| UVP | 6.220 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2006 bis 2010 | |
Pro und Kontra
- geringes Gewicht
- einsteigerfreundlich
- gutmütiger Motor und einfache Handhabung
- günstiger Unterhalt
- alltagstauglich
- solide Honda-Qualität
- Sitzbank unbequem bei langen Fahrten
- kleiner Tank, begrenzte Reichweite
- Fahrwerk für schwere Fahrer etwas zu soft
- Komfort
- Durchzug
- Langstreckentauglichkeit
- Qualität
- wenig handlich
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 142 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.230 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 880 | mm |
| Höhe | 1.200 | mm |
| Gewicht | 252 | kg |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Länge | 2.155 | mm |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Sitzhöhe: | 795 | mm |
| Höhe | 1.220 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Einzylinder-Viertaktmotor | |
| Hubraum | 286 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 76 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 998 | ccm |
| Hub | 56 | mm |
| Bohrung | 75 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 27 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 27 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 132 | km/h |
| Tankinhalt | 8 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 250 | km |
| Leistung | 98 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 96 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 228 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | 43mm Upsidedowngabel (Federweg 260)mm | |
| Federung hinten | Pro-Link-Schwinge (Federweg 260)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 80/100-21M/C 51P | |
| Reifen hinten | 120/80-18M/C 62P | |
| Rahmenbauart | Backbone | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einscheibenbremse mit Doppelkolbenbremszange ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremsanlage mit Einkolbenbremszange ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe | |
| Bremsen hinten | Scheibe | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Honda CRF 300 L Modell 2025 ist kein Motorrad der großen Gesten, sondern eines der klugen Kompromisse. Sie bietet genug Leistung für Alltag und Landstraße, genügend Offroad-Talent für echte Abenteuer abseits befestigter Wege und genug Komfort, um nicht nur als Spielzeug zu gelten. Die Modellpflege 2025 verbessert wichtige Details, ohne den Charakter zu verwässern. Besonders die modernere Beleuchtung, die überarbeitete Fahrwerksabstimmung und die weiter verbesserte Alltagstauglichkeit stärken ein ohnehin überzeugendes Gesamtpaket.
Wer ein leichtes, ehrliches und bezahlbares Dual-Sport-Motorrad sucht, findet in der CRF 300 L eine der stimmigsten Optionen ihrer Klasse. Sie ist nicht perfekt, aber sehr konsequent. Gerade dadurch wirkt sie im Test so überzeugend. Statt mit Leistungsdaten zu prahlen, lädt sie dazu ein, kleinere Straßen, Feldwege und neue Routen zu entdecken. Für Einsteiger, Pendler, Minimalisten und Abenteuerfahrer mit realistischem Anspruch ist sie eine klare Empfehlung. Die beste Beschreibung lautet vielleicht: Die Honda CRF 300 L 2025 ist kein Motorrad, das alles spektakulär kann – aber sie kann erstaunlich vieles erstaunlich gut.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
Fazit - die fährt weiter
Kinder, wie die Zeit vergeht. Kaum elf Jahre alt und schon kann man ein Motorrad guten Gewissens in die nicht existierende Rubrik „Klassik-Sporttourer“ einsortieren. Beim 0-100 km/h-Test drehte sie hinten schön durch, moderne Biker sind die Abwesenheit einer Traktionskontrolle eben nicht mehr gewohnt.
Hier fährt man noch schön selbst. Wer so etwas sucht, kann hier zuschlagen. Die Honda CBF 1000 kommt mit frischer Inspektion und auch die Verschleißteile sind noch nicht … nun ja … verschlissen. Dank der Qualität dürfte sie ihrem neuen Besitzer noch lange Freude bereiten.
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Honda CRF 300 L vs Honda CBF 1000: Vergleich für Offroad-Fans und Tourenreisende
Wer vor der Entscheidung steht, welches Motorrad besser zum eigenen Fahrstil passt, landet schnell bei zwei sehr unterschiedlichen Charakteren: der Honda CRF 300 L als leichtes, agiles Offroad-orientiertes Bike und der Honda CBF 1000 als komfortabler Tourer mit Fokus auf entspannte Kilometer. Der Vergleich zeigt nicht nur, wie sich Motor, Fahrwerk und Ergonomie anfühlen, sondern auch, welche Erwartungen man an das jeweilige Motorrad mitbringen sollte.
Grundcharakter: Leichtes Offroad-Feeling vs. souveräner Touren-Allrounder
Die Honda CRF 300 L ist darauf ausgelegt, dort Spaß zu machen, wo es unruhiger wird: Schotter, Waldwege, Feldwege und Strecken, die eher nach „Abenteuer“ als nach „Autobahn“ klingen. Das Motorrad wirkt insgesamt leichter und direkter in der Reaktion, was das Handling im Gelände und auf wechselndem Untergrund besonders attraktiv macht.
Die Honda CBF 1000 verfolgt einen anderen Ansatz. Sie ist als Tourenmotorrad gedacht, das auch längere Strecken gelassen abspult. Der Schwerpunkt liegt weniger auf dem „Klettern“ und mehr auf dem komfortablen Vorankommen: ruhigeres Fahrgefühl, entspannte Sitzposition und ein Motor, der auf gleichmäßige Leistung und Durchzug ausgelegt ist.
Motor und Antrieb: Wie sich der Charakter im Alltag bemerkbar macht
Honda CRF 300 L: Drehfreude und Offroad-Übersetzung
Bei der CRF 300 L steht der Motorcharakter im Kontext des Einsatzbereichs. Das Bike ist so abgestimmt, dass es im Gelände gut kontrollierbar bleibt und beim Anfahren sowie in langsamen Passagen nicht „zu schwer“ wirkt. Die Leistung wird eher als nutzbar und handlich wahrgenommen, statt als „Power ohne Ende“. Genau das macht die Maschine für viele attraktiv, die Offroad fahren wollen, ohne ständig gegen das Motorrad zu arbeiten.
Honda CBF 1000: Kraft für Tempo und Gelassenheit
Die CBF 1000 spielt ihre Stärken vor allem auf längeren Strecken aus. Der Motor liefert spürbar mehr Reserven, wodurch Überholmanöver und Autobahnabschnitte deutlich entspannter wirken. Statt ständig im Drehzahlbereich zu „arbeiten“, lässt sich die Fahrt oft gleichmäßiger gestalten. Das ist ein klarer Pluspunkt, wenn der Alltag aus Pendeln, Landstraße und gelegentlichen Touren besteht.
Fahrwerk und Handling: Agilität im Gelände vs. Stabilität auf der Straße
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die CRF 300 L ist auf Beweglichkeit ausgelegt. Das Fahrwerk unterstützt ein dynamisches Umsetzen von Richtungswechseln, was besonders bei niedrigen Geschwindigkeiten und auf unebenem Untergrund hilft. Das Motorrad fühlt sich dadurch „lebendig“ an – ideal, wenn Strecken unvorhersehbar sind.
Die CBF 1000 hingegen wirkt auf der Straße deutlich stabiler und ruhiger. Das Fahrwerk ist eher auf Komfort und Geradeauslauf ausgelegt. Gerade bei längeren Fahrten zählt, wie wenig man sich „konzentrieren muss“, um entspannt zu bleiben. Wer viel auf Asphalt unterwegs ist, profitiert von dieser Ausrichtung.
Ergonomie und Sitzgefühl: Aufrecht und leicht vs. tourentauglich und komfortorientiert
Die Honda CRF 300 L bietet eine aufrechte, eher „offroad-nahe“ Sitzhaltung. Das erleichtert das aktive Fahren, etwa wenn es über holprige Abschnitte geht oder wenn man im Gelände die Position häufiger anpasst. Gleichzeitig ist das Bike dadurch oft weniger darauf ausgelegt, stundenlang in einer sehr komfortablen Langstreckenhaltung zu sitzen.
Die Honda CBF 1000 ist dagegen klar auf Touren ausgelegt. Die Sitzposition wirkt so gestaltet, dass längere Strecken weniger anstrengend werden. Auch bei wechselndem Wetter und längeren Tagesetappen spielt Komfort eine größere Rolle. Wer vor allem „von A nach B“ fährt und dabei möglichst entspannt ankommen möchte, findet hier einen deutlichen Vorteil.
Bremsen und Fahrstabilität: Kontrolle in unterschiedlichen Szenarien
Beide Motorräder sind auf ihre Art kontrollorientiert, aber die Schwerpunkte unterscheiden sich. Die CRF 300 L vermittelt im Offroad-Kontext das Gefühl, dass man präzise dosieren kann – wichtig, wenn Untergrund und Grip variieren. Gerade bei niedrigen Geschwindigkeiten und in engen Passagen ist dieses Gefühl entscheidend.
Die CBF 1000 punktet vor allem durch die Kombination aus stabiler Fahrwerksabstimmung und dem Vertrauen, das man beim Bremsen aus höheren Geschwindigkeiten heraus aufbaut. Auf der Straße ist das Gesamtpaket auf Sicherheit und Vorhersehbarkeit ausgelegt.
Ausstattung und Alltagstauglichkeit: Was man wirklich merkt
Im Alltag zeigt sich der Unterschied zwischen „Offroad-Tool“ und „Tourenmaschine“. Die CRF 300 L ist prädestiniert für alle, die gern abseits der Hauptstrecken fahren. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man auch mal für einen Ausflug auf Schotter oder für eine Runde über Feldwege nutzt, ohne dass sich alles nach „zu schade“ anfühlt.
Die CBF 1000 ist dagegen die Maschine, wenn der Fokus auf Alltag, längeren Strecken und Komfort liegt. Je nach Fahrprofil spielt auch die Ausstattung eine Rolle, etwa wenn es um Windschutz, Gepäckoptionen oder um die Frage geht, wie entspannt sich das Motorrad für längere Touren nutzen lässt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Honda CRF 300 L – Stärken
- Agiles Handling bei wechselndem Untergrund
- Offroad-orientierter Charakter für Schotter und Feldwege
- Leichtes Fahrgefühl, das das Motorrad auch in anspruchsvolleren Situationen gut kontrollierbar macht
Honda CRF 300 L – Schwächen
- Weniger Fokus auf Langstreckenkomfort im Vergleich zu einem Tourer
- Leistungsanspruch bei sehr hohen Geschwindigkeiten oder langen Autobahnabschnitten
Honda CBF 1000 – Stärken
- Komfort und entspannte Sitzhaltung für längere Fahrten
- Souveräner Motorcharakter für Durchzug und Überholvorgänge
- Stabilität auf der Straße mit tourentauglichem Gesamtgefühl
Honda CBF 1000 – Schwächen
- Weniger „Offroad-Primärfokus“ als bei einer CRF
- Im Gelände ist das Handling stärker vom Untergrund abhängig und weniger „leichtfüßig“
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, „welches Motorrad besser“ ist, sondern davon, wo und wie gefahren wird. Die Honda CRF 300 L passt besonders gut, wenn gern abseits der klassischen Strecken gefahren wird: kurze Wege, spontane Schotterabschnitte, Waldwege und das Gefühl, das Motorrad aktiv zu bewegen. Auch für Einsteiger, die ein Motorrad suchen, das sich im Alltag nicht übermäßig schwer anfühlt und Offroad-Erfahrung ermöglicht, ist sie eine naheliegende Wahl.
Die Honda CBF 1000 ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf Touren, längeren Tagesetappen und einem entspannten Fahrgefühl liegt. Wer häufig auf Landstraße oder Autobahn unterwegs ist, Wert auf Durchzug und Komfort legt und das Motorrad als zuverlässigen Reisebegleiter sieht, wird mit der CBF 1000 deutlich zufriedener sein.
Fazit:
Die Honda CRF 300 L ist die richtige Wahl, wenn der Fahrspaß vor allem dort entsteht, wo es nicht nur glatt und vorhersehbar ist: Schotter, Feldwege und Offroad-Strecken stehen im Mittelpunkt. Das Motorrad wirkt leicht, direkt und macht das aktive Fahren angenehm, auch wenn man mal langsamer unterwegs ist oder öfter die Linie wechseln muss. Wer dagegen vor allem Asphalt fährt und lange Strecken möglichst entspannt genießen möchte, wird die CRF 300 L eher als „Abenteuer-Bike“ sehen.
Die Honda CBF 1000 spielt ihre Stärken besonders auf Touren aus: komfortable Ergonomie, souveräner Motorcharakter und ein ruhiges, stabiles Fahrgefühl. Sie eignet sich ideal für Fahrten, bei denen Durchzug, Gelassenheit und Alltagstauglichkeit wichtiger sind als Offroad-Fähigkeiten. Kurz gesagt: CRF 300 L für Offroad-Neugier und Agilität, CBF 1000 für Komfort, Reichweite im Kopf und entspannte Kilometer.