UVP 6.220 €
Baujahr von 2021 bis 2026~
UVP
Baujahr von 2006 bis 2016
Die Honda-Enduro mit Kultfaktor für 6.500 Euro im Test
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Einmal hin, alles drin
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Pro und Kontra

Pro:
  • geringes Gewicht
  • einsteigerfreundlich
  • gutmütiger Motor und einfache Handhabung
  • günstiger Unterhalt
  • alltagstauglich
  • solide Honda-Qualität
Kontra:
  • Sitzbank unbequem bei langen Fahrten
  • kleiner Tank, begrenzte Reichweite
  • Fahrwerk für schwere Fahrer etwas zu soft
Pro:
  • Wendig
  • Motor ausreichend kräftig
  • für Einsteiger geeignet
Kontra:
  • Windschutz

Abmessungen & Gewicht

Gewicht142kg
Radstand1.455mm
Länge2.230mm
Radstand1.455mm
Sitzhöhe: 880 mm
Höhe1.200mm
Gewicht206kg
Radstand1.410mm
Länge2.110mm
Radstand1.410mm
Sitzhöhe: 805 mm

Motor

Motor-BauartFlüssigkeitsgekühlter Einzylinder-Viertaktmotor
Hubraum286ccm
Hub63mm
Bohrung76mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartZweizylinder Reihe
Hubraum649ccm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung27 PS bei 8.500 U/Min
Drehmoment27 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.132km/h
Tankinhalt8Liter
Verbrauch3l pro 100km
Reichweite250km
Leistung72 PS bei 8.500 U/Min
Drehmoment64 NM bei 7.000 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite372km

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelschleifenrahmen
Federung vorne43mm Upsidedowngabel (Federweg 260)mm
Federung hintenPro-Link-Schwinge (Federweg 260)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne80/100-21M/C 51P
Reifen hinten120/80-18M/C 62P
RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorneTelegabel (Federweg 125)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR 17
Reifen hinten160/60 ZR 17

Bremsen

Bremsen vorneEinscheibenbremse mit Doppelkolbenbremszange ( Ø 256 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremsanlage mit Einkolbenbremszange ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneDoppelkolben-Schwimmsättel ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinkolben-Schwimmsattel ( Ø 220 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Die Honda CRF 300 L Modell 2025 ist kein Motorrad der großen Gesten, sondern eines der klugen Kompromisse. Sie bietet genug Leistung für Alltag und Landstraße, genügend Offroad-Talent für echte Abenteuer abseits befestigter Wege und genug Komfort, um nicht nur als Spielzeug zu gelten. Die Modellpflege 2025 verbessert wichtige Details, ohne den Charakter zu verwässern. Besonders die modernere Beleuchtung, die überarbeitete Fahrwerksabstimmung und die weiter verbesserte Alltagstauglichkeit stärken ein ohnehin überzeugendes Gesamtpaket.

Wer ein leichtes, ehrliches und bezahlbares Dual-Sport-Motorrad sucht, findet in der CRF 300 L eine der stimmigsten Optionen ihrer Klasse. Sie ist nicht perfekt, aber sehr konsequent. Gerade dadurch wirkt sie im Test so überzeugend. Statt mit Leistungsdaten zu prahlen, lädt sie dazu ein, kleinere Straßen, Feldwege und neue Routen zu entdecken. Für Einsteiger, Pendler, Minimalisten und Abenteuerfahrer mit realistischem Anspruch ist sie eine klare Empfehlung. Die beste Beschreibung lautet vielleicht: Die Honda CRF 300 L 2025 ist kein Motorrad, das alles spektakulär kann – aber sie kann erstaunlich vieles erstaunlich gut.

Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 6.220 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 4.700 €
  • Baujahre: 2021 - heute
  • Farben: rot, grau

Fazit - was bleibt hängen

Die Kawasaki ER-6N ist ein Motorrad, welches überdurchschnittlich häufig als erstes Bike überhaupt gekauft wird, darunter viele Frauen. Kurz zusammengefasst lässt sich sagen, dass sie nichts falsch machen. Die Kawa stellt niemanden vor irgendwelche Probleme (jedenfalls mit dem Serienauspuff) und macht die Eingewöhnung leicht. Wer nur hin und wieder mal eine Runde drehen will, wer keine 20.000 Euro für ein Motorrad ausgeben kann oder möchte, wer ohne Technik-Schnickschnack unterwegs ist - Leute, dies ist euer Motorrad. Mehr braucht kein Mensch. Und ordentlich Geld gespart habt ihr auch.
Einmal hin zum Händler und gut ist für immer - das Leben kann so einfach sein.

Preis / Verfügbarkeit / Farben / Baujahre

  • Gebraucht (3 Jahre alt): 4.500€, ohne Bj-Beschränkung ab 1.500€ 
  • Baujahre: 2006-2016
  • Verfügbarkeit: sehr gut
  • Farben: über die Baujahre hinweg fast alle Farben erhältlich

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Honda CRF 300 L vs Kawasaki ER-6n: Vergleich & Empfehlung

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick völlig unterschiedliche Welten repräsentieren, wird der Vergleich besonders spannend. Die Honda CRF 300 L steht für Offroad-Feeling, unkomplizierten Spaß abseits befestigter Wege und eine aufrechte, praktische Auslegung. Die Kawasaki ER-6n dagegen ist stärker auf Straße, Alltag und ein leichtgängiges Fahrgefühl ausgelegt. Genau hier liegt der Kern des Vergleichs: Nicht nur die Technik entscheidet, sondern vor allem, wo und wie gefahren wird.

Grundidee: Offroad-orientiert vs. straßenorientiert

Die Honda CRF 300 L ist als Enduro/Offroad-Variante gedacht. Das merkt man an der Gesamtkonzeption: Sie wirkt gebaut für Schotter, Feldwege und Situationen, in denen man nicht ständig auf den perfekten Asphalt angewiesen ist. Die Kawasaki ER-6n ist hingegen ein klassisches Naked Bike für den Alltag. Sie zielt auf eine entspannte Sitzposition, gute Übersicht und ein Fahrverhalten, das auf Landstraße und Stadt besonders überzeugt.

Wer also vor allem Straßenstrecken fährt, wird die ER-6n natürlicher finden. Wer dagegen regelmäßig abbiegt, wo der Asphalt aufhört, bekommt mit der CRF 300 L das passendere Gesamtpaket.

Motor & Antrieb: Charakter statt reiner Zahlenvergleich

Beim Motorcharakter zeigen sich die Unterschiede sehr deutlich. Die CRF 300 L vermittelt ein Offroad-typisches Gefühl: Der Antrieb ist darauf ausgelegt, kontrolliert aus niedrigen Bereichen heraus zu arbeiten und auch bei wechselndem Untergrund souverän zu bleiben. Das hilft besonders beim Anfahren, beim Herausbeschleunigen aus Kurven und in Situationen, in denen Traktion wichtiger ist als maximale Endgeschwindigkeit.

Die ER-6n spielt ihre Stärken auf der Straße aus. Der Motor wirkt insgesamt „alltagstauglicher“ im Sinne von gleichmäßigem Vortrieb und einem Fahrgefühl, das sich auf Tempo, flüssiges Gleiten und zügiges Beschleunigen auf Landstraßen konzentriert. Für Pendeln und Touren ist das oft angenehmer, weil das Motorrad nicht ständig nach dem passenden Drehzahlfenster verlangt.

Stärken & Schwächen im Motorbetrieb

  • Honda CRF 300 L: Stark, wenn es ruckfrei und kontrolliert über unebenen Untergrund geht. Schwäche eher dort, wo dauerhaft hohe Reisegeschwindigkeiten oder „Autobahn-Tempo“ im Fokus stehen.
  • Kawasaki ER-6n: Sehr stimmig für Straße, mit gutem Alltagsvortrieb. Schwäche, wenn es regelmäßig ins Gelände oder auf lose Untergründe geht, weil die Auslegung nicht darauf optimiert ist.

Fahrwerk & Handling: Kontrolle im Gelände vs. Agilität auf Asphalt

Das Fahrwerk ist bei beiden Motorrädern der Schlüssel zum Verständnis. Die CRF 300 L ist so abgestimmt, dass sie Unebenheiten besser „wegsteckt“ und dem Fahrer mehr Kontrolle gibt, wenn der Untergrund nicht planbar ist. Gerade bei Bodenwellen, Spurrillen oder leichtem Schotter fühlt sich das Motorrad dadurch berechenbarer an. Auch das Handling profitiert davon, weil man weniger „gegen“ das Motorrad arbeiten muss.

Die ER-6n ist dagegen auf straßentypische Dynamik ausgelegt. Das Handling wirkt leicht, das Motorrad lässt sich in Kurven gut einlenken und bleibt dabei alltagstauglich. Auf Landstraße und in der Stadt ist das ein großer Vorteil: Man kann entspannt fahren, ohne dass das Motorrad ständig „zu viel“ will.

Bremsen & Stabilität

Bei den Bremsen zeigt sich ebenfalls die Ausrichtung: Die CRF 300 L ist darauf ausgelegt, auch bei wechselnder Traktion kontrollierbar zu bleiben. Die ER-6n punktet vor allem durch ein direktes, straßenorientiertes Ansprechverhalten. In der Praxis bedeutet das: Auf Asphalt fühlt sich die ER-6n oft harmonischer an, während die CRF 300 L im Gelände eher die passende Reserve für unruhige Bedingungen mitbringt.

Sitzposition & Komfort: Aufrecht im Gelände, entspannt auf der Straße

Die Sitzposition ist ein weiterer Unterschied, der sich im Alltag schnell bemerkbar macht. Die CRF 300 L bietet eine aufrechte, endurotypische Haltung. Das hilft beim aktiven Fahren, beim Stehen über Unebenheiten und beim „Mitgehen“ auf losem Untergrund. Wer häufig kurze Offroad-Abschnitte oder Schotterstrecken fährt, profitiert davon spürbar.

Die ER-6n setzt auf eine eher straßenorientierte Sitzhaltung. Das wirkt besonders angenehm, wenn längere Strecken geplant sind oder wenn das Motorrad täglich genutzt wird. Auch für Einsteiger ist das oft ein Vorteil, weil die Ergonomie weniger „offroad-spezifisch“ ist und sich schneller anfühlt wie ein klassisches Straßenmotorrad.

Ergonomie im Alltag

  • Honda CRF 300 L: Vorteil bei aktiver Fahrweise und Kontrolle im Gelände. Nachteil, wenn man primär lange Autobahn- oder sehr komfortorientierte Touren plant.
  • Kawasaki ER-6n: Vorteil bei entspanntem Straßenkomfort und Alltagstauglichkeit. Nachteil, wenn häufig unbefestigte Wege gefahren werden.

Alltag & Einsatzgebiet: Welche Strecken passen besser?

Im Vergleich der Einsatzprofile zeigt sich: Die CRF 300 L ist die bessere Wahl, wenn der Alltag nicht nur aus Asphalt besteht. Wer regelmäßig Feldwege, Waldstücke oder Schotterpassagen einplant, bekommt mit der Honda ein Motorrad, das diese Situationen als „normal“ behandelt. Dazu kommt, dass sie häufig auch dann Spaß macht, wenn man nicht die perfekte Linie fahren muss.

Die ER-6n ist dagegen die passendere Option, wenn der Fokus auf Stadt, Landstraße und Touren liegt. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gern nutzt, weil es unkompliziert bleibt und sich im Straßenverkehr gut einfügt. Gerade für Fahrten mit wechselndem Tempo ist das ein Pluspunkt.

Stärken & Schwächen im direkten Vergleich

Honda CRF 300 L – typische Pluspunkte

  • Offroad- und Schotterfokus: mehr Sicherheit im Umgang mit wechselndem Untergrund.
  • Kontrolliertes Fahrgefühl bei niedrigerem Tempo und aktiver Fahrweise.
  • Praktische Auslegung für „raus aus dem Asphalt“-Momente.

Honda CRF 300 L – typische Grenzen

  • Weniger ideal, wenn der Schwerpunkt auf reinem Straßenreisen und sehr hohen Dauergeschwindigkeiten liegt.
  • Wer Komfort im Sinne von „maximal entspannt“ sucht, wird auf Asphalt eher zur straßenorientierten Alternative greifen.

Kawasaki ER-6n – typische Pluspunkte

  • Stimmiges Straßenhandling: agil, gutmütig und alltagstauglich.
  • Motorcharakter für flüssiges Fahren auf Landstraße und in der Stadt.
  • Ergonomie, die sich schnell vertraut anfühlt.

Kawasaki ER-6n – typische Grenzen

  • Im Gelände und auf losem Untergrund weniger passend, weil die Auslegung nicht darauf optimiert ist.
  • Wenn häufig unbefestigte Strecken anstehen, fehlt oft das „Offroad-Paket“ im Gesamtgefühl.

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches besser zum eigenen Fahrprofil passt. Die Honda CRF 300 L ist besonders interessant für Fahrer, die gern variieren: Asphalt, Schotter, Waldweg – und das ohne großes Umplanen. Sie passt zu Menschen, die das Motorrad auch mal „anders“ einsetzen möchten und die Kontrolle im Gelände schätzen.

Die Kawasaki ER-6n ist die bessere Wahl für alle, die vor allem Straße fahren: Pendeln, Wochenendtouren, Landstraße und Stadtverkehr. Wer ein Naked Bike sucht, das sich unkompliziert bewegt und sich schnell in den Alltag integrieren lässt, wird mit der ER-6n häufig zufriedener sein.

Fazit:

Die Honda CRF 300 L empfiehlt sich vor allem dann, wenn der Fahralltag nicht nur aus Asphalt besteht. Wer regelmäßig Schotter, Feldwege oder leichte Offroad-Passagen einplant, bekommt mit der CRF 300 L ein Motorrad, das genau dafür gemacht wirkt: kontrolliert, aufrecht und mit einem Fahrgefühl, das auch bei wechselndem Untergrund Spaß macht. Ihre Grenzen liegen eher dort, wo lange, rein straßenorientierte Strecken mit maximalem Reiseanspruch im Vordergrund stehen.

Die Kawasaki ER-6n ist dagegen die stimmigere Wahl für Fahrer, die primär Straße fahren. Sie punktet mit einem straßenfreundlichen Motorcharakter, agilerem Handling im Alltag und einer Sitzposition, die sich schnell angenehm anfühlt. Wer also Pendeln, Landstraße und Touren als Hauptgebiet sieht, findet in der ER-6n das passendere Gesamtpaket. Kurz gesagt: CRF 300 L für Offroad-Abwechslung, ER-6n für straßenorientierten Alltag.

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