| UVP | 6.220 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 5.199 € | |
| Baujahr | von 2011 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- geringes Gewicht
- einsteigerfreundlich
- gutmütiger Motor und einfache Handhabung
- günstiger Unterhalt
- alltagstauglich
- solide Honda-Qualität
- Sitzbank unbequem bei langen Fahrten
- kleiner Tank, begrenzte Reichweite
- Fahrwerk für schwere Fahrer etwas zu soft
- Verarbeitung
- Hochwertige Komponenten
- Gewicht
- Sparsamer Motor
- Soziuskomfort
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 142 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.230 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 880 | mm |
| Höhe | 1.200 | mm |
| Gewicht | 143 | kg |
| Radstand | 1.367 | mm |
| Länge | 2.029 | mm |
| Radstand | 1.367 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Einzylinder-Viertaktmotor | |
| Hubraum | 286 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 76 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 125 | ccm |
| Hub | 47 | mm |
| Bohrung | 58 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 27 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 27 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 132 | km/h |
| Tankinhalt | 8 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 250 | km |
| Leistung | 15 PS bei 10.500 U/Min | |
| Drehmoment | 12 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 115 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 554 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | 43mm Upsidedowngabel (Federweg 260)mm | |
| Federung hinten | Pro-Link-Schwinge (Federweg 260)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 80/100-21M/C 51P | |
| Reifen hinten | 120/80-18M/C 62P | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP Apex Upside-Down Ø 43 mm (Federweg 142)mm | |
| Federung hinten | WP-Apex Monoshock (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge, Alu-Kastenschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 150/60 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einscheibenbremse mit Doppelkolbenbremszange ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremsanlage mit Einkolbenbremszange ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Vierkolben-Radialfestsattel , Bremsscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einkolben-Schwimmsattel, Bremsscheibe ( Ø 230 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Honda CRF 300 L Modell 2025 ist kein Motorrad der großen Gesten, sondern eines der klugen Kompromisse. Sie bietet genug Leistung für Alltag und Landstraße, genügend Offroad-Talent für echte Abenteuer abseits befestigter Wege und genug Komfort, um nicht nur als Spielzeug zu gelten. Die Modellpflege 2025 verbessert wichtige Details, ohne den Charakter zu verwässern. Besonders die modernere Beleuchtung, die überarbeitete Fahrwerksabstimmung und die weiter verbesserte Alltagstauglichkeit stärken ein ohnehin überzeugendes Gesamtpaket.
Wer ein leichtes, ehrliches und bezahlbares Dual-Sport-Motorrad sucht, findet in der CRF 300 L eine der stimmigsten Optionen ihrer Klasse. Sie ist nicht perfekt, aber sehr konsequent. Gerade dadurch wirkt sie im Test so überzeugend. Statt mit Leistungsdaten zu prahlen, lädt sie dazu ein, kleinere Straßen, Feldwege und neue Routen zu entdecken. Für Einsteiger, Pendler, Minimalisten und Abenteuerfahrer mit realistischem Anspruch ist sie eine klare Empfehlung. Die beste Beschreibung lautet vielleicht: Die Honda CRF 300 L 2025 ist kein Motorrad, das alles spektakulär kann – aber sie kann erstaunlich vieles erstaunlich gut.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
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Honda CRF 300 L vs KTM 125 Duke – Vergleich & Kaufberatung
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick völlig unterschiedliche Welten repräsentieren, wird die Entscheidung oft besonders spannend. Die Honda CRF 300 L steht für Offroad-Nähe, robuste Alltagstauglichkeit und ein Fahrgefühl, das auch abseits der asphaltierten Komfortzone Spaß macht. Die KTM 125 Duke dagegen ist ein straßenorientiertes Leichtgewicht mit sportlichem Charakter, agiler Geometrie und dem Anspruch, in der Stadt wie auch auf der Landstraße schnell „in Fahrt“ zu kommen.
Im folgenden Vergleich geht es darum, wie sich die beiden Modelle in der Praxis unterscheiden: bei der Motorcharakteristik, beim Handling, bei der Sitzposition, beim Fahrwerk und bei der Frage, welches Motorrad für welchen Alltag am besten passt. Dabei werden die typischen Stärken und Schwächen beider Bikes gegeneinander abgewogen – ohne Zahlenfriedhof, aber mit klarer Orientierung.
Grundidee: Offroad-Fokus vs. Street-Performance
Die Honda CRF 300 L ist als leichtes, zweckorientiertes Motorrad gedacht, das sich auf wechselndem Untergrund wohlfühlt. Der Charakter ist eher „funktional“: Das Bike wirkt darauf ausgelegt, auch dann Spaß zu machen, wenn der Weg nicht perfekt ist. Wer gern Schotter, Waldwege oder unbefestigte Strecken nutzt, findet hier eine passende Basis.
Die KTM 125 Duke ist dagegen klar auf Straße getrimmt. Der Fokus liegt auf agiler Fahrdynamik, direktem Ansprechverhalten und einem sportlich motivierten Setup. Das Motorrad will Kurven, will Beschleunigung aus dem Stand und will vor allem eines: zügig durch den Alltag gleiten.
Motor und Fahrgefühl: Charakter entscheidet
Honda CRF 300 L: gleichmäßiger Zug und Offroad-Tauglichkeit
Die CRF 300 L vermittelt ein Fahrgefühl, das auf kontrolliertes Vorankommen ausgelegt ist. Der Motor arbeitet so, dass man in vielen Situationen entspannt dosieren kann: beim Anfahren, beim Rollen über unebenen Untergrund oder beim Herausbeschleunigen aus langsameren Passagen. Gerade im Gelände oder auf holprigen Strecken ist dieses „ruhige“ Ansprechverhalten ein Vorteil, weil es weniger hektisch wirkt und das Motorrad gut beherrschbar bleibt.
Stärken zeigt die Honda vor allem dort, wo Traktion und Kontrolle wichtiger sind als maximale Sportlichkeit. Eine mögliche Schwäche im Vergleich: Wer ausschließlich sportliche Beschleunigungs-Impulse sucht, wird die CRF 300 L eher als „verlässlich und souverän“ statt als „aggressiv“ erleben.
KTM 125 Duke: lebendig, direkt und straßenorientiert
Die KTM 125 Duke wirkt im Alltag deutlich „spritziger“. Das Ansprechverhalten ist straßentypisch direkt, und das Motorrad fühlt sich häufig so an, als würde es schneller auf Eingaben reagieren. In der Stadt, beim Beschleunigen an Ampeln oder beim zügigen Wechsel zwischen Kurven ist das ein klarer Pluspunkt.
Die Schwäche liegt dort, wo der Untergrund unruhig wird: Die Duke ist nicht dafür gemacht, sich wie ein Offroad-Bike durch schwierige Passagen zu kämpfen. Auf Schotter oder schlechten Wegen kann man zwar fahren, aber der Fokus bleibt klar auf Asphalt. Wer regelmäßig abseits der Straße unterwegs ist, wird die Honda eher als „passender“ empfinden.
Handling und Fahrwerk: Wie sich die Bikes „anfühlen“
Honda CRF 300 L: Stabilität für wechselnden Untergrund
Die CRF 300 L spielt ihre Stärken besonders bei wechselndem Untergrund aus. Das Fahrwerk und die Geometrie vermitteln ein Gefühl von Stabilität und Kontrolle. Gerade wenn der Untergrund nicht plan ist, hilft das dabei, das Motorrad ruhig zu halten. Auch das Thema „einfach weiterfahren“ ist hier wichtig: Das Bike wirkt weniger wie ein Sportgerät, sondern mehr wie ein zuverlässiger Begleiter.
Im Gegenzug kann die Honda auf reinem Asphalt weniger „leichtfüßig“ wirken als ein straßenorientiertes Motorrad. Das ist kein Nachteil für alle – aber wer sehr sportlich fährt und das Motorrad als Werkzeug für dynamische Schräglagen sucht, wird die KTM vermutlich spannender finden.
KTM 125 Duke: präzise Agilität und Kurvengefühl
Die KTM 125 Duke ist im Handling auf schnelle Richtungswechsel und ein sportliches Kurvengefühl ausgelegt. Das Motorrad lässt sich in der Regel zügig bewegen, reagiert direkt und vermittelt ein klares Feedback. Auf Landstraßen und in kurvigen Streckenabschnitten macht das besonders viel Spaß.
Die Schwäche zeigt sich vor allem abseits des Asphalts: Auf unebenem Untergrund kann die Duke weniger „gelassen“ wirken. Wer häufig schlechte Straßen, Schotter oder Feldwege fährt, wird die Honda als entspannter und passender erleben.
Sitzposition und Alltag: Wer sitzt wie gut?
Die Sitzposition ist bei beiden Motorrädern ein wichtiger Unterschied im Alltag. Die Honda CRF 300 L wirkt eher aufrechte, zweckmäßige Nutzung ausgelegt. Das hilft dabei, auch längere Fahrten ohne reines „Sport-Armaturenbrett“ zu bewältigen. Gleichzeitig unterstützt die Position das kontrollierte Fahren, wenn es mal holprig wird.
Die KTM 125 Duke bietet eine sportlichere Sitzhaltung. Das kann im Stadtverkehr und auf kurzen Strecken sehr angenehm sein, weil das Motorrad dadurch „wach“ wirkt. Auf der anderen Seite kann eine sportlichere Position bei längeren Fahrten oder bei sehr entspanntem Fahrstil weniger komfortabel sein – je nach Körpergröße und persönlichem Empfinden.
Bremsen, Sicherheit und Fahrstabilität
Beide Motorräder sind auf ihre jeweiligen Einsatzbereiche abgestimmt. Die Honda spielt ihre Stärken eher in der kontrollierten Stabilität aus: Gerade wenn Traktion schwankt, zählt ein gut dosierbares Brems- und Fahrverhalten. Die KTM ist stärker auf straßenorientierte Dynamik ausgelegt: In Alltagssituationen, in denen zügiges Anhalten und sportliches Handling gefragt sind, wirkt das Setup oft sehr direkt.
Wichtig ist: Die beste Wahl hängt davon ab, wie häufig „echte“ Bremsmanöver aus höheren Tempi vorkommen und wie oft der Untergrund unruhig ist. Wer überwiegend Asphalt fährt, wird die KTM als sehr passend erleben. Wer regelmäßig auch abseits fährt, profitiert von der Honda-typischen Kontrollorientierung.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Honda CRF 300 L – typische Stärken
- Offroad-Nähe: fühlt sich auf wechselndem Untergrund deutlich stimmiger an.
- Kontrolliertes Fahrgefühl: gut dosierbar, weniger hektisch.
- Alltagstauglichkeit für Fahrer, die nicht nur Asphalt sehen.
Honda CRF 300 L – mögliche Schwächen
- Weniger „Street-Sport“-Feeling im Vergleich zur Duke.
- Asphalt-Fokus ist nicht die Hauptstärke, wenn man maximale Kurvendynamik sucht.
KTM 125 Duke – typische Stärken
- Agiles Handling und sportlich-direktes Ansprechverhalten.
- Stadt- und Landstraßen-Charakter mit viel Fahrspaß.
- Kurvenfreude durch straßenorientierte Abstimmung.
KTM 125 Duke – mögliche Schwächen
- Offroad-Einsatz ist eher „gelegentlich“ als „regelmäßig“.
- Unruhiger Untergrund kann weniger souverän wirken als bei der Honda.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung wird deutlich, wenn man den eigenen Fahralltag ehrlich betrachtet. Die Honda CRF 300 L ist besonders sinnvoll für Fahrer, die gern flexibel unterwegs sind: Pendeln, Ausflüge, spontane Abstecher auf Feldwege oder einfach das Gefühl, auch mal „anders“ fahren zu können. Wer ein Motorrad sucht, das nicht nur auf perfekten Straßen glänzt, sondern auch mit kleinen Unregelmäßigkeiten gut klarkommt, trifft mit der Honda häufig die bessere Wahl.
Die KTM 125 Duke passt dagegen sehr gut zu Fahrern, die vor allem Asphalt fahren und dort Dynamik möchten. Wer in der Stadt schnell durchkommt, auf Landstraßen Kurven mag und ein Motorrad bevorzugt, das sich lebendig und direkt anfühlt, wird mit der Duke deutlich mehr „Street-Feeling“ erleben.
Kaufberatung nach Fahrprofil
- Überwiegend Asphalt, sportlicher Fahrstil: KTM 125 Duke.
- Gemischte Strecken, gelegentlich Offroad/Schotter: Honda CRF 300 L.
- Wert auf Kontrolle bei wechselndem Untergrund: Honda CRF 300 L.
- Wert auf Agilität und direktes Ansprechverhalten: KTM 125 Duke.
Fazit:
Die Honda CRF 300 L ist die bessere Wahl, wenn der Alltag nicht nur aus Asphalt besteht. Sie punktet mit einem kontrollierten, gut dosierbaren Fahrgefühl und einer Abstimmung, die auch bei wechselndem Untergrund Sicherheit und Spaß bringt. Wer gern flexibel fährt, spontane Wege abseits der Hauptstrecke nutzt oder ein Motorrad sucht, das eher „robust und souverän“ als „sportlich aggressiv“ wirkt, wird mit der Honda sehr zufrieden sein.
Die KTM 125 Duke gewinnt dagegen dort, wo Straße im Mittelpunkt steht. Sie bietet ein lebendiges Ansprechverhalten, präzises Handling und ein straßenorientiertes Kurvengefühl, das besonders in Stadt und auf Landstraßen Freude macht. Wer vor allem dynamisch unterwegs ist und das Motorrad als agiles Sportgerät im Alltag erleben möchte, trifft mit der Duke die passendere Entscheidung.
Kurz gesagt: Honda für Offroad-Nähe und Kontrolle, KTM für Street-Agilität und Fahrspaß auf Asphalt.