| UVP | 6.220 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 20.094 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2021 | |
Pro und Kontra
- geringes Gewicht
- einsteigerfreundlich
- gutmütiger Motor und einfache Handhabung
- günstiger Unterhalt
- alltagstauglich
- solide Honda-Qualität
- Sitzbank unbequem bei langen Fahrten
- kleiner Tank, begrenzte Reichweite
- Fahrwerk für schwere Fahrer etwas zu soft
- Komfort
- Verarbeitung
- Durchzugskraft
- Langstreckentauglichkeit
- Gewicht
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 142 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.230 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 880 | mm |
| Höhe | 1.200 | mm |
| Gewicht | 275 | kg |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Länge | 2.230 | mm |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.450 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Einzylinder-Viertaktmotor | |
| Hubraum | 286 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 76 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 1.298 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 79 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 27 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 27 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 132 | km/h |
| Tankinhalt | 8 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 250 | km |
| Leistung | 144 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 134 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 25 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | 43mm Upsidedowngabel (Federweg 260)mm | |
| Federung hinten | Pro-Link-Schwinge (Federweg 260)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 80/100-21M/C 51P | |
| Reifen hinten | 120/80-18M/C 62P | |
| Rahmenbauart | Brücken | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einscheibenbremse mit Doppelkolbenbremszange ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremsanlage mit Einkolbenbremszange ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe | |
| Bremsen hinten | Scheibe | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Honda CRF 300 L Modell 2025 ist kein Motorrad der großen Gesten, sondern eines der klugen Kompromisse. Sie bietet genug Leistung für Alltag und Landstraße, genügend Offroad-Talent für echte Abenteuer abseits befestigter Wege und genug Komfort, um nicht nur als Spielzeug zu gelten. Die Modellpflege 2025 verbessert wichtige Details, ohne den Charakter zu verwässern. Besonders die modernere Beleuchtung, die überarbeitete Fahrwerksabstimmung und die weiter verbesserte Alltagstauglichkeit stärken ein ohnehin überzeugendes Gesamtpaket.
Wer ein leichtes, ehrliches und bezahlbares Dual-Sport-Motorrad sucht, findet in der CRF 300 L eine der stimmigsten Optionen ihrer Klasse. Sie ist nicht perfekt, aber sehr konsequent. Gerade dadurch wirkt sie im Test so überzeugend. Statt mit Leistungsdaten zu prahlen, lädt sie dazu ein, kleinere Straßen, Feldwege und neue Routen zu entdecken. Für Einsteiger, Pendler, Minimalisten und Abenteuerfahrer mit realistischem Anspruch ist sie eine klare Empfehlung. Die beste Beschreibung lautet vielleicht: Die Honda CRF 300 L 2025 ist kein Motorrad, das alles spektakulär kann – aber sie kann erstaunlich vieles erstaunlich gut.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
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Honda CRF 300 L vs. Yamaha FJR 1300 AE – der Motorradvergleich
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Honda CRF 300 L und die Yamaha FJR 1300 AE, geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Es geht vor allem um den Einsatzzweck: die Frage, ob der Fokus auf leichtem Handling, unkompliziertem Offroad-Feeling und Alltagstauglichkeit liegt – oder ob ein großes Tourenmotorrad mit viel Komfort, Windschutz und Langstrecken-Genen den Ton angibt. Genau darum dreht sich dieser Vergleich: Wie unterscheiden sich die beiden Modelle im Fahrgefühl, in der Ausstattung und in den Stärken, die im Alltag wirklich zählen?
Grundcharakter: leicht & agil vs. groß & komfortorientiert
Die Honda CRF 300 L steht für ein Konzept, das sich schnell und unkompliziert anfühlt. Sie ist darauf ausgelegt, dass man sie gern nutzt: im Alltag, auf kurzen Wegen, aber auch dort, wo die Straße nicht mehr ganz so „glatt“ ist. Der Motor und die Fahrzeugauslegung wirken eher wie ein Werkzeug, das man flexibel einsetzt – nicht wie ein schweres Reisegerät, das man erst „auf Tour“ bringt.
Die Yamaha FJR 1300 AE dagegen ist ein Motorrad, das man mit dem Gedanken „lange Strecke“ verbindet. Hier steht Komfort im Vordergrund: eine entspannte Sitzposition, ein starker Fokus auf Windschutz und eine Ausstattung, die das Fahren über Stunden deutlich angenehmer macht. Das Motorrad fühlt sich eher wie ein Reisebegleiter an, der Kilometer sammelt – auch wenn die Route mal nicht perfekt geplant ist.
Fahrgefühl im Vergleich: Handling und Motorcharakter
Honda CRF 300 L: wendig, direkt, unkompliziert
Im Vergleich zeigt sich die CRF 300 L besonders dort, wo Beweglichkeit gefragt ist. Das Motorrad lässt sich im Stadtverkehr gut manövrieren und wirkt insgesamt „kleiner“, als man es von einer 300er erwarten würde. Der Motorcharakter ist eher auf kontrollierbares Ansprechverhalten ausgelegt. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das Mut macht, auch mal abseits der klassischen Route zu denken – etwa auf Schotterwegen oder wenn die Strecke „unfertig“ wird.
Stärken liegen damit vor allem in der Leichtigkeit im Kopf: Man muss das Motorrad nicht „zähmen“, sondern kann es einfach nutzen. Schwächen zeigen sich eher dort, wo Tempo und Dauerlast eine große Rolle spielen: Wer konsequent lange Autobahnabschnitte mit hohem Tempo plant, wird die Grenzen des Konzepts schneller spüren.
Yamaha FJR 1300 AE: souverän, kraftvoll, tourentauglich
Die FJR 1300 AE spielt ihre Stärken vor allem bei gleichmäßigem Vorankommen und bei der Fähigkeit, auch bei höheren Geschwindigkeiten entspannt zu bleiben. Der Motor wirkt in der Praxis weniger „sportlich zackig“, sondern eher souverän und durchzugsstark. Das hilft besonders auf langen Strecken, weil das Motorrad nicht ständig nach Drehzahl verlangt, sondern die Leistung harmonisch bereitstellt.
Auch das Fahrwerk und die Gesamtabstimmung zielen auf Komfort: Das Motorrad soll nicht nur schnell sein, sondern vor allem angenehm. Schwächen ergeben sich typischerweise aus dem anderen Konzept: Wer häufig enge Passagen, sehr niedrige Geschwindigkeiten oder häufiges Rangieren hat, merkt das größere Format schneller. Außerdem ist die FJR weniger „spontan“ für Offroad-Ideen – dafür ist sie nicht gemacht.
Komfort und Ergonomie: Alltag vs. Langstrecke
Beim Thema Komfort ist der Unterschied zwischen beiden Modellen sehr deutlich. Die Honda CRF 300 L ist eher ein Motorrad, das man gern für kurze bis mittlere Strecken nutzt. Die Sitzposition ist funktional, die Bedienung wirkt direkt, und das Motorrad bleibt im Alltag handlich. Wer viel in der Stadt unterwegs ist oder regelmäßig kleinere Wege abkürzt, profitiert von dieser unkomplizierten Auslegung.
Die Yamaha FJR 1300 AE ist dagegen ein echtes Tourenpaket. Der Windschutz und die ergonomische Ausrichtung sorgen dafür, dass die Fahrt auch nach mehreren Stunden nicht „kippt“. Gerade bei wechselnden Wetterbedingungen und längeren Autobahnabschnitten spielt die FJR ihre Vorteile aus. Gleichzeitig ist das Motorrad natürlich weniger „leicht zu parken“ oder „mal eben um die Ecke zu schieben“ – das gehört zum Preis des Komforts.
Ausstattung im Vergleich: was man wirklich spürt
Honda CRF 300 L: funktional, robust, zweckorientiert
Die CRF 300 L wirkt in der Ausstattung eher zweckmäßig. Das ist kein Nachteil, sondern passt zum Charakter: Man bekommt ein Motorrad, das auf Nutzung ausgelegt ist. Wer Wert auf einfache Wartung, klare Bedienung und eine solide Basis legt, findet hier eine gute Grundlage. Gerade im Alltag zählt, dass das Motorrad nicht „zu viel“ ist, sondern zuverlässig funktioniert.
Schwächen zeigen sich eher bei Komfort-Features, die man bei einem reinen Tourenmotorrad erwartet. Wer viel Wert auf umfangreiche Assistenz- oder Komfortsysteme legt, wird bei der CRF 300 L weniger „Premium-Feeling“ finden.
Yamaha FJR 1300 AE: Tourenkomfort und Ausstattungstiefe
Die FJR 1300 AE ist im Vergleich klar auf Komfort und Ausstattung ausgelegt. Das Motorrad bietet eine Reiseumgebung, in der man sich auf die Strecke konzentrieren kann, statt ständig gegen Wind, Ermüdung oder unpassende Rahmenbedingungen zu arbeiten. Gerade bei längeren Fahrten ist das spürbar: Die FJR „trägt“ den Fahrer, statt ihn zu fordern.
Als Gegenpol gilt: Die Ausstattung und das Konzept bedeuten auch mehr Gewicht und mehr „Motorrad“. Wer ein leichtes, agiles Bike sucht, wird sich mit der FJR eher schwerer tun. Wer aber genau das Gegenteil möchte – entspanntes Reisen mit viel Reserven – wird die FJR schnell schätzen.
Stärken und Schwächen: direkte Gegenüberstellung
Stärken der Honda CRF 300 L
- Agiles Handling und unkomplizierte Fahrbarkeit im Alltag
- Offroad-nahe Vielseitigkeit für Schotter, Feldwege und „zweite Routen“
- Direktes, kontrollierbares Fahrgefühl – gut für Einsteiger und Umsteiger
- Pragmatischer Ansatz: weniger „Show“, mehr Nutzung
Schwächen der Honda CRF 300 L
- Begrenzter Komfortfokus für sehr lange Autobahnstrecken
- Konzeptbedingt weniger geeignet für „große“ Reiseetappen mit hohem Tempo
- Weniger Ausstattungstiefe im Vergleich zu einem ausgewachsenen Tourer
Stärken der Yamaha FJR 1300 AE
- Tourenkomfort mit starkem Windschutz und entspannter Ergonomie
- Souveräner Motorcharakter für gleichmäßiges, stressfreies Fahren
- Reisetaugliche Gesamtwirkung – das Motorrad „funktioniert“ über Stunden
- Komfortorientierte Ausstattung für lange Strecken
Schwächen der Yamaha FJR 1300 AE
- Weniger Agilität bei engen Passagen und häufigem Rangieren
- Offroad-Ideen passen weniger zum Konzept
- Mehr Motorrad im Handling – wer leicht und spontan fahren will, spürt das
Welches Bike passt zu welchem Fahrstil?
Die Entscheidung zwischen der Honda CRF 300 L und der Yamaha FJR 1300 AE hängt vor allem davon ab, wie die typischen Fahrten aussehen. Wer häufig kurze Strecken fährt, gern flexibel bleibt und auch mal auf unbefestigte Wege ausweicht, wird die CRF 300 L als angenehm „einfach“ empfinden. Sie passt zu Fahrern, die das Motorrad als vielseitiges Alltags- und Abenteuerwerkzeug sehen.
Wer dagegen regelmäßig längere Touren plant, viel Autobahn fährt oder einfach ein Motorrad möchte, das den Fahrer über Distanz entlastet, findet in der FJR 1300 AE den passenden Charakter. Das Motorrad ist besonders attraktiv für Menschen, die Komfort priorisieren und gern mit Reserven unterwegs sind.
Fazit:
Die Honda CRF 300 L ist die bessere Wahl für alle, die ein leicht zu beherrschendes, vielseitiges Motorrad suchen: für Stadt, Alltag und Ausflüge, bei denen auch mal ein Feldweg oder Schotterabschnitt dazugehört. Sie punktet mit direktem Fahrgefühl, unkomplizierter Handhabung und einem Konzept, das man gern nutzt.
Die Yamaha FJR 1300 AE empfiehlt sich für Fahrer, die lange Strecken komfortabel zurücklegen möchten. Ihr Fokus auf Windschutz, Ergonomie und eine souveräne Art zu fahren macht sie besonders stark, wenn Touren im Vordergrund stehen und man nach vielen Stunden noch entspannt ankommt. Wer hingegen maximale Agilität in engen Situationen erwartet oder Offroad als Hauptthema sieht, wird mit der FJR weniger glücklich.
Kurz gesagt: CRF 300 L für vielseitige Alltags- und Abenteuerfahrten, FJR 1300 AE für komfortorientiertes Reisen und entspannte Kilometer.