| UVP | 6.220 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 17.490 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- geringes Gewicht
- einsteigerfreundlich
- gutmütiger Motor und einfache Handhabung
- günstiger Unterhalt
- alltagstauglich
- solide Honda-Qualität
- Sitzbank unbequem bei langen Fahrten
- kleiner Tank, begrenzte Reichweite
- Fahrwerk für schwere Fahrer etwas zu soft
- Motor
- Wertigkeit
- Fahrwerk
- Display / Bedienung
- Soziustauglichkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 142 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.230 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 880 | mm |
| Höhe | 1.200 | mm |
| Gewicht | 237 | kg |
| Radstand | 1.525 | mm |
| Länge | 2.223 | mm |
| Radstand | 1.525 | mm |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
| Höhe | 1.295 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Einzylinder-Viertaktmotor | |
| Hubraum | 286 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 76 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 1.203 | ccm |
| Hub | 74 | mm |
| Bohrung | 102 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 27 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 27 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 132 | km/h |
| Tankinhalt | 8 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 250 | km |
| Leistung | 123 PS bei 8.250 U/Min | |
| Drehmoment | 118 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 193 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 220 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | 43mm Upsidedowngabel (Federweg 260)mm | |
| Federung hinten | Pro-Link-Schwinge (Federweg 260)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 80/100-21M/C 51P | |
| Reifen hinten | 120/80-18M/C 62P | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Sachs USD 43mm Gabel, voll einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Sachs Monofederbein ohne Umlenkung, voll einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 58W | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 73W | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einscheibenbremse mit Doppelkolbenbremszange ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremsanlage mit Einkolbenbremszange ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelbremsscheiben, Brembo 4-Kolben-Festsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Zweikolben-Festsattel ( Ø 260 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Honda CRF 300 L Modell 2025 ist kein Motorrad der großen Gesten, sondern eines der klugen Kompromisse. Sie bietet genug Leistung für Alltag und Landstraße, genügend Offroad-Talent für echte Abenteuer abseits befestigter Wege und genug Komfort, um nicht nur als Spielzeug zu gelten. Die Modellpflege 2025 verbessert wichtige Details, ohne den Charakter zu verwässern. Besonders die modernere Beleuchtung, die überarbeitete Fahrwerksabstimmung und die weiter verbesserte Alltagstauglichkeit stärken ein ohnehin überzeugendes Gesamtpaket.
Wer ein leichtes, ehrliches und bezahlbares Dual-Sport-Motorrad sucht, findet in der CRF 300 L eine der stimmigsten Optionen ihrer Klasse. Sie ist nicht perfekt, aber sehr konsequent. Gerade dadurch wirkt sie im Test so überzeugend. Statt mit Leistungsdaten zu prahlen, lädt sie dazu ein, kleinere Straßen, Feldwege und neue Routen zu entdecken. Für Einsteiger, Pendler, Minimalisten und Abenteuerfahrer mit realistischem Anspruch ist sie eine klare Empfehlung. Die beste Beschreibung lautet vielleicht: Die Honda CRF 300 L 2025 ist kein Motorrad, das alles spektakulär kann – aber sie kann erstaunlich vieles erstaunlich gut.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
Es geht ohne Scrambler
Was also ist das Revier der Indian? Lange Reisen eher nicht. Dem stehen der nur 13 Liter fassende (dafür wunderschöne) Tank entgegen, der schon erwähnte fehlende Windschutz und die Tatsache, dass die Sozia nicht gerade verwöhnt wird. Auf dem Platz in der zweiten Reihe ist leiden angesagt, er ist knapp, und die Fußrasten liegen sehr hoch.
Auch hier ähnelte unser Fast Tracker also den Scramblern der Konkurrenz. Ich persönlich würde nie eine Scrambler kaufen: Ob Ducati, Triumph oder BMW – bei allen saß ich auf dem Motorrad. Die Indian hingegen versteht es sehr schön, den Fahrer zu integrieren, er ist stärker als bei der Konkurrenz ins Fahrzeug eingefasst.
Jetzt müsste ich für ein typisches Zweit- oder Hobbybike nur noch knapp 16.000 Euro auftreiben … schön ist sie schon und in ihrer Durchzugskraft … aber ich wiederhole mich, deshalb ist hier jetzt Schluss. Fazit: Alle haben eine Scrambler, nur Indian nicht. Macht nichts: Es gibt ja die FTR 1200 S.
Das Testbike wurden uns von Legendary Motorcycles in Hamburg zur Verfügung gestellt.
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Honda CRF 300 L vs Indian FTR 1200 S Sport – Vergleich
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Honda CRF 300 L und die Indian FTR 1200 S Sport, geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Es geht vor allem um den Charakter: Die eine Maschine steht für unkomplizierten Offroad-Anspruch und agile Leichtigkeit, die andere für kraftvolle Performance, markantes Design und ein sportlich inspiriertes Straßen-Setup. Genau daraus entsteht die Frage: Welches Motorrad passt besser zum eigenen Fahrstil – und welche Stärken spielen im Alltag wirklich aus?
Grundcharakter: Leichtes Offroad-Feeling vs. sportlicher Street-Ansatz
Die Honda CRF 300 L ist als Konzept klar auf „einfach losfahren“ ausgelegt. Sie fühlt sich wie ein Motorrad an, das man gern nutzt: für kurze Ausfahrten, für Schotterwege, für das spontane Abbiegen auf einen Feldweg. Der Fokus liegt auf kontrollierbarer Dynamik und einem Fahrgefühl, das auch dann Spaß macht, wenn die Strecke nicht perfekt ist.
Die Indian FTR 1200 S Sport dagegen bringt eine deutlich andere Erwartung mit: mehr Gewicht, mehr Präsenz und ein Antrieb, der auf der Straße souverän Druck aufbaut. Das Motorrad wirkt wie gemacht für Kurvenfahrten, zügiges Vorankommen und Fahrten, bei denen man das Gefühl von „Power unter Kontrolle“ sucht. Offroad ist hier eher eine Frage der Neugier als des Hauptplans.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung und Drehmoment im Alltag anfühlen
Im Vergleich der beiden Modelle zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen Konzepten: Die Honda CRF 300 L setzt auf einen Motorcharakter, der auf gleichmäßige Beherrschbarkeit und nutzbare Leistung im Gelände zielt. Das bedeutet: weniger „Antritt wie ein Sportbike“, dafür mehr Alltagstauglichkeit im Sinne von gut dosierbarer Kraft. Gerade beim Anfahren, beim Rangieren und bei langsamen Passagen ist das ein Vorteil, weil das Motorrad nicht „überrascht“, sondern mitarbeitet.
Die Indian FTR 1200 S Sport spielt dagegen ihre Stärken dort aus, wo man zügig beschleunigt und die Maschine spürbar zieht. Der Antrieb wirkt kraftvoll und gibt dem Fahrer das Gefühl, dass Tempo schnell verfügbar ist. Das ist besonders auf Landstraßen und bei Überholmanövern spürbar. Gleichzeitig verlangt die Kombination aus Leistung und Gewicht ein etwas bewussteres Handling – wer sanft dosiert, bekommt ein sehr souveränes Fahrgefühl, wer hektisch agiert, merkt schneller, dass das Motorrad mehr „Momentum“ mitbringt.
Fahrwerk und Handling: Agilität im Gelände vs. Stabilität auf der Straße
Die Honda CRF 300 L punktet beim Handling vor allem durch ihre Leichtigkeit und die Offroad-nahe Abstimmung. Das Motorrad lässt sich in engen Situationen gut bewegen, wirkt beim Richtungswechsel spontan und vermittelt Vertrauen auf unebenem Untergrund. Gerade wenn die Strecke wechselt – Asphalt zu Schotter, Schotter zu grobem Feldweg – bleibt das Fahrgefühl nachvollziehbar.
Die Indian FTR 1200 S Sport zeigt ihre Stärken eher in der Stabilität und im „Straßen-Flow“. In schnellen Kurven und bei zügigem Fahren wirkt das Motorrad ruhig und kontrolliert. Das Fahrwerk unterstützt den sportlichen Anspruch, ohne dass das Motorrad ständig „nacharbeitet“. Allerdings ist genau das auch der Punkt: Wer primär Offroad fahren möchte, wird die Indian eher als kompromissfähig erleben als als kompromissloses Geländemotorrad.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie – und warum das wichtig ist
Bei der Honda CRF 300 L ist die Sitzposition so ausgelegt, dass man sich auf wechselnde Untergründe einstellen kann. Das Motorrad lädt dazu ein, aktiv zu fahren: nicht nur „sitzen“, sondern mitarbeiten. Das ist ein Plus, wenn längere Strecken über unruhigen Boden führen oder wenn man im Gelände öfter die Position anpasst.
Die Indian FTR 1200 S Sport setzt auf eine sportlichere Haltung, die den Fokus auf Kontrolle und Dynamik legt. Das kann auf der Straße sehr angenehm sein, weil man sich „eingeführt“ fühlt. Wer allerdings häufig auf holprigen Wegen unterwegs ist, merkt schneller, dass die Ergonomie stärker auf Asphalt ausgelegt ist. Dann wird Komfort weniger „Gelände-robust“ und mehr „Fahrspaß auf Strecke“.
Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen bei Tempo und bei niedrigen Geschwindigkeiten
Im Vergleich der Bremsen zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Honda CRF 300 L ist darauf ausgelegt, auch bei niedrigen Geschwindigkeiten und wechselndem Untergrund kontrollierbar zu bleiben. Das ist im Gelände entscheidend, weil man häufig dosiert und nicht nur „hart bremst“. Die Bremsleistung wirkt dann besonders dann gut, wenn man präzise arbeitet.
Die Indian FTR 1200 S Sport spielt ihre Stärken bei höheren Geschwindigkeiten und sportlicherem Fahren aus. Die Bremsen unterstützen das Gefühl, dass man Tempo aufnehmen und wieder kontrolliert reduzieren kann. In Kombination mit der Straßenstabilität entsteht ein Paket, das auf Landstraße und zügigen Fahrten besonders überzeugt.
Alltagstauglichkeit: Parken, Handling, Reichweite im Kopf
Für den Alltag ist nicht nur die Technik wichtig, sondern auch, wie leicht sich das Motorrad „im Kopf“ beherrschen lässt. Die Honda CRF 300 L wirkt hier pragmatisch: Sie ist für viele Situationen die unkompliziertere Wahl, weil sie sich leicht bewegen lässt und das Einsatzspektrum breiter gedacht ist. Wer Pendeln mit gelegentlichen Ausflügen kombiniert, findet in der CRF 300 L oft einen passenden Begleiter.
Die Indian FTR 1200 S Sport ist im Alltag eher die Maschine für Menschen, die bewusst fahren. Sie macht Spaß, wenn die Strecke stimmt und wenn man das Motorrad nicht als „Werkzeug“ sieht, sondern als Erlebnis. Das Gewicht und die Straßenorientierung sind im Stadtverkehr nicht immer ein Vorteil, aber sobald es rausgeht, wird die Indian schnell zur attraktiven Option.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Honda CRF 300 L – Stärken
- Agiles Handling und gutes Gefühl bei Richtungswechseln
- Offroad-nahe Auslegung für Schotter, Feldwege und unebene Strecken
- Gut dosierbarer Charakter, der auch bei langsamen Passagen Spaß macht
- Pragmatischer Alltagsfokus für spontane Touren
Honda CRF 300 L – Schwächen
- Weniger „Straßen-Performance-Fokus“ im Vergleich zur Indian
- Für reine Highspeed-Touren nicht die erste Wahl, wenn man sportliche Dynamik sucht
Indian FTR 1200 S Sport – Stärken
- Starker Antrieb mit spürbarer Durchzugskraft
- Stabilität und Straßen-Handling für zügige Fahrten
- Sportlicher Charakter, der Kurvenfahrten besonders belohnt
- Markantes Design und „Präsenz“ im Straßenbild
Indian FTR 1200 S Sport – Schwächen
- Offroad eher eingeschränkt im Vergleich zur CRF 300 L
- Stadt und enge Situationen können durch Gewicht und Straßenfokus anspruchsvoller sein
Welche Kaufentscheidung passt? Einsatzprofil statt Bauchgefühl
Der Vergleich wird am Ende klar, wenn man das eigene Fahrprofil ehrlich einordnet. Wer häufig auf gemischten Strecken unterwegs ist, gern abseits fährt oder ein Motorrad sucht, das auch mal „einfach so“ auf Schotter funktioniert, wird mit der Honda CRF 300 L sehr wahrscheinlich glücklicher. Sie ist eine Maschine, die Mut macht, weil sie kontrollierbar bleibt und das Fahren im Gelände nicht unnötig kompliziert.
Wer dagegen vor allem Straße fährt, Kurven liebt und ein Motorrad möchte, das bei Tempo und Beschleunigung deutlich mehr „Biss“ zeigt, trifft mit der Indian FTR 1200 S Sport eine sehr stimmige Wahl. Sie ist weniger das Motorrad für „mal eben Feldweg“, sondern eher für „raus auf die Strecke“ – mit sportlichem Anspruch und viel Fahrspaß.
Fazit:
Die Honda CRF 300 L ist die bessere Wahl für alle, die ein leicht zu handhabendes Motorrad suchen, das Offroad-Impulse ernst nimmt und auch im Alltag unkompliziert bleibt. Sie passt besonders gut, wenn gemischte Strecken, Schotterwege und ein kontrollierbares Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Die Indian FTR 1200 S Sport empfiehlt sich dagegen für Fahrer, die vor allem auf der Straße unterwegs sind, sportlich fahren möchten und einen kraftvollen Antrieb sowie hohe Stabilität bei zügigem Tempo schätzen. Wer das Motorrad als Erlebnis auf Landstraßen und in Kurven nutzt, bekommt hier deutlich mehr „Performance-Charakter“. Kurz gesagt: Gelände und Vielseitigkeit sprechen für die Honda – Straßenfahrspaß und Durchzug sprechen für die Indian.