| UVP | 20.119 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2026~ | |
| UVP | 13.099 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- technische Ausstattung volle Hütte
- souveränes Fahrgefühl
- stattliche Erscheinung
- schöner 2 Zylindersound
- kräftiger Motor
- gute Bremsen
- komplizierte Bedienung
- etwas schwer
- Komfort
- Verarbeitung
- Fahrleistungen
- Drehfruede
- Windschutz
- Konstantfahrruckeln
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 243 | kg |
| Radstand | 1.570 | mm |
| Länge | 2.305 | mm |
| Radstand | 1.570 | mm |
| Sitzhöhe: | 835-855 | mm |
| Höhe | 1.475 | mm |
| Gewicht | 213 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.120 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Viertakt-Reihenmotor | |
| Hubraum | 1.084 | ccm |
| Hub | 82 | mm |
| Bohrung | 92 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenmotor | |
| Hubraum | 998 | ccm |
| Hub | 56 | mm |
| Bohrung | 75 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 102 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 112 NM bei 5.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 199 | km/h |
| Tankinhalt | 25 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 500 | km |
| Leistung | 145 PS bei 10.500 U/Min | |
| Drehmoment | 104 NM bei 8.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 230 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 325 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 45mm Showa EERA Upside-Down Teleskopgabel (Federweg 210)mm | |
| Federung hinten | Showa EERA Zentralfederbein (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Schwinge, ProLink Aufhängung | |
| Reifen vorne | 110/80 R19 | |
| Reifen hinten | 150/70-18 | |
| Rahmenbauart | Zentralrohrrahmen aus Stahl (mit Alu-Heckrahmen) | |
| Federung vorne | Showa Upside-Down Teleskopgabel 43mm (Federweg 109)mm | |
| Federung hinten | Showa Zentralfederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge aus Alu | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 190/55-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse mit radial befestigten Vierkolbenbremszangen ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse mit Einkolbenbremszange ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe radial 4Kolben Festsattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe Doppelkolben Schwimmsattel ( Ø 256 mm) | |
Fazit
Die neue Africa Twin ist ein starkes Stück Motorrad! Die Adventure Sports wurde noch mehr auf Straße getrimmt und gehört nun zu den ultimativen Adventure-Bikes für die Reise zum Nordkap. Sie ist technisch komplett ausgestattet und gehört abgesehen von der Leistung ganz klar in die Oberklasse. Einzige Kritikpunkte sind die fummelige Bedienung und das etwas schwere Gewicht, womit allerdings auch viele Wettbewerber zu kämpfen haben. Ansonsten eine supergeile Maschine mit majestätischer Ausstrahlung und ebensolchem Fahrgefühl - grandios!Das Testbike wurde uns wieder einmal von motofun (www.motofun.de) aus Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht die Adventure Sports und die Standard AT als Vorführer bereit. Probefahrten dort sind in den Schmalfelder Kurven ein echter Genuss - auf zu motofun und Gruß an den Chef Nico!
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Honda CRF 1100 L Africa Twin Adventure Sports vs Honda CB 1000 R Neo Sports Café – Motorradvergleich
Wenn zwei Honda-Modelle so unterschiedlich auftreten, wird der Vergleich besonders spannend: Die Honda CRF 1100 L Africa Twin Adventure Sports steht für Reiseenduro-Charakter, Komfort auf langen Strecken und souveräne Dynamik auch abseits der gewohnten Wege. Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café dagegen wirkt wie ein Statement aus der Stadt: kompakt, direkt, mit dem Fokus auf agiles Handling und ein Fahrgefühl, das schnell Lust auf Kurven macht. Wer sich zwischen diesen beiden Welten entscheiden möchte, findet hier eine Orientierung – ohne Zahlenfriedhof, dafür mit Blick auf das, was im Alltag wirklich zählt.
Grundcharakter: Reiseenduro vs. Café-inspirierter Streetfighter
CRF 1100 L Africa Twin Adventure Sports: Touren im Mittelpunkt
Die Africa Twin Adventure Sports ist klar auf längere Etappen ausgelegt. Das merkt man am Gesamtkonzept: Sitzposition, Fahrwerksauslegung und die Art, wie das Motorrad mit wechselnden Untergründen umgeht. Selbst wenn die Strecke mal nicht perfekt vorbereitet ist, bleibt das Motorrad ruhig und kontrolliert. Die Adventure Sports wirkt wie ein Werkzeug für große Pläne – von der Wochenendtour bis zur mehrtägigen Reise.
CB 1000 R Neo Sports Café: Direktheit und Fahrspaß
Die CB 1000 R Neo Sports Café ist dagegen ein Motorrad, das Nähe zur Straße sucht. Die Optik ist bewusst „retro-modern“, aber das Fahrgefühl ist klar zeitgemäß: schnell in der Reaktion, mit einem agilen Charakter, der in der Stadt und auf der Landstraße besonders gut zur Geltung kommt. Wer gern zügig unterwegs ist, Kurvenarbeit mag und das Motorrad als aktiven Begleiter versteht, fühlt sich hier schnell zuhause.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beide Modelle sind Honda – und doch unterscheiden sie sich spürbar in der Art, wie der Antrieb seine Stärken ausspielt. Die CRF 1100 L steht für einen gleichmäßigen, tourentauglichen Vortrieb. Der Motor wirkt so, als würde er lange Strecken „mitnehmen“: entspanntes Gleiten bei moderatem Tempo, aber auch genug Reserven, wenn es zügiger werden soll. Das passt besonders gut zu Fahrern, die nicht nur Geschwindigkeit suchen, sondern auch Ruhe und Kontrolle.
Die CB 1000 R setzt stärker auf ein unmittelbares Ansprechverhalten. Der Charakter ist lebendiger und „handlicher“ im Gefühl – weniger wie ein Reisezug, mehr wie ein sportlicher Impuls. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig beschleunigt, gebremst und wieder beschleunigt wird: in der Stadt, auf kurvigen Strecken oder bei Ausfahrten, bei denen man gern jede Lücke nutzt.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Adventure Sports: souverän, wenn der Untergrund wechselt
Die Africa Twin Adventure Sports spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn es unruhiger wird: schlechter Asphalt, Schotterpassagen oder einfach wechselnde Bedingungen. Das Motorrad vermittelt ein Gefühl von Stabilität und lässt sich gleichzeitig kontrolliert bewegen. Gerade bei längeren Touren ist das ein Vorteil, weil das Handling nicht ständig neu „erarbeitet“ werden muss.
Neo Sports Café: leicht zu bewegen, schnell in der Linie
Die CB 1000 R ist spürbar auf Agilität getrimmt. Das Motorrad wirkt leichter in der Bewegung, reagiert zügig auf Lenkimpulse und lädt dazu ein, die Linie aktiv zu fahren. In engen Kehren und auf kurvigen Landstraßen zeigt sich der Vorteil: Das Motorrad unterstützt den Fahrer dabei, Schwung aufzubauen und sauber durch die Kurve zu arbeiten.
Ergonomie und Komfort: Langstrecke vs. sportliche Alltagstauglichkeit
Komfort ist bei beiden Modellen ein Thema – aber mit unterschiedlicher Zielrichtung. Die CRF 1100 L Africa Twin Adventure Sports ist auf längeres Sitzen ausgelegt. Die Sitzposition wirkt so, als sei sie für viele Stunden gedacht: nicht zu „sportlich eng“, sondern eher so, dass man auch nach mehreren Etappen noch entspannt ankommt. Dazu kommt das Reise-Feeling: Das Motorrad wirkt wie gemacht für Gepäck, Planung und entspanntes Tempo.
Die CB 1000 R ist dagegen eher „sportlich bequem“. Sie bietet eine aufrechte bis leicht sportliche Haltung, die im Alltag angenehm ist, aber nicht den Fokus auf maximale Langstrecken-Entspannung legt. Dafür punktet sie mit einem direkten Fahrgefühl und einer Position, die das Motorrad schnell „griffbereit“ macht – ideal, wenn die Tour aus vielen kurzen Abschnitten besteht.
Elektronik und Fahrmodi: Unterstützung im richtigen Moment
Beide Motorräder setzen auf moderne Elektronik, aber die Wirkung unterscheidet sich im Einsatz. Die Africa Twin profitiert davon, dass sie in unterschiedlichen Situationen stabil bleibt: beim Wechsel zwischen ruhigem Cruisen und dynamischerem Fahren, aber auch dann, wenn die Bedingungen nicht ganz planbar sind. Die Elektronik unterstützt dabei, dass das Motorrad berechenbar bleibt und der Fahrer sich auf die Linie konzentrieren kann.
Die CB 1000 R nutzt Elektronik eher, um das sportliche Potenzial kontrollierbar zu machen. Das ist besonders relevant, wenn man zügig unterwegs ist und das Motorrad schnell auf Gas- und Lenkimpulse reagieren lässt. Die Unterstützung wirkt hier wie ein Sicherheitsnetz, das den Fahrspaß nicht ausbremst, sondern planbarer macht.
Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen in jeder Phase
Im Vergleich zeigt sich: Die CRF 1100 L ist auf Vertrauen ausgelegt, wenn es um kontrolliertes Verzögern aus höheren Geschwindigkeiten oder um wiederholtes Bremsen auf langen Strecken geht. Die Kombination aus Fahrwerksgefühl und Bremsperformance vermittelt ein ruhiges Gesamtbild.
Die CB 1000 R wirkt dagegen im Bremsgefühl besonders „direkt“. Das Motorrad lässt sich zügig in die gewünschte Verzögerung bringen und unterstützt damit sportliches Fahren. Gerade auf kurvigen Strecken ist das ein Plus, weil man häufiger zwischen Beschleunigen und Verzögern wechselt und das Motorrad dabei fein dosierbar bleibt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Honda CRF 1100 L Africa Twin Adventure Sports – Stärken
- Reisetauglichkeit: Das Motorrad wirkt wie geschaffen für lange Strecken und wechselnde Bedingungen.
- Stabilität: Ruhiges, kontrolliertes Fahrgefühl – auch wenn die Straße nicht perfekt ist.
- Komfort: Ergonomie und Gesamtkonzept sind auf viele Stunden ausgelegt.
Honda CRF 1100 L Africa Twin Adventure Sports – Schwächen
- Weniger „urban leicht“: In engen, hektischen Situationen wirkt die Adventure Sports weniger verspielt als ein straßenorientiertes Naked Bike.
- Fokus auf Tour: Wer nur kurze Stadtfahrten und spontane Kurvenhatz plant, könnte den Reisecharakter als „zu viel Motorrad“ empfinden.
Honda CB 1000 R Neo Sports Café – Stärken
- Agilität: Schnelle Reaktion und gutes Handling auf kurvigen Strecken.
- Direkter Fahrspaß: Der Antrieb und das Fahrgefühl laden zu dynamischer Fahrweise ein.
- Alltagstauglichkeit: Das Motorrad passt gut zu Stadt, Feierabendrunde und Landstraße.
Honda CB 1000 R Neo Sports Café – Schwächen
- Weniger Reisefokus: Für lange Etappen steht nicht der gleiche Komfort-Ansatz im Vordergrund wie bei der Africa Twin.
- Anspruch an den Einsatz: Wer auch abseits der gewohnten Strecken unterwegs sein möchte, findet in der Africa Twin das passendere Konzept.
Für welchen Fahrstil passt welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt vor allem davon ab, wie gefahren wird. Die Honda CRF 1100 L Africa Twin Adventure Sports ist die bessere Wahl, wenn Tourenplanung, Komfort und ein souveränes Gefühl bei wechselnden Bedingungen im Vordergrund stehen. Sie passt zu Fahrern, die gern weiter fahren, auch wenn die Route nicht immer glatt ist, und die das Motorrad als verlässlichen Reisebegleiter sehen.
Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café ist ideal, wenn der Alltag aus kurzen Strecken, Kurven und spontanen Ausfahrten besteht. Sie passt zu Fahrern, die ein agiles Naked Bike suchen, das schnell reagiert, Spaß macht und sich in der Stadt ebenso wohlfühlt wie auf der Landstraße.
Fazit:
Die Honda CRF 1100 L Africa Twin Adventure Sports ist für diejenigen die bessere Wahl, die vor allem Reisetauglichkeit, Komfort und Stabilität suchen. Ihr Vorteil liegt im ruhigen, kontrollierten Fahrgefühl über lange Strecken hinweg – und in der Fähigkeit, auch mit wechselnden Bedingungen souverän umzugehen. Wer häufig unterwegs ist, gern plant und das Motorrad als „Allround-Reisegerät“ nutzt, wird hier deutlich zufriedener sein.
Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café spielt ihre Stärken aus, wenn Agilität, Direktheit und sportlicher Fahrspaß im Mittelpunkt stehen. Sie wirkt besonders passend für Stadtfahrten, Feierabendrunden und kurvige Strecken, bei denen man das Motorrad aktiv bewegt und schnelle Reaktionen schätzt. Wer weniger an lange Etappen denkt, dafür aber mehr an Fahrgefühl und Kurvenlust, trifft mit der CB 1000 R die passendere Wahl.