| UVP | 6.220 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 13.395 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2018 | |
Pro und Kontra
- geringes Gewicht
- einsteigerfreundlich
- gutmütiger Motor und einfache Handhabung
- günstiger Unterhalt
- alltagstauglich
- solide Honda-Qualität
- Sitzbank unbequem bei langen Fahrten
- kleiner Tank, begrenzte Reichweite
- Fahrwerk für schwere Fahrer etwas zu soft
- Fahrleistungen
- Motor
- Komfort
- Platzverhältnisse
- Präzises Fahrwerk
- Windschild laut
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 142 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.230 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 880 | mm |
| Höhe | 1.200 | mm |
| Gewicht | 228 | kg |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Länge | 2.255 | mm |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.485 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Einzylinder-Viertaktmotor | |
| Hubraum | 286 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 76 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V | |
| Hubraum | 1.050 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 103 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 27 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 27 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 132 | km/h |
| Tankinhalt | 8 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 250 | km |
| Leistung | 125 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 109 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 228 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 411 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | 43mm Upsidedowngabel (Federweg 260)mm | |
| Federung hinten | Pro-Link-Schwinge (Federweg 260)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 80/100-21M/C 51P | |
| Reifen hinten | 120/80-18M/C 62P | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | WP USD-Telegabel, Ø 43 mm (Federweg 185)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 190)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 R 19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einscheibenbremse mit Doppelkolbenbremszange ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremsanlage mit Einkolbenbremszange ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo 4-Kolben Radial-Festsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 267 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Honda CRF 300 L Modell 2025 ist kein Motorrad der großen Gesten, sondern eines der klugen Kompromisse. Sie bietet genug Leistung für Alltag und Landstraße, genügend Offroad-Talent für echte Abenteuer abseits befestigter Wege und genug Komfort, um nicht nur als Spielzeug zu gelten. Die Modellpflege 2025 verbessert wichtige Details, ohne den Charakter zu verwässern. Besonders die modernere Beleuchtung, die überarbeitete Fahrwerksabstimmung und die weiter verbesserte Alltagstauglichkeit stärken ein ohnehin überzeugendes Gesamtpaket.
Wer ein leichtes, ehrliches und bezahlbares Dual-Sport-Motorrad sucht, findet in der CRF 300 L eine der stimmigsten Optionen ihrer Klasse. Sie ist nicht perfekt, aber sehr konsequent. Gerade dadurch wirkt sie im Test so überzeugend. Statt mit Leistungsdaten zu prahlen, lädt sie dazu ein, kleinere Straßen, Feldwege und neue Routen zu entdecken. Für Einsteiger, Pendler, Minimalisten und Abenteuerfahrer mit realistischem Anspruch ist sie eine klare Empfehlung. Die beste Beschreibung lautet vielleicht: Die Honda CRF 300 L 2025 ist kein Motorrad, das alles spektakulär kann – aber sie kann erstaunlich vieles erstaunlich gut.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
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Honda CRF 300 L vs. KTM 1090 Adventure: Vergleich für Straße, Schotter und Abenteuer
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick komplett unterschiedlich wirken, lohnt sich ein genauer Blick. Die Honda CRF 300 L steht für leichtes, agiles Fahren und ein klares Offroad-Profil. Die KTM 1090 Adventure dagegen ist stärker auf Reichweite, Komfort und dynamisches Reisen ausgelegt. Genau daraus entsteht ein spannender Vergleich: Wie unterscheiden sich die beiden Maschinen in der Praxis – und für wen ist welches Bike die bessere Wahl?
Grundidee der Motorräder: Enduro-Leichtigkeit vs. Adventure-Reise
Honda CRF 300 L: kompakt, leicht und unkompliziert
Die Honda CRF 300 L ist als modernes, alltagstaugliches Enduro gedacht. Das Konzept zielt darauf, dass sich das Motorrad auch in engen Situationen gut kontrollieren lässt: beim Rangieren, auf holprigen Wegen oder wenn es mal abseits der Straße etwas ruppiger wird. Gerade die Kombination aus handlicher Bauform und einem eher „gutmütigen“ Charakter macht sie für viele Fahrer interessant, die Offroad-Luft schnuppern möchten, ohne gleich ein Spezialgerät zu brauchen.
KTM 1090 Adventure: mehr Reserven für lange Strecken
Die KTM 1090 Adventure ist dagegen ein Motorrad, das auf Touren und wechselnde Streckenbedingungen ausgelegt ist. Das Adventure-Konzept setzt auf mehr Leistungspotenzial, eine souveräne Fahrdynamik und eine Sitzposition, die auch auf längeren Etappen nicht sofort ermüdet. Wer regelmäßig größere Distanzen fährt oder sich auf der Reise nicht auf „nur Straße“ festlegen möchte, findet hier ein stimmiges Gesamtpaket.
Motor und Fahrgefühl: Charakterunterschiede im Alltag
Honda CRF 300 L: drehfreudig und kontrollierbar
Im Vergleich zeigt sich: Die Honda CRF 300 L wirkt im Fahrgefühl eher wie ein Motorrad, das man „arbeitet“ – also mit Gefühl fährt, Gas dosiert und die Traktion im Blick behält. Das ist besonders dort ein Vorteil, wo es langsam und technisch wird: auf schmalen Wegen, bei losem Untergrund oder wenn man bewusst Tempo rausnimmt. Die Maschine belohnt saubere Linien und ein ruhiges Handling.
KTM 1090 Adventure: kräftig und durchzugsstark
Die KTM 1090 Adventure spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn es zügig vorangehen soll oder wenn man auf der Landstraße und Autobahn-ähnlichen Abschnitten Reserven spüren möchte. Der Motorcharakter ist insgesamt „touriger“: Man kann gleichmäßiger fahren, Überholmanöver wirken entspannter und das Motorrad bleibt auch bei wechselnder Geschwindigkeit stabil in der Abstimmung. Das macht sie besonders attraktiv für Fahrer, die nicht nur gelegentlich, sondern regelmäßig längere Strecken fahren.
Fahrwerk und Handling: Wo die Stärken liegen
Honda CRF 300 L: leichtes Handling, spürbare Agilität
Beim Handling ist die Honda CRF 300 L klar im Vorteil, wenn es um enge Passagen, langsames Manövrieren und Offroad-typische Situationen geht. Das Motorrad lässt sich vergleichsweise leicht „um die Ecke“ bewegen. Gerade auf unebenen Wegen hilft die kompakte Auslegung dabei, das Vorderrad schnell auszurichten und die Linie zu halten. Die Schwäche liegt eher dort, wo hohe Geschwindigkeiten und lange Autobahnabschnitte im Fokus stehen: Dann wird die Maschine weniger als Reisegerät wahrgenommen, sondern eher als Enduro, das man bewusst fährt.
KTM 1090 Adventure: Stabilität bei Tempo und auf Distanz
Die KTM 1090 Adventure wirkt im Vergleich deutlich „erwachsener“ in der Stabilität. Bei zügiger Fahrt und auf längeren Strecken bleibt das Motorrad ruhiger, das Fahrwerk ist stärker auf Komfort und Kontrolle ausgelegt. Auch wenn die Strecke mal schlechter wird, vermittelt die KTM ein Gefühl von Sicherheit. Als mögliche Schwäche kann sich das höhere Gewicht bzw. die größere Dimension bemerkbar machen: In sehr langsamen Offroad-Situationen oder beim häufigen Rangieren ist die Honda meist im Vorteil.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie lange bequem?
Honda CRF 300 L: aufrecht und endurotypisch
Die Sitzposition der Honda CRF 300 L ist eher endurotypisch: aufrecht, mit guter Bewegungsfreiheit, sodass man sich im Gelände leichter verlagern kann. Das ist praktisch, wenn es mal steiler wird oder wenn man im Stehen fährt. Für längere Touren kann das je nach Fahrstil trotzdem anstrengend werden, weil das Motorrad stärker auf „Fahren mit Fokus“ ausgelegt ist als auf „Dauerkomfort“.
KTM 1090 Adventure: tourorientiert, mit mehr Langstreckenfokus
Die KTM 1090 Adventure bietet im Vergleich eine Sitzposition, die besser zu langen Etappen passt. Der Körper wird weniger „eingespannt“, und die Maschine ist so abgestimmt, dass man auch nach mehreren Stunden noch konzentriert fahren kann. Wer häufig weite Strecken fährt oder regelmäßig zwischen Landstraße und Autobahn pendelt, wird das als Vorteil sehen. Im Gegenzug gilt: Im sehr technischen Gelände ist die größere Adventure-Form weniger agil als eine kompakte Enduro.
Bremsen, Reifen und Traktion: Unterschiede im Einsatz
Honda CRF 300 L: Traktion im Gelände im Vordergrund
Bei der Honda CRF 300 L steht die Traktion im Gelände im Fokus. Die Abstimmung wirkt darauf ausgelegt, dass man auch bei wechselndem Untergrund kontrolliert bleibt. Das macht sie interessant für Schotterwege, Waldabschnitte und Strecken, die nicht „glatt“ sind. Wenn der Untergrund jedoch sehr schnell und dauerhaft hoch belastet wird, ist die KTM als Adventure im Vorteil, weil sie insgesamt mehr Reserven für Tempo und Distanz mitbringt.
KTM 1090 Adventure: Allround-Traktion mit Reiseanspruch
Die KTM 1090 Adventure ist als Allrounder gedacht: Sie soll auf Straße souverän sein und auf Schotter nicht sofort an Grenzen stoßen. Im Vergleich zeigt sich das besonders bei der Kombination aus Fahrstabilität und dem Gefühl, dass man auch bei wechselnden Bedingungen nicht ständig „nacharbeiten“ muss. Als Schwäche kann sich ergeben, dass die Maschine im Gelände mehr Masse mitbringt und dadurch weniger „leichtfüßig“ wirkt als die Honda.
Ausstattung und Alltag: Was im Alltag wirklich zählt
Honda CRF 300 L: unkompliziert, schnell einsatzbereit
Die Honda CRF 300 L punktet im Alltag vor allem durch ihre einfache Handhabung. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gern nutzt: für kurze Ausfahrten, für Feierabendrunden und für Ausflüge, bei denen man auch mal abseits der üblichen Route fährt. Wer ein Bike sucht, das nicht ständig „geplant“ werden muss, sondern spontan funktioniert, wird hier schnell warm.
KTM 1090 Adventure: Komfort und Reisegefühl
Die KTM 1090 Adventure ist stärker auf Touren ausgelegt. Das merkt man im Gesamtpaket: Fahrdynamik, Stabilität und das Gefühl, dass man längere Strecken entspannt angehen kann. Für Pendler oder Fahrer, die oft nur kurze Strecken fahren, kann das „Adventure-Gefühl“ zwar trotzdem Spaß machen, aber die Maschine spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn die Route länger wird und mehrere Untergründe zusammenkommen.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Honda CRF 300 L
- Agiles Handling und leichtes Gefühl in langsamen Situationen
- Enduro-typische Kontrolle auf Schotter, Waldwegen und technischeren Passagen
- Einfacher Einstieg in Offroad-Fahrten durch die kompakte Auslegung
Schwächen der Honda CRF 300 L
- Weniger Reisefokus bei langen, schnellen Strecken
- Grenzen bei Tempo und Dauerbelastung im Vergleich zu einem Adventure-Konzept
Stärken der KTM 1090 Adventure
- Mehr Reserven für zügiges Fahren und Überholmanöver
- Stabilität auf Distanz und tourorientierte Ergonomie
- Allround-Anspruch für Straße und Schotter ohne ständiges Nachjustieren
Schwächen der KTM 1090 Adventure
- Weniger leichtfüßig in sehr langsamen Offroad-Situationen
- Größerer „Adventure-Fokus“ kann für reine Offroad-Fahrten überdimensioniert wirken
Welche Maschine passt zu welchem Fahrstil?
Für wen ist die Honda CRF 300 L die bessere Wahl?
Die Honda CRF 300 L passt besonders gut, wenn der Schwerpunkt auf Offroad-Lust liegt: Schotterwege, Waldabschnitte, kurze technische Strecken oder einfach das Gefühl, ein leichtes Motorrad zu fahren, das schnell in die richtige Position kommt. Auch wer ein Motorrad sucht, das im Alltag unkompliziert bleibt und sich gern „mitnehmen“ lässt, findet hier eine stimmige Basis.
Für wen ist die KTM 1090 Adventure die bessere Wahl?
Die KTM 1090 Adventure ist ideal, wenn Touren im Vordergrund stehen: längere Strecken, wechselnde Straßenverhältnisse und der Wunsch nach einem Motorrad, das auch bei Tempo stabil bleibt. Wer regelmäßig fährt, ohne ständig an Grenzen zu denken, und dabei gern Straße und Schotter kombiniert, wird mit der KTM deutlich zufriedener sein.
Fazit:
Die Honda CRF 300 L ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad vor allem agil, leicht kontrollierbar und endurotypisch sein soll. Sie spielt ihre Stärken dort aus, wo es langsam wird, wo Traktion zählt und wo man gern abseits der üblichen Route fährt. Wer Offroad ausprobieren möchte oder ein Motorrad sucht, das sich spontan und unkompliziert bewegen lässt, findet in der Honda einen sehr passenden Charakter.
Die KTM 1090 Adventure gewinnt dagegen, wenn der Fokus auf Reise, Stabilität und Reserven liegt. Sie wirkt im Vergleich souveräner bei längeren Etappen, bietet ein tourorientiertes Fahrgefühl und bleibt auch bei wechselnden Bedingungen ruhig. Wer regelmäßig größere Strecken fährt und Straße sowie Schotter als gleichwertige Bestandteile der Route sieht, trifft mit der KTM die bessere Wahl.
Kurz gesagt: Enduro-Abenteuer mit Fokus auf Agilität spricht für die Honda – Adventure-Touren mit mehr Langstreckenkomfort sprechen für die KTM.