| UVP | 20.119 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2026~ | |
| UVP | 9.578 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- technische Ausstattung volle Hütte
- souveränes Fahrgefühl
- stattliche Erscheinung
- schöner 2 Zylindersound
- kräftiger Motor
- gute Bremsen
- komplizierte Bedienung
- etwas schwer
- einstellbares, gutes Fahrwerk
- sehr agiles, leicht zu fahrendes Motorrad
- LED rundum in Serie
- solide Bauweise
- harte Sitzbank
- Motor obenrum ohne Puste
- nur 5 Gänge
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 243 | kg |
| Radstand | 1.570 | mm |
| Länge | 2.305 | mm |
| Radstand | 1.570 | mm |
| Sitzhöhe: | 835-855 | mm |
| Höhe | 1.475 | mm |
| Gewicht | 154 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.195 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 890 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Viertakt-Reihenmotor | |
| Hubraum | 1.084 | ccm |
| Hub | 82 | mm |
| Bohrung | 92 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 398 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 102 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 112 NM bei 5.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 199 | km/h |
| Tankinhalt | 25 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 500 | km |
| Leistung | 38 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 37 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 139 | km/h |
| Tankinhalt | 9 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 249 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 45mm Showa EERA Upside-Down Teleskopgabel (Federweg 210)mm | |
| Federung hinten | Showa EERA Zentralfederbein (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Schwinge, ProLink Aufhängung | |
| Reifen vorne | 110/80 R19 | |
| Reifen hinten | 150/70-18 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down Teleskopgabel 46 mm (Federweg 260)mm | |
| Federung hinten | KYB Monofederbein mit Ausgleichsbehälter / Öldämpfung (Federweg 277)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge (Aluminium) | |
| Reifen vorne | 120/70R17 M/C 58H (mit Schlauch) | |
| Reifen hinten | 140/70R17 M/C 66H (mit Schlauch) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse mit radial befestigten Vierkolbenbremszangen ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse mit Einkolbenbremszange ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen vorne | Scheibenbremse, Zweikolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die neue Africa Twin ist ein starkes Stück Motorrad! Die Adventure Sports wurde noch mehr auf Straße getrimmt und gehört nun zu den ultimativen Adventure-Bikes für die Reise zum Nordkap. Sie ist technisch komplett ausgestattet und gehört abgesehen von der Leistung ganz klar in die Oberklasse. Einzige Kritikpunkte sind die fummelige Bedienung und das etwas schwere Gewicht, womit allerdings auch viele Wettbewerber zu kämpfen haben. Ansonsten eine supergeile Maschine mit majestätischer Ausstrahlung und ebensolchem Fahrgefühl - grandios!Das Testbike wurde uns wieder einmal von motofun (www.motofun.de) aus Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht die Adventure Sports und die Standard AT als Vorführer bereit. Probefahrten dort sind in den Schmalfelder Kurven ein echter Genuss - auf zu motofun und Gruß an den Chef Nico!
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Honda CRF 1100 L Africa Twin Adventure Sports vs Suzuki DR-Z 4SM: Vergleich für Tour, Alltag und Offroad
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Offroad“ klingen, aber aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Honda CRF 1100 L Africa Twin Adventure Sports steht für Reiseenduro-Genuss: komfortabel, langstreckentauglich und mit dem Anspruch, auch abseits der Straße souverän zu bleiben. Die Suzuki DR-Z 4SM dagegen ist ein 4SM-Supermoto-Charakterkopf: agil, direkt und gemacht für dynamisches Fahren auf Asphalt und für kurze Offroad-Momente. Wer also vor der Frage steht, welches Motorrad besser zu den eigenen Fahrten passt, findet hier einen klaren Blick auf die Unterschiede – ohne Zahlenfriedhof, aber mit verständlichem Vergleich.
Grundcharakter: Reiseenduro gegen 4SM-Supermoto
Die Africa Twin Adventure Sports ist ein Motorrad, das man nicht „nur“ fährt, sondern mit dem man Touren plant. Der Fokus liegt auf Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten, ruhigerem Fahrgefühl und einem Gesamtpaket, das auch längere Etappen entspannt macht. Dazu passt die Adventure-Sports-Ausrichtung: mehr Schutz, mehr Touring-DNA und ein Setup, das auf wechselnde Untergründe ausgelegt ist.
Die DR-Z 4SM ist dagegen spürbar leichter im Charakter. Sie wirkt wie ein Werkzeug für Fahrspaß: schnell umsetzbar, mit direkterem Ansprechverhalten und einem Handling, das Lust auf Kurven macht. Wer häufig kurze Strecken fährt, gern zügig unterwegs ist oder auf dem Weg zur Tour auch mal „anders“ fährt, bekommt hier ein Motorrad, das sich schnell anfühlt.
Motor & Fahrgefühl: souverän vs. direkt
Im Vergleich zeigt sich: Die Africa Twin ist auf Durchzug und Langstreckenkomfort ausgelegt. Das merkt man besonders dann, wenn die Strecke nicht nur aus Kurven besteht, sondern aus Autobahnabschnitten, Landstraßen und wechselnden Bedingungen. Das Fahrgefühl ist eher „getragen“: Der Motor unterstützt entspanntes Fahren, ohne dass ständig nachjustiert werden muss.
Die DR-Z 4SM setzt dagegen auf Spontanität. Das Motorrad wirkt lebendiger, das Ansprechverhalten ist unmittelbarer. Dadurch entsteht ein Fahrstil, der mehr „mit dem Gas“ arbeitet. Für dynamische Fahrten und für Situationen, in denen man schnell reagieren möchte, ist das ein Vorteil. Auf langen, gleichmäßigen Strecken kann die Africa Twin jedoch die entspanntere Wahl sein, weil sie das Tempo leichter „wegträgt“.
Fahrwerk & Handling: Stabilität auf Distanz vs. Agilität im Alltag
Bei der Honda CRF 1100 L Africa Twin Adventure Sports steht die Balance zwischen Komfort und Kontrolle im Vordergrund. Das Fahrwerk ist darauf ausgelegt, Unebenheiten zu entschärfen und das Motorrad auch bei wechselndem Untergrund berechenbar zu halten. Gerade wenn die Route nicht nur Asphalt ist, sondern auch Schotter, groberer Belag oder schlechtere Straßenabschnitte enthält, spielt diese Eigenschaft ihre Stärken aus.
Die Suzuki DR-Z 4SM punktet mit agilem Handling. Das Motorrad fühlt sich wendiger an und lädt dazu ein, Kurven früh anzusteuern und das Tempo aktiv zu gestalten. Das ist besonders im Stadtverkehr, auf Landstraßen mit vielen Richtungswechseln oder bei sportlicher Fahrweise spürbar. Wer allerdings lange Strecken mit viel Last oder sehr ruppigen Untergründen plant, wird die Reiseenduro-Philosophie der Africa Twin eher als „stressfreier“ empfinden.
Bremsen & Sicherheit im Fahralltag
Beide Motorräder sind für den Alltag konstruiert, aber mit unterschiedlichem Schwerpunkt. Die Africa Twin wirkt wie das Motorrad, das man auch bei höheren Geschwindigkeiten und längeren Fahrten mit Ruhe kontrolliert. Die Bremsleistung ist dabei so gedacht, dass sie wiederholtes Verzögern zuverlässig unterstützt.
Die DR-Z 4SM ist stärker auf direktes Ansprechverhalten und kontrolliertes, sportliches Fahren ausgelegt. Das kann sich im Alltag sehr angenehm anfühlen, weil man schnell das Gefühl hat, „genau das“ zu bekommen, was man erwartet. In Situationen, in denen viel Gewicht, lange Autobahnabschnitte oder dauerhaftes Tempo eine Rolle spielen, ist die Africa Twin als Reiseplattform im Vorteil, weil das Gesamtkonzept auf Langstrecke optimiert ist.
Ergonomie & Sitzposition: Tourkomfort vs. sportliche Haltung
Die Africa Twin Adventure Sports ist ergonomisch auf längere Fahrten ausgelegt. Die Sitzposition wirkt so gestaltet, dass man auch nach mehreren Stunden noch entspannt weiterfahren kann. Dazu kommt die Adventure-Ausrichtung, die das Motorrad für unterschiedliche Einsatzszenarien attraktiv macht – vom Wochenendtrip bis zur längeren Reise.
Die DR-Z 4SM bringt eine sportlichere Haltung mit. Das ist ein Plus, wenn man gern „aktiv“ fährt und das Motorrad als dynamisches Spielzeug im Alltag betrachtet. Für lange, entspannte Touren kann die Africa Twin jedoch die bessere Wahl sein, weil sie das Gesamtpaket auf Komfort und Ausdauer ausrichtet.
Elektronik & Fahrmodi: mehr Komfortsteuerung bei der Reiseenduro
Im Vergleich zeigt sich: Die Africa Twin ist stärker auf moderne Assistenz und Fahrkomfort ausgelegt. Je nach Ausstattung und Setup unterstützt sie das Fahren über verschiedene Modi und Systeme, die das Motorrad in unterschiedlichen Situationen berechenbar machen. Das ist besonders praktisch, wenn die Strecke wechselt oder wenn man nicht jedes Mal „neu“ abstimmen möchte.
Die DR-Z 4SM ist eher der Typ „weniger Schnickschnack, mehr Gefühl“. Das kann für viele Fahrer genau richtig sein, weil es das Motorrad leichter verständlich macht. Wer gern selbst den Fahrstil bestimmt und weniger Wert auf umfangreiche Elektronik legt, wird die Suzuki als sympathisch und unkompliziert empfinden.
Offroad-Potenzial: was „abseits der Straße“ wirklich bedeutet
Beide Motorräder können abseits der Straße Spaß machen – aber auf unterschiedliche Art. Die Honda Africa Twin Adventure Sports ist klar als Reiseenduro gedacht. Das bedeutet: Sie ist dafür gebaut, auch längere Offroad-Abschnitte zu überstehen, ohne dass man ständig Angst haben muss, dass das Motorrad „zu schwer“ oder „zu unruhig“ wird. Der Schutzgedanke und die Touring-Orientierung helfen dabei, dass man sich auf die Strecke konzentrieren kann.
Die Suzuki DR-Z 4SM ist eher für kurze Offroad-Sessions und für Untergründe geeignet, bei denen Agilität wichtiger ist als maximale Reiseausdauer. Sie macht dort Spaß, wo man schnell reagieren und das Motorrad in die Linie bringen möchte. Wer jedoch regelmäßig längere, anspruchsvollere Strecken plant, wird die Africa Twin als deutlich passender empfinden.
Alltag & Alltagstauglichkeit: Reichweite, Komfort und Handling
Im Alltag zählt nicht nur die Leistung, sondern auch, wie gut sich ein Motorrad in den Tagesablauf einfügt. Die Africa Twin ist durch ihre Reiseenduro-Auslegung oft die bessere Wahl, wenn es um längere Strecken, häufige Touren und das Mitnehmen von Gepäck geht. Das Motorrad wirkt wie gemacht für „einmal losfahren und einfach weiter“, ohne dass man ständig an Grenzen denkt.
Die DR-Z 4SM ist dagegen ideal, wenn der Fokus auf kurzen Wegen, Fahrspaß und Wendigkeit liegt. Sie fühlt sich im Stadtverkehr lebendig an und macht auf Landstraßen mit vielen Kurven besonders viel Freude. Wer aber regelmäßig sehr lange Strecken fährt oder viel Komfort erwartet, wird die Africa Twin als entspannter erleben.
Stärken & Schwächen im direkten Vergleich
Honda CRF 1100 L Africa Twin Adventure Sports – Stärken
- Reiseenduro-Charakter: komfortabel und auf lange Strecken ausgelegt
- Stabilität und ruhiges Fahrgefühl, besonders bei wechselnden Bedingungen
- Adventure-Ausrichtung mit Fokus auf Schutz und Touring-Nutzung
- Elektronik und Fahrkomfort unterstützen das Fahren in unterschiedlichen Situationen
Honda CRF 1100 L Africa Twin Adventure Sports – Schwächen
- Weniger „leichtfüßig“ im reinen Stadt- und Kurven-Feeling als die DR-Z 4SM
- Für sehr kurze, spontane Fahrten kann der Reisefokus „zu viel Motorrad“ wirken
Suzuki DR-Z 4SM – Stärken
- Agiles, direktes Handling mit viel Fahrspaß
- Sportlicher Charakter, der Kurven und dynamische Fahrten belohnt
- Unkompliziertes Fahrgefühl ohne starke Elektronik-Überhöhung
- Sehr passend für Alltag, kurze Strecken und „Zwischendurch“-Touren
Suzuki DR-Z 4SM – Schwächen
- Weniger Reisekomfort für lange Etappen im Vergleich zur Africa Twin
- Offroad eher für kürzere Einsätze und weniger für ausgedehnte Reiseabschnitte
Welche Wahl passt zu welchem Fahrertyp?
Die Entscheidung wird leicht, wenn man die eigene Nutzung ehrlich einordnet. Wer regelmäßig lange Strecken fährt, Touren plant, Gepäck mitnimmt und dabei auch mal abseits der Straße unterwegs sein möchte, bekommt mit der Honda CRF 1100 L Africa Twin Adventure Sports das stimmigere Gesamtpaket. Sie ist die Maschine für „mehr Reise, weniger Kompromiss“ – mit Komfort, Stabilität und einem Konzept, das auf Alltag und Abenteuer gleichermaßen vorbereitet ist.
Wer dagegen vor allem Spaß an direktem Handling hat, gern zügig unterwegs ist und ein Motorrad sucht, das sich schnell in den Alltag einfügt, trifft mit der Suzuki DR-Z 4SM eine sehr passende Wahl. Sie ist ideal für Kurven, kurze Ausfahrten und für Fahrer, die das Motorrad als dynamisches Werkzeug sehen – nicht als Reiseplattform.
Fazit:
Die Honda CRF 1100 L Africa Twin Adventure Sports ist die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad für lange Touren, wechselnde Strecken und entspanntes Reisen suchen. Ihr Reiseenduro-Ansatz bringt Stabilität, Komfort und ein stimmiges Gesamtpaket mit, das auch abseits der Straße überzeugt. Die Suzuki DR-Z 4SM spielt ihre Stärken dort aus, wo Agilität und direktes Fahrgefühl zählen: im Alltag, auf kurvigen Landstraßen und bei kurzen Offroad-Momenten. Wer Komfort und Ausdauer priorisiert, fährt mit der Honda langfristig zufriedener. Wer dagegen maximale Spielfreude, schnelle Umsetzung und ein unkompliziertes Fahrgefühl möchte, findet in der Suzuki den passenderen Begleiter.