| UVP | 20.119 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2026~ | |
| UVP | 14.780 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- technische Ausstattung volle Hütte
- souveränes Fahrgefühl
- stattliche Erscheinung
- schöner 2 Zylindersound
- kräftiger Motor
- gute Bremsen
- komplizierte Bedienung
- etwas schwer
- stufenloser, kraftvoller Durchzug aus dem Stand
- zentraler und tiefer Schwerpunkt
- spielerisch leichtes Fahrverhalten
- Rangiermanöver-Hilfe (vor- und rückwärts)
- unterstützt DC-Schnellladen
- Kurven-ABS und schräglagenabhängiger Traktionskontrolle
- begrenzte Reichweite
- Bremse vorne könnte etwas besser zupacken
- hoher Preis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 243 | kg |
| Radstand | 1.570 | mm |
| Länge | 2.305 | mm |
| Radstand | 1.570 | mm |
| Sitzhöhe: | 835-855 | mm |
| Höhe | 1.475 | mm |
| Gewicht | 217 | kg |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Länge | 2.156 | mm |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.085 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Viertakt-Reihenmotor | |
| Hubraum | 1.084 | ccm |
| Hub | 82 | mm |
| Bohrung | 92 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Elektro | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 1 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 102 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 112 NM bei 5.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 199 | km/h |
| Tankinhalt | 25 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 500 | km |
| Leistung | 68 PS | |
| Drehmoment | 100 NM | |
| Höchstgeschw. | 129 | km/h |
| Reichweite | 140 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 45mm Showa EERA Upside-Down Teleskopgabel (Federweg 210)mm | |
| Federung hinten | Showa EERA Zentralfederbein (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Schwinge, ProLink Aufhängung | |
| Reifen vorne | 110/80 R19 | |
| Reifen hinten | 150/70-18 | |
| Federung vorne | Showa SFF-BP USD-Gabel 43mm, nicht einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Showa Monodämpfer, Federvorspannung einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 17' | |
| Reifen hinten | 150/60 17' | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse mit radial befestigten Vierkolbenbremszangen ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse mit Einkolbenbremszange ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Nissin 4-Kolben Bremszangen, radial montiert ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Nissin 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 256 mm) | |
Fazit
Die neue Africa Twin ist ein starkes Stück Motorrad! Die Adventure Sports wurde noch mehr auf Straße getrimmt und gehört nun zu den ultimativen Adventure-Bikes für die Reise zum Nordkap. Sie ist technisch komplett ausgestattet und gehört abgesehen von der Leistung ganz klar in die Oberklasse. Einzige Kritikpunkte sind die fummelige Bedienung und das etwas schwere Gewicht, womit allerdings auch viele Wettbewerber zu kämpfen haben. Ansonsten eine supergeile Maschine mit majestätischer Ausstrahlung und ebensolchem Fahrgefühl - grandios!Das Testbike wurde uns wieder einmal von motofun (www.motofun.de) aus Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht die Adventure Sports und die Standard AT als Vorführer bereit. Probefahrten dort sind in den Schmalfelder Kurven ein echter Genuss - auf zu motofun und Gruß an den Chef Nico!
Fazit: Nicht für alle, aber wichtiger als viele denken
Die Honda WN7 ist kein Motorrad, das jeden Verbrenner-Fan sofort bekehren wird. Dafür sind Reichweite, Preis und das fehlende klassische Motor-Erlebnis zu klare Gegenargumente. Aber sie ist ein erstaunlich überzeugender erster großer Elektro-Aufschlag von Honda. Sie fährt sauber, direkt, hochwertig und alltagstauglich, ohne sich als rollendes Technik-Demo aufzuspielen. Wer hauptsächlich pendelt, kurze bis mittlere Strecken fährt, zu Hause laden kann und Lust auf ein neues Fahrgefühl hat, sollte die WN7 definitiv ernst nehmen.
Am Ende ist die WN7 weniger Revolution mit Feuerwerk als vielmehr ein ziemlich cleverer Realitätscheck. Honda sagt nicht: Vergesst alles, was ihr über Motorräder wisst. Honda sagt eher: Hier ist ein Motorrad, das vieles von dem kann, was ihr mögt – nur eben elektrisch. Und genau deshalb funktioniert die WN7 besser, als man vielleicht erwartet. Sie ist leise, aber nicht langweilig. Vernünftig, aber nicht brav. Neu, aber nicht fremd. Kurz gesagt: ein spannender Schritt in eine Zukunft, die sich plötzlich gar nicht mehr so weit weg anfühlt.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
MotorradTest.de auf YouTube
Honda CRF 1100 L Africa Twin Adventure Sports vs Honda WN7 – Motorradvergleich
Wenn zwei Honda-Modelle aufeinandertreffen, geht es selten nur um Zahlen. Beim Vergleich zwischen der Honda CRF 1100 L Africa Twin Adventure Sports und der Honda WN7 zeigt sich vor allem, wie unterschiedlich die Konzepte gedacht sind: Die Africa Twin steht für große Reiseenduro-Kompetenz, während die WN7 eher als modernes, alltagstaugliches Motorrad mit eigenem Charakter verstanden werden will. Genau diese Unterschiede machen den Vergleich spannend – denn je nach Fahrprofil kann das eine Bike klar im Vorteil sein, während das andere seine Stärken an anderer Stelle ausspielt.
Grundidee im Vergleich: Reiseenduro vs. modernes Allround-Konzept
Die Honda CRF 1100 L Africa Twin Adventure Sports ist als Reiseenduro ausgelegt, die lange Strecken ebenso souverän abspult wie wechselnde Untergründe. Das zeigt sich in der Ausrichtung auf Komfort, Gepäck und eine stabile Fahrcharakteristik. Die Honda WN7 wirkt dagegen wie ein Motorrad, das stärker auf Alltag, Fahrspaß und eine klare, moderne Interpretation setzt. Wer vor allem Stadt, Landstraße und gelegentliche Ausflüge fährt, findet hier einen anderen Fokus als bei der Africa Twin.
Motor und Fahrgefühl: Charakter trifft Alltagstauglichkeit
Beim Motor unterscheiden sich die Philosophien deutlich. Die Africa Twin ist auf Durchzug und entspannte Langstreckenleistung ausgelegt. Das merkt man besonders dann, wenn die Geschwindigkeit konstant gehalten werden soll oder wenn es bergauf oder mit Gepäck zügig weitergehen soll. Die WN7 setzt dagegen eher auf ein agileres, unmittelbares Ansprechverhalten – passend zu einem Fahrstil, der nicht nur auf „Dauerfahrt“ optimiert ist, sondern auch auf spontane Beschleunigung und flüssiges Handling im Alltag.
Im direkten Vergleich der Leistungsentfaltung zeigt sich: Die Africa Twin spielt ihre Stärken aus, wenn man Reserven braucht und das Motorrad auch bei längeren Etappen ruhig und kontrolliert bewegen möchte. Die WN7 wirkt dagegen leichter „im Kopf“ und unterstützt einen dynamischen Fahrstil, ohne dass man ständig das Gefühl hat, das Motorrad sei auf eine andere Aufgabe zugeschnitten.
Fahrwerk und Handling: Stabilität auf Distanz vs. Agilität im Alltag
Das Fahrwerk ist bei der Africa Twin ein zentrales Thema. Die Adventure Sports ist darauf ausgelegt, auch mit Gepäck und auf unruhigerem Untergrund sicher zu bleiben. Dadurch fühlt sie sich auf längeren Strecken oft sehr „geordnet“ an: Man kann die Linie halten, das Motorrad bleibt berechenbar, und Unebenheiten werden eher entschärft als „durchgereicht“. Das ist ein klarer Vorteil, wenn die Tour nicht nur aus Autobahn besteht, sondern auch aus schlechten Straßen, Schotterpassagen oder wechselnden Belägen.
Die Honda WN7 setzt im Vergleich stärker auf ein Handling, das sich im Alltag leicht anfühlt. Das macht sich besonders in engeren Situationen bemerkbar: beim Rangieren, beim zügigen Wechsel zwischen Kurven oder wenn man im Stadtverkehr häufiger reagieren muss. Der Nachteil einer stärker alltagsorientierten Abstimmung kann sein, dass sie auf sehr langen, anspruchsvollen Etappen mit viel Gepäck weniger „Reiseenduro-Ruhe“ ausstrahlt als die Africa Twin.
Ergonomie und Sitzkomfort: Langstrecke vs. unkompliziertes Handling
Bei der Ergonomie trennt sich die Spreu schnell. Die Africa Twin Adventure Sports ist auf Komfort für längere Fahrten ausgelegt. Das betrifft nicht nur die Sitzposition, sondern auch das Gesamtgefühl aus Windschutz, Fahrhaltung und dem „Gleiten“ über die Strecke. Wer häufig mehrere Stunden am Stück fährt, profitiert von dieser Ausrichtung deutlich.
Die WN7 wirkt dagegen eher wie ein Motorrad, das man schnell „greift“: Die Sitzposition ist meist so gewählt, dass man sich zügig wohlfühlt und nicht erst nach einer Weile in den Rhythmus kommt. Für kürzere Touren, Feierabendfahrten oder Wochenendtrips ist das ein Plus. Wer allerdings sehr lange Etappen plant, kann bei der Africa Twin den Vorteil spüren, dass sie stärker auf Dauerbelastung optimiert ist.
Elektronik und Assistenz: Komfort- und Sicherheitsfokus
Im Bereich Elektronik zeigt sich, wie modern beide Motorräder gedacht sind – aber mit unterschiedlichem Schwerpunkt. Die Africa Twin Adventure Sports ist typischerweise stärker auf Touring- und Sicherheitsaspekte ausgelegt: Traktions- und Fahrmodi, die je nach Untergrund helfen, sowie eine Abstimmung, die das Motorrad auch unter wechselnden Bedingungen kontrollierbar macht. Das ist besonders wertvoll, wenn die Tour nicht planbar bleibt oder wenn man im Grenzbereich nicht jedes Mal „nach Gefühl“ arbeiten möchte.
Die WN7 kann im Vergleich ebenfalls mit moderner Technik punkten, wirkt aber oft stärker auf ein unkompliziertes Fahrerlebnis ausgerichtet. Das bedeutet: weniger „Systemdenken“, mehr intuitive Bedienbarkeit. Als Schwäche kann sich ergeben, dass sie nicht ganz denselben Touring-Overkill bietet, den viele bei einer Reiseenduro erwarten – dafür ist das Gesamtpaket meist leichter zugänglich.
Reisetauglichkeit: Gepäck, Windschutz und Alltag mit Plan
Die Reisetauglichkeit ist der Bereich, in dem die Africa Twin Adventure Sports ihre Rolle am deutlichsten zeigt. Das Motorrad ist darauf ausgelegt, Gepäck und Zubehör sinnvoll zu integrieren. Dadurch wird aus einer Tour schnell ein echtes Reiseprojekt: Man kann längere Strecken planen, ohne ständig Kompromisse bei Komfort oder Beladung eingehen zu müssen. Auch der Windschutz und die generelle „Touring-Logik“ spielen hier eine große Rolle.
Die WN7 ist eher für die Art von Reisen geeignet, bei denen man nicht mit maximalem Gepäck antritt. Sie passt gut zu Ausflügen, bei denen man flexibel bleibt und das Motorrad nicht zum „Transportmittel“ wird, sondern zum Erlebnis. Wer häufig mit viel Ausrüstung unterwegs ist, wird bei der Africa Twin eher die passende Basis finden.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Honda CRF 1100 L Africa Twin Adventure Sports
- Stärke: Reiseenduro-Komfort und Stabilität auf langen Strecken, besonders mit Gepäck.
- Stärke: Berechenbarkeit bei wechselnden Untergründen – Touring- und Sicherheitsfokus.
- Schwäche: Für rein urbane Kurzstrecken kann sie im Alltag „zu viel Motorrad“ sein.
- Schwäche: Wer vor allem leichtes Handling sucht, muss sich an die größere Touring-Charakteristik gewöhnen.
Honda WN7
- Stärke: Agiles, unkompliziertes Fahrgefühl – ideal für Alltag und spontane Touren.
- Stärke: Moderne Ausrichtung mit Fokus auf intuitive Bedienung.
- Schwäche: Bei sehr langen Etappen mit viel Gepäck kann die Reiseenduro-Ausrichtung der Africa Twin im Vorteil sein.
- Schwäche: Wer häufig abseits befestigter Straßen unterwegs ist, wird eher ein „Reiseenduro-Paket“ erwarten.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am besten über das Fahrprofil entscheiden. Die Honda CRF 1100 L Africa Twin Adventure Sports ist besonders dann die richtige Wahl, wenn Touren lang sind, das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleiben soll und Komfort sowie Gepäckintegration eine große Rolle spielen. Sie passt zu Fahrern, die gerne weit fahren, unterschiedliche Strecken kombinieren und dabei ein Motorrad möchten, das die Reise „mitträgt“.
Die Honda WN7 ist dagegen ideal, wenn der Alltag dominiert und das Motorrad vor allem Spaß macht, ohne dass man ständig an Ausstattung, Beladung oder Langstrecken-Setup denken muss. Wer eine moderne, alltagstaugliche Basis sucht und gelegentlich Ausflüge macht, findet hier ein Konzept, das sich schnell in den Alltag einfügt.
Fazit:
Die Honda CRF 1100 L Africa Twin Adventure Sports ist das bessere Bike für alle, die regelmäßig lange Strecken fahren, Gepäck sinnvoll mitnehmen und auch bei wechselnden Untergründen ein ruhiges, berechenbares Gesamtpaket erwarten. Ihre Stärken liegen in Reise-Komfort, Stabilität und einem Touring-Ansatz, der auch unter anspruchsvolleren Bedingungen Sicherheit und Kontrolle vermittelt. Wer dagegen vor allem Stadt, Landstraße und kürzere bis mittlere Touren fährt, wird mit der Honda WN7 glücklicher: Sie wirkt leichter zugänglich, unterstützt ein agiles Fahrgefühl und passt gut zu einem unkomplizierten Alltag mit Fahrspaß. Kurz gesagt: Africa Twin für die große Reise, WN7 für das moderne „Dazwischen“ – also dort, wo Flexibilität und unmittelbares Handling im Vordergrund stehen.