UVP 4.709 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 6.600 €
Baujahr von 2017 bis 2025
Hondas Frontalangriff auf Royal Enfield
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So klein und schon Reiseenduro?
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Pro und Kontra

Pro:
  • Sound
  • schöne Retro-Optik
  • einfachstes Fahrverhalten
  • Honda Qualität
  • gute Reifen von Metzeler
  • niedriger Verbrauch, große Reichweite
  • günstiger Preis
Kontra:
  • beschränkte Leistung
  • langweilige Farben
Pro:
  • Geländetauglichkeit
  • Fahrkomfort
  • Verarbeitung
Kontra:
  • Leistung
  • Preis

Abmessungen & Gewicht

Gewicht178kg
Radstand1.440mm
Länge2.175mm
Radstand1.440mm
Sitzhöhe: 800 mm
Höhe1.100mm
Gewicht170kg
Radstand1.420mm
Länge2.075mm
Radstand1.420mm
Sitzhöhe: 835 mm
Höhe1.230mm

Motor

Motor-BauartEinzylinder Viertakt
Hubraum348ccm
Hub90mm
Bohrung70mm
Kühlungluftgekühlt
AntriebKette
Gänge5
Motor-BauartEinzylinder
Hubraum313ccm
Hub62mm
Bohrung80mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung21 PS bei 5.500 U/Min
Drehmoment29 NM bei 3.000 U/Min
Höchstgeschw.114km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch2l pro 100km
Reichweite600km
Leistung34 PS bei 9.500 U/Min
Drehmoment28 NM bei 7.500 U/Min
Höchstgeschw.143km/h
Tankinhalt11Liter
Verbrauch3l pro 100km
Reichweite330km

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelschleifen-Rohrrahmen
Federung vornekonventionelle Telegabel, 41 mm (Federweg 106)mm
Federung hintenStereofederbeine, Federbasis einstellbar
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne100/90 19'
Reifen hinten150/70 17'
RahmenbauartGitterrohr
Federung vorneUpside-Down 41 mm (Federweg 180)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 180)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne110/80 R 19
Reifen hinten150/70 R 17

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe mit Doppelkolben-Bremszange ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 240 mm)

Fazit

Motorräder wie die Honda GB 350 S spalten die Biker-Gemeinde. Die einen rümpfen die Nase und fragen sich, ob man hier angesichts der mageren Leistung überhaupt noch von einem Motorrad sprechen kann und die anderen freuen sich, dass solche einfachen Genuß Motorräder heute noch neu zu erwerben sind. Das hat sich bei uns gezeigt: Tanja ist voll des Lobes, Dietmar zwar auch, kann sich die GB aber nur als Zweitmotorrad vorstellen. Und Ihr?
 
Die Testmaschine wurde uns von motofun, einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nahe Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Neben der GB350S könnt ihr bei motofun auch alle anderen Honda-Motorräder Probefahren - ein Besuch dort lohnt sich also immer. Für eine Probefahrt aber bitte vorher anrufen und Termin abstimmen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 3.900€ (ohne Überführung)
  • Verfügbarkeit: seit 02/2025
  • Farben: grau, blau, schwarz

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Honda GB 350 S vs BMW G 310 GS: Vergleich für Alltag, Einsteiger und Touren

Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick sehr unterschiedlich wirken, wird der Vergleich besonders spannend. Die Honda GB 350 S steht für klassisches Retro-Feeling, entspannte Fahrhaltung und ein unkompliziertes Konzept. Die BMW G 310 GS dagegen bringt den typischen GS-Charakter in die kompakte Klasse: aufrechter, reisefreundlicher und mit dem Anspruch, auch abseits der reinen Stadtstrecke Spaß zu machen. Wer sich zwischen beiden Modellen entscheidet, sollte vor allem darauf achten, welches Fahrprofil besser zum eigenen Alltag passt.

Erster Eindruck: Stil und Charakter im Vergleich

Honda GB 350 S: Retro, leicht und entspannt

Die Honda GB 350 S wirkt wie ein Motorrad, das man gern jeden Tag fährt: klassische Linien, eine ruhige Optik und ein Konzept, das auf angenehmes Gleiten ausgelegt ist. Das spürt man auch im Fahrgefühl. Die Maschine vermittelt ein unkompliziertes Handling, das besonders in der Stadt und auf kurzen Strecken überzeugt. Wer ein Motorrad sucht, das sich nicht „aufdrängt“, sondern einfach mitläuft, findet hier einen starken Ansatz.

BMW G 310 GS: Kompakt, aufrecht und vielseitig

Die BMW G 310 GS ist optisch näher an der Abenteuerwelt als an der Retro-Ecke. Die aufrechte Sitzposition und die GS-typische Ausrichtung machen sie zu einem Motorrad, das sich für unterschiedliche Strecken gut anfühlt: Pendeln, Landstraße und auch mal eine Schotterpiste im Rahmen des Möglichen. Der Charakter ist weniger „chillig“ als bei der Honda, dafür oft „zielorientierter“ – als würde das Motorrad von sich aus sagen: Lass uns losfahren.

Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Beide Motorräder bewegen sich in einem Einsteiger- bzw. Kompaktsegment, aber sie liefern das Fahrgefühl unterschiedlich. Die Honda GB 350 S setzt stärker auf ein gleichmäßiges, gut dosierbares Ansprechverhalten. Das macht sie besonders angenehm, wenn häufiges Anfahren, Stop-and-go und moderates Tempo den Alltag bestimmen. Die BMW G 310 GS wirkt im Vergleich oft „präsenter“ im Antrieb: Sie fühlt sich dynamischer an, wenn es darum geht, zügig zu beschleunigen oder das Tempo auf der Landstraße zu halten.

Wichtig ist dabei: Es geht nicht nur um Zahlen, sondern um die Abstimmung. In der Praxis zeigt sich, dass die Honda vor allem dann glänzt, wenn entspanntes Fahren im Vordergrund steht. Die BMW punktet eher, wenn ein etwas aktiverer Fahrstil gefragt ist – etwa beim Überholen oder beim zügigen Herausbeschleunigen aus Kurven.

Handling und Fahrwerk: Wendigkeit vs. Stabilität

Honda GB 350 S: leicht zu bewegen

Die Honda ist im Alltag sehr angenehm, weil sie sich „klein“ anfühlt. Das erleichtert das Rangieren, das schnelle Umsetzen im Stadtverkehr und das entspannte Fahren auf kurzen Strecken. Auch bei langsamem Tempo wirkt die Maschine souverän. Wer häufig in engen Situationen unterwegs ist oder einfach ein Motorrad möchte, das ohne Stress zu fahren ist, wird die Handlichkeit der Honda schnell zu schätzen wissen.

BMW G 310 GS: souverän auf wechselnden Strecken

Die BMW G 310 GS ist zwar ebenfalls kompakt, vermittelt aber mehr „Reisegefühl“. Das Fahrwerk und die Geometrie zielen darauf ab, dass das Motorrad auch bei wechselndem Untergrund stabil bleibt. Auf der Landstraße fühlt sich das oft wie ein Vorteil an: Man kann das Tempo halten, ohne ständig „gegen“ das Motorrad arbeiten zu müssen. In Situationen, in denen die Straße nicht perfekt ist, wirkt die BMW oft gelassener.

Sitzposition und Komfort: Wer sitzt wie gut?

Die Sitzposition ist ein entscheidender Unterschied. Die Honda GB 350 S bringt eine eher entspannte Haltung mit, die gut zu ruhigem Fahren passt. Das ist ideal, wenn der Fokus auf kurzen bis mittleren Strecken liegt und man nicht ständig „aktiv“ fahren möchte. Die BMW G 310 GS bietet dagegen eine aufrechtere Sitzposition, die oft als komfortabler empfunden wird, wenn man länger unterwegs ist oder häufiger die Umgebung im Blick behalten möchte.

Auch die Ergonomie spielt hinein: Wer viel im Stadtverkehr unterwegs ist, profitiert von einem Motorrad, das sich leicht kontrollieren lässt. Wer dagegen regelmäßig längere Strecken fährt oder öfter Landstraße und gemischte Strecken kombiniert, wird die aufrechte Haltung der BMW häufig als Vorteil sehen.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Alltag

Bei beiden Modellen steht die Alltagssicherheit im Vordergrund. In der Praxis zeigt sich: Die Honda wirkt oft sehr gut dosierbar, was in der Stadt hilft, wenn häufiges Bremsen und Anfahren den Takt bestimmen. Die BMW bietet ebenfalls ein sicheres Gefühl, wirkt aber besonders dann stark, wenn das Tempo etwas höher ist oder die Strecke unruhiger wird. Entscheidend ist, wie sich die Bremsen im Zusammenspiel mit dem Fahrwerk anfühlen – und da unterscheiden sich die Charaktere spürbar.

Ausstattung und Elektronik: Was man im Alltag wirklich merkt

Beide Motorräder sind auf moderne Nutzung ausgelegt, aber die Schwerpunkte liegen unterschiedlich. Die Honda GB 350 S wirkt eher wie ein Motorrad, das auf das Wesentliche reduziert ist und dadurch sehr „nah“ am Fahrer bleibt. Die BMW G 310 GS bringt typischerweise mehr Abenteuer- und Nutzungsdenken mit: Das kann sich in der Bedienlogik, der Übersichtlichkeit und dem Gesamtkonzept zeigen, das auf längere Fahrten und wechselnde Bedingungen ausgelegt ist.

Wer viel in der Stadt fährt und ein Motorrad möchte, das sich schnell „einfach“ bedienen lässt, wird die Honda oft als angenehmer empfinden. Wer dagegen Wert auf ein durchdachtes Gesamtpaket für verschiedene Strecken legt, findet in der BMW häufig die passendere Basis.

Reichweite, Verbrauch und Alltagskosten: Unterschiede im Nutzungsgefühl

Bei Reichweite und Verbrauch geht es nicht nur um einzelne Werte, sondern um das Fahrprofil. Die Honda GB 350 S passt besonders gut zu einem Fahrstil, bei dem man häufig gleichmäßig unterwegs ist und das Tempo moderat hält. Dadurch fühlt sich der Alltag oft effizient und entspannt an. Die BMW G 310 GS kann je nach Fahrweise ebenfalls wirtschaftlich sein, wirkt aber im Charakter eher wie ein Motorrad, das man auch mal „mehr“ fahren möchte – und dann verändert sich das Nutzungsgefühl.

Auch Wartung und Service spielen in der Kaufentscheidung eine Rolle. Beide Marken sind im Markt gut vertreten, wodurch Ersatzteilversorgung und Serviceplanung in der Regel unkompliziert sind. Trotzdem lohnt es sich, die eigenen Rahmenbedingungen zu prüfen: Werkstattnähe, gewünschte Wartungsintervalle und die Frage, wie oft man selbst Hand anlegt.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Honda GB 350 S – Stärken

  • Entspanntes Fahrgefühl für Stadt und kurze bis mittlere Strecken
  • Sehr handlich und leicht zu kontrollieren im Alltag
  • Retro-Charakter, der sich stimmig in das Fahrkonzept einfügt
  • Gut dosierbar im moderaten Tempo

Honda GB 350 S – Schwächen

  • Weniger „Abenteuer-Fokus“ im Vergleich zur GS-Philosophie
  • Für sehr aktive Landstraßenfahrten kann der Charakter weniger „zielstrebig“ wirken
  • Wer viel längere Autobahnabschnitte plant, sollte das eigene Fahrprofil kritisch prüfen

BMW G 310 GS – Stärken

  • Aufrechter Komfort und vielseitiger Einsatzbereich
  • Souveränes Fahrgefühl auf wechselnden Strecken
  • Mehr Dynamik im Antrieb für zügigere Situationen
  • GS-typisches Gesamtkonzept für unterschiedliche Touren

BMW G 310 GS – Schwächen

  • Kann im Stadtverkehr „größer“ wirken als die Honda, je nach Gewohnheit
  • Der Charakter lädt eher zu aktivem Fahren ein – dadurch kann der Verbrauch je nach Fahrstil steigen
  • Retro-Fans finden möglicherweise weniger „klassische“ Stimmung als bei der GB 350 S

Welche Entscheidung passt? Kaufberatung nach Fahrprofil

Die Wahl zwischen der Honda GB 350 S und der BMW G 310 GS hängt vor allem davon ab, wie das Motorrad im Alltag genutzt wird. Wer überwiegend in der Stadt unterwegs ist, kurze Strecken fährt und ein Motorrad möchte, das sich leicht anfühlt und schnell Vertrauen aufbaut, liegt mit der Honda oft richtig. Sie ist die entspannte Wahl, wenn das Fahren vor allem unkompliziert und angenehm sein soll.

Wer dagegen regelmäßig Landstraße fährt, längere Touren plant oder auch mal auf unruhigere Untergründe trifft, wird die BMW G 310 GS häufiger als stimmiger empfinden. Die aufrechte Sitzposition, das stabilere Gesamtgefühl und der vielseitigere Charakter machen sie zur besseren Option, wenn das Motorrad nicht nur „von A nach B“, sondern auch „über verschiedene Strecken“ Spaß machen soll.

Fazit:

Die Honda GB 350 S ist die bessere Wahl für alle, die ein leicht zu handhabendes, entspanntes Motorrad suchen – besonders für Stadtverkehr, kurze bis mittlere Strecken und Fahrer, die den Retro-Charakter lieben und ein unkompliziertes Fahrgefühl bevorzugen. Ihre Stärke liegt darin, dass sie sich im Alltag sehr natürlich anfühlt und das Fahren weniger „fordert“, sondern eher trägt.

Die BMW G 310 GS passt besser zu Fahrern, die mehr Vielseitigkeit wollen: aufrechter Komfort, ein souveräneres Gefühl auf wechselnden Strecken und ein Antrieb, der sich aktiver fahren lässt. Wer häufiger Landstraße fährt, längere Touren plant oder auch mal abseits der perfekten Straße unterwegs ist, findet in der GS-Philosophie die passendere Grundlage.

Kurz gesagt: Honda für entspanntes Alltagsfahren mit Retro-Vibe, BMW für vielseitige Touren und mehr Abenteuer-Feeling.

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