| UVP | 6.220 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 10.299 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2021 | |
Pro und Kontra
- geringes Gewicht
- einsteigerfreundlich
- gutmütiger Motor und einfache Handhabung
- günstiger Unterhalt
- alltagstauglich
- solide Honda-Qualität
- Sitzbank unbequem bei langen Fahrten
- kleiner Tank, begrenzte Reichweite
- Fahrwerk für schwere Fahrer etwas zu soft
- Durchzug
- Verarbeitung
- Wendig
- Unkomfortable Sitzbank
- Preis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 142 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.230 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 880 | mm |
| Höhe | 1.200 | mm |
| Gewicht | 252 | kg |
| Radstand | 1.575 | mm |
| Länge | 2.255 | mm |
| Radstand | 1.575 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.170 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Einzylinder-Viertaktmotor | |
| Hubraum | 286 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 76 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V | |
| Hubraum | 942 | ccm |
| Hub | 83 | mm |
| Bohrung | 85 | mm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 27 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 27 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 132 | km/h |
| Tankinhalt | 8 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 250 | km |
| Leistung | 52 PS bei 5.500 U/Min | |
| Drehmoment | 80 NM bei 3.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 169 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | 43mm Upsidedowngabel (Federweg 260)mm | |
| Federung hinten | Pro-Link-Schwinge (Federweg 260)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 80/100-21M/C 51P | |
| Reifen hinten | 120/80-18M/C 62P | |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine (Federweg 110)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einscheibenbremse mit Doppelkolbenbremszange ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremsanlage mit Einkolbenbremszange ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 298 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Honda CRF 300 L Modell 2025 ist kein Motorrad der großen Gesten, sondern eines der klugen Kompromisse. Sie bietet genug Leistung für Alltag und Landstraße, genügend Offroad-Talent für echte Abenteuer abseits befestigter Wege und genug Komfort, um nicht nur als Spielzeug zu gelten. Die Modellpflege 2025 verbessert wichtige Details, ohne den Charakter zu verwässern. Besonders die modernere Beleuchtung, die überarbeitete Fahrwerksabstimmung und die weiter verbesserte Alltagstauglichkeit stärken ein ohnehin überzeugendes Gesamtpaket.
Wer ein leichtes, ehrliches und bezahlbares Dual-Sport-Motorrad sucht, findet in der CRF 300 L eine der stimmigsten Optionen ihrer Klasse. Sie ist nicht perfekt, aber sehr konsequent. Gerade dadurch wirkt sie im Test so überzeugend. Statt mit Leistungsdaten zu prahlen, lädt sie dazu ein, kleinere Straßen, Feldwege und neue Routen zu entdecken. Für Einsteiger, Pendler, Minimalisten und Abenteuerfahrer mit realistischem Anspruch ist sie eine klare Empfehlung. Die beste Beschreibung lautet vielleicht: Die Honda CRF 300 L 2025 ist kein Motorrad, das alles spektakulär kann – aber sie kann erstaunlich vieles erstaunlich gut.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
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Honda CRF 300 L vs Yamaha SCR 950: Vergleich für unterschiedliche Fahrstile
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick völlig verschieden wirken, liegt das meist nicht nur am Design, sondern vor allem an der Philosophie dahinter. Die Honda CRF 300 L steht für leichtes, agiles Offroad- und Allround-Feeling. Die Yamaha SCR 950 dagegen bringt den Look und die Haltung eines Scrambler mit – mit Fokus auf Straße, Stil und einem Motorcharakter, der sich eher nach Drehmoment und entspanntem Vorankommen anfühlt. Genau hier setzt dieser Vergleich an: nicht mit reinen Zahlen, sondern mit der Frage, welches Motorrad zu welchem Alltag und zu welchem Fahrspaß passt.
Grundidee: Enduro-Allrounder vs. Scrambler-Charakter
Die Honda CRF 300 L ist als leichtes Konzept gedacht, das auch abseits befestigter Wege Spaß macht. Die Sitzposition und die Art, wie sich das Motorrad anfühlt, unterstützen ein aktives Fahren: Gas geben, Last verlagern, Linie wählen – und das Ganze mit dem Gefühl, dass das Bike nicht „zu schade“ für kleine Abenteuer ist.
Die Yamaha SCR 950 ist dagegen ein Motorrad, das man gern bewegt, wenn der Fokus auf der Straße liegt. Der Scrambler-Look ist dabei mehr als nur Optik: Er passt zu einer Fahrweise, die oft ruhiger, flüssiger und „genussorientierter“ wirkt. Das Motorrad lädt dazu ein, Strecken zu fahren, ohne ständig das Gefühl zu haben, man müsse es ständig „arbeiten“ lassen.
Fahrgefühl im Alltag: Wie sich die Stärken in der Praxis zeigen
Honda CRF 300 L: leicht, direkt und offroad-nah
Im Alltag spielt die CRF 300 L ihre Vorteile besonders dann aus, wenn der Weg nicht komplett glatt ist. Auf holprigen Abschnitten, bei schlechtem Straßenbelag oder wenn es doch mal auf Schotter geht, wirkt das Konzept stimmig. Das Motorrad vermittelt ein sicheres Gefühl beim Rangieren und beim dynamischen Wechsel zwischen Beschleunigen und Lastwechseln.
Auch bei Stop-and-go im Stadtverkehr bleibt die CRF 300 L angenehm handlich. Das liegt weniger an „großer Leistung“, sondern an der Art, wie das Motorrad auf kleine Eingriffe reagiert. Wer gern mit dem Motorrad arbeitet, findet hier ein Bike, das sich nicht nach „großen Gesten“ anfühlt, sondern nach Kontrolle.
Yamaha SCR 950: souverän, entspannt und straßenorientiert
Die SCR 950 wirkt im Vergleich deutlich „erwachsener“ im Straßenbild. Das Motorrad ist darauf ausgelegt, zügig und gleichzeitig komfortabel zu laufen. Gerade auf Landstraßen zeigt sich der Vorteil: Das Bike nimmt Tempo auf, bleibt dabei ruhig in der Charakteristik und unterstützt eine Fahrweise, bei der man nicht ständig in den Drehzahlen „hinterherfahren“ muss.
Im Stadtverkehr ist die SCR 950 ebenfalls gut nutzbar, aber anders als die CRF 300 L. Während die Honda eher zum aktiven Fahren animiert, lädt die Yamaha dazu ein, die Strecke flüssig zu genießen. Wer Wert auf eine stimmige Gesamtharmonie aus Optik, Motorgefühl und Straßenfokus legt, wird hier eher glücklich.
Motorcharakter: Unterschiedliche Antworten auf die gleiche Frage
Beim Vergleich der Motoren geht es weniger darum, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches Motorrad zur gewünschten Art des Fahrens passt. Die Honda CRF 300 L wirkt in ihrer Auslegung darauf, dass man Leistung und Antrieb über das richtige Timing nutzt. Das unterstützt eine Fahrweise, die häufig aus dem Stand heraus oder bei wechselnden Untergründen funktioniert.
Die Yamaha SCR 950 steht dagegen für einen Motorcharakter, der sich stärker nach Drehmoment und gleichmäßigem Vortrieb anfühlt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufige Beschleunigungsphasen eher „entspannt“ ablaufen sollen und wenn man auf der Straße nicht ständig das Gefühl haben möchte, man müsse das Motorrad permanent im optimalen Bereich halten.
Fahrwerk und Handling: Wo die Stärken liegen
Honda CRF 300 L: Kontrolle bei wechselnden Bedingungen
Die CRF 300 L ist in ihrem Handling darauf ausgelegt, dass man auch bei unruhigerem Untergrund die Kontrolle behält. Das Motorrad wirkt dadurch besonders passend, wenn der Alltag nicht nur aus glattem Asphalt besteht. In Kurven hilft die direkte Rückmeldung, und beim Herausbeschleunigen vermittelt das Konzept ein Gefühl von „machbar“ – auch wenn die Strecke mal nicht perfekt ist.
Schwäche im Vergleich: Wer vor allem lange, schnelle Autobahn- oder Landstraßenabschnitte mit hoher Dauerlast im Kopf hat, wird die Auslegung der CRF 300 L eher als „leicht und agil“ denn als „komfortabel für Dauerstress“ erleben. Das Motorrad ist stark in seiner Nische, aber nicht dafür gebaut, jede Strecke maximal zu dominieren.
Yamaha SCR 950: Stabilität und Ruhe auf der Straße
Die SCR 950 spielt ihre Stärken vor allem auf der Straße aus. Das Handling wirkt insgesamt harmonischer für entspannte bis zügige Fahrten. Die Abstimmung unterstützt ein gleichmäßiges Fahren, bei dem man das Motorrad nicht ständig „neu ausrichten“ muss.
Schwäche im Vergleich: Sobald es deutlich offroad oder technisch wird, zeigt sich die klare Straßenorientierung. Das Motorrad bleibt zwar grundsätzlich fahrbar, aber die CRF 300 L hat in solchen Situationen das passendere Konzept. Wer also regelmäßig abseits befestigter Wege unterwegs ist, wird die Yamaha eher als „Straßen-Scrambler“ sehen.
Komfort, Sitzposition und Alltagstauglichkeit
Beide Motorräder sind alltagstauglich, aber sie definieren Komfort unterschiedlich. Die Honda CRF 300 L fühlt sich dann besonders stimmig an, wenn eine aktive Sitzhaltung gewünscht ist und wenn kurze Wege, wechselnde Untergründe und spontane Abstecher dazugehören. Die Sitzposition und die Art der Ergonomie unterstützen ein „mitfahren“ statt ein „entspannt zurücklehnen“.
Die Yamaha SCR 950 wirkt im Vergleich komfortorientierter im Sinne von Straßenruhe. Die Haltung passt gut zu Fahrten, bei denen man den Kopf frei bekommt und die Strecke genießen möchte. Wer häufig auf Landstraßen unterwegs ist oder einfach ein Motorrad sucht, das sich stimmig anfühlt, wenn man nicht ständig gegen den Untergrund arbeiten muss, findet hier einen starken Kandidaten.
Bremsen, Sicherheit und Fahrbarkeit
Beim Thema Bremsen zeigt sich im Vergleich vor allem die Abstimmung auf den jeweiligen Einsatzzweck. Die CRF 300 L wirkt so, als wäre sie für kontrolliertes Fahren in wechselnden Situationen ausgelegt. Die Yamaha hingegen vermittelt auf der Straße ein Gefühl von Stabilität und berechenbarer Verzögerung, passend zu ihrer straßenorientierten Charakteristik.
Wichtig ist: Beide Motorräder sind so konzipiert, dass sie im Alltag sicher funktionieren. Der Unterschied liegt darin, wie „stressfrei“ sich die jeweilige Situation anfühlt. Die Honda punktet, wenn es unruhig wird. Die Yamaha punktet, wenn es flüssig und straßenlastig bleibt.
Design und Persönlichkeit: Warum Optik mehr ist als nur Geschmack
Die CRF 300 L steht für den praktischen, zweckmäßigen Charakter eines Enduro-Allrounders. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gern nutzt – auch wenn es mal schmutziger wird oder wenn die Route spontan wechselt.
Die SCR 950 ist dagegen ein Motorrad, das man auch wegen seiner Ausstrahlung auswählt. Der Scrambler-Look bringt eine klare Identität mit. Wer Wert auf ein Motorrad legt, das auf der Straße präsent ist und sich „stylisch“ anfühlt, wird die Yamaha besonders attraktiv finden.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Honda CRF 300 L: die bessere Wahl für Abenteuerlust und Vielseitigkeit
Die Honda CRF 300 L ist besonders passend, wenn der Alltag nicht nur aus Asphalt besteht oder wenn der Wunsch nach Offroad-Feeling real ist. Sie ist ideal für Menschen, die gern aktiv fahren, die Kontrolle in wechselnden Bedingungen suchen und die ein leichtes Motorrad bevorzugen, das auch mal einen Umweg über Feldwege akzeptiert. Auch für Einsteiger, die ein Motorrad mit gutem Lernpotenzial und direkter Rückmeldung möchten, ist die CRF 300 L eine starke Option.
Yamaha SCR 950: die bessere Wahl für Straße, Stil und entspanntes Fahren
Die Yamaha SCR 950 ist die bessere Wahl, wenn der Fokus klar auf der Straße liegt und wenn ein Motorrad gesucht wird, das sich stimmig, ruhig und charaktervoll anfühlt. Wer gern Landstraßen fährt, Wert auf Scrambler-Optik legt und ein Motorrad möchte, das nicht nach „ständigem Arbeiten“ verlangt, trifft mit der SCR 950 eine sehr passende Entscheidung.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Honda CRF 300 L – Stärken: agiles Handling, offroad-nahes Fahrgefühl, vielseitig für wechselnde Untergründe, macht Spaß beim aktiven Fahren.
Honda CRF 300 L – Schwächen: weniger Fokus auf maximale Straßenruhe für lange, gleichmäßige Hochgeschwindigkeitsabschnitte; Offroad-Genuss ist klarer Schwerpunkt.
Yamaha SCR 950 – Stärken: straßenorientierte Harmonie, ruhiger Motorcharakter, stimmige Fahrweise für entspannte bis zügige Touren, starker Scrambler-Charakter.
Yamaha SCR 950 – Schwächen: weniger geeignet, wenn regelmäßig technisch oder deutlich offroad gefahren wird; eher „Straße zuerst“ als „Abenteuer zuerst“.
Fazit:
Wer ein Motorrad sucht, das im Alltag flexibel bleibt und auch dann Spaß macht, wenn die Strecke nicht perfekt ist, liegt mit der Honda CRF 300 L richtig. Sie ist die bessere Wahl für aktive Fahrer, die Kontrolle schätzen, gern improvisieren und Offroad-Feeling nicht nur als Theorie sehen. Die Yamaha SCR 950 passt dagegen besser zu dem, was viele unter „Scrambler“ verstehen: Stil, Straßenfokus und ein Motorcharakter, der sich auf der Landstraße besonders stimmig anfühlt. Für entspannte Touren, flüssiges Fahren und eine klare Persönlichkeit ist die Yamaha die überzeugendere Option. Kurz gesagt: CRF 300 L für Vielseitigkeit und Abenteuerlust, SCR 950 für Straße, Charakter und Genuss.