| UVP | 6.220 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2009 bis 2016 | |
Pro und Kontra
- geringes Gewicht
- einsteigerfreundlich
- gutmütiger Motor und einfache Handhabung
- günstiger Unterhalt
- alltagstauglich
- solide Honda-Qualität
- Sitzbank unbequem bei langen Fahrten
- kleiner Tank, begrenzte Reichweite
- Fahrwerk für schwere Fahrer etwas zu soft
- Extrem gute Bremsen
- Fährt sich wie ein Intercity
- Touring-tauglich
- guter Soziuskomfort
- bulliger Motor
- Traktionskontrolle erst ab 2012
- schwere Maschine, nix für Anfänger
- Drehmomentschwäche bis 3.500 UMin
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 142 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.230 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 880 | mm |
| Höhe | 1.200 | mm |
| Gewicht | 267 | kg |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Länge | 2.250 | mm |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.220 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Einzylinder-Viertaktmotor | |
| Hubraum | 286 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 76 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Vierzylinder-Viertakt-V-Motor | |
| Hubraum | 1.237 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 81 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 27 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 27 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 132 | km/h |
| Tankinhalt | 8 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 250 | km |
| Leistung | 173 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 129 NM bei 8.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | 43mm Upsidedowngabel (Federweg 260)mm | |
| Federung hinten | Pro-Link-Schwinge (Federweg 260)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 80/100-21M/C 51P | |
| Reifen hinten | 120/80-18M/C 62P | |
| Federung vorne | Teleskopgabel mit 43 mm Rohrdurchmesser (Federweg 109)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55-ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einscheibenbremse mit Doppelkolbenbremszange ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremsanlage mit Einkolbenbremszange ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse vorn mit Sechskolben-Festsättel, schwimmend gelagerte Bremsscheiben ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse hinten mit Doppelkolbenbremszange ( Ø 276 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Honda CRF 300 L Modell 2025 ist kein Motorrad der großen Gesten, sondern eines der klugen Kompromisse. Sie bietet genug Leistung für Alltag und Landstraße, genügend Offroad-Talent für echte Abenteuer abseits befestigter Wege und genug Komfort, um nicht nur als Spielzeug zu gelten. Die Modellpflege 2025 verbessert wichtige Details, ohne den Charakter zu verwässern. Besonders die modernere Beleuchtung, die überarbeitete Fahrwerksabstimmung und die weiter verbesserte Alltagstauglichkeit stärken ein ohnehin überzeugendes Gesamtpaket.
Wer ein leichtes, ehrliches und bezahlbares Dual-Sport-Motorrad sucht, findet in der CRF 300 L eine der stimmigsten Optionen ihrer Klasse. Sie ist nicht perfekt, aber sehr konsequent. Gerade dadurch wirkt sie im Test so überzeugend. Statt mit Leistungsdaten zu prahlen, lädt sie dazu ein, kleinere Straßen, Feldwege und neue Routen zu entdecken. Für Einsteiger, Pendler, Minimalisten und Abenteuerfahrer mit realistischem Anspruch ist sie eine klare Empfehlung. Die beste Beschreibung lautet vielleicht: Die Honda CRF 300 L 2025 ist kein Motorrad, das alles spektakulär kann – aber sie kann erstaunlich vieles erstaunlich gut.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
Fazit - was bleibt hängen
Die Honda VFR 1200 F zählt für mich zu den schönsten Motorrädern überhaupt. Sie ist nicht weniger als eine Design-Ikone und es gibt kein Motorrad, dass ihr auch nur annährend ähnlich sieht. Zugegeben: Design ist Geschmackssache, aber zumindest dürfte die VFR niemanden kalt lassen. Ihr Aussehen weckt Emotionen und genau das sollten Motorräder doch auch tun, oder?Die VFR ist sicherlich kein Anfänger-Motorrad, dafür hat sie viel zu viel Leistung und ist auch zu schwer. Doch wer schon Motorrad-Erfahrung mitbringt und auf Dickschiffe steht, der wird begeistert sein von der absolut souveränen Vorstellung, die die VFR auf Autobahn und Landstraße abliefert. Wer dagegen ein kleines, wendiges Motorrad für die Stadt sucht, wird diesen Testartikel vermutlich sowieso nicht bis hier gelesen haben. ;-)
Das Testmotorrad wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Motorrad Ruser.
MotorradTest.de auf YouTube
Honda CRF 300 L vs Honda VFR1200 F: Vergleich für Offroad-Fans und Tourenreisende
Wenn zwei Motorräder aus dem Hause Honda aufeinandertreffen, die aber völlig unterschiedliche Welten bedienen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Honda CRF 300 L steht für leichtes Handling, unkomplizierten Offroad-Einsatz und ein Fahrgefühl, das Lust auf Schotterwege, Feldwege und spontane Abstecher macht. Die Honda VFR1200 F dagegen ist eher die Maschine für Menschen, die lange Strecken mögen, zügig unterwegs sein wollen und dabei Wert auf Tourenkomfort legen. Genau hier setzt dieser Vergleich an: nicht nur auf dem Papier, sondern vor allem in der Frage, welches Motorrad zu welchem Fahrprofil passt.
Grundcharakter: Offroad-Leichtigkeit vs. sportliche Tourenmaschine
Die Honda CRF 300 L ist vom Konzept her ein leichtgewichtiges Offroad-orientiertes Motorrad. Das merkt man bereits an der Art, wie sie sich im Alltag bewegt: Sie wirkt wendig, lässt sich in engen Situationen gut kontrollieren und vermittelt das Gefühl, dass auch weniger perfekte Strecken kein Problem sind. Wer gern auf Nebenstraßen fährt, ab und zu auf Schotter wechselt oder einfach Spaß daran hat, das Motorrad aktiv zu bewegen, findet hier eine klare Stärke.
Die Honda VFR1200 F ist dagegen deutlich stärker auf die Straße und auf längere Touren ausgelegt. Sie wirkt stabil, souverän und eher „groß“ im Auftritt. Das Motorrad ist weniger darauf getrimmt, möglichst leichtfüßig durch jede Lücke zu schlüpfen, sondern darauf, Kilometer effizient und mit sportlichem Anspruch zu absolvieren. Wer häufig Autobahn fährt, zügig unterwegs ist oder einfach gern entspannt, aber dynamisch reist, bekommt hier ein anderes Fahrgefühl: weniger „Spiel“, mehr „Stabilität“.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung und Charakter im Alltag anfühlen
Im Vergleich der beiden Modelle zeigt sich ein deutlicher Unterschied im Antriebskonzept. Die Honda CRF 300 L steht für einen Motor, der auf nutzbare Leistung im Gelände und auf kontrollierbares Ansprechverhalten ausgelegt ist. Das bedeutet: Das Motorrad lässt sich gut dosieren, reagiert direkt und unterstützt ein aktives Fahren. Gerade beim Anfahren, beim Herausbeschleunigen aus Kurven oder beim Überwinden von unebenem Untergrund spielt die Charakteristik ihre Stärken aus.
Die Honda VFR1200 F ist dagegen auf mehr Durchzug und sportliche Reserven ausgelegt. Der Fokus liegt auf gleichmäßigem Vortrieb und einem Fahrgefühl, das auch bei höheren Geschwindigkeiten souverän bleibt. Im Vergleich wirkt die VFR1200 F weniger „impulsiv“ wie ein Offroad-Motorrad, sondern eher wie eine Maschine, die konstant zieht und dabei Ruhe ausstrahlt. Das ist besonders auf langen Strecken ein Vorteil, weil das Motorrad nicht ständig „neu“ aufgebaut werden muss, sondern einfach mitläuft.
Stärken und Schwächen im Antriebskonzept
- Honda CRF 300 L: Stärken liegen in Dosierbarkeit, direktem Ansprechverhalten und dem Spaßfaktor bei niedrigen bis mittleren Geschwindigkeiten. Schwäche: Wer vor allem hohe Reisegeschwindigkeiten sucht, wird eher die Grenzen des Offroad-orientierten Konzepts spüren.
- Honda VFR1200 F: Stärken liegen in Durchzug, Stabilität und dem sportlich-tourentauglichen Charakter. Schwäche: Für echtes Geländegefühl oder sehr enge, langsame Passagen ist das Motorrad weniger „leicht“ zu bewegen als die CRF 300 L.
Fahrwerk und Handling: Wendig im Gelände, souverän auf der Straße
Beim Handling trennen sich die Wege klar. Die Honda CRF 300 L ist so abgestimmt, dass sie im Offroad-Einsatz Vertrauen vermittelt. Das Fahrwerk und die Geometrie unterstützen ein aktives, körperbetontes Fahren. Gerade auf unebenem Untergrund oder bei wechselndem Grip wirkt das Motorrad „handlicher“ und lädt dazu ein, Linien zu variieren und das Tempo situativ anzupassen.
Die Honda VFR1200 F spielt ihre Stärken auf Asphalt aus. Das Fahrwerk zielt auf Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten und auf ein kontrolliertes Kurvenverhalten. In schnellen Wechseln und bei längeren Autobahnabschnitten fühlt sich die Maschine besonders passend an: Sie wirkt wie ein Tourer, der nicht nervös wird, sondern die Strecke „mitnimmt“.
Kurvengefühl und Alltagstauglichkeit
Im Vergleich zeigt sich: Die CRF 300 L ist im Alltag dann stark, wenn das Motorrad häufig um die Ecke gedacht wird – also beim Rangieren, bei kurzen Wegen, bei Ausfahrten mit wechselndem Untergrund. Die VFR1200 F ist dann im Vorteil, wenn die Strecke länger wird und das Motorrad seine Stabilität ausspielen kann. Wer gern „kurz und spontan“ fährt, wird die CRF 300 L als angenehmer empfinden. Wer „planbar und weit“ fährt, bekommt mit der VFR1200 F ein stimmiges Gesamtpaket.
Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen bei unterschiedlichen Bedingungen
Beide Motorräder müssen in ihrem jeweiligen Einsatzgebiet überzeugen. Die Honda CRF 300 L profitiert davon, dass sie im Offroad-Kontext oft mit wechselndem Grip arbeitet. Das Bremssystem muss dabei vor allem kontrollierbar sein, damit sich das Motorrad auch auf losem Untergrund sicher dosieren lässt. Die Stärke liegt weniger in „maximaler Sportbremse“, sondern in der Alltagstauglichkeit und in der Fähigkeit, das Motorrad sauber zu stabilisieren.
Die Honda VFR1200 F ist auf der Straße zu Hause. Hier ist Fahrstabilität bei höheren Geschwindigkeiten entscheidend. Im Vergleich wirkt die VFR1200 F so, als würde sie Brems- und Fahrdynamik stärker auf zügiges Fahren ausrichten. Das ist besonders dann spürbar, wenn die Strecke schneller wird und man häufiger aus höheren Tempi verzögert.
Sitzposition und Komfort: Aktiv im Gelände, entspannt auf Tour
Ein großer Unterschied im Vergleich ist die Sitzposition. Die Honda CRF 300 L ist so gedacht, dass sie zu einem aktiven Fahrstil passt. Das bedeutet: Das Motorrad lässt sich gut bewegen, unterstützt eine aufrechte bis leicht sportliche Haltung und eignet sich für Situationen, in denen man das Motorrad „mit dem Körper“ führt. Auf kurzen bis mittleren Strecken fühlt sie sich dadurch oft unkompliziert an.
Die Honda VFR1200 F ist dagegen ein Motorrad, das Komfort und Langstreckenorientierung in den Vordergrund stellt. Die Sitzposition wirkt eher auf Touren ausgelegt: Man sitzt so, dass man auch über längere Zeit entspannt bleibt und nicht ständig „gegen“ die Maschine arbeiten muss. Im Vergleich ist das ein klarer Vorteil, wenn Tagesetappen geplant sind und man nicht nur von Ampel zu Ampel denkt.
Komfort vs. Agilität
- CRF 300 L: Agilität und aktives Fahren stehen im Vordergrund. Komfort ist für Offroad-Einsätze und kürzere Strecken sehr passend, aber nicht der Fokus eines großen Tourenkonzepts.
- VFR1200 F: Komfort und Langstreckentauglichkeit sind stärker ausgeprägt. Dafür ist die Maschine weniger „spielerisch“ im Gelände und wirkt in engen, langsamen Situationen weniger handlich.
Ausstattung und Praxis: Was im Alltag wirklich zählt
Im Praxisvergleich geht es nicht nur um Technik, sondern um den Nutzen. Die Honda CRF 300 L wirkt wie ein Motorrad, das man gern „einfach nutzt“: für Ausfahrten, für Offroad-Abstecher und für alle, die ein Motorrad möchten, das nicht zu schade für wechselnde Untergründe ist. Genau diese Unkompliziertheit ist eine Stärke.
Die Honda VFR1200 F ist eher die Wahl für Fahrer, die Ausstattung und Fahrkomfort als Teil des Erlebnisses sehen. Auf Touren zählt, dass das Motorrad nicht nur schnell kann, sondern auch angenehm bleibt. Im Vergleich zeigt sich: Die VFR1200 F ist stärker auf „Reisebetrieb“ ausgelegt, während die CRF 300 L stärker auf „Fahren mit Abwechslung“ setzt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Honda CRF 300 L – ideal, wenn…
- häufig unbefestigte Wege oder gemischte Strecken gefahren werden
- ein leicht zu kontrollierendes Motorrad im Vordergrund steht
- ein aktiver Fahrstil Spaß macht und man das Motorrad gern „führt“
- Alltag und spontane Ausflüge wichtiger sind als reine Langstreckenperformance
Honda VFR1200 F – ideal, wenn…
- lange Strecken und zügiges Reisen regelmäßig vorkommen
- Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten wichtiger ist als maximale Agilität
- Komfort und entspannteres Fahrgefühl über Stunden zählen
- das Motorrad vor allem auf Asphalt seine Stärken ausspielen soll
Welches Motorrad passt besser: Entscheidung nach Fahrprofil
Der Vergleich zwischen Honda CRF 300 L und Honda VFR1200 F ist im Grunde ein Vergleich zwischen zwei Fahrwelten. Die CRF 300 L ist die Maschine für Abwechslung, für Offroad-Lust und für ein Motorrad, das sich leicht anfühlt – auch dann, wenn die Strecke nicht perfekt ist. Die VFR1200 F ist die Maschine für Touren, für souveräne Dynamik und für Fahrer, die gern Kilometer machen, ohne dass der Komfort zu kurz kommt.
Wer sich zwischen beiden entscheidet, sollte daher weniger nach „besser“ suchen, sondern nach „passender“. Denn die CRF 300 L belohnt ein aktives, neugieriges Fahren. Die VFR1200 F belohnt ein planbares, entspannt-dynamisches Reisen.
Fazit:
Die Honda CRF 300 L ist die bessere Wahl, wenn gemischte Strecken, Offroad-Abstecher und ein leicht zu kontrollierendes Motorrad im Alltag wichtiger sind als maximale Reisegeschwindigkeit. Sie macht Spaß, weil sie agil bleibt und ein aktives Fahrgefühl unterstützt – besonders dort, wo der Untergrund nicht immer planbar ist. Die Honda VFR1200 F ist dagegen die passendere Entscheidung für Tourenfahrer, die auf Asphalt zuhause sind und lange Strecken mit sportlichem Anspruch absolvieren möchten. Ihre Stärke liegt in Stabilität, Durchzug und dem komfortorientierten Gesamtpaket, das auch bei längeren Etappen entspannt bleibt. Kurz gesagt: Wer Abenteuer abseits des Asphalts sucht, findet in der CRF 300 L den klaren Favoriten. Wer vor allem reisen, zügig fahren und dabei komfortabel ankommen will, trifft mit der VFR1200 F die bessere Wahl.