| UVP | 6.220 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 5.749 € | |
| Baujahr | von 2014 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- geringes Gewicht
- einsteigerfreundlich
- gutmütiger Motor und einfache Handhabung
- günstiger Unterhalt
- alltagstauglich
- solide Honda-Qualität
- Sitzbank unbequem bei langen Fahrten
- kleiner Tank, begrenzte Reichweite
- Fahrwerk für schwere Fahrer etwas zu soft
- Enorm wendig
- drehfreudiger Motor
- Verarbeitung
- harte Sitzbank
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 142 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.230 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 880 | mm |
| Höhe | 1.200 | mm |
| Gewicht | 138 | kg |
| Radstand | 1.355 | mm |
| Länge | 1.955 | mm |
| Radstand | 1.355 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.040 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Einzylinder-Viertaktmotor | |
| Hubraum | 286 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 76 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, OHC, 1-Zylinder-Motor | |
| Hubraum | 125 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 52 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 27 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 27 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 132 | km/h |
| Tankinhalt | 8 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 250 | km |
| Leistung | 15 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 12 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 115 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | 43mm Upsidedowngabel (Federweg 260)mm | |
| Federung hinten | Pro-Link-Schwinge (Federweg 260)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 80/100-21M/C 51P | |
| Reifen hinten | 120/80-18M/C 62P | |
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-down-Telegabel, Ø 41 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Über Hebelsystem angelenktes Federbein (Federweg 110)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/80-17M/C 52S | |
| Reifen hinten | 140/70-17M/C 66S | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einscheibenbremse mit Doppelkolbenbremszange ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremsanlage mit Einkolbenbremszange ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 292 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 220 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Honda CRF 300 L Modell 2025 ist kein Motorrad der großen Gesten, sondern eines der klugen Kompromisse. Sie bietet genug Leistung für Alltag und Landstraße, genügend Offroad-Talent für echte Abenteuer abseits befestigter Wege und genug Komfort, um nicht nur als Spielzeug zu gelten. Die Modellpflege 2025 verbessert wichtige Details, ohne den Charakter zu verwässern. Besonders die modernere Beleuchtung, die überarbeitete Fahrwerksabstimmung und die weiter verbesserte Alltagstauglichkeit stärken ein ohnehin überzeugendes Gesamtpaket.
Wer ein leichtes, ehrliches und bezahlbares Dual-Sport-Motorrad sucht, findet in der CRF 300 L eine der stimmigsten Optionen ihrer Klasse. Sie ist nicht perfekt, aber sehr konsequent. Gerade dadurch wirkt sie im Test so überzeugend. Statt mit Leistungsdaten zu prahlen, lädt sie dazu ein, kleinere Straßen, Feldwege und neue Routen zu entdecken. Für Einsteiger, Pendler, Minimalisten und Abenteuerfahrer mit realistischem Anspruch ist sie eine klare Empfehlung. Die beste Beschreibung lautet vielleicht: Die Honda CRF 300 L 2025 ist kein Motorrad, das alles spektakulär kann – aber sie kann erstaunlich vieles erstaunlich gut.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
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Honda CRF 300 L vs Yamaha MT-125: Vergleich für Alltag, Fahrspaß und Einsatzgebiet
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher wirken, wird der Vergleich besonders spannend: Die Honda CRF 300 L steht für Offroad-Feeling, Bodenfreiheit und einen Charakter, der auch abseits der Straße Spaß macht. Die Yamaha MT-125 dagegen ist klar im urbanen Umfeld zuhause: kompakt, agil und mit dem typischen Streetfighter-Vibe, der sich vor allem in der Stadt und auf kurzen Strecken richtig gut anfühlt. Doch wie schlagen sich die beiden Modelle im direkten Vergleich – und worauf sollte man achten, wenn man nicht nur Daten, sondern vor allem das Fahrgefühl sucht?
Grundidee: Enduro-Ansatz vs. Streetfighter-Charakter
Die Honda CRF 300 L ist als leichtes Enduro-Konzept gedacht. Das merkt man an der Ausrichtung: Sie wirkt darauf ausgelegt, Unebenheiten zu schlucken, kontrolliert über Schotter zu rollen und auch mal eine unbefestigte Abkürzung mitzunehmen. Die Sitzposition und die Bauweise unterstützen dieses „raus aus dem Alltag“-Gefühl.
Die Yamaha MT-125 ist dagegen ein Motorrad, das den Fokus auf Alltag, Übersicht und Dynamik legt. Der Streetfighter-Stil ist nicht nur Optik: Das Fahrgefühl ist meist direkt, das Handling wirkt leicht und die Maschine passt besonders gut zu Fahrten, bei denen man häufig beschleunigt, bremst und zwischen Ampeln unterwegs ist.
Motor und Antrieb: Wie sich die Kraft im Alltag anfühlt
Im Vergleich zeigt sich: Die Honda CRF 300 L setzt stärker auf den Offroad-typischen Charakter. Der Motor ist darauf ausgelegt, auch bei niedrigen Geschwindigkeiten sauber zu reagieren und kontrollierbar zu bleiben. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn man nicht „durchzieht“, sondern eher dosiert fährt – etwa auf losem Untergrund oder wenn man in engen Passagen die Linie halten möchte.
Die Yamaha MT-125 spielt ihre Stärken vor allem im städtischen Rhythmus aus. Der Motor wirkt oft spritzig im Antritt und lässt sich gut dosieren, wenn es darum geht, schnell auf Tempo zu kommen oder zügig Lücken zu nutzen. Gerade im Stop-and-Go-Betrieb ist das ein Pluspunkt, weil man nicht ständig am Limit arbeiten muss, um flott unterwegs zu sein.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
- Honda CRF 300 L: Plus bei kontrollierbarer Kraftentfaltung und Offroad-Tauglichkeit; potenziell weniger „leichtfüßig“ im reinen Stadt-Flow, wenn man nur kurze, schnelle Strecken ohne Schotter fährt.
- Yamaha MT-125: Plus bei direkter Urban-Dynamik und unkomplizierter Handhabung; Offroad-Anspruch ist eher begrenzt, wenn es wirklich rau wird.
Fahrwerk und Federung: Komfort, Kontrolle und Untergrund
Beim Fahrwerk wird der Unterschied zwischen beiden Konzepten besonders deutlich. Die Honda CRF 300 L ist auf wechselnde Untergründe ausgelegt. Das Fahrwerk unterstützt das Durchrollen von Unebenheiten und gibt ein Gefühl von Stabilität, wenn der Untergrund nicht perfekt ist. Gerade auf Feldwegen oder bei schlechtem Asphalt kann das den Unterschied machen, weil man weniger „arbeiten“ muss, um die Linie zu halten.
Die Yamaha MT-125 ist eher auf Asphalt abgestimmt. Das Fahrwerk fühlt sich im Alltag meist harmonisch an und unterstützt ein agiles Handling. In der Stadt und auf Landstraßenabschnitten, die überwiegend gut ausgebaut sind, wirkt das Setup oft ausgewogen und angenehm.
Was das im Vergleich bedeutet
Wer regelmäßig auf schlechten Straßen unterwegs ist oder gelegentlich abseits befestigter Wege fährt, findet in der Honda CRF 300 L meist die passendere Basis. Wer dagegen vor allem in der Stadt unterwegs ist und Wert auf leichtes, schnelles Handling legt, wird mit der Yamaha MT-125 häufig zufriedener sein.
Bremsen und Fahrstabilität: Sicherheit im Alltag
Im Vergleich der Bremsen zeigt sich: Beide Motorräder sind für den Alltag konzipiert, aber die Prioritäten unterscheiden sich. Die Honda CRF 300 L profitiert davon, dass sie für wechselnde Untergründe gedacht ist. Das kann sich im Gefühl beim Anbremsen bemerkbar machen, weil man mit mehr Kontrolle über die Situation rechnet – vor allem, wenn der Untergrund nicht ganz sauber ist.
Die Yamaha MT-125 punktet im urbanen Umfeld durch ein gut dosierbares Ansprechverhalten. Gerade bei häufigen Bremsvorgängen und kurzen Abständen ist das ein Vorteil, weil man die Maschine schnell und sicher in die gewünschte Geschwindigkeit bringt.
Handling und Ergonomie: Wie leicht sich das Motorrad bewegen lässt
Beim Handling spielt die Bauform eine große Rolle. Die Yamaha MT-125 wirkt oft besonders „einfach zu bewegen“: schmale Dimensionen, ein agiles Gefühl und eine Sitzposition, die sich für Alltagssituationen gut anfühlt. Das macht sie attraktiv, wenn man häufig rangiert, im Verkehr jongliert oder einfach gern dynamisch durch die Stadt fährt.
Die Honda CRF 300 L ist ebenfalls handlich, aber der Charakter ist anders: Sie fühlt sich eher wie ein Motorrad an, das man aktiv fährt. Das kann ein Plus sein, wenn man Offroad- oder Schotterfahrten einplant. Im reinen Stadtbetrieb kann sie sich dadurch etwas „erdiger“ anfühlen, während die MT-125 eher wie ein leichtes, schnelles Werkzeug für den Alltag wirkt.
Ergonomie im Vergleich
- Yamaha MT-125: oft komfortabel für kurze bis mittlere Strecken in der Stadt; gute Übersicht und leichtes Handling.
- Honda CRF 300 L: ergonomisch passend für aktives Fahren; besonders stark, wenn man auch mal abseits befestigter Wege unterwegs ist.
Alltagstauglichkeit: Werkstatt, Wartung und Nutzung
Im Alltag zählt nicht nur das Fahrgefühl, sondern auch, wie unkompliziert das Motorrad im Betrieb bleibt. Beide Modelle sind grundsätzlich auf regelmäßige Nutzung ausgelegt, aber die Einsatzschwerpunkte unterscheiden sich. Die Honda CRF 300 L wird häufig dort gewählt, wo man das Motorrad nicht nur auf Asphalt bewegt, sondern auch Schotter, Feldwege oder unebene Strecken mitnimmt. Das bedeutet: Man sollte bei der Nutzung im Offroad-Bereich etwas mehr Augenmerk auf Verschleißteile und Pflege legen.
Die Yamaha MT-125 wird typischerweise stärker im Stadt- und Landstraßenbetrieb genutzt. Dadurch ist der Wartungs- und Pflegeaufwand oft einfacher planbar, weil der Untergrund meist gleichmäßiger ist. Wer ein Motorrad sucht, das im Alltag zuverlässig funktioniert und nicht ständig „Sonderbehandlung“ braucht, findet hier häufig den bequemeren Weg.
Stärken und Schwächen: Direkter Vergleich ohne Umwege
Honda CRF 300 L – typische Stärken
- Offroad-orientiertes Fahrgefühl mit guter Kontrolle auf wechselndem Untergrund
- Stabilität und souveränes Verhalten bei Unebenheiten
- Spannend für alle, die nicht nur Straße fahren möchten
Honda CRF 300 L – mögliche Schwächen
- Wenn der Fokus ausschließlich auf Stadt und glattem Asphalt liegt, wirkt das Konzept manchmal „zu“ enduro-lastig
- Wer selten abseits fährt, bekommt nicht den vollen Nutzen des Offroad-Ansatzes
Yamaha MT-125 – typische Stärken
- Agiles Handling und unkomplizierte Dynamik im urbanen Betrieb
- Gutes Gefühl beim Beschleunigen und Bremsen im Verkehr
- Streetfighter-Charakter, der sich auf Asphalt besonders stimmig anfühlt
Yamaha MT-125 – mögliche Schwächen
- Offroad-Grenzen sind schneller erreicht, wenn der Untergrund wirklich anspruchsvoll wird
- Wer gezielt Schotter oder Feldwege plant, wird eher nach einem enduro-orientierten Setup suchen
Für wen lohnt sich welcher Vergleich?
Der Vergleich zwischen Honda CRF 300 L und Yamaha MT-125 lässt sich am besten über das Einsatzprofil entscheiden. Beide Motorräder können Fahrspaß machen, aber sie liefern ihn auf unterschiedliche Weise. Die Honda ist die Wahl, wenn das Motorrad auch mal „raus“ soll – wenn Abkürzungen nicht nur auf dem Navi existieren, sondern auch als Schotterweg enden. Die Yamaha ist die Wahl, wenn der Alltag im Vordergrund steht: kurze Wege, häufiges Anfahren, zügiges Vorankommen und ein Motorrad, das sich leicht in den Verkehr einfügt.
Typische Käuferprofile
- Honda CRF 300 L: passend für alle, die Offroad-Elemente mögen, unebene Strecken nicht scheuen und ein Motorrad suchen, das vielseitig einsetzbar ist.
- Yamaha MT-125: passend für alle, die vor allem Stadt und Landstraße fahren, ein agiles Leichtkraftrad möchten und Wert auf unkomplizierte Alltagsdynamik legen.
Fazit:
Die Honda CRF 300 L ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad mehr können soll als nur Asphalt: Sobald unebene Straßen, Schotter oder gelegentliche Offroad-Passagen zum Alltag gehören, spielt ihr Konzept seine Stärken aus. Sie wirkt dann besonders stimmig, weil Fahrwerk und Charakter auf Kontrolle bei wechselndem Untergrund ausgelegt sind. Wer dagegen überwiegend in der Stadt unterwegs ist und ein leicht zu bewegendes, direkt ansprechendes Motorrad sucht, wird mit der Yamaha MT-125 meist glücklicher. Ihr Fokus auf urbanen Fahrspaß, agiles Handling und ein unkompliziertes Fahrgefühl macht sie zur passenden Begleiterin für Alltag, kurze Strecken und dynamische Fahrten im Verkehr.
Kurz gesagt: Honda für Abenteuer abseits der Linie, Yamaha für Alltag mit Streetfighter-Feeling. Die Entscheidung hängt vor allem davon ab, wie oft wirklich „der Weg das Ziel“ ist – oder ob der Fokus klar auf Straße und Stadt liegt.