| UVP | 6.220 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2005 bis 2006 | |
Pro und Kontra
- geringes Gewicht
- einsteigerfreundlich
- gutmütiger Motor und einfache Handhabung
- günstiger Unterhalt
- alltagstauglich
- solide Honda-Qualität
- Sitzbank unbequem bei langen Fahrten
- kleiner Tank, begrenzte Reichweite
- Fahrwerk für schwere Fahrer etwas zu soft
- trotz Größe und Gewicht leicht und wendig zu fahren
- gebraucht relativ günstig
- eignet sich auch als Tourer
- herrlicher Boxer mit Sound
- ausreichend Leistung, durchzugsstark
- anfälliges ABS-System
- fummeliger Batterieausbau
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 142 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.230 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 880 | mm |
| Höhe | 1.200 | mm |
| Gewicht | 238 | kg |
| Radstand | 1.487 | mm |
| Länge | 2.170 | mm |
| Radstand | 1.487 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.220 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Einzylinder-Viertaktmotor | |
| Hubraum | 286 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 76 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer 4-Takt | |
| Hubraum | 1.130 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Öl-Luft | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 27 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 27 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 132 | km/h |
| Tankinhalt | 8 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 250 | km |
| Leistung | 85 PS bei 6.750 U/Min | |
| Drehmoment | 98 NM bei 5.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 197 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 446 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | 43mm Upsidedowngabel (Federweg 260)mm | |
| Federung hinten | Pro-Link-Schwinge (Federweg 260)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 80/100-21M/C 51P | |
| Reifen hinten | 120/80-18M/C 62P | |
| Rahmenbauart | Dreiteiliges Rahmenkonzept aus Vorder- und Hinterrahmen mit mittragendem Motor | |
| Federung vorne | BMW Motorrad Telelever; Standrohrdurchmesser 35 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 135)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge mit Paralever | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 170/60 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einscheibenbremse mit Doppelkolbenbremszange ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremsanlage mit Einkolbenbremszange ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Vierkolben-Festsattel-Doppelscheibenbremse ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Zweikolben-Festsattelbremse ( Ø 276 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Honda CRF 300 L Modell 2025 ist kein Motorrad der großen Gesten, sondern eines der klugen Kompromisse. Sie bietet genug Leistung für Alltag und Landstraße, genügend Offroad-Talent für echte Abenteuer abseits befestigter Wege und genug Komfort, um nicht nur als Spielzeug zu gelten. Die Modellpflege 2025 verbessert wichtige Details, ohne den Charakter zu verwässern. Besonders die modernere Beleuchtung, die überarbeitete Fahrwerksabstimmung und die weiter verbesserte Alltagstauglichkeit stärken ein ohnehin überzeugendes Gesamtpaket.
Wer ein leichtes, ehrliches und bezahlbares Dual-Sport-Motorrad sucht, findet in der CRF 300 L eine der stimmigsten Optionen ihrer Klasse. Sie ist nicht perfekt, aber sehr konsequent. Gerade dadurch wirkt sie im Test so überzeugend. Statt mit Leistungsdaten zu prahlen, lädt sie dazu ein, kleinere Straßen, Feldwege und neue Routen zu entdecken. Für Einsteiger, Pendler, Minimalisten und Abenteuerfahrer mit realistischem Anspruch ist sie eine klare Empfehlung. Die beste Beschreibung lautet vielleicht: Die Honda CRF 300 L 2025 ist kein Motorrad, das alles spektakulär kann – aber sie kann erstaunlich vieles erstaunlich gut.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
Fazit - was bleibt hängen
Die BMW R 1150 R ist ein dankbares Bike, welches den Fahrer auch mit hohen Laufleistungen ein souveränes und sicheres Fahrgefühl bietet. Gebrauchte Maschinen dieses Typs gibt es zahlreich, die meisten glücklicherweise im unverbastelten Originalzustand. So richtig billig sind aber auch alte Maschinen nicht: Unter 4.000 Euro sind 1150er im guten Zustand kaum zu haben. Um die Eingangsfrage zu beantworten: Ja, es lohnt sich heute noch, ein 15 Jahre altes Motorrad zu kaufen. Zumindest, wenn es sich um eine BMW R 1150 R handelt.MotorradTest.de auf YouTube
Honda CRF 300 L vs. BMW R 1150 R: Vergleich für Offroad-Fans und Tourenliebhaber
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher sein könnten, wird ein Vergleich besonders spannend. Die Honda CRF 300 L steht für leichtes Handling, Offroad-Feeling und eine klare Ausrichtung auf Schotter, Waldwege und das „einfach mal los“-Gefühl. Die BMW R 1150 R dagegen ist stärker auf Straße und Touren ausgelegt: Komfort, souveräne Fahrbarkeit und ein Charakter, der sich vor allem auf längeren Strecken zuhause fühlt.
Im Folgenden werden die typischen Stärken und Schwächen beider Modelle herausgearbeitet – mit Blick auf die im Vergleich relevanten Punkte wie Motorcharakter, Fahrwerk, Ergonomie, Bremsen, Alltagstauglichkeit und das, was man beim Kauf und im Betrieb realistisch erwartet.
Grundidee der Motorräder: Enduro-Leichtigkeit vs. Touren-Souveränität
Honda CRF 300 L: Offroad im Fokus
Die Honda CRF 300 L ist ein Motorrad, das sich wie ein Werkzeug für den Alltag im Gelände anfühlt. Das Konzept ist auf Gewicht, Agilität und unkompliziertes Handling ausgelegt. Wer gerne auf unbefestigten Strecken unterwegs ist, findet hier eine Maschine, die sich nicht „groß“ anfühlt, sondern eher wie ein leichtes, kontrollierbares Spielgerät.
BMW R 1150 R: Straße und Touren als Heimspiel
Die BMW R 1150 R ist dagegen ein Motorrad, das man vor allem dann schätzt, wenn die Route nicht nur aus dem Weg besteht, sondern aus dem Erlebnis. Die Ausrichtung auf komfortables Fahren, ruhige Stabilität und entspannte Kilometer steht im Vordergrund. Gerade auf längeren Strecken wirkt die BMW weniger wie ein „Projekt“, sondern eher wie ein verlässlicher Begleiter.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Charaktere unterscheiden
Honda: drehfreudig und direkt
Im Vergleich zeigt sich die Honda als leichtfüßig und spürbar drehfreudig. Der Motorcharakter unterstützt ein Fahrverhalten, bei dem man häufiger arbeitet, um aus dem Gelände das Maximum herauszuholen. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn es rutschig wird oder wenn die Strecke technische Passagen bereithält. Die CRF 300 L vermittelt das Gefühl, dass man mit der richtigen Technik schnell vorankommt.
BMW: souverän und gleichmäßig
Die BMW R 1150 R punktet eher mit gleichmäßigem Vortrieb und einem Fahrgefühl, das auf der Straße „entspannt“ wirkt. Statt ständig nachzulegen, lässt sie sich häufig harmonisch in einem Bereich fahren, der für Touren angenehm ist. Das macht sie besonders attraktiv, wenn die Route öfter aus Landstraße, Stadtverkehr und Autobahn-Anbindungen besteht.
Fahrwerk und Handling: Kontrolle im Gelände vs. Stabilität auf der Straße
CRF 300 L: wendig, leicht zu bewegen
Die Honda spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo es eng wird oder wo der Untergrund wechselt. Das Handling ist direkt, das Motorrad lässt sich gut positionieren und wirkt insgesamt einfach zu kontrollieren. Gerade bei niedrigen Geschwindigkeiten oder beim Manövrieren im Gelände ist das ein klarer Vorteil.
R 1150 R: ruhiger Geradeauslauf
Die BMW wirkt im Vergleich deutlich auf Stabilität und Fahrruhe ausgelegt. Auf der Straße fühlt sie sich oft wie ein „Anker“ an: Man bekommt ein sicheres Gefühl, besonders bei konstantem Tempo. In Kurven kann das Motorrad ebenfalls überzeugen, allerdings ist die BMW eher die Wahl, wenn die Strecke überwiegend asphaltiert ist oder wenn man Schräglage und Tempo mit einem gewissen Komfortniveau verbindet.
Bremsen und Sicherheit: Wie gut lässt sich das Tempo dosieren?
Beim Bremsen zeigt sich im Vergleich vor allem der Unterschied in der Einsatzlogik. Die Honda CRF 300 L ist tendenziell stärker auf kontrolliertes Verzögern in wechselnden Bedingungen ausgelegt. Das ist im Gelände wichtig, weil man häufig fein dosieren muss. Die BMW R 1150 R hingegen spielt ihre Stärken eher auf der Straße aus: Hier zählt vor allem ein berechenbares Ansprechverhalten und ein Gefühl von Stabilität beim Bremsen aus höheren Geschwindigkeiten.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie bequem?
Honda: auf Aktivität ausgelegt
Die Sitzposition der CRF 300 L unterstützt ein aktives Fahren. Das heißt: Man sitzt nicht „nur“ bequem, sondern man kann sich auch bewegen, um das Motorrad im Gelände zu führen. Für kurze bis mittlere Offroad-Einsätze ist das oft ideal. Wer allerdings lange, rein straßenlastige Touren plant, sollte prüfen, ob die Sitzhaltung zum eigenen Körper passt.
BMW: entspannter für längere Strecken
Die BMW R 1150 R bietet im Vergleich eine eher tourentaugliche Ergonomie. Die Haltung wirkt häufig so, dass man auch über längere Zeit entspannt bleibt. Das ist besonders relevant, wenn die Tour nicht nur aus „Fahren“, sondern aus „Ankommen und genießen“ besteht.
Alltagstauglichkeit: Parken, Handling und Betrieb
Honda: praktisch im Gelände und in der Stadt
Die Honda ist im Alltag oft dann im Vorteil, wenn das Motorrad nicht nur für die perfekte Straße gedacht ist. Das Handling erleichtert das Manövrieren, und die Offroad-Nähe macht sie interessant für alle, die auch mal abseits der üblichen Strecken fahren möchten. In der Praxis zählt hier vor allem, dass das Motorrad unkompliziert wirkt und sich nicht „zu schade“ anfühlt.
BMW: Komfort und Tourenfokus
Die BMW ist im Alltag besonders dann stark, wenn die Wege regelmäßig länger werden. Sie wirkt weniger wie ein „Werkzeug fürs Gelände“, sondern eher wie ein komfortorientiertes Straßenmotorrad. Wer häufig pendelt oder kurze Strecken fährt, kann die BMW trotzdem nutzen – aber der größte Nutzen entsteht meist auf Touren, bei denen man gleichmäßiges Fahren und Komfort schätzt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Honda CRF 300 L – Stärken
- Agiles Handling und gute Kontrolle bei niedrigen Geschwindigkeiten
- Offroad-Charakter für Schotter, Waldwege und wechselnde Untergründe
- Aktive Fahrweise macht Spaß, wenn Technik und Gefühl gefragt sind
- Wirkt insgesamt unkompliziert für den „einfach mal raus“-Einsatz
Honda CRF 300 L – Schwächen
- Für rein straßenorientierte Langstrecken kann die Sitzhaltung weniger „entspannt“ wirken
- Wer vor allem hohe Autobahnanteile plant, sollte die Einsatzidee realistisch einordnen
- Im Vergleich zur Tourenmaschine steht weniger der Komfortfaktor im Vordergrund
BMW R 1150 R – Stärken
- Tourenorientiertes Fahrgefühl mit ruhiger Stabilität
- Komfort und Ergonomie für längere Strecken
- Gleichmäßiger Vortrieb für entspanntes Fahren
- Auf der Straße oft ein sehr stimmiges Gesamtpaket
BMW R 1150 R – Schwächen
- Im Gelände ist die Ausrichtung klar weniger „offroad-lastig“
- Wer häufig enge, technische Passagen fährt, wird die Honda als passender empfinden
- Für den reinen Spaßfaktor im Dreck ist die BMW eher nicht die erste Wahl
Für wen passt welches Motorrad?
Der Vergleich wird besonders leicht, wenn man sich die eigene Fahrrealität vor Augen hält. Die Honda CRF 300 L ist vor allem dann die bessere Wahl, wenn die Fahrten regelmäßig auch abseits des Asphalts stattfinden oder wenn das Motorrad vor allem für Kontrolle, Agilität und Offroad-Feeling gesucht wird. Sie passt gut zu Fahrern, die gerne selbst „mitarbeiten“, die gerne improvisieren und die Freude daran haben, das Motorrad aktiv zu bewegen.
Die BMW R 1150 R ist dagegen die passendere Option, wenn der Schwerpunkt auf Touren, Komfort und straßenorientierter Fahrruhe liegt. Wer längere Strecken plant, Wert auf eine entspannte Sitzposition legt und ein Motorrad möchte, das auf der Straße souverän wirkt, wird mit der BMW meist glücklicher.
Fazit:
Die Honda CRF 300 L ist das Motorrad für alle, die Offroad nicht nur „ab und zu“, sondern als echten Bestandteil der Fahrten sehen. Sie überzeugt im Vergleich vor allem durch Agilität, direkte Kontrolle und ein aktives Fahrgefühl. Wer gerne Schotter, Waldwege und wechselnde Untergründe nutzt, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket, das Spaß macht und sich unkompliziert anfühlt.
Die BMW R 1150 R spielt ihre Stärken dort aus, wo es vor allem um Komfort, Stabilität und gleichmäßige Tourenfahrten geht. Sie ist ideal, wenn die Route überwiegend Straße ist und längere Strecken im Vordergrund stehen. Wer ein Motorrad sucht, das auf Asphalt souverän wirkt und sich angenehm fahren lässt, trifft mit der BMW eher die richtige Wahl.
Kurz gesagt: Offroad-Fokus und Agilität sprechen für die Honda, Tourenkomfort und Fahrruhe für die BMW.