UVP 6.220 €
Baujahr von 2021 bis 2026~
UVP 14.750 €
Baujahr von 2016 bis 2023
Die Honda-Enduro mit Kultfaktor für 6.500 Euro im Test
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Der Bulle unter den Scramblern
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Pro und Kontra

Pro:
  • geringes Gewicht
  • einsteigerfreundlich
  • gutmütiger Motor und einfache Handhabung
  • günstiger Unterhalt
  • alltagstauglich
  • solide Honda-Qualität
Kontra:
  • Sitzbank unbequem bei langen Fahrten
  • kleiner Tank, begrenzte Reichweite
  • Fahrwerk für schwere Fahrer etwas zu soft
Pro:
  • Qualität
  • Durchzugsvermögen
  • Details
  • Preis-Leistung
Kontra:
  • Langstreckenkomfort
  • Drehwilligkeit

Abmessungen & Gewicht

Gewicht142kg
Radstand1.455mm
Länge2.230mm
Radstand1.455mm
Sitzhöhe: 880 mm
Höhe1.200mm
Gewicht220kg
Radstand1.527mm
Länge2.175mm
Radstand1.527mm
Sitzhöhe: 820 mm
Höhe1.330mm

Motor

Motor-BauartFlüssigkeitsgekühlter Einzylinder-Viertaktmotor
Hubraum286ccm
Hub63mm
Bohrung76mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartBoxer
Hubraum1.170ccm
Hub73mm
Bohrung101mm
KühlungÖl-Luft
AntriebKardan
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung27 PS bei 8.500 U/Min
Drehmoment27 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.132km/h
Tankinhalt8Liter
Verbrauch3l pro 100km
Reichweite250km
Leistung110 PS bei 7.750 U/Min
Drehmoment116 NM bei 6.000 U/Min
Höchstgeschw.220km/h
Tankinhalt17Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite321km

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelschleifenrahmen
Federung vorne43mm Upsidedowngabel (Federweg 260)mm
Federung hintenPro-Link-Schwinge (Federweg 260)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne80/100-21M/C 51P
Reifen hinten120/80-18M/C 62P
RahmenbauartGitterrohr
Federung vorneTelegabel 43 mm (Federweg 125)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 140)mm
Aufhängung hintenParalever
Reifen vorne120/70 R 19
Reifen hinten170/60 R 17

Bremsen

Bremsen vorneEinscheibenbremse mit Doppelkolbenbremszange ( Ø 256 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremsanlage mit Einkolbenbremszange ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 265 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Die Honda CRF 300 L Modell 2025 ist kein Motorrad der großen Gesten, sondern eines der klugen Kompromisse. Sie bietet genug Leistung für Alltag und Landstraße, genügend Offroad-Talent für echte Abenteuer abseits befestigter Wege und genug Komfort, um nicht nur als Spielzeug zu gelten. Die Modellpflege 2025 verbessert wichtige Details, ohne den Charakter zu verwässern. Besonders die modernere Beleuchtung, die überarbeitete Fahrwerksabstimmung und die weiter verbesserte Alltagstauglichkeit stärken ein ohnehin überzeugendes Gesamtpaket.

Wer ein leichtes, ehrliches und bezahlbares Dual-Sport-Motorrad sucht, findet in der CRF 300 L eine der stimmigsten Optionen ihrer Klasse. Sie ist nicht perfekt, aber sehr konsequent. Gerade dadurch wirkt sie im Test so überzeugend. Statt mit Leistungsdaten zu prahlen, lädt sie dazu ein, kleinere Straßen, Feldwege und neue Routen zu entdecken. Für Einsteiger, Pendler, Minimalisten und Abenteuerfahrer mit realistischem Anspruch ist sie eine klare Empfehlung. Die beste Beschreibung lautet vielleicht: Die Honda CRF 300 L 2025 ist kein Motorrad, das alles spektakulär kann – aber sie kann erstaunlich vieles erstaunlich gut.

Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 6.220 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 4.700 €
  • Baujahre: 2021 - heute
  • Farben: rot, grau

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Honda CRF 300 L vs. BMW R nineT Scrambler: Vergleich für unterschiedliche Fahrstile

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Honda CRF 300 L und die BMW R nineT Scrambler, wird der Vergleich spannend: Hier steht ein leichtes, alltagstaugliches Enduro-Konzept mit Fokus auf unkomplizierten Fahrspaß und einfachem Handling dem gegenüber, was die R nineT Scrambler ausmacht – ein charakterstarkes Scrambler-Motorrad mit viel Stil, klassischem Fahrgefühl und einem deutlich anderen Anspruch an Fahrdynamik und Komfort.

Im Folgenden werden die wichtigsten Punkte gegenübergestellt: Fahrcharakter und Motorgefühl, Fahrwerk und Handling, Ergonomie, Alltagstauglichkeit sowie Stärken und Schwächen im direkten Vergleich. Ziel ist, eine klare Orientierung zu geben, welches Motorrad besser zum eigenen Fahrprofil passt – ohne die Modelle auf eine einzige Zahl zu reduzieren.

Grundidee: Enduro-Alltag vs. Scrambler-Charakter

Honda CRF 300 L: pragmatisch, leicht, vielseitig

Die Honda CRF 300 L ist als Enduro gedacht, die nicht nur für den Trail taugt, sondern auch für den Alltag. Genau das merkt man im Gesamtkonzept: Das Motorrad wirkt darauf ausgelegt, dass man es schnell „in Betrieb“ hat – vom kurzen Weg in die Stadt bis zur Runde über Feldwege. Der Charakter ist dabei eher funktional als „Show“: Man sitzt drauf, fährt los und bleibt flexibel.

BMW R nineT Scrambler: Stil, Sound und ein anderes Fahrgefühl

Die BMW R nineT Scrambler steht dagegen für ein Motorrad, das man nicht nur fährt, sondern auch genießt. Der Scrambler-Ansatz bringt eine klassische Optik, eine markante Motorcharakteristik und ein Fahrgefühl mit, das stärker auf Straße und Kurvenrhythmus ausgelegt ist. Auch wenn sie optisch nach „draußen“ aussieht, ist die Priorität im Alltag klar: Fahrspaß auf Asphalt, dazu gelegentliches Abenteuer auf weniger perfekten Strecken.

Motor & Fahrcharakter: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Beim Vergleich fällt schnell auf, dass die beiden Motorräder nicht „gleich“ schnell sein wollen, sondern anders schnell wirken. Die Honda CRF 300 L spielt ihre Stärken dort aus, wo es um kontrollierbares Anfahren, ruhiges Durchziehen und einfaches Handling geht. Das macht sie besonders attraktiv, wenn Streckenwechsel, Ampelstopps und langsame Passagen zum Alltag gehören.

Die BMW R nineT Scrambler setzt dagegen auf ein deutlich anderes Motorgefühl: mehr „Bühne“, mehr Drehmoment- und Schubwirkung im mittleren Bereich und ein Antrieb, der sich stärker nach Fahren mit Gefühl anfühlt. Wer gerne zügig beschleunigt, in Kurven mit Motorbeteiligung arbeitet und das Motorrad als Teil des Erlebnisses sieht, wird hier eher glücklich.

Fahrwerk & Handling: Leichtfüßig vs. souverän

Honda CRF 300 L: wendig und verzeihend

Die Honda CRF 300 L wirkt im Handling deutlich leichter und „direkter“. Gerade auf unebenen Strecken oder wenn es mal enger wird, spielt die Enduro-Philosophie ihre Vorteile aus: Das Motorrad lässt sich gut manövrieren, bleibt auch bei wechselndem Untergrund berechenbar und vermittelt das Gefühl, dass man auch ohne Profi-Setup sicher unterwegs ist.

In der Praxis heißt das: Wer gerne über Schotter, Feldwege oder Baustellenumleitungen fährt, bekommt ein Motorrad, das nicht sofort „zu schade“ wirkt. Gleichzeitig ist die CRF 300 L nicht dafür gemacht, sich wie ein großes Tourenmotorrad zu fühlen – sie ist eher die Maschine für Alltag + Abenteuer in moderaten Dimensionen.

BMW R nineT Scrambler: stabil, aber mit anderer Dynamik

Die BMW R nineT Scrambler ist spürbar anders abgestimmt. Sie wirkt auf der Straße stabil und ruhig, lässt sich in Kurven sauber einordnen und bietet ein souveränes Fahrgefühl. Auf schlechten Straßen oder leichtem Schotter kann sie durchaus Spaß machen – aber der Charakter bleibt eher „Straßen-Scrambler“ als echtes Offroad-Werkzeug.

Das kann als Stärke verstanden werden: Wer überwiegend Asphalt fährt und dabei gelegentlich auf unbefestigte Abschnitte trifft, bekommt ein Motorrad, das nicht sofort an Grenzen kommt. Wer dagegen regelmäßig anspruchsvoll offroad unterwegs ist, wird die CRF 300 L als passender empfinden.

Ergonomie & Sitzposition: Alltagskomfort vs. sportlicheres Gefühl

Bei der Honda CRF 300 L ist die Sitzposition eher auf Kontrolle und Allround-Einsatz ausgelegt. Das macht sie besonders interessant, wenn häufig zwischen Stadtverkehr, Landstraße und kurzen Offroad-Abschnitten gewechselt wird. Die Ergonomie unterstützt dabei, dass man nicht „zu viel“ Motorrad mit sich herumträgt, sondern sich auf das Fahren konzentriert.

Die BMW R nineT Scrambler bietet dagegen eine Sitzposition, die stärker nach Fahrspaß und klassischem Cruiser/Scrambler-Gefühl aussieht. Das kann sehr angenehm sein – vor allem, wenn die Touren nicht zu lang und die Pausen gut planbar sind. Wer viel im Stop-and-go unterwegs ist, sollte darauf achten, wie die eigene Körperhaltung mit dem Motorrad harmoniert.

Ausstattung & Alltag: Was im Alltag wirklich zählt

Im Alltag entscheidet oft nicht nur der Motor, sondern die Summe aus Bedienbarkeit, Übersicht und dem, wie „stressfrei“ sich das Motorrad nutzen lässt. Die Honda CRF 300 L punktet hier mit einem unkomplizierten Konzept: Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gerne nutzt – auch wenn es mal schmutziger wird oder die Strecke nicht perfekt ist. Genau diese Robustheit im Nutzungsgefühl ist ein großer Vorteil.

Die BMW R nineT Scrambler bringt dagegen mehr „Premium-Vibe“ mit. Das betrifft nicht nur die Optik, sondern auch das Gesamtgefühl beim Fahren: Verarbeitung, Anmutung und die Art, wie das Motorrad auf Befehle reagiert, sind klar auf Genuss ausgelegt. Gleichzeitig kann das dazu führen, dass man sie im Alltag bewusster behandelt – je nach persönlichem Anspruch an Pflege und Nutzung.

Stärken & Schwächen im direkten Vergleich

Stärken der Honda CRF 300 L

  • Wendigkeit und leichtes Handling – ideal, wenn es im Alltag eng wird oder der Untergrund wechselt.
  • Vielseitigkeit – vom Stadtverkehr bis zu Feldwegen, ohne dass das Motorrad „aus dem Konzept“ gerät.
  • Verzeihendes Fahrgefühl – besonders attraktiv für Fahrer, die Sicherheit und Kontrolle suchen.

Schwächen der Honda CRF 300 L

  • Begrenzter Fokus auf lange Autobahn- oder Highspeed-Einsätze – dafür ist das Konzept nicht gemacht.
  • Weniger „Show“-Faktor – wer vor allem das Premium-Feeling sucht, wird eher zur BMW tendieren.

Stärken der BMW R nineT Scrambler

  • Charakter und Fahrgefühl – mehr Emotion, mehr „Motorrad-Erlebnis“ auf der Straße.
  • Souveränität im Kurvenrhythmus – besonders auf Landstraße und bei zügigem Fahren.
  • Scrambler-Optik mit Premium-Anmutung – ein Motorrad, das auch optisch überzeugt.

Schwächen der BMW R nineT Scrambler

  • Offroad-Potenzial eher begrenzt – für echtes, regelmäßiges Gelände ist die Honda meist die bessere Wahl.
  • Anspruch an Nutzung – je nach Fahrstil kann man die BMW im Alltag „bewusster“ einsetzen wollen.

Welche Strecken passen besser?

Die Honda CRF 300 L passt besonders gut zu Fahrprofilen, bei denen der Weg das Ziel ist: kurze Strecken, wechselnder Untergrund, gelegentliche Schotterpassagen und das Bedürfnis nach einem Motorrad, das man ohne großes Kopfkino nutzt. Sie ist auch dann attraktiv, wenn man gerne lernt, ausprobiert und sich nicht zu sehr an „perfekte Bedingungen“ bindet.

Die BMW R nineT Scrambler ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf Straße liegt: Landstraße, kurvige Strecken, zügiges Fahren und das Gefühl, ein Motorrad zu bewegen, das man gerne „ausreizt“. Wer dabei gelegentlich schlechte Straßen oder leichte Schotterabschnitte hat, kann die Scrambler durchaus mitnehmen – solange die Erwartungen zum Einsatzbereich passen.

Kaufberatung: Worauf beim Vergleich besonders achten?

Beim Entscheiden zwischen Honda CRF 300 L und BMW R nineT Scrambler helfen vor allem drei Fragen:

1) Wie oft ist der Untergrund wirklich „wild“?

Wenn häufig Schotter, Feldwege oder unebene Strecken dazugehören, gewinnt die Honda durch ihr Nutzungsgefühl und ihre Enduro-Orientierung. Bei überwiegendem Asphalt ist die BMW im Vorteil.

2) Was zählt mehr: Kontrolle oder Fahrgenuss?

Die CRF 300 L steht für Kontrolle, einfache Handhabung und ein entspanntes „Losfahren“. Die R nineT Scrambler steht für Fahrgenuss, Charakter und ein stärkeres Premium-Erlebnis.

3) Wie soll sich das Motorrad im Alltag anfühlen?

Wer ein Motorrad sucht, das man gerne auch mal „mitnimmt“, ohne ständig zu überlegen, ist bei der Honda richtig. Wer ein Motorrad möchte, das sich wie ein besonderes Stück Garage anfühlt, wird die BMW stärker spüren.

Fazit:

Die Honda CRF 300 L ist die bessere Wahl für alle, die ein leichtes, vielseitiges Enduro suchen: für Alltag, wechselnden Untergrund und Fahrspaß abseits der perfekten Straße. Sie punktet mit unkompliziertem Handling, verzeihendem Fahrgefühl und einer klaren Stärke in Situationen, in denen Wendigkeit und Kontrolle wichtiger sind als „große“ Performance. Wer regelmäßig Feldwege fährt oder ein Motorrad möchte, das man ohne Hemmungen nutzt, findet in der CRF 300 L den stimmigen Begleiter.

Die BMW R nineT Scrambler passt dagegen zu Fahrern, die vor allem Straßenfahrspaß suchen: mit mehr Charakter, souveränem Kurvengefühl und dem Premium-Erlebnis, das man beim Fahren spürt. Sie ist ideal, wenn der Alltag überwiegend Asphalt ist und gelegentliche schlechte Strecken eher „Abwechslung“ als regelmäßiger Einsatz sind. Kurz gesagt: Honda für vielseitiges Nutzen und Offroad-Nähe, BMW für Genuss, Stil und dynamisches Fahren auf der Straße.

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