| UVP | 7.009 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2026~ | |
| UVP | 20.400 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Fahrkomfort
- Preis
- Bedienung
- Cruisen
- Nicht sportlich
- Wahsinns-Motor mit Raketen-Schubkraft
- fauchender Triple-Sound
- zupackende Brembo Stylema Bremsanlage
- volle Hütte inkl. semi-aktiven Fahrwerk von Öhlins
- nahezu einzigartiges Design
- sportlich fordernde Sitzposition
- Soziusbetrieb 1b
- Standgeräusch 98 db (konnte auch bei Pro stehen)
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 190 | kg |
| Radstand | 1.490 | mm |
| Länge | 2.190 | mm |
| Radstand | 1.490 | mm |
| Sitzhöhe: | 690 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
| Gewicht | 199 | kg |
| Radstand | 1.439 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.439 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.120 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 471 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Dreizylinder-12V-DOHC-Reihenmotor | |
| Hubraum | 1.160 | ccm |
| Hub | 61 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring-Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 46 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 155 | km/h |
| Tankinhalt | 11 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 303 | km |
| Leistung | 180 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 9.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 245 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 246 | km |
Fahrwerk
| Federung vorne | Telegabel 41 mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | ZR | |
| Reifen hinten | ZR | |
| Rahmenbauart | Doppelrohrrahmen mit verschraubtem Heckrahmen | |
| Federung vorne | Voll einstellbare 43 mm Öhlins Up-Side-Down-Gabel, Öhlins S-EC 2.0 OBTi Fahrwerk mit elektronisch einstellbarer Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Öhlins Monoshock Hinterradaufhängung mit Umlenkung, Öhlins S-EC 2.0 OBTi Fahrwerk mit elektronisch einstellbarer Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 295 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Stylema Monoblock-Radialsättel, Kurven-ABS, radialer Handbremszylinder ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo-Doppelkolbenschwimmsattel ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Also: Daumen hoch, oder nicht? Ganz klar, Daumen hoch. Selten kann man mal ein Motorrad fahren, was vielleicht den persönlichen Geschmack nicht trifft und schon gar nicht den Fahrstil – das aber trotzdem Sympathiepunkte ohne Ende einfährt.
Dazu ist es eine Honda, will sagen: Hohe Qualität ist gewährleistet, einfache Bedienung wie schon erwähnt auch. Verhindert vielleicht der Preis den Kauf? Nein, 6075 Euro Neupreis sind es, den ganzen Spaß gibt es also für kleines Geld.
Das Testbike wurde uns von Motofun in Kaltenkirchen zur Verfügung gestellt.
Fazit - was bleibt hängen
Was für ein Traumbike, die Speed Triple 1200RR! Vor allem der Motor und das Fahrwerk werden uns im Gedächtnis bleiben. Die Sitzposition allerdings auch: Wie gesagt, das ist nichts für Bandscheiben-Geschädigte oder die, die es werden wollen. Ansonsten ist das Konzept der RR relativ einzigartig. Lediglich die MV Agusta Superveloce verfolgt einen ähnlichen Ansatz: Optik Café-Racer, alles andere Racer-Racer. Wir hatten jedenfalls jede Menge Spaß mit der Triumph Speed Triple 1200 RR.Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Triumph-Hamburg. Wer Bock hat auf eine Probefahrt: Dort steht sie als Vorführer und freut sich schon auf jede Menge Probefahrten, dazu ist sie schließlich da.
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Honda CMX 500 Rebel vs. Triumph Speed Triple 1200 RR: Vergleich von Cruiser-Charme und Naked-Performance
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Honda CMX 500 Rebel und die Triumph Speed Triple 1200 RR, wird der Vergleich besonders spannend. Hier trifft ein entspannter Cruiser-Ansatz auf ein kompromisslos sportliches Naked-Bike. Genau das macht die Entscheidung nicht nur von Zahlen abhängig, sondern vor allem vom gewünschten Fahrgefühl: entspannt cruisen oder dynamisch attackieren.
Grundcharakter: Cruiser-Lässigkeit vs. sportliche Aggressivität
Die Honda CMX 500 Rebel steht für eine zugängliche, ruhige Art des Fahrens. Die Sitzposition wirkt entspannt, das Motorrad lässt sich im Alltag leicht bewegen und vermittelt ein Gefühl von Kontrolle ohne ständige Leistungsansprüche. Die Maschine ist dabei nicht auf maximale Härte ausgelegt, sondern auf ein stimmiges Gesamtpaket für Alltag, Feierabend und gemütliche Touren.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR dagegen ist deutlich auf Performance getrimmt. Schon vom Charakter her fühlt sich das Motorrad wie ein Werkzeug an, das für zügiges Fahren gebaut wurde: präzise, direkt und mit einem Anspruch an die Fahrweise. Wer Kurven liebt und das Motorrad als aktiven Begleiter versteht, bekommt hier eine sehr sportliche Basis.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Honda CMX 500 Rebel setzt auf eine Motorcharakteristik, die eher gleichmäßig und alltagstauglich wirkt. Die Leistungsentfaltung ist so gestaltet, dass man entspannt beschleunigen kann, ohne ständig im Drehzahlbereich zu arbeiten. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig Stadtverkehr, kurze Strecken und entspanntes Landstraßenfahren im Fokus stehen.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR spielt in einer anderen Liga. Der Motor liefert spürbar mehr Reserven und reagiert deutlich unmittelbarer. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das stark nach „ziehen lassen und dann kräftig nachlegen“ klingt. In schnellen Passagen und beim sportlichen Herausbeschleunigen zeigt sich die Stärke besonders deutlich. Gleichzeitig bedeutet das: Wer die Leistung nicht abrufen möchte, kann zwar auch ruhig fahren – das Motorrad ist aber so ausgelegt, dass es bei Bedarf sofort mehr Tempo ermöglicht.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Bei der Honda CMX 500 Rebel steht das komfortorientierte Handling im Vordergrund. Das Fahrwerk wirkt so abgestimmt, dass es Unebenheiten im Alltag gut abfedert und das Motorrad nicht unnötig „hart“ wirken lässt. Dadurch bleibt das Fahrgefühl auch auf längeren Strecken angenehm, und die Maschine wirkt in vielen Situationen gutmütig.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist dagegen auf sportliche Präzision ausgelegt. Das Fahrwerk unterstützt eine dynamische Linie, und das Motorrad vermittelt ein sehr klares Rückmeldesignal. In Kurven fühlt sich die Maschine wie ein System aus Motor, Rahmen und Geometrie an, das konsequent auf Tempo und Kontrolle ausgelegt ist. Wer gerne zügig fährt, profitiert von dieser Direktheit – wer eher entspannt unterwegs ist, kann die sportliche Auslegung als „zu viel“ empfinden, wenn man nicht aktiv fährt.
Bremsen: Vertrauen beim Verzögern
Beim Bremsenvergleich zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Konzepten. Die Honda CMX 500 Rebel bietet Bremsleistung, die im Alltag sehr gut funktioniert und ein sicheres Gefühl vermittelt. Sie ist darauf ausgelegt, kontrolliert zu verzögern, ohne dass man ständig an der Grenze arbeiten muss. Das ist besonders praktisch, wenn häufig Verkehr, Ampeln und wechselnde Situationen auftreten.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist auf deutlich intensiveres Fahren ausgelegt. Die Bremsen wirken kraftvoll und standfest, was gerade bei sportlicher Fahrweise wichtig ist. In Situationen, in denen aus höherem Tempo schnell und präzise verzögert werden muss, spielt die RR ihre Stärken aus. Gleichzeitig gilt: Wer selten sportlich bremst, bekommt natürlich nicht „mehr Alltag“ – aber man spürt die Reserve, sobald die Strecke anspruchsvoller wird.
Ergonomie und Sitzposition: Komfort für unterschiedliche Fahrstile
Die Honda CMX 500 Rebel punktet bei der Ergonomie mit einer entspannten Sitzhaltung. Das Motorrad wirkt dadurch besonders geeignet für Fahrerinnen und Fahrer, die nicht ständig „sportlich“ sitzen möchten. Die Maschine passt gut zu einem Lebensstil, bei dem das Motorrad nicht nur Transportmittel, sondern auch Teil des Wohlfühlens ist.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR setzt dagegen auf eine sportlichere Haltung. Das ist kein reines „Renngefühl“, aber die Position und die Art, wie das Motorrad auf Befehle reagiert, sind klar auf dynamisches Fahren ausgelegt. Wer gerne aktiv fährt und Kurvenarbeit mag, wird die Ergonomie schnell als Vorteil sehen. Für sehr lange, entspannte Touren kann die sportlichere Auslegung je nach Körperbau und Fahrtempo weniger „lässig“ wirken.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und Reichweite im Kopf
Im Alltag zeigt die Honda CMX 500 Rebel ihre Stärke: Sie ist leicht zu handeln, wirkt unkompliziert und macht das Motorradfahren im Alltag weniger „anstrengend“. Gerade wenn häufig kurze Strecken, Stadtverkehr und häufiges Rangieren vorkommen, spielt die zugängliche Art der Maschine ihre Vorteile aus.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist ebenfalls alltagstauglich, aber mit einem anderen Fokus. Sie eignet sich besonders dann, wenn die Fahrt nicht nur von A nach B geht, sondern wenn die Strecke selbst Spaß machen soll. In der Stadt kann die sportliche Auslegung zwar funktionieren, aber das Motorrad lädt eher dazu ein, die Leistung auch wirklich zu nutzen – und das passiert meist außerhalb der engsten Verkehrsbereiche.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Honda CMX 500 Rebel – Stärken
- Entspanntes Fahrgefühl mit gutmütigem Charakter im Alltag.
- Leichtes Handling für Stadtverkehr und kurze Strecken.
- Komfortorientierte Abstimmung, die auch auf längeren Fahrten angenehm bleibt.
- Gute Zugänglichkeit für Fahrerinnen und Fahrer, die nicht ständig sportlich unterwegs sein wollen.
Honda CMX 500 Rebel – Schwächen
- Weniger Reserven für sehr dynamische Fahrweise im Vergleich zur RR.
- Sportliche Ansprüche werden eher nicht im Fokus stehen, wenn man maximales Tempo sucht.
Triumph Speed Triple 1200 RR – Stärken
- Deutlich sportlicher Motorcharakter mit starker Durchzugskraft.
- Präzises Fahrwerk für dynamische Kurven und zügige Passagen.
- Starke Bremsreserve für intensives Fahren.
- Sehr direktes Handling, das Fahraktionen schnell umsetzt.
Triumph Speed Triple 1200 RR – Schwächen
- Sportlicher Fokus kann im reinen Alltagsmodus weniger „entspannt“ wirken.
- Anspruch an die Fahrweise: Wer nur gemütlich cruisen möchte, nutzt nicht das volle Potenzial.
Welche Entscheidung passt? Kaufberatung nach Fahrprofil
Die Honda CMX 500 Rebel ist besonders passend, wenn das Motorrad vor allem für Alltag, entspannte Touren und ein unkompliziertes Fahrgefühl genutzt werden soll. Sie eignet sich gut für Einsteigerinnen und Einsteiger oder für alle, die ein Motorrad suchen, das nicht ständig nach „mehr“ verlangt, sondern einfach Spaß macht – mit einem klaren Cruiser-Charakter.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist die richtige Wahl, wenn sportliches Fahren im Vordergrund steht: Kurven, zügige Landstraßen, dynamische Beschleunigung und ein Motorrad, das die eigene Fahrweise aktiv unterstützt. Wer gerne Reserven nutzt und ein sehr direktes, leistungsstarkes Gesamtpaket sucht, wird hier deutlich mehr finden als nur „mehr Leistung“ – sondern ein anderes Fahrgefühl insgesamt.
Fazit:
Die Honda CMX 500 Rebel ist die bessere Wahl für alle, die ein zugängliches, entspanntes Motorrad suchen: leicht im Handling, komfortorientiert und ideal für Stadt, Feierabend und gemütliche Touren. Die Stärken liegen im unkomplizierten Fahrgefühl und in der Art, wie das Motorrad auch ohne sportliche Ambitionen Spaß macht. Wer dagegen regelmäßig zügig fährt, Kurven dynamisch angeht und ein Motorrad möchte, das spürbar mehr Reserven bietet, trifft mit der Triumph Speed Triple 1200 RR die richtige Entscheidung. Die RR überzeugt durch sportlichen Motorcharakter, präzises Fahrwerk und starke Bremsleistung – also durch ein Gesamtpaket, das auf Performance ausgelegt ist. Kurz gesagt: Rebel für entspanntes Cruisen und Alltag – Speed Triple RR für sportliche Dynamik und Fahrspaß mit klarer Leistungsorientierung.