Super Duke R: spürbare Dynamik und mehr Reserven

Die KTM 1290 Super Duke R spielt in einer anderen Liga. Im Vergleich zur Rebel wird klar, dass die KTM nicht nur mehr Tempo ermöglicht, sondern auch mehr Reserven bietet. Das macht sich besonders beim zügigen Beschleunigen, beim Herausbeschleunigen aus Kurven und auf schnellen Strecken bemerkbar. Allerdings ist genau das auch die Schwäche für manche Fahrer: Wer eher entspannt unterwegs ist, kann sich anfangs schnell „zu viel Motorrad“ fühlen. Mit den passenden Einstellungen und einer passenden Fahrweise wird die KTM jedoch deutlich zugänglicher.

Ergonomie und Sitzposition: Komfort vs. sportliche Haltung

Honda Rebel: entspannter Einstieg

Die Honda CMX 500 Rebel ist ergonomisch auf entspannte Fahrten ausgelegt. Die Sitzposition wirkt weniger aggressiv, wodurch längere Fahrten weniger anstrengend werden können. Auch das Handling bei niedrigen Geschwindigkeiten profitiert: Das Motorrad lässt sich leichter „führen“, ohne dass ständig gegen die Geometrie gearbeitet werden muss. Für Einsteiger oder Fahrer, die vor allem Alltag, Stadt und gemütliche Landstraßen im Blick haben, ist das ein echter Pluspunkt.

KTM Super Duke R: sportlich, aber nicht unkomfortabel

Die KTM 1290 Super Duke R bietet eine deutlich sportlichere Haltung. Das Motorrad ist darauf ausgelegt, dass man aktiv mitarbeitet: Körperhaltung, Blickführung und Gasannahme greifen stärker ineinander. Das kann auf kurvigen Strecken sehr belohnend sein. Wer jedoch überwiegend kurze Wege fährt oder häufig im Stop-and-Go unterwegs ist, merkt schneller, dass die KTM mehr „Fahrmaschine“ als „Relax-Motorrad“ ist.

Fahrwerk und Handling: Wie stabil und wie agil?

Rebel: leicht zu bewegen, angenehm in der Stadt

Im Vergleich zeigt sich: Die Honda CMX 500 Rebel wirkt im Alltag handlicher. Das Handling ist eher auf ruhiges Vorankommen ausgelegt, wodurch sich das Motorrad in engen Situationen gut kontrollieren lässt. In Kurven fährt die Rebel stabil, aber sie ist nicht darauf optimiert, maximale Schräglagen-Performance zu liefern. Stattdessen steht ein stimmiges Gleichgewicht aus Komfort und Alltagstauglichkeit im Vordergrund.

Super Duke R: präzise Führung bei Tempo

Die KTM 1290 Super Duke R spielt ihre Stärken besonders bei höheren Geschwindigkeiten und in dynamischen Passagen aus. Das Fahrwerk vermittelt das Gefühl, dass das Motorrad „auf der Linie bleibt“ und Richtungswechsel kontrolliert umsetzt. Gleichzeitig ist die KTM durch ihre Leistungsreserven und das sportliche Setup stärker auf Fahrer abgestimmt, die das Motorrad auch wirklich fordern. Wer nur gemütlich rollt, bekommt zwar trotzdem ein tolles Fahrgefühl, aber die volle Stärke bleibt ungenutzt.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern

Honda: solide Basis für den Alltag

Bei der Honda CMX 500 Rebel sind die Bremsen auf ein alltagstaugliches Niveau ausgelegt. Das System funktioniert zuverlässig und lässt sich gut dosieren. Für Stadtverkehr, Landstraße und moderates Tempo ist das ein Vorteil: weniger Komplexität, mehr intuitive Kontrolle.

KTM: mehr Reserven für sportliche Situationen

Die KTM 1290 Super Duke R bringt im Vergleich deutlich mehr Reserven mit. Das zeigt sich vor allem dann, wenn das Motorrad aus höheren Geschwindigkeiten verzögert oder wenn die Fahrweise dynamischer wird. Die Bremsleistung wirkt dabei nicht nur stark, sondern auch berechenbar. Für sportliche Fahrer ist das ein klares Plus – für sehr entspannte Fahrstile kann es sich anfangs „zu viel“ anfühlen, weil die KTM schneller in den Bereich kommt, in dem man die Bremsen wirklich braucht.

Elektronik und Fahrmodi: Unterstützung vs. Fokus auf Performance

Rebel: weniger „Regie“, mehr Einfachheit

Die Honda CMX 500 Rebel setzt im Vergleich stärker auf ein unkompliziertes Fahrerlebnis. Elektronik ist vorhanden, aber sie steht nicht im Mittelpunkt. Das Motorrad bleibt dadurch leicht verständlich: Gas geben, lenken, fahren – fertig. Für viele ist genau das der Grund, warum die Rebel so beliebt ist.

Super Duke R: Fahrmodi als Werkzeugkasten

Die KTM 1290 Super Duke R bringt im Vergleich eine deutlich stärkere Elektronik-Komponente mit. Fahrmodi und Regelungssysteme helfen dabei, die Leistung je nach Situation zu dosieren. Das ist besonders wertvoll, wenn die Straße nicht perfekt ist oder wenn die Fahrweise variiert. Gleichzeitig bedeutet das: Wer die KTM wirklich nutzen möchte, profitiert davon, sich mit den Einstellungen vertraut zu machen.

Alltag, Langstrecke und Einsatzgebiet: Wo spielt jede Stärke?

Honda Rebel: Stadt, Feierabend und entspannte Touren

Die Honda CMX 500 Rebel ist besonders passend für Fahrten, bei denen Komfort, einfache Bedienung und ein entspanntes Tempo im Vordergrund stehen. In der Stadt fühlt sie sich natürlich an, auf Landstraßen bleibt sie angenehm zu fahren und für Touren ist sie eine gute Wahl, wenn der Fokus auf dem Erlebnis liegt statt auf maximaler Geschwindigkeit. Die Schwäche liegt dort, wo man sportlich „mehr“ will: Wer ständig hohe Dynamik erwartet, wird eher früher an Grenzen stoßen.

KTM Super Duke R: schnelle Strecken, Kurvenpower und Performance-Fokus

Die KTM 1290 Super Duke R ist ideal für Fahrer, die regelmäßig zügig unterwegs sind oder die Dynamik eines Naked-Bikes suchen. Auf schnellen Landstraßen und bei sportlicher Fahrweise zeigt die KTM, warum sie so bekannt ist: Motor, Fahrwerk und Bremsen greifen zusammen. Die Schwäche liegt eher in der Alltagssituation: Wer überwiegend kurze Strecken fährt oder sehr entspannt unterwegs ist, kann den Charakter der KTM als „zu intensiv“ empfinden.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Stärken der Honda CMX 500 Rebel

  • Einfaches, gut dosierbares Fahrgefühl für Alltag und Einsteiger
  • Entspannte Ergonomie, die längere Fahrten angenehmer machen kann
  • Handliches Handling bei niedrigen Geschwindigkeiten
  • Weniger „Regie“ durch Elektronik – dadurch schnell verständlich

Schwächen der Honda CMX 500 Rebel

  • Weniger Reserven für sehr dynamische Fahrstile
  • Sportliche Ambitionen werden schneller zum Limit

Stärken der KTM 1290 Super Duke R

  • Deutlich mehr Dynamik und Reserven bei Beschleunigung und Tempo
  • Sportliches Fahrwerk mit präziser Führung in dynamischen Situationen
  • Bremsen mit hoher Leistungsfähigkeit für zügige Fahrten
  • Elektronik als Werkzeug, um Leistung situationsgerecht zu nutzen

Schwächen der KTM 1290 Super Duke R

  • Charakter kann für sehr entspannte Nutzung „zu viel“ sein
  • Mehr Komplexität durch Elektronik und sportliche Abstimmung

Welche Wahl passt besser? Entscheidungshilfe

Der Vergleich wird am Ende vor allem eine Frage: Welche Art von Fahrspaß wird gesucht?

Wenn der Fokus auf Alltag und entspanntem Fahren liegt

Dann ist die Honda CMX 500 Rebel die passendere Wahl. Sie bietet ein stimmiges Gesamtpaket aus Komfort, einfacher Bedienung und einem Fahrgefühl, das schnell Vertrauen aufbaut. Genau das macht sie attraktiv für Menschen, die Motorradfahren genießen möchten, ohne ständig das Motorrad „im Griff“ haben zu müssen.

Wenn der Fokus auf Performance und sportlicher Dynamik liegt

Dann führt an der KTM 1290 Super Duke R kaum ein Weg vorbei. Sie ist für Fahrer gemacht, die regelmäßig zügig unterwegs sind, Kurven dynamisch angehen und die Leistung auch wirklich ausspielen wollen. Mit der passenden Einstellung wird sie dabei nicht nur schnell, sondern auch kontrollierbar.

Fazit:

Die Honda CMX 500 Rebel ist die bessere Wahl für alle, die ein zugängliches, entspanntes Motorrad suchen: Stadt, Feierabend und gemütliche Touren stehen im Vordergrund, und das Fahrgefühl bleibt unkompliziert. Die KTM 1290 Super Duke R passt dagegen zu Fahrern, die spürbare Dynamik wollen und das Motorrad als Performance-Werkzeug verstehen: mehr Reserven bei Tempo, starke Bremsen und ein sportlich präzises Fahrverhalten machen sie besonders auf schnellen Strecken und in kurvigen Passagen überzeugend. Wer vor allem Ruhe und Alltagstauglichkeit sucht, fährt mit der Rebel glücklicher. Wer dagegen regelmäßig sportlich unterwegs ist und das Gefühl von Power liebt, wird mit der Super Duke R deutlich mehr bekommen.

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