| UVP | 16.449 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2026~ | |
| UVP | 9.578 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Motor - Drehmoment und Leistungsentfaltung
- Fahrwerk
- Geländegängigkeit
- Reisetauglichkeit
- Soziuskomfort
- Nur iPhone-Nutzer können vollen Umfang nutzen
- einstellbares, gutes Fahrwerk
- sehr agiles, leicht zu fahrendes Motorrad
- LED rundum in Serie
- solide Bauweise
- harte Sitzbank
- Motor obenrum ohne Puste
- nur 5 Gänge
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 231 | kg |
| Radstand | 1.575 | mm |
| Länge | 2.330 | mm |
| Radstand | 1.575 | mm |
| Sitzhöhe: | 850-870 | mm |
| Höhe | 1.490 | mm |
| Gewicht | 154 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.195 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 890 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Viertakt-Reihenmotor | |
| Hubraum | 1.084 | ccm |
| Hub | 82 | mm |
| Bohrung | 92 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 398 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 102 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 112 NM bei 5.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 199 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 384 | km |
| Leistung | 38 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 37 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 139 | km/h |
| Tankinhalt | 9 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 249 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 45mm Showa Upside-Down Teleskopgabel (Federweg 230)mm | |
| Federung hinten | Showa Monofederbein (Federweg 220)mm | |
| Aufhängung hinten | Schwinge, ProLink Aufhängung Showa Dämpfersystem | |
| Reifen vorne | 90/90-21 | |
| Reifen hinten | 150/70-18 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down Teleskopgabel 46 mm (Federweg 260)mm | |
| Federung hinten | KYB Monofederbein mit Ausgleichsbehälter / Öldämpfung (Federweg 277)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge (Aluminium) | |
| Reifen vorne | 120/70R17 M/C 58H (mit Schlauch) | |
| Reifen hinten | 140/70R17 M/C 66H (mit Schlauch) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse mit radial befestigten Vierkolbenbremszangen ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse mit Einkolbenbremszange ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen vorne | Scheibenbremse, Zweikolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 240 mm) | |
MotorradTest.de auf YouTube
Honda CRF 1100 L Africa Twin vs. Suzuki DR-Z 4SM: Vergleich für Straße, Schotter und mehr
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick völlig unterschiedliche Welten repräsentieren, wird die Entscheidung oft besonders spannend. Die Honda CRF 1100 L Africa Twin steht für Reiseenduro-Charakter: komfortabel, langstreckentauglich und mit dem Anspruch, auch abseits der Straße souverän zu wirken. Die Suzuki DR-Z 4SM dagegen ist eher die sportlich-direkte Antwort auf den Wunsch nach Agilität, Kurvengeschwindigkeit und einem Motorrad, das sich im Alltag wie ein Werkzeug anfühlt: leicht zu bewegen, schnell umzuwerfen und mit viel Fahrspaß im Fokus.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Stärken und Schwächen beider Modelle gegenübergestellt – ohne Zahlenfriedhof, aber mit Blick auf das, was im Alltag wirklich zählt: Fahrgefühl, Einsatzbereich, Handling, Komfort und die Frage, welche Fahrweise besser zu welchem Motorrad passt.
Grundidee: Reiseenduro gegen Supermoto
Die Honda CRF 1100 L Africa Twin ist als Allrounder für längere Strecken konzipiert. Das merkt man an der Ausrichtung: Sie soll nicht nur von A nach B bringen, sondern auch dann noch Spaß machen, wenn die Route wechselt – von Asphalt zu Schotter, von Autobahn zu Landstraße, von „schnell“ zu „genießen“. Dabei spielt die Balance aus Leistung, Stabilität und Komfort eine zentrale Rolle.
Die Suzuki DR-Z 4SM folgt einer anderen Philosophie. Sie ist im Kern ein Supermoto-Ansatz: kompakt, wendig und darauf ausgelegt, Kurven dynamisch zu nehmen. Wer gern zügig fährt, häufig in der Stadt oder auf kurvigen Landstraßen unterwegs ist und ein Motorrad sucht, das sich schnell anfühlt, wird hier eher abgeholt.
Fahrgefühl im Vergleich: Stabilität vs. Agilität
Honda CRF 1100 L Africa Twin: souverän und „langsam schnell“
Die Africa Twin wirkt vor allem dann stark, wenn die Strecke länger wird. Das Motorrad vermittelt Ruhe, bleibt auch bei wechselndem Untergrund berechenbar und unterstützt eine Fahrweise, die nicht nur auf maximale Beschleunigung setzt, sondern auf gleichmäßiges Vorankommen. Gerade auf längeren Etappen ist das ein Vorteil: weniger „Konzentration am Limit“, mehr „Fahren mit Reserven“.
Im Offroad-Umfeld zeigt sich die Stärke der Reiseenduro-Logik: Die Maschine ist darauf ausgelegt, auch unruhigere Passagen zu schlucken. Das bedeutet nicht, dass sie wie ein reines Dirtbike gedacht ist, aber sie ist deutlich weniger „auf Asphalt festgenagelt“ als viele sportliche Alternativen.
Suzuki DR-Z 4SM: direkt, leichtfüßig und kurvenorientiert
Die DR-Z 4SM spielt ihre Stärken dort aus, wo schnelle Richtungswechsel und ein sportlicher Rhythmus gefragt sind. Das Handling ist der zentrale Punkt: Das Motorrad lässt sich zügig in die Kurve bringen, reagiert spürbar auf Gas- und Lenkimpulse und macht dadurch besonders auf kurvigen Strecken Spaß.
Auch im Alltag kann das ein echter Vorteil sein. Wer häufig stop-and-go fährt, enge Straßen kennt oder einfach gern „kurz mal raus“ fährt, profitiert von der agilen Auslegung. Gleichzeitig ist klar: Die DR-Z 4SM ist weniger auf Langstreckenkomfort und weniger auf „große Reisen“ optimiert. Wer das erwartet, wird eher enttäuscht.
Einsatzbereich: Welche Strecken passen besser?
Beim Vergleich beider Modelle zeigt sich schnell, dass sie unterschiedliche Prioritäten haben.
- Honda CRF 1100 L Africa Twin passt besonders gut zu Fahrern, die regelmäßig längere Strecken fahren, gern flexibel zwischen Asphalt und Schotter wechseln und dabei Wert auf Komfort und souveräne Fahrbarkeit legen.
- Suzuki DR-Z 4SM ist ideal für alle, die sportlich unterwegs sind, Kurven lieben, im Alltag wendig bleiben möchten und ein Motorrad suchen, das sich eher wie ein „Spaßgerät“ anfühlt als wie ein Reisebegleiter.
Damit wird auch die Frage nach dem „richtigen“ Untergrund beantwortet: Die Africa Twin wirkt wie die bessere Wahl, wenn der Plan auch mal weiter weg führt oder wenn die Route unvorhersehbar wird. Die DR-Z 4SM ist die bessere Wahl, wenn der Fokus auf Fahrspaß auf kurvigen Strecken liegt und wenn das Motorrad vor allem dort glänzen soll, wo es leicht und schnell reagieren kann.
Stärken und Schwächen: Was fällt im Alltag auf?
Stärken der Honda CRF 1100 L Africa Twin
Die größten Pluspunkte liegen in der Vielseitigkeit und im Reisecharakter. Die Maschine ist darauf ausgelegt, lange Strecken angenehm zu machen und dabei auch abseits des reinen Asphalts nicht sofort an Grenzen zu stoßen. Wer gern plant, aber auch gern spontan ist, bekommt hier ein Motorrad, das mitmacht.
Ein weiterer Vorteil ist die Art, wie die Africa Twin „mit Tempo umgeht“. Sie wirkt nicht hektisch, sondern eher wie ein System, das Stabilität liefert. Das ist besonders hilfreich, wenn die Konzentration nicht dauerhaft auf dem Motorrad „klebt“, sondern auch mal auf der Umgebung liegen darf.
Schwächen der Honda CRF 1100 L Africa Twin
Die Schwäche liegt weniger im Konzept als in der Erwartung: Wer ein ultraleichtes, superagiles Kurvenbike sucht, wird die Africa Twin eher als „erwachsener“ und weniger spielerisch empfinden. Außerdem ist sie typischerweise weniger die erste Wahl, wenn das Motorrad vor allem für kurze, schnelle Sessions gedacht ist.
Stärken der Suzuki DR-Z 4SM
Die DR-Z 4SM punktet mit Agilität und direktem Fahrgefühl. Das Motorrad lädt zum dynamischen Fahren ein und macht besonders auf Strecken Spaß, auf denen man viel lenkt, bremst, beschleunigt und die Linie sucht. Gerade wer gern „aktiv“ fährt, findet hier ein Bike, das die Interaktion zwischen Fahrer und Maschine spürbar macht.
Auch die Alltagstauglichkeit kann hoch sein, weil das Motorrad in vielen Situationen leichter zu handeln ist als große Reiseenduros.
Schwächen der Suzuki DR-Z 4SM
Die Grenzen zeigen sich vor allem dort, wo Komfort und Langstrecke gefragt sind. Wer häufig weite Strecken fährt oder regelmäßig längere Autobahnabschnitte einplant, wird die Africa Twin eher als entspannter empfinden. Außerdem ist die DR-Z 4SM weniger auf „komfortables Durchziehen“ ausgelegt, sondern stärker auf sportliche Dynamik. Das ist kein Nachteil für die richtige Nutzung – aber ein klarer Unterschied im Charakter.
Komfort und Ergonomie: Wie fühlt sich das Motorrad an?
Komfort ist bei der Entscheidung oft der heimliche Hauptgrund. Die Honda CRF 1100 L Africa Twin ist klar auf längeres Fahren ausgelegt. Das zeigt sich in der Art, wie sie den Fahrer über längere Zeit unterstützt: weniger Ermüdung, mehr „mitfahren“ statt „arbeiten“. Dadurch eignet sie sich besonders für Touren, bei denen man nicht nur die Kurven sucht, sondern auch die Strecke als Erlebnis versteht.
Die Suzuki DR-Z 4SM fühlt sich dagegen sportlicher und „näher am Geschehen“ an. Das kann sehr motivierend sein, weil die Maschine schnell vermittelt, was gerade passiert. Für kurze bis mittlere Fahrten ist das oft ideal. Für lange Etappen kann der Fokus auf Sportlichkeit jedoch dazu führen, dass man häufiger Pausen einplant oder die Sitzhaltung bewusster anpasst.
Fazit: Welches Bike ist für wen die beste Wahl?
Die Honda CRF 1100 L Africa Twin ist die bessere Wahl für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das Reisen, wechselnde Strecken und Alltag gleichermaßen abdecken soll. Wer gern flexibel unterwegs ist, lange Strecken plant oder auch mal spontan auf Schotter ausweicht, bekommt mit der Africa Twin ein Konzept, das auf Souveränität und Komfort setzt. Die Schwäche liegt vor allem darin, dass sie weniger „leichtfüßig“ wirkt als ein reines Kurven- oder Spaßbike.
Die Suzuki DR-Z 4SM passt dagegen am besten zu allen, die Agilität, direktes Fahrgefühl und sportliche Kurvenarbeit in den Vordergrund stellen. Wer häufig kurvige Strecken fährt, gern dynamisch unterwegs ist und ein Motorrad möchte, das sich schnell und lebendig anfühlt, wird mit der DR-Z 4SM sehr glücklich. Für lange Touren mit viel Komfortanspruch ist sie jedoch weniger die erste Wahl.
Kurz gesagt: Adventure mit Reiseambition gewinnt bei der Africa Twin – Supermoto-Feeling mit Spaßfaktor gewinnt bei der DR-Z 4SM.