| UVP | 6.220 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 11.145 € | |
| Baujahr | von 2005 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- geringes Gewicht
- einsteigerfreundlich
- gutmütiger Motor und einfache Handhabung
- günstiger Unterhalt
- alltagstauglich
- solide Honda-Qualität
- Sitzbank unbequem bei langen Fahrten
- kleiner Tank, begrenzte Reichweite
- Fahrwerk für schwere Fahrer etwas zu soft
- wunderschönes Retro-Design
- Sitzhöhe passt auch für kleinere Personen
- ordentliches Drehmoment
- herrlicher Twin-Sound
- einfache Bedienung
- zweifach analoges Cockpit
- für größere Piloten etwas zierlich
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 142 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.230 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 880 | mm |
| Höhe | 1.200 | mm |
| Gewicht | 228 | kg |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Einzylinder-Viertaktmotor | |
| Hubraum | 286 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 76 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe mit Hubzapfenversatz | |
| Hubraum | 900 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 85 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 27 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 27 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 132 | km/h |
| Tankinhalt | 8 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 250 | km |
| Leistung | 65 PS bei 7.400 U/Min | |
| Drehmoment | 80 NM bei 3.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 185 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 354 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | 43mm Upsidedowngabel (Federweg 260)mm | |
| Federung hinten | Pro-Link-Schwinge (Federweg 260)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 80/100-21M/C 51P | |
| Reifen hinten | 120/80-18M/C 62P | |
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Schleifenrahmen | |
| Federung vorne | Ø41 mm Cartridge-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-18 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einscheibenbremse mit Doppelkolbenbremszange ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremsanlage mit Einkolbenbremszange ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Brembo Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 255 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Honda CRF 300 L Modell 2025 ist kein Motorrad der großen Gesten, sondern eines der klugen Kompromisse. Sie bietet genug Leistung für Alltag und Landstraße, genügend Offroad-Talent für echte Abenteuer abseits befestigter Wege und genug Komfort, um nicht nur als Spielzeug zu gelten. Die Modellpflege 2025 verbessert wichtige Details, ohne den Charakter zu verwässern. Besonders die modernere Beleuchtung, die überarbeitete Fahrwerksabstimmung und die weiter verbesserte Alltagstauglichkeit stärken ein ohnehin überzeugendes Gesamtpaket.
Wer ein leichtes, ehrliches und bezahlbares Dual-Sport-Motorrad sucht, findet in der CRF 300 L eine der stimmigsten Optionen ihrer Klasse. Sie ist nicht perfekt, aber sehr konsequent. Gerade dadurch wirkt sie im Test so überzeugend. Statt mit Leistungsdaten zu prahlen, lädt sie dazu ein, kleinere Straßen, Feldwege und neue Routen zu entdecken. Für Einsteiger, Pendler, Minimalisten und Abenteuerfahrer mit realistischem Anspruch ist sie eine klare Empfehlung. Die beste Beschreibung lautet vielleicht: Die Honda CRF 300 L 2025 ist kein Motorrad, das alles spektakulär kann – aber sie kann erstaunlich vieles erstaunlich gut.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
Fazit - was bleibt hängen
Die Triumph Bonneville T100 Jahrgang 2021 ist ein durch und durch stimmiges Bike. Die Komponenten um den herrlichen 900er Twin sind super abgestimmt. Nichts überrascht oder wirkt unpassend. Wer glaubt, der 900 ccm Motor bietet zu wenig Leistung und daher zu 1200er Modellen von Triumph tendiert, der sollte unbedingt mal eine Probefahrt machen. Wir finden den kleinen Motor lässiger und für Retro-Bikes auch passender.Der Wettbewerb zur T100 kommt vor allem aus dem eigenen Haus: Die Street Twin und die Street Scrambler haben den gleichen Motor und sind in vielerlei Hinsicht ähnlich. So klassisch wie die T100 kommen sie aber nicht daher, wem also der Retro-Style wichtig ist, der ist bei dieser Bonnie goldrichtig. Als Alternative kommen unserer Meinung nach noch die Kawasaki W800, die Guzzi V7 und die Royal Enfield 650 Interceptor in Frage.
Die Testmaschine haben wir freundlicherweise von Triumph Hamburg zur Verfügung gestellt bekommen.
MotorradTest.de auf YouTube
Honda CRF 300 L vs Triumph Bonneville T100: Vergleich für Alltag, Touren und Fahrgefühl
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Honda CRF 300 L und die Triumph Bonneville T100, wird der Vergleich besonders spannend. Hier treffen ein leichtes, agiles Konzept mit Fokus auf unkompliziertes Fahren auf ein klassisch geprägtes Motorrad mit dem Anspruch, sich auf der Straße besonders stimmig anzufühlen. Beide Modelle können im Alltag überzeugen – aber auf sehr verschiedene Art. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Welche Stärken zeigen sich im direkten Vergleich, wo liegen die Grenzen, und welches Motorrad passt besser zu welchem Fahrstil?
Grundidee und Charakter: Enduro-Feeling vs. klassische Straßenkultur
Honda CRF 300 L: leicht, direkt, alltagstauglich
Die Honda CRF 300 L steht für ein pragmatisches Konzept. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man einfach nutzt: für kurze Wege, für spontane Ausfahrten und auch für Strecken, auf denen nicht alles perfekt asphaltiert ist. Der Charakter ist eher funktional als luxuriös – mit einem Fokus auf kontrollierbares Fahren und ein unkompliziertes Handling.
Triumph Bonneville T100: kultiviert, souverän, straßenorientiert
Die Triumph Bonneville T100 verkörpert dagegen die klassische Seite des Motorradfahrens. Sie fühlt sich auf der Straße besonders stimmig an: ruhiger, gleichmäßiger und mit einem Fahrgefühl, das auf Komfort und Stil setzt. Wer gerne in einem flüssigen Rhythmus unterwegs ist, findet hier schnell eine passende Basis.
Fahrgefühl im Vergleich: Motorcharakter und Ansprechverhalten
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Honda CRF 300 L spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo es um Agilität und kontrollierte Dynamik geht. Das Motorrad wirkt wie gemacht für häufiges Anfahren, für wechselnde Strecken und für Situationen, in denen man das Tempo bewusst dosiert. Das Ansprechverhalten ist eher auf „mitdenken“ ausgelegt – nicht auf brachiale Durchzugskraft, sondern auf ein gutmütiges, leicht zu handhabendes Fahren.
Die Triumph Bonneville T100 wirkt dagegen wie ein Motorrad, das die Straße „glättet“. Der Motor und die Abstimmung zielen stärker auf gleichmäßige Fahrt und ein souveränes Gefühl bei konstantem Tempo. Das macht die T100 besonders attraktiv, wenn längere Strecken oder zügigere Landstraßenabschnitte im Fokus stehen. Im Vergleich zur CRF 300 L ist der Charakter weniger „leichtfüßig“ und mehr „harmonisch“ – was nicht schlechter ist, sondern einfach zu einem anderen Fahrprofil passt.
Komfort und Sitzgefühl: Alltag vs. Tourenrhythmus
Bei beiden Motorrädern spielt Komfort eine Rolle, aber auf unterschiedlichen Ebenen. Die Honda CRF 300 L punktet mit einer eher funktionalen Sitzposition und einem Gefühl von Kontrolle. Das hilft besonders im Stadtverkehr und auf kurzen Wegen, weil man sich schnell sicher fühlt und das Motorrad gut zu bewegen ist.
Die Triumph Bonneville T100 setzt stärker auf den Tourenrhythmus. Die Sitzhaltung und die Art, wie das Motorrad über die Straße arbeitet, unterstützen längere Fahrten. Wer häufig Landstraße fährt oder einfach gerne entspannt unterwegs ist, wird die T100 oft als angenehmer empfinden – vor allem dann, wenn man nicht ständig „arbeiten“ muss, um das Motorrad im Fluss zu halten.
Handling und Wendigkeit: Wie leicht sich die Motorräder bewegen lassen
Im Vergleich zeigt sich ein klarer Unterschied: Die Honda CRF 300 L ist spürbar auf Wendigkeit und unkompliziertes Handling ausgelegt. Das macht sie attraktiv, wenn häufig Stopp-and-go, enge Passagen oder wechselnde Untergründe vorkommen. Auch das Rangieren und das schnelle Umsetzen im Alltag fühlt sich leichter an.
Die Triumph Bonneville T100 ist ebenfalls gutmütig, aber anders. Sie vermittelt mehr „Stabilität“ als „Spielerei“. Das ist besonders auf fließenden Strecken ein Vorteil: Das Motorrad wirkt ruhiger, die Linie lässt sich sauber halten. Wer jedoch sehr oft in engen Situationen unterwegs ist, wird die CRF 300 L vermutlich als agiler wahrnehmen.
Fahrwerk und Straßenkontakt: Wo die Grenzen liegen
Die Honda CRF 300 L ist im Vergleich klar stärker in Szenarien, in denen die Straße nicht perfekt ist. Das Motorrad ist darauf ausgelegt, Unebenheiten zu schlucken und dabei die Kontrolle zu behalten. Gleichzeitig ist es wichtig zu verstehen: Die CRF 300 L ist nicht dafür gemacht, sich wie ein reines Straßen-Sportgerät zu verhalten. Wer sportlich auf der Autobahn oder in sehr hohen Geschwindigkeitsbereichen unterwegs sein will, wird eher an Grenzen stoßen.
Die Triumph Bonneville T100 spielt ihre Stärken auf Asphalt aus. Das Fahrwerk und die Abstimmung wirken darauf hin, dass die Maschine bei Alltagstempo und darüber hinaus souverän bleibt. Auf der anderen Seite ist sie weniger „robust“ im Sinne von Offroad-Anspruch. Wer regelmäßig Schotter, Feldwege oder stark unebene Strecken einplant, wird mit der CRF 300 L die passendere Basis haben.
Ausstattung und Alltag: Bedienung, Nutzen und Charakter
Beide Motorräder sind alltagstauglich, aber sie setzen unterschiedliche Prioritäten. Die Honda CRF 300 L wirkt wie ein Motorrad, das man nutzt: unkomplizierte Bedienung, ein klarer Fokus auf Fahrbarkeit und eine Ausstattung, die eher funktional als „showroom-lastig“ ist. Das kann ein echter Vorteil sein, wenn Wartung, Handhabung und Alltagstauglichkeit im Vordergrund stehen.
Die Triumph Bonneville T100 bringt dagegen mehr „Motorradgefühl“ im klassischen Sinn mit. Die Bedienlogik und die Anmutung sind stärker auf Stil und Fahrkultur ausgelegt. Das ist besonders dann attraktiv, wenn das Motorrad nicht nur Transportmittel ist, sondern auch ein Stück Lebensgefühl. Im Vergleich zur CRF 300 L ist die T100 weniger auf „Werkzeugcharakter“ getrimmt und mehr auf „Genuss“.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Honda CRF 300 L
- Agiles Handling für Stadt, Landstraße und wechselnde Strecken
- Kontrollierbares Fahrgefühl für Einsteiger und geübte Fahrer gleichermaßen
- Mehr Spielraum bei nicht perfektem Untergrund
- Pragmatischer Ansatz – das Motorrad wirkt wie für den Alltag gemacht
Schwächen der Honda CRF 300 L
- Weniger Fokus auf lange Autobahn- oder Hochtempo-Szenarien
- Weniger „Touren-Glätte“ als bei straßenorientierten Konzepten
- Charakter eher funktional statt klassisch-kultiviert
Stärken der Triumph Bonneville T100
- Kultiviertes Straßenfahrgefühl mit starkem Tourenfokus
- Stabile Linienführung und souveräner Rhythmus auf Asphalt
- Starker Stil und Motorrad-Charisma im klassischen Look
- Komfortorientierter Eindruck für längere Ausfahrten
Schwächen der Triumph Bonneville T100
- Weniger geeignet für häufige Offroad- oder Schotter-Einsätze
- In engen Situationen wirkt die Honda oft agiler
- Anspruch an den Einsatzbereich: Die T100 fühlt sich am besten auf der Straße
Welches Motorrad passt zu welchem Fahrprofil?
Die Honda CRF 300 L ist besonders dann die bessere Wahl, wenn das Motorrad vielseitig genutzt werden soll: Pendeln, kurze Wege, spontane Touren und auch mal ein Umweg über weniger perfekte Strecken. Wer ein leicht zu bewegendes Motorrad sucht, das schnell Vertrauen aufbaut und nicht zu viel „Aufwand“ im Alltag macht, wird mit der CRF 300 L sehr zufrieden sein.
Die Triumph Bonneville T100 ist hingegen ideal, wenn der Schwerpunkt klar auf der Straße liegt: Landstraße, entspannte Touren, gleichmäßiger Fahrrhythmus und ein Motorrad, das sich nicht nur gut fährt, sondern auch gut aussieht. Wer gerne klassisch unterwegs ist und den Komfort für längere Fahrten schätzt, findet in der T100 häufig die passendere Lösung.
Fazit:
Die Honda CRF 300 L gewinnt im Vergleich vor allem dort, wo Alltag, Wendigkeit und ein unkomplizierter Umgang zählen. Sie ist die bessere Wahl für Fahrer, die ein leicht zu handhabendes Motorrad suchen, das auch auf weniger perfekten Strecken Spaß macht und im täglichen Einsatz nicht „zu schade“ wirkt. Die Triumph Bonneville T100 spielt ihre Stärken dagegen auf Asphalt aus: Sie bietet ein kultiviertes, souveränes Straßenfahrgefühl, unterstützt einen entspannten Tourenrhythmus und punktet mit klassischem Charakter. Wer häufig lange Strecken fährt oder das Motorrad als Genussmittel für die Straße sieht, wird die T100 bevorzugen. Kurz gesagt: CRF 300 L für vielseitige Nutzung und Agilität, Bonneville T100 für stilvolle, komfortorientierte Fahrten auf der Straße.