| UVP | 4.709 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 11.799 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Sound
- schöne Retro-Optik
- einfachstes Fahrverhalten
- Honda Qualität
- gute Reifen von Metzeler
- niedriger Verbrauch, große Reichweite
- günstiger Preis
- beschränkte Leistung
- langweilige Farben
- sehr agiles Handling
- rasiermesserscharfes Fahrwerk
- angenehme Sitzposition, hoher & breiter Lenker
- gute Ausstattung
- im Vergleich zum Wettbewerb etwas zu teuer
- eingeschränkte Soziustauglichkeit
- Anzeigen im Cockpit etwas klein
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 178 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.175 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
| Gewicht | 183 | kg |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Länge | 1.995 | mm |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Einzylinder Viertakt | |
| Hubraum | 348 | ccm |
| Hub | 90 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Viertakt-Reihenmotor | |
| Hubraum | 659 | ccm |
| Hub | 64 | mm |
| Bohrung | 81 | mm |
| Kühlung | füssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 21 PS bei 5.500 U/Min | |
| Drehmoment | 29 NM bei 3.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 114 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 600 | km |
| Leistung | 95 PS bei 10.500 U/Min | |
| Drehmoment | 67 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 341 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | konventionelle Telegabel, 41 mm (Federweg 106)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine, Federbasis einstellbar | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90 19' | |
| Reifen hinten | 150/70 17' | |
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Kayaba USD-Gabel 41 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Kayaba-Monofederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge Aluminium | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe mit Doppelkolben-Bremszange ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel Brembo ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Festsattelbremse, Brembo ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Motorräder wie die Honda GB 350 S spalten die Biker-Gemeinde. Die einen rümpfen die Nase und fragen sich, ob man hier angesichts der mageren Leistung überhaupt noch von einem Motorrad sprechen kann und die anderen freuen sich, dass solche einfachen Genuß Motorräder heute noch neu zu erwerben sind. Das hat sich bei uns gezeigt: Tanja ist voll des Lobes, Dietmar zwar auch, kann sich die GB aber nur als Zweitmotorrad vorstellen. Und Ihr?Die Testmaschine wurde uns von motofun, einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nahe Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Neben der GB350S könnt ihr bei motofun auch alle anderen Honda-Motorräder Probefahren - ein Besuch dort lohnt sich also immer. Für eine Probefahrt aber bitte vorher anrufen und Termin abstimmen.
Fazit - was bleibt hängen
Dir Aprilia Tuono 660 hält, was sie verspricht. Sie ist ein sportlich-rassiges Naked-Bike mit gaaaanz viel Charakter. Der Preis von 10.500 Euro ist etwas ambitioniert, vor allem im Vergleich zur Schwester RS 660, bei der der QuickShifter in Serie dabei ist. Wir würden trotz des Aufpreises von 219 Euro bei diesem Motorrad unbedingt zum QuickShifter raten, weil es a) zu diesem Bike passt und weil b) das 6-Gang Getriebe etwas knochig und hakelig ist.Die Tuono lässt einen nicht kalt, sie ist nicht perfekt und das ist auch gut so. Jede Fahrt wird zu einem Erlebnis und Design sowie Lautstärke lassen einen Tuono-Biker aus der Masse hervorstechen - geiles Bike!
Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Zweirad-Technik-Schielmann in Bokel - vielen Dank.
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Honda GB 350 S vs Aprilia Tuono 660: Motorradvergleich für unterschiedliche Ansprüche
Wenn zwei Motorräder aufeinander treffen, die optisch und vom Charakter her kaum unterschiedlicher sein könnten, wird der Vergleich besonders spannend. Die Honda GB 350 S steht für entspanntes Cruisen, einfache Handhabung und einen klassischen Look. Die Aprilia Tuono 660 dagegen ist klar auf Dynamik ausgelegt: sportlicher Anspruch, agiles Fahrverhalten und ein Motor, der spürbar nach mehr ruft. Genau hier lohnt sich der Blick auf die Gemeinsamkeiten und vor allem auf die Unterschiede – denn am Ende geht es nicht darum, welches Bike „besser“ ist, sondern welches besser zum eigenen Fahrstil passt.
Grundcharakter: entspanntes Cruisen vs. sportliche Agilität
Honda GB 350 S: klassisch, ruhig und alltagstauglich
Die Honda GB 350 S wirkt wie gemacht für Fahrten, bei denen das Tempo nicht im Mittelpunkt steht, sondern das Gefühl. Der Motor liefert seine Leistung gleichmäßig und ohne hektische Überraschungen. Dadurch entsteht ein sehr gutmütiges Fahrgefühl – besonders in der Stadt oder auf kurzen Strecken. Wer ein Motorrad sucht, das sich leicht anfühlt und nicht ständig nach Aufmerksamkeit verlangt, findet hier eine stimmige Basis.
Aprilia Tuono 660: sportlich, direkt und mit Biss
Die Aprilia Tuono 660 spielt dagegen in einer anderen Liga. Der Antrieb ist spürbar lebendiger, die Gasannahme wirkt direkter und das Motorrad lädt dazu ein, die Gänge häufiger zu nutzen. Das Fahrwerk und die Geometrie unterstützen ein zackiges Handling, wodurch sich die Tuono besonders auf kurvigen Strecken wohlfühlt. Wer gern zügig unterwegs ist und Kurven nicht nur „mitnimmt“, sondern aktiv fährt, wird die Aprilia deutlich mehr fordern.
Motor & Antrieb: wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Honda GB 350 S setzt auf ein harmonisches Leistungsbild. Die Maschine bleibt dabei gut kontrollierbar, auch wenn die Strecke mal unübersichtlich wird oder der Verkehr dichter ist. Das macht sie angenehm, wenn das Motorrad nicht nur für Ausfahrten, sondern auch für den Alltag genutzt wird.
Die Aprilia Tuono 660 ist dagegen stärker auf „Druck“ ausgelegt. Die Leistung kommt nicht nur an, sie will genutzt werden. Dadurch entsteht ein sportlicheres Gesamtpaket: Wer die Drehzahlbereiche bewusst ansteuert, spürt die Aprilia als deutlich dynamischer. Gleichzeitig kann genau das auch eine Schwäche sein – denn wer eher entspannt fährt, muss die Tuono nicht selten „bremsen“, um nicht automatisch in den sportlichen Modus zu rutschen.
Fahrwerk & Handling: Komfort vs. Präzision
Honda GB 350 S: souverän und unkompliziert
Die Honda GB 350 S vermittelt ein ruhiges, gutmütiges Fahrverhalten. Das Motorrad wirkt darauf abgestimmt, dass man sich auf den Verkehr konzentrieren kann, statt ständig gegen das Bike zu arbeiten. Gerade bei wechselnden Straßenverhältnissen ist das ein Pluspunkt: Unebenheiten werden nicht dramatisch, die Maschine bleibt berechenbar.
Aprilia Tuono 660: sportliche Rückmeldung
Die Aprilia Tuono 660 bringt mehr Präzision ins Spiel. Das Fahrwerk unterstützt ein sportliches Einlenken, und das Motorrad fühlt sich in Kurven deutlich „wach“ an. Das ist ein Vorteil, wenn die Strecke kurvig ist oder wenn das Tempo höher sein darf. Als Gegenpol gilt: Wer hauptsächlich lange, entspannte Strecken fährt oder häufig im Stadtverkehr unterwegs ist, kann die sportliche Abstimmung als etwas „präsenter“ empfinden. Nicht schlecht – aber eben anders.
Bremsen & Sicherheit: Vertrauen in jeder Situation
Beide Motorräder zielen auf ein sicheres Fahrgefühl ab, aber der Fokus ist unterschiedlich. Die Honda GB 350 S wirkt so abgestimmt, dass Bremsmanöver im Alltag leicht dosierbar bleiben. Das ist besonders praktisch, wenn häufig angehalten, rangiert oder in wechselndem Verkehr gebremst werden muss.
Die Aprilia Tuono 660 bietet im Vergleich eine deutlich sportlichere Bremsperformance. Das bedeutet: mehr Reserven und ein direkteres Ansprechverhalten, was auf zügigen Fahrten und bei sportlicher Fahrweise ein echter Vorteil ist. Wer jedoch sehr gemütlich unterwegs ist, nutzt diese Reserven oft nicht – und kann sich trotzdem über das sichere Gefühl freuen.
Ergonomie & Sitzgefühl: entspannter Einstieg vs. sportliche Haltung
Die Honda GB 350 S ist vom Gesamtkonzept her auf entspannte Kontrolle ausgelegt. Die Sitzposition wirkt weniger „sportlich verkrampft“, sondern eher alltagstauglich. Dadurch eignet sich das Motorrad besonders für Fahrten, bei denen man nicht ständig in eine aggressive Haltung wechseln möchte.
Die Aprilia Tuono 660 setzt dagegen auf eine sportlichere Sitzposition und eine Haltung, die das aktive Fahren unterstützt. Das ist ein Plus, wenn das Motorrad als Werkzeug für Kurven und dynamische Ausfahrten genutzt wird. Für sehr lange, gemütliche Touren kann die sportlichere Ausrichtung jedoch stärker ins Gewicht fallen – je nach Körperbau und Gewohnheit.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und kurze Strecken
Für den Alltag ist die Honda GB 350 S besonders attraktiv. Sie wirkt leicht zu beherrschen, bleibt im Verkehr unkompliziert und vermittelt ein entspanntes Fahrgefühl. Wer ein Motorrad sucht, das nicht nur am Wochenende Spaß macht, sondern auch unter der Woche zuverlässig funktioniert, findet hier eine stimmige Wahl.
Die Aprilia Tuono 660 kann natürlich ebenfalls im Alltag gefahren werden, aber sie ist eher „mit Anspruch“ zu verstehen. In der Stadt ist sie nicht unpraktisch, doch der sportliche Charakter sorgt dafür, dass man schneller Lust auf mehr Tempo bekommt. Das ist für viele genau der Reiz – für andere wiederum eher ein Grund, lieber zur ruhigeren Honda zu greifen.
Stärken & Schwächen im direkten Vergleich
Honda GB 350 S – Stärken
- Sehr gutmütiges, unkompliziertes Fahrgefühl für Stadt und Alltag
- Harmonischer Motorcharakter, der nicht ständig „fordert“
- Entspannte Ausrichtung, die das Motorrad leicht zugänglich macht
Honda GB 350 S – Schwächen
- Wer sportliche Dynamik sucht, wird die Aprilia als deutlich „lebendiger“ empfinden
- Die Stärke liegt im entspannten Konzept – für ambitionierte Fahrten ist das weniger der Fokus
Aprilia Tuono 660 – Stärken
- Sportliche Agilität und präzises Handling für kurvige Strecken
- Direkter, dynamischer Motorcharakter mit spürbarem Fahrspaß
- Bremsen und Fahrwerk mit Reserven für zügige Fahrweise
Aprilia Tuono 660 – Schwächen
- Sportlicher Charakter kann im Alltag schneller „zu viel“ sein, wenn bewusst entspannt gefahren wird
- Die sportlichere Ausrichtung ist nicht für jeden Komfortanspruch auf langen Strecken ideal
Welche Maschine passt zu welchem Fahrstil?
Die Honda GB 350 S passt besonders gut zu Fahrern, die ein Motorrad für den Alltag suchen: unkompliziert, gut kontrollierbar und mit einem Motor, der sich harmonisch in den Verkehr einfügt. Auch für Einsteiger oder für alle, die bewusst nicht ständig sportlich unterwegs sein wollen, ist die Honda eine sehr stimmige Wahl. Wer das Motorrad als entspannte Begleitung sieht – für Pendeln, kurze Strecken und gemütliche Touren – wird hier schnell zufrieden sein.
Die Aprilia Tuono 660 ist dagegen die bessere Wahl, wenn Fahrspaß, Dynamik und aktives Fahren im Vordergrund stehen. Wer Kurven liebt, gern zügig unterwegs ist und ein Motorrad möchte, das auf Gasbefehle und Lenkimpulse direkt reagiert, findet in der Tuono 660 ein starkes Gesamtpaket. Sie ist ideal für Menschen, die das Motorrad nicht nur „fahren“, sondern auch „nutzen“ wollen – also bewusst Leistung und Fahrwerk einsetzen.
Fazit:
Die Honda GB 350 S ist die richtige Wahl für alle, die ein unkompliziertes, entspanntes Motorrad für Alltag und gemütliche Touren suchen. Ihr Charakter wirkt ruhig, das Handling bleibt leicht und das Motorrad vermittelt ein gutes Gefühl für Kontrolle – besonders im Stadtverkehr. Die Aprilia Tuono 660 hingegen richtet sich an Fahrer, die sportliche Dynamik wollen: ein lebendiger Motor, präzises Handling und Bremsen mit Reserven machen sie zur besseren Option für kurvige Strecken und zügige Ausfahrten. Kurz gesagt: Wer vor allem Komfort, Harmonie und Alltagstauglichkeit sucht, fährt mit der Honda glücklicher. Wer dagegen Fahrspaß, Agilität und sportliche Performance in den Mittelpunkt stellt, findet in der Tuono 660 die passendere Maschine.