UVP 6.220 €
Baujahr von 2021 bis 2026~
UVP 10.399 €
Baujahr von 2022 bis 2025
Die Honda-Enduro mit Kultfaktor für 6.500 Euro im Test
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1200er Retro-Roadster aus Österreich für unter 10.000 €
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Pro und Kontra

Pro:
  • geringes Gewicht
  • einsteigerfreundlich
  • gutmütiger Motor und einfache Handhabung
  • günstiger Unterhalt
  • alltagstauglich
  • solide Honda-Qualität
Kontra:
  • Sitzbank unbequem bei langen Fahrten
  • kleiner Tank, begrenzte Reichweite
  • Fahrwerk für schwere Fahrer etwas zu soft
Pro:
  • konsequente Retro-Optik
  • feine Verarbeitung
  • passender Braaaap-Sound
  • ordentliches Kayaba-Fahrwerk
  • kräftiger Drehmoment-Motor
Kontra:
  • Konstantfahrruckeln

Abmessungen & Gewicht

Gewicht142kg
Radstand1.455mm
Länge2.230mm
Radstand1.455mm
Sitzhöhe: 880 mm
Höhe1.200mm
Gewicht235kg
Radstand1.450mm
Länge2.180mm
Radstand1.450mm
Sitzhöhe: 800 mm
Höhe1.115mm

Motor

Motor-BauartFlüssigkeitsgekühlter Einzylinder-Viertaktmotor
Hubraum286ccm
Hub63mm
Bohrung76mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartR2-Zylinder, 4 Ventile/ Zylinder, 4-Takt
Hubraum1.222ccm
Hub80mm
Bohrung99mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung27 PS bei 8.500 U/Min
Drehmoment27 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.132km/h
Tankinhalt8Liter
Verbrauch3l pro 100km
Reichweite250km
Leistung83 PS bei 6.550 U/Min
Drehmoment108 NM bei 3.500 U/Min
Höchstgeschw.198km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite356km

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelschleifenrahmen
Federung vorne43mm Upsidedowngabel (Federweg 260)mm
Federung hintenPro-Link-Schwinge (Federweg 260)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne80/100-21M/C 51P
Reifen hinten120/80-18M/C 62P
RahmenbauartDoppelschleifen-Rohrrahmen
Federung vornekonventionelle Telegabel, 41 mm (Federweg 120)mm
Federung hintenStereo-Federbeine (Federweg 87)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne100/90-18
Reifen hinten150/70-17

Bremsen

Bremsen vorneEinscheibenbremse mit Doppelkolbenbremszange ( Ø 256 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremsanlage mit Einkolbenbremszange ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 260 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Die Honda CRF 300 L Modell 2025 ist kein Motorrad der großen Gesten, sondern eines der klugen Kompromisse. Sie bietet genug Leistung für Alltag und Landstraße, genügend Offroad-Talent für echte Abenteuer abseits befestigter Wege und genug Komfort, um nicht nur als Spielzeug zu gelten. Die Modellpflege 2025 verbessert wichtige Details, ohne den Charakter zu verwässern. Besonders die modernere Beleuchtung, die überarbeitete Fahrwerksabstimmung und die weiter verbesserte Alltagstauglichkeit stärken ein ohnehin überzeugendes Gesamtpaket.

Wer ein leichtes, ehrliches und bezahlbares Dual-Sport-Motorrad sucht, findet in der CRF 300 L eine der stimmigsten Optionen ihrer Klasse. Sie ist nicht perfekt, aber sehr konsequent. Gerade dadurch wirkt sie im Test so überzeugend. Statt mit Leistungsdaten zu prahlen, lädt sie dazu ein, kleinere Straßen, Feldwege und neue Routen zu entdecken. Für Einsteiger, Pendler, Minimalisten und Abenteuerfahrer mit realistischem Anspruch ist sie eine klare Empfehlung. Die beste Beschreibung lautet vielleicht: Die Honda CRF 300 L 2025 ist kein Motorrad, das alles spektakulär kann – aber sie kann erstaunlich vieles erstaunlich gut.

Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 6.220 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 4.700 €
  • Baujahre: 2021 - heute
  • Farben: rot, grau

Fazit - was bleibt hängen

Sehr guter Einstand von Brixton in diesem Segment! Die Cromwell 1200 macht genau das, was man von ihr erwartet. Sie vermittelt klassisches Retro-Roadster Feeling, fährt sich gut, bremst gut, klingt gut, ist gut verarbeitet und sieht gut aus. Den Feinschliff der britischen Konkurrenz hat sich zwar noch nicht, aber dafür ist sie auch günstiger.
 
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von 2Rad Stadie in Pinneberg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht sie in der unserer Meinung nach schönsten Farbvariante als Vorführer und freut sich über Probefahrer. Wer die graue Version schöner findet: Die gibt es dort auch.  Und außerdem gibt es schöne Landstraßen zum Probefahren und der Laden liegt auch noch verkehrsgünstig direkt an der Autobahn A23. Also, auf geht`s zur Probe fahrt - Gruß an Ralf und seinen tollen Hund!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 9.999 €
  • Verfügbarkeit: ab 10/2022
  • Farben: schwarz, grau, grün

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Honda CRF 300 L vs Brixton Cromwell 1200: Motorradvergleich für unterschiedliche Ansprüche

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Honda CRF 300 L und die Brixton Cromwell 1200, wird der Vergleich spannend: Hier trifft ein leichtes, offroad-orientiertes Konzept auf einen deutlich größeren, straßenbetonten Ansatz. Genau deshalb lohnt sich der Blick auf die wichtigsten Unterschiede – denn am Ende geht es nicht nur darum, welches Modell „besser“ ist, sondern welches besser zum eigenen Fahrstil und Alltag passt.

Grundidee der beiden Motorräder: Offroad-Fokus vs. Straßen-Charakter

Honda CRF 300 L: kompakt, agil, geländetauglich gedacht

Die Honda CRF 300 L steht für ein Motorrad, das vor allem dort Spaß macht, wo es nicht glatt und nicht perfekt ist. Der Charakter ist klar: leichtes Handling, übersichtliche Maße und ein Fahrgefühl, das auch auf unebenem Untergrund Vertrauen aufbaut. Gerade im Alltag zeigt sich die Stärke, wenn kurze Wege, enge Straßen oder gelegentliche Ausflüge ins Gelände anstehen.

Brixton Cromwell 1200: mehr Hubraum, mehr Präsenz

Die Brixton Cromwell 1200 verfolgt einen anderen Ansatz. Mit dem größeren Motor und dem straßenorientierten Setup wirkt das Motorrad auf längeren Strecken souveräner und „erwachsener“. Wer häufig auf der Straße unterwegs ist, findet hier einen Charakter, der auf Durchzug und entspanntes Fahren ausgelegt ist. Das Motorrad fühlt sich weniger wie ein Werkzeug für den Trail an, sondern eher wie ein Begleiter für Touren und Alltag.

Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag bemerkbar macht

Unterschiede im Antrieb: Drehmoment-Charakter vs. Leichtfüßigkeit

Im Vergleich zeigt sich schnell: Die Honda CRF 300 L spielt ihre Stärken über Agilität und ein kontrollierbares Ansprechverhalten aus. Gerade bei niedrigen Geschwindigkeiten und beim Rangieren im Gelände ist das ein Vorteil. Die Brixton Cromwell 1200 dagegen wirkt im Vergleich deutlich „kraftvoller“ im Straßenbetrieb. Der größere Hubraum sorgt für mehr Reserven, wodurch sich das Motorrad auf Landstraßen und Autobahn-nahen Strecken entspannter fahren lässt.

Wichtig ist dabei: Es geht nicht nur um Zahlen, sondern um die Art, wie sich die Leistung anfühlt. Die Honda wirkt eher wie ein Motorrad, das man aktiv bewegt – die Brixton eher wie ein Motorrad, das man flüssig laufen lässt.

Gasannahme und Kontrolle

Die Honda CRF 300 L bietet durch den kleineren Motor und die geländetaugliche Auslegung ein Fahrgefühl, das sich gut dosieren lässt. Das hilft besonders, wenn es rutschig wird oder wenn man im Gelände häufig die Geschwindigkeit anpasst. Die Brixton Cromwell 1200 ist dagegen stärker auf gleichmäßiges Tempo und sauberen Vortrieb ausgelegt. Im Stadtverkehr kann das angenehm sein, weil man nicht ständig „arbeiten“ muss – allerdings ist das Motorrad im Handling spürbar anders als die kompakte Honda.

Fahrwerk und Handling: Wendigkeit vs. Stabilität

Honda CRF 300 L: leicht zu bewegen, schnell im Kopf

Beim Handling punktet die Honda CRF 300 L vor allem durch ihre kompakte Bauweise. Das macht das Motorrad besonders angenehm, wenn häufig umgestellt, rangiert oder zwischen engen Passagen gefahren wird. Auch im Gelände ist das Handling ein Vorteil: Das Motorrad lässt sich leichter „führen“, und man bekommt schneller ein Gefühl dafür, wie es auf Lastwechsel reagiert.

Brixton Cromwell 1200: mehr Masse, mehr Ruhe

Die Brixton Cromwell 1200 bringt mehr Gewicht und eine straßenorientierte Abstimmung mit. Das wirkt sich positiv auf Stabilität aus – vor allem bei höheren Geschwindigkeiten oder auf längeren Strecken. Wer viel auf Asphalt unterwegs ist, profitiert von dieser Ruhe. Gleichzeitig ist klar: Wer häufig enge Kehren, sehr langsame Offroad-Passagen oder häufiges Rangieren vor sich hat, wird die Honda als deutlich handlicher empfinden.

Sitzposition und Ergonomie: Wer sitzt wie bequem?

Die Honda CRF 300 L ist so ausgelegt, dass sie auch bei wechselnden Untergründen kontrollierbar bleibt. Das bedeutet: Die Sitzposition und die Gesamtergonomie unterstützen eher aktives Fahren. Die Brixton Cromwell 1200 setzt stärker auf Komfort im Straßenbetrieb. Dadurch kann sich die Brixton auf Touren entspannter anfühlen, während die Honda eher dann glänzt, wenn man kurze Abschnitte dynamisch fährt oder gelegentlich ins Gelände abbiegt.

Bremsen und Fahrassistenz: Vertrauen im richtigen Moment

Im Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder zielen auf sicheres Fahren ab, aber in unterschiedlichen Szenarien. Die Honda CRF 300 L ist im Offroad-Umfeld besonders dann im Vorteil, wenn man häufig dosiert bremst und die Maschine kontrolliert bleibt. Die Brixton Cromwell 1200 spielt ihre Stärken eher auf der Straße aus, wo gleichmäßige Verzögerung und Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten wichtiger sind.

Ausstattung und Alltag: Was man wirklich merkt

Honda CRF 300 L: Zweckmäßigkeit mit Fokus auf Nutzung

Die Honda CRF 300 L wirkt wie ein Motorrad, das man nutzt statt nur betrachtet. Die Auslegung ist klar: Sie soll funktionieren – im Gelände, auf Schotter, auf Wegen, die nicht „fertig“ sind. Im Alltag ist das besonders dann ein Plus, wenn man nicht nur Asphalt fährt, sondern auch mal abseits der Hauptstrecken unterwegs ist.

Brixton Cromwell 1200: mehr Komfort für Straße und Tour

Die Brixton Cromwell 1200 wirkt stärker auf den Straßenalltag zugeschnitten. Wer häufig längere Strecken fährt oder Touren plant, wird die straßenorientierte Auslegung zu schätzen wissen. Dazu passt auch das Gefühl, dass das Motorrad eher „mitläuft“, statt ständig nach aktiver Führung zu verlangen.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Stärken der Honda CRF 300 L

  • Agiles Handling durch kompakte Bauweise – besonders im Alltag und bei langsamen Manövern.
  • Gelände-Fokus: kontrollierbares Fahrgefühl auf unebenem Untergrund.
  • Aktiver Fahrstil wird belohnt: Wer gerne „mitarbeitet“, fühlt sich schnell zuhause.

Schwächen der Honda CRF 300 L

  • Straßenkomfort ist nicht der Hauptfokus – für lange, schnelle Autobahnabschnitte wirkt die Brixton im Vergleich passender.
  • Leistungscharakter ist eher auf kontrolliertes Fahren ausgelegt als auf maximale Reserven.

Stärken der Brixton Cromwell 1200

  • Straßenpräsenz und mehr Reserven durch den größeren Motor.
  • Stabilität bei zügigem Fahren und auf längeren Strecken.
  • Entspannteres Fahrgefühl im Alltag, wenn gleichmäßiges Tempo gefragt ist.

Schwächen der Brixton Cromwell 1200

  • Handling ist weniger „trailig“: Für sehr langsame Offroad-Passagen ist die Honda im Vergleich im Vorteil.
  • Konzept ist klar straßenorientiert – wer viel abseits fährt, wird die Auslegung der Honda eher treffen.

Für wen passt welches Motorrad?

Honda CRF 300 L: die richtige Wahl für Abenteuer abseits des Asphalts

Die Honda CRF 300 L ist besonders passend, wenn häufig Schotter, Waldwege oder unbefestigte Strecken im Spiel sind. Auch wenn das Motorrad für den Alltag genutzt wird und dabei Wendigkeit wichtig ist, macht die Honda einen starken Eindruck. Wer ein Motorrad sucht, das sich leicht bewegen lässt und bei dem man das Fahren aktiv gestaltet, findet hier eine stimmige Basis.

Brixton Cromwell 1200: die richtige Wahl für Straße, Touren und entspanntes Tempo

Die Brixton Cromwell 1200 eignet sich vor allem für Fahrerinnen und Fahrer, die überwiegend auf Asphalt unterwegs sind und dabei Wert auf Durchzug, Stabilität und ein souveränes Fahrgefühl legen. Wer Touren plant, längere Strecken fährt oder im Alltag nicht ständig „nachjustieren“ möchte, wird mit der Brixton eher glücklich.

Fazit:

Die Honda CRF 300 L und die Brixton Cromwell 1200 sind keine direkten Gegenspieler, sondern zwei klare Konzepte: Die Honda ist die bessere Wahl, wenn Agilität, kontrollierbares Fahren und gelegentliches Offroad-Abenteuer im Vordergrund stehen. Sie wirkt handlich, macht Spaß beim aktiven Fahren und passt besonders gut zu Strecken, die nicht nur aus Asphalt bestehen. Die Brixton spielt ihre Stärken vor allem auf der Straße aus: mehr Motorreserven, spürbar mehr Ruhe im Fahrgefühl und ein Setup, das längere Strecken entspannter macht. Wer überwiegend Asphalt fährt und ein Motorrad mit souveräner Präsenz sucht, findet in der Brixton Cromwell 1200 den passenderen Begleiter. Kurz gesagt: Gelände und Wendigkeit sprechen für die Honda – Straße und Tourenkomfort sprechen für die Brixton.

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