| UVP | 7.009 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2026~ | |
| UVP | 9.578 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Fahrkomfort
- Preis
- Bedienung
- Cruisen
- Nicht sportlich
- einstellbares, gutes Fahrwerk
- sehr agiles, leicht zu fahrendes Motorrad
- LED rundum in Serie
- solide Bauweise
- harte Sitzbank
- Motor obenrum ohne Puste
- nur 5 Gänge
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 190 | kg |
| Radstand | 1.490 | mm |
| Länge | 2.190 | mm |
| Radstand | 1.490 | mm |
| Sitzhöhe: | 690 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
| Gewicht | 154 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.195 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 890 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 471 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 398 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 46 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 155 | km/h |
| Tankinhalt | 11 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 303 | km |
| Leistung | 38 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 37 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 139 | km/h |
| Tankinhalt | 9 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 249 | km |
Fahrwerk
| Federung vorne | Telegabel 41 mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | ZR | |
| Reifen hinten | ZR | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down Teleskopgabel 46 mm (Federweg 260)mm | |
| Federung hinten | KYB Monofederbein mit Ausgleichsbehälter / Öldämpfung (Federweg 277)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge (Aluminium) | |
| Reifen vorne | 120/70R17 M/C 58H (mit Schlauch) | |
| Reifen hinten | 140/70R17 M/C 66H (mit Schlauch) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 295 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Scheibenbremse, Zweikolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Also: Daumen hoch, oder nicht? Ganz klar, Daumen hoch. Selten kann man mal ein Motorrad fahren, was vielleicht den persönlichen Geschmack nicht trifft und schon gar nicht den Fahrstil – das aber trotzdem Sympathiepunkte ohne Ende einfährt.
Dazu ist es eine Honda, will sagen: Hohe Qualität ist gewährleistet, einfache Bedienung wie schon erwähnt auch. Verhindert vielleicht der Preis den Kauf? Nein, 6075 Euro Neupreis sind es, den ganzen Spaß gibt es also für kleines Geld.
Das Testbike wurde uns von Motofun in Kaltenkirchen zur Verfügung gestellt.
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Honda CMX 500 Rebel vs. Suzuki DR-Z 4SM: Vergleich für Alltag, Straße und gemischte Strecken
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Honda CMX 500 Rebel und die Suzuki DR-Z 4SM, wird der Vergleich schnell spannend: Die Honda steht für entspanntes Cruisen, eine ruhige Sitzposition und ein stimmiges Gesamtpaket für den Alltag. Die Suzuki dagegen ist klar auf Agilität und Fahrspaß ausgelegt – mit dem Charakter eines Supermoto, der auch auf wechselndem Untergrund Lust auf mehr macht. Wer sich zwischen beiden entscheidet, sollte weniger nach dem reinen Hubraum schauen, sondern danach, wie sich die Motorräder im Alltag anfühlen und welche Art von Fahrten im Vordergrund steht.
Grundcharakter: Cruiser-Feeling vs. Supermoto-Agilität
Honda CMX 500 Rebel: entspannt, stimmig, alltagstauglich
Die Honda CMX 500 Rebel wirkt wie gemacht für ruhige Fahrten. Die Sitzhaltung ist eher entspannt, die Ergonomie zielt auf Komfort im Stadtverkehr und auf der Landstraße. Das Motorrad vermittelt ein gutmütiges Fahrgefühl: Man kann gleichmäßig fahren, ohne ständig das Gefühl zu haben, das Bike „im Griff“ halten zu müssen. Gerade für Einsteiger oder für Fahrer, die nach einem Motorrad suchen, das unkompliziert bleibt, ist das ein großer Pluspunkt.
Suzuki DR-Z 4SM: flink, direkt, mit Offroad-Genen
Die Suzuki DR-Z 4SM bringt dagegen einen deutlich sportlicheren Ansatz mit. Das Fahrwerk und die Auslegung zielen auf Wendigkeit und zügiges Handling. Auf kurvigen Strecken fühlt sich die Suzuki lebendiger an, und auch wenn die Strecke nicht perfekt asphaltiert ist, bleibt das Motorrad oft „bereit“. Wer gern dynamisch fährt oder gelegentlich Schotter, Feldwege oder unebene Abschnitte einplant, bekommt hier ein Motorrad, das eher mitmacht als nur „durchrollt“.
Motor und Antrieb: wie sich die Leistung im Alltag bemerkbar macht
Beim Vergleich der beiden Modelle zeigt sich vor allem, wie die Leistung ankommt. Die Honda CMX 500 Rebel wirkt im Alltag eher wie ein Motorrad, das gleichmäßig zieht und dabei nicht ständig nach Drehzahl verlangt. Das macht sie besonders attraktiv für entspannte Fahrten, bei denen sanftes Beschleunigen und ruhiges Tempo im Vordergrund stehen.
Die Suzuki DR-Z 4SM setzt stärker auf das direkte Ansprechverhalten. Dadurch fühlt sich das Motorrad bei zügigerem Fahren spontaner an. In Situationen, in denen schnelle Richtungswechsel oder ein zügiger Vortrieb gefragt sind, spielt die Suzuki ihre Stärken aus. Die Kehrseite: Wer überwiegend gemütlich unterwegs ist, kann den sportlicheren Charakter als „zu lebendig“ empfinden – nicht als Nachteil im Sinne von schlecht, aber als Unterschied im Fahrstil.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Honda: souverän und komfortorientiert
Die Honda CMX 500 Rebel wirkt auf der Straße eher wie ein Motorrad, das Stabilität und Komfort priorisiert. Gerade bei längeren Fahrten oder bei wechselnder Fahrbahnbeschaffenheit bleibt das Fahrgefühl ruhig. Das hilft dabei, sich auf den Verkehr zu konzentrieren und nicht ständig die Linienführung „nachzuarbeiten“.
Schwäche kann hier sein, dass die Honda weniger „sportlich“ wirkt, wenn es darum geht, sehr dynamisch um die Kurve zu drücken oder häufige Richtungswechsel mit maximaler Aggressivität zu fahren. Für die meisten Alltagsfahrer ist das aber eher ein Vorteil: weniger Stress, mehr Gelassenheit.
Suzuki: wendig, spürbar sportlich, bereit für gemischte Strecken
Die Suzuki DR-Z 4SM spielt ihre Stärken vor allem im Handling aus. Das Motorrad reagiert schnell auf Lenkimpulse und vermittelt das Gefühl, dass man die Linie aktiv gestalten kann. Auf kurvigen Strecken oder bei unruhigem Untergrund macht das deutlich mehr Spaß als ein eher cruiser-orientiertes Setup.
Als mögliche Schwäche zeigt sich: Je nachdem, wie die Strecke aussieht und wie hoch das Tempo ist, kann der sportliche Charakter auch mehr Aufmerksamkeit verlangen. Wer vor allem komfortorientiert fahren möchte oder lange Autobahnabschnitte plant, wird die Suzuki eher als „zielgerichtet“ erleben – weniger als entspanntes Langstreckenwerkzeug.
Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen in der Praxis
Im Vergleich beider Motorräder fällt auf, dass die Honda CMX 500 Rebel auf ein gut dosierbares, alltagstaugliches Bremsgefühl setzt. Das passt zu ihrem Charakter: kontrolliert anfahren, kontrolliert bremsen, entspannt weiterrollen. Wer im Stadtverkehr häufig stoppt und anfahren muss, profitiert von einem Fahrgefühl, das nicht unnötig „fordert“.
Die Suzuki DR-Z 4SM wirkt dagegen in Brems- und Stabilitätsfragen stärker auf sportliche Nutzung ausgelegt. Gerade in Situationen, in denen es zügig in die Kurve geht oder die Fahrbahn nicht perfekt ist, kann das Motorrad mit seiner Auslegung mehr Reserven vermitteln. Gleichzeitig gilt: Wer sehr ruhig und gleichmäßig fährt, merkt den Unterschied vielleicht weniger – dafür wird er bei dynamischer Fahrweise umso deutlicher.
Komfort, Sitzposition und Alltag: Wer fühlt sich wohler?
Die Honda CMX 500 Rebel punktet klar beim Komfortgefühl. Die Sitzposition ist so gewählt, dass man auch im Alltag nicht ständig „gegen“ das Motorrad arbeitet. Das macht sie besonders interessant für Pendler, für kurze Touren am Wochenende und für Fahrer, die ein Motorrad möchten, das sich schnell „richtig“ anfühlt.
Die Suzuki DR-Z 4SM ist weniger auf „entspannt sitzen“ ausgelegt, sondern mehr auf „aktiv fahren“. Das bedeutet nicht, dass sie unbequem wäre – aber sie lädt stärker dazu ein, die Fahrt zu gestalten. Wer häufig kurvige Strecken fährt, gern zügig unterwegs ist oder gelegentlich abseits des perfekten Asphalts unterwegs ist, wird die Suzuki als passender empfinden.
Reifen, Grip und Untergrund: Straße, Schotter und gemischte Strecken
Beim Thema Untergrund zeigt sich der Unterschied im Einsatzprofil. Die Honda ist klar straßenorientiert: Sie fühlt sich auf Asphalt besonders stimmig an, und die Abstimmung unterstützt ein ruhiges, kontrolliertes Fahrverhalten. Für Fahrten, bei denen der Fokus auf Stadt und Landstraße liegt, ist das ein großer Vorteil.
Die Suzuki ist dagegen deutlich „offener“ für gemischte Strecken. Durch den Supermoto-Ansatz und die insgesamt sportlichere Auslegung kann sie auch dort Spaß machen, wo die Straße nicht perfekt ist. Wer regelmäßig über schlechte Wegabschnitte rollt oder gelegentlich Schotterstrecken einplant, findet in der DR-Z 4SM meist die passendere Basis.
Wartung, Alltagsthemen und Kaufüberlegung
Bei der Kaufentscheidung spielen neben dem Fahrgefühl auch praktische Aspekte eine Rolle. Beide Modelle haben typische Stärken, die man beim Gebrauchtkauf und bei der langfristigen Nutzung im Blick behalten sollte: Verfügbarkeit von Ersatzteilen, Zustand der Verschleißteile und die Pflegehistorie. Gerade bei Motorrädern mit unterschiedlichen Einsatzprofilen lohnt sich ein genauer Blick darauf, wie stark das jeweilige Bike genutzt wurde.
Die Honda wird häufig als unkompliziertes Alltagsmotorrad bewegt. Dadurch sind viele Exemplare so gepflegt, dass sie sich für ruhige Nutzung gut eignen. Die Suzuki wird öfter dort eingesetzt, wo es „unruhiger“ wird – entsprechend sollte man beim Gebrauchtkauf besonders auf Fahrwerk, Reifenverschleiß und den allgemeinen Zustand achten.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Honda CMX 500 Rebel – Stärken
- Entspanntes Fahrgefühl für Stadt und Landstraße
- Komfortorientierte Sitzposition und gutmütige Handhabung
- Ruhige Abstimmung, die Stress aus dem Alltag nimmt
Honda CMX 500 Rebel – mögliche Schwächen
- Weniger „sportlich“ im Handling, wenn maximal dynamisches Fahren im Fokus steht
- Für sehr unebene Strecken eher weniger gemacht als die Suzuki
Suzuki DR-Z 4SM – Stärken
- Sehr agiles, direktes Handling mit viel Fahrspaß
- Mehr Reserven bei gemischtem Untergrund und wechselnden Strecken
- Sportlicher Charakter, der Kurven und Richtungswechsel unterstützt
Suzuki DR-Z 4SM – mögliche Schwächen
- Mehr „Aktivitätsgefühl“: erfordert bei ruhiger Fahrweise ggf. mehr Eingewöhnung
- Für rein straßenorientierte Langstreckenfahrten kann der Cruiser-Ansatz der Honda angenehmer wirken
Welche Wahl passt? Kaufberatung nach Fahrprofil
Die Entscheidung zwischen Honda CMX 500 Rebel und Suzuki DR-Z 4SM hängt vor allem davon ab, wie die meisten Fahrten aussehen:
Für wen ist die Honda CMX 500 Rebel die bessere Wahl?
Die Honda passt besonders gut, wenn der Alltag im Vordergrund steht: Stadtverkehr, entspannte Landstraßenfahrten, kurze bis mittlere Touren und ein Motorrad, das sich unkompliziert anfühlt. Wer ein Bike sucht, das Komfort und Gelassenheit liefert, ohne ständig nach dem nächsten „Kick“ zu suchen, wird mit der Rebel sehr zufrieden sein.
Für wen ist die Suzuki DR-Z 4SM die bessere Wahl?
Die Suzuki ist ideal, wenn Fahrspaß und Agilität wichtiger sind als maximaler Komfort. Wer häufig kurvige Strecken fährt, gern dynamisch unterwegs ist oder gelegentlich auf unebenem Untergrund unterwegs ist, bekommt mit der DR-Z 4SM ein Motorrad, das diese Situationen deutlich stärker unterstützt. Auch für Fahrer, die gern „spielen“ und das Bike aktiv einsetzen, ist die Suzuki oft die passendere Wahl.
Fazit:
Die Honda CMX 500 Rebel ist die bessere Wahl für alle, die ein straßenorientiertes Motorrad mit entspanntem Charakter suchen. Sie überzeugt durch ein ruhiges Fahrgefühl, eine komfortorientierte Sitzposition und eine Abstimmung, die den Alltag leicht macht – besonders auf Stadt- und Landstraßenfahrten. Die Suzuki DR-Z 4SM punktet dagegen mit Agilität, direktem Ansprechverhalten und einem Setup, das gemischte Strecken stärker mitnimmt. Wer Kurven dynamisch fährt oder auch mal abseits des perfekten Asphalts unterwegs ist, findet in der DR-Z 4SM mehr Spielfreude. Kurz gesagt: Rebel für entspanntes Cruisen und unkomplizierten Alltag, DR-Z 4SM für aktives Fahren, Wendigkeit und mehr Reserven auf wechselndem Untergrund.