UVP 6.220 €
Baujahr von 2021 bis 2026~
UVP
Baujahr von 2005 bis 2007
Die Honda-Enduro mit Kultfaktor für 6.500 Euro im Test
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Kann ein Bike für 900 Euro funktionieren?
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Pro und Kontra

Pro:
  • geringes Gewicht
  • einsteigerfreundlich
  • gutmütiger Motor und einfache Handhabung
  • günstiger Unterhalt
  • alltagstauglich
  • solide Honda-Qualität
Kontra:
  • Sitzbank unbequem bei langen Fahrten
  • kleiner Tank, begrenzte Reichweite
  • Fahrwerk für schwere Fahrer etwas zu soft
Pro:
  • Handlich
  • Niedrige Sitzhöhe
  • Alltagstauglich
  • Preis-/Leistungsverhältnis
  • Hervorragende Ersatzteillage
Kontra:
  • Keine elektronischen Helferlein
  • Rostanfällig
  • Hinten schwache Dämpfung

Abmessungen & Gewicht

Gewicht142kg
Radstand1.455mm
Länge2.230mm
Radstand1.455mm
Sitzhöhe: 880 mm
Höhe1.200mm
Gewicht174kg
Radstand1.410mm
Radstand1.410mm
Sitzhöhe: 790 mm

Motor

Motor-BauartFlüssigkeitsgekühlter Einzylinder-Viertaktmotor
Hubraum286ccm
Hub63mm
Bohrung76mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Hubraum487ccm
KühlungLuft
AntriebKette

Fahrleistungen

Leistung27 PS bei 8.500 U/Min
Drehmoment27 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.132km/h
Tankinhalt8Liter
Verbrauch3l pro 100km
Reichweite250km
Leistung45 PS
Höchstgeschw.177km/h
Tankinhalt17Liter

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelschleifenrahmen
Federung vorne43mm Upsidedowngabel (Federweg 260)mm
Federung hintenPro-Link-Schwinge (Federweg 260)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne80/100-21M/C 51P
Reifen hinten120/80-18M/C 62P

Bremsen

Bremsen vorneEinscheibenbremse mit Doppelkolbenbremszange ( Ø 256 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremsanlage mit Einkolbenbremszange ( Ø 220 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Die Honda CRF 300 L Modell 2025 ist kein Motorrad der großen Gesten, sondern eines der klugen Kompromisse. Sie bietet genug Leistung für Alltag und Landstraße, genügend Offroad-Talent für echte Abenteuer abseits befestigter Wege und genug Komfort, um nicht nur als Spielzeug zu gelten. Die Modellpflege 2025 verbessert wichtige Details, ohne den Charakter zu verwässern. Besonders die modernere Beleuchtung, die überarbeitete Fahrwerksabstimmung und die weiter verbesserte Alltagstauglichkeit stärken ein ohnehin überzeugendes Gesamtpaket.

Wer ein leichtes, ehrliches und bezahlbares Dual-Sport-Motorrad sucht, findet in der CRF 300 L eine der stimmigsten Optionen ihrer Klasse. Sie ist nicht perfekt, aber sehr konsequent. Gerade dadurch wirkt sie im Test so überzeugend. Statt mit Leistungsdaten zu prahlen, lädt sie dazu ein, kleinere Straßen, Feldwege und neue Routen zu entdecken. Für Einsteiger, Pendler, Minimalisten und Abenteuerfahrer mit realistischem Anspruch ist sie eine klare Empfehlung. Die beste Beschreibung lautet vielleicht: Die Honda CRF 300 L 2025 ist kein Motorrad, das alles spektakulär kann – aber sie kann erstaunlich vieles erstaunlich gut.

Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 6.220 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 4.700 €
  • Baujahre: 2021 - heute
  • Farben: rot, grau

Für Einsteiger? Nun ja ....

Was also bleibt? In unserem Fall ist die Frage, ob ein Motorrad für nur 900 Euro funktionieren kann, eindeutig mit Ja zu beantworten. Und mehr: Die kleine Suzi macht richtig Spaß. Natürlich merkt man ihr vor allem bei den Bremsen ihr Alter an, aber echte Mängel hat sie nicht. Wer billig Motorradfahren will oder muss, der hätte mit dieser Suzi lange Spaß für den schmalen Taler.

Zwei Dinge dazu: Es hat in unserem Fall geklappt, weil der Käufer sich genau informiert hatte, worauf er achten müsse. Nicht verschwiegen werden soll, dass eine Portion Glück nicht schaden kann: Sollte ein Vorbesitzer die Suzi oft kalt ausgedreht haben oder mit Vollgas über die Piste getrieben, wäre dieses Fazit wahrscheinlich nicht so positiv.

Das zweite ist der Begriff der Einsteigermaschine, das Maschinen wie der Suzuki GS 500E oft angehängt wird. Schon klar, man will nicht viel Geld ausgeben und erst mal Erfahrung sammeln. Aber ob man dies mit einem Motorrad tun sollte, dem jedes elektronische Sicherheitsfeature fehlt?

Das muss jeder mit sich ausmachen.

Preis / Verfügbarkeit / Farben / Baujahre

  • Preis: Im Jahr 2000: 4480€
  • Gebraucht ab 200 bis ca. 2.500€
  • Baujahre: 1988-2007
  • Verfügbarkeit: sehr gut
  • Farben: anfangs

    rot, schwarz, blau, weiß, später auch in purple und grün

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Honda CRF 300 L vs. Suzuki GS 500 – welcher Vergleich passt zum Fahrstil?

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Honda CRF 300 L und die Suzuki GS 500, wird der Vergleich besonders spannend. Denn hier treffen zwei Welten aufeinander: eine leichtes, straßen- und geländenahe Konzept auf der einen Seite und eine klassische Straßenmaschine mit Fokus auf Alltag, Fahrbarkeit und unkomplizierten Spaß auf der anderen. Wer sich fragt, welches Motorrad besser zu den eigenen Wegen passt, findet in diesem Vergleich eine klare Orientierung – ohne Zahlenfriedhof, dafür mit Blick auf das, was im Alltag wirklich zählt.

Grundidee der beiden Motorräder: Enduro-Nähe vs. Straßen-Allround

Honda CRF 300 L: leicht, agil und bereit für Abstecher

Die Honda CRF 300 L ist als Konzept klar auf Agilität und Vielseitigkeit ausgelegt. Sie fühlt sich besonders dann stimmig an, wenn die Strecke nicht nur aus Asphalt besteht. Ob Feldweg, Schotter oder der spontane Umweg über einen weniger befahrenen Weg: Die CRF 300 L wirkt wie ein Motorrad, das Abwechslung nicht nur erlaubt, sondern geradezu einlädt.

Suzuki GS 500: unkompliziert, alltagstauglich und straßennah

Die Suzuki GS 500 verfolgt dagegen einen klassischen Ansatz: straßenorientiert, übersichtlich im Handling und mit einem Fahrgefühl, das sich schnell vertraut anfühlt. Wer vor allem Pendeln, Stadtverkehr und Touren auf gut ausgebauten Straßen im Blick hat, bekommt hier eine Maschine, die sich nicht in den Vordergrund drängt, sondern einfach zuverlässig mitmacht.

Fahrgefühl im Vergleich: Wie fühlt sich das Motorrad im Alltag an?

Honda CRF 300 L: Kontrolle auf wechselndem Untergrund

Die CRF 300 L spielt ihre Stärken besonders dort aus, wo der Untergrund nicht immer gleich bleibt. Das Fahrwerk und die Geometrie wirken darauf ausgelegt, dass man auch mal etwas beherzter über Unebenheiten rollt, ohne dass sofort das Gefühl entsteht, man müsse „aufpassen wie auf rohen Eiern“. Gleichzeitig bleibt das Motorrad handlich genug, um auch in langsameren Situationen sicher zu agieren.

Stärken der Honda liegen damit vor allem in Agilität, Kontrolle und dem „Mut zum Umweg“. Schwächen zeigen sich eher dann, wenn der Fokus ausschließlich auf langen, schnellen Autobahnabschnitten liegt oder wenn man sehr sportliche Straßenperformance erwartet. Für diese Art Nutzung ist die CRF 300 L nicht die naheliegendste Wahl.

Suzuki GS 500: ruhiger Rhythmus und leichtes Handling

Die GS 500 wirkt im Vergleich wie ein Motorrad, das den Fahrer nicht aus dem Konzept bringt. Das Handling ist so ausgelegt, dass man sich schnell auf die Linie konzentrieren kann – egal ob im Stadtverkehr oder auf Landstraßen. Gerade für Einsteiger oder Fahrer, die ein Motorrad suchen, das „einfach funktioniert“, ist das ein Pluspunkt.

Stärken der Suzuki liegen in Alltagstauglichkeit, Übersichtlichkeit und einem Fahrgefühl, das Vertrauen aufbaut. Schwächen zeigen sich eher bei Ansprüchen, die über die Straße hinausgehen: Wer regelmäßig Schotter, Feldwege oder anspruchsvollere Strecken fahren möchte, wird mit der CRF 300 L eher das passende Werkzeug finden.

Motor und Antrieb: Charakter statt reine Kennzahlen

Honda CRF 300 L: drehfreudig für kurze Impulse

Der Antrieb der Honda CRF 300 L passt gut zu ihrem Einsatzprofil. Das Motorrad wirkt so, als wäre es darauf ausgelegt, kontrolliert zu beschleunigen und dabei auch bei wechselnden Bedingungen souverän zu bleiben. Für kurze, dynamische Abschnitte – etwa beim Anfahren, beim Herausbeschleunigen aus Kurven oder beim Überwinden kleiner Hindernisse – fühlt sich das Konzept stimmig an.

Als Schwäche kann man eher den Umstand sehen, dass die CRF 300 L nicht als „Straßen-Highway-Maschine“ gedacht ist. Wer dauerhaft sehr hohe Reisegeschwindigkeiten erwartet, wird eher bei der GS 500 oder anderen straßenorientierten Modellen glücklicher.

Suzuki GS 500: gleichmäßiger Vortrieb für den Alltag

Die Suzuki GS 500 steht für einen Motorcharakter, der sich im Alltag angenehm einfügt. Der Vortrieb wirkt berechenbar und unterstützt ein entspanntes Fahren. Gerade auf Strecken, die nicht ständig nach Vollgas verlangen, spielt die GS 500 ihre Stärken aus: Sie lässt sich gut dosieren, bleibt dabei unkompliziert und macht das Motorradfahren weniger „anstrengend“.

Schwächen zeigen sich dort, wo man mehr „Offroad-Feeling“ sucht. Der Antrieb und das Gesamtpaket sind klar auf Straße ausgelegt – wer häufig abseits befestigter Wege unterwegs ist, wird die Grenzen schneller spüren.

Fahrwerk und Bremsen: Sicherheit und Gefühl in unterschiedlichen Szenarien

Honda CRF 300 L: Komfort für Unebenheiten

Die CRF 300 L wirkt so, als sei sie für wechselnde Untergründe gemacht. Das Fahrwerk unterstützt ein ruhigeres Überrollen von Unebenheiten, was gerade bei unvorhersehbaren Streckenverläufen wichtig ist. Auch das Bremsgefühl passt zum Konzept: Es soll helfen, die Kontrolle zu behalten, statt hektisch zu werden.

Als mögliche Schwäche kann man nennen, dass die CRF 300 L nicht auf maximale Straßenstabilität bei sehr sportlichem Tempo optimiert ist. Für Offroad-Nähe und Allround-Einsätze ist sie jedoch sehr stimmig.

Suzuki GS 500: stabil und berechenbar auf Asphalt

Die GS 500 vermittelt auf der Straße ein berechenbares Gefühl. Das Fahrwerk arbeitet so, dass man in Kurven und beim Bremsen eine klare Linie findet. Gerade für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich „wie ein Motorrad“ anfühlt – ohne Überraschungen – ist das ein großer Vorteil.

Schwächen liegen eher in der Offroad-Eignung: Auf losem Untergrund oder bei schlechterem Belag wird schnell klar, dass die GS 500 nicht in erster Linie dafür entwickelt wurde.

Sitzposition und Ergonomie: Wer sitzt wie gut?

Honda CRF 300 L: aufrecht und kontrollorientiert

Die Sitzposition der Honda wirkt so, dass man kontrolliert bleibt. Das hilft besonders dann, wenn man häufiger in Situationen kommt, in denen man das Motorrad aktiv führen muss – etwa beim Rangieren, auf holprigen Strecken oder bei langsamen Passagen.

Suzuki GS 500: klassisch straßenorientiert

Die GS 500 bietet eine Ergonomie, die sich für viele Fahrer schnell vertraut anfühlt. Sie unterstützt ein entspanntes Fahren und eignet sich gut für typische Alltagsrouten. Wer häufig auf Asphalt unterwegs ist und dabei nicht ständig „gegen das Motorrad arbeiten“ möchte, findet hier eine angenehme Basis.

Alltagstauglichkeit: Wartung, Handling und „Mitnehmen statt planen“

Honda CRF 300 L: flexibel für spontane Strecken

Die Honda CRF 300 L wirkt wie ein Motorrad, das man nicht nur für den Plan, sondern auch für den spontanen Umweg nutzt. Gerade wenn der Alltag manchmal nach „kurz raus und dann doch anders“ aussieht, ist die CRF 300 L ein starkes Argument. Das Motorrad bleibt dabei handlich und vermittelt das Gefühl, dass man auch mal etwas ausprobieren darf.

Schwächen ergeben sich vor allem dann, wenn man das Motorrad primär als reines Straßen- und Reisegerät sieht. Dann ist die GS 500 meist die passendere Wahl.

Suzuki GS 500: unkompliziert im täglichen Rhythmus

Die Suzuki GS 500 punktet mit einem Konzept, das auf unkomplizierte Nutzung ausgelegt ist. Sie eignet sich gut für Pendler, für Fahranfänger und für alle, die ein Motorrad möchten, das nicht ständig „Spezialwissen“ verlangt. Auch beim Handling im Alltag – etwa beim Rangieren oder bei häufigen Stop-and-go-Situationen – wirkt die GS 500 angenehm zugänglich.

Wer dagegen regelmäßig abseits befestigter Wege unterwegs ist, wird die Offroad-Lücke zur Honda spüren.

Für wen ist welches Motorrad die bessere Wahl?

Honda CRF 300 L: ideal für Abwechslung und Einsteiger mit Entdeckerdrang

Die Honda CRF 300 L ist besonders passend, wenn der Fahralltag nicht nur aus Asphalt besteht. Wer gern kleine Abstecher plant oder spontan fährt, bekommt mit der CRF 300 L ein Motorrad, das sich dafür anbietet. Auch für Einsteiger, die ein leicht zu kontrollierendes Motorrad suchen und Lust auf Offroad-Nähe haben, ist die Honda eine sehr stimmige Option.

Suzuki GS 500: ideal für Straße, Alltag und entspanntes Lernen

Die Suzuki GS 500 ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt klar auf Straße liegt: Stadt, Landstraße, Feierabendtouren und ein Motorrad, das sich schnell vertraut anfühlt. Für Einsteiger, die ein unkompliziertes Gesamtpaket suchen und vor allem Wert auf berechenbares Fahrverhalten legen, ist die GS 500 besonders attraktiv.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

  • Honda CRF 300 L – Stärken: Agilität, Kontrolle auf wechselndem Untergrund, Offroad-nahe Vielseitigkeit. Honda CRF 300 L – Schwächen: weniger ideal, wenn ausschließlich lange schnelle Straßenfahrten im Fokus stehen.
  • Suzuki GS 500 – Stärken: straßenorientiertes, berechenbares Handling, alltagstauglicher Charakter, unkomplizierte Nutzung. Suzuki GS 500 – Schwächen: weniger geeignet, wenn häufig abseits befestigter Wege gefahren wird.

Fazit:

Die Honda CRF 300 L ist die bessere Wahl, wenn der Alltag Raum für Abwechslung lässt: Feldwege, Schotter-Abstecher und das gute Gefühl, auch mal „quer“ zu fahren, stehen im Vordergrund. Sie passt besonders zu Fahrern, die ein leicht zu kontrollierendes Motorrad suchen und Offroad-Nähe als echten Mehrwert sehen. Die Suzuki GS 500 gewinnt dagegen dort, wo der Fokus klar auf Straße liegt: Stadtverkehr, Landstraße und entspannte Touren profitieren von ihrem unkomplizierten, berechenbaren Fahrgefühl. Wer ein Motorrad möchte, das schnell vertraut wirkt und den Einstieg in die Zweiradwelt erleichtert, ist mit der GS 500 sehr gut bedient. Kurz gesagt: CRF 300 L für Entdecker und wechselnde Strecken, GS 500 für straßenorientierten Alltag und entspannten Fahrspaß.

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