| UVP | 4.709 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 5.650 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Sound
- schöne Retro-Optik
- einfachstes Fahrverhalten
- Honda Qualität
- gute Reifen von Metzeler
- niedriger Verbrauch, große Reichweite
- günstiger Preis
- beschränkte Leistung
- langweilige Farben
- Fahrkomfort
- Preis
- Soziustauglich
- Fahrleistungen absolut
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 178 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.175 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
| Gewicht | 158 | kg |
| Radstand | 1.374 | mm |
| Länge | 2.005 | mm |
| Radstand | 1.374 | mm |
| Sitzhöhe: | 785 | mm |
| Höhe | 1.080 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Einzylinder Viertakt | |
| Hubraum | 348 | ccm |
| Hub | 90 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder | |
| Hubraum | 313 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 21 PS bei 5.500 U/Min | |
| Drehmoment | 29 NM bei 3.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 114 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 600 | km |
| Leistung | 34 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 28 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 143 | km/h |
| Tankinhalt | 11 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 330 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | konventionelle Telegabel, 41 mm (Federweg 106)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine, Federbasis einstellbar | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90 19' | |
| Reifen hinten | 150/70 17' | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | Upside-Down 41 mm (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70 R17 | |
| Reifen hinten | 150/60 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe mit Doppelkolben-Bremszange ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Motorräder wie die Honda GB 350 S spalten die Biker-Gemeinde. Die einen rümpfen die Nase und fragen sich, ob man hier angesichts der mageren Leistung überhaupt noch von einem Motorrad sprechen kann und die anderen freuen sich, dass solche einfachen Genuß Motorräder heute noch neu zu erwerben sind. Das hat sich bei uns gezeigt: Tanja ist voll des Lobes, Dietmar zwar auch, kann sich die GB aber nur als Zweitmotorrad vorstellen. Und Ihr?Die Testmaschine wurde uns von motofun, einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nahe Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Neben der GB350S könnt ihr bei motofun auch alle anderen Honda-Motorräder Probefahren - ein Besuch dort lohnt sich also immer. Für eine Probefahrt aber bitte vorher anrufen und Termin abstimmen.
Fazit - für wen ist sie geeignet?
Also: Für wen eignet sich die kleine BMW G 310 R? Für kleine und leichte Personen natürlich. Die, die einfach Motorrad fahren wollen und auf Fahrleistungen wenig Wert legen.
Ideal ist sie für Leute, die die eingangs gestellte Frage, ob ein Roller nicht die bessere Wahl wäre, mit der Handlichkeit und Fahrfreude der BMW G 310 R entgegnen. Wenn das Konzept Motorrad dem des Rollers überlegen ist, dann hier.
Die japanische Konkurrenz ist meist etwas teuer als die BMW (hätte nicht gedacht, dass ich diesen Satz jemals schreiben würde). Sie schöpft jedoch meist das 48-PS-Limit der Führerscheinklasse A2 aus und bringt etwas mehr Ruhe als die von manchen als hibbelig empfundene BMW mit.
Doch: Nach anfänglicher Skepsis ist eines klar: Macht richtig Spaß, die G 310 R. Wer hätte das gedacht?
Das Testbike wurde uns von Bergmann & Söhne zur Verfügung gestellt.
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Honda GB 350 S vs. BMW G 310 R: Vergleich für Alltag, Fahrgefühl und Einsteiger
Wer nach einem Motorrad sucht, das im Alltag überzeugt und dabei nicht nach „zu groß“ oder „zu kompliziert“ wirkt, landet schnell in der Gegenüberstellung von Honda GB 350 S und BMW G 310 R. Beide Modelle richten sich an Fahrerinnen und Fahrer, die gern entspannt starten, aber trotzdem ein Motorrad möchten, das sich im Stadtverkehr souverän anfühlt und auf der Landstraße nicht den Eindruck macht, nur „für kurze Strecken“ gebaut zu sein.
Im folgenden Vergleich geht es nicht um einzelne Zahlen, sondern um das, was man beim Fahren wirklich spürt: Wie unterscheidet sich der Charakter, wie wirkt die Ergonomie im Alltag, und wo zeigen sich Stärken sowie mögliche Schwächen im direkten Vergleich? So lässt sich leichter entscheiden, welches Motorrad besser zum eigenen Fahrstil passt.
Grundcharakter: Retro-Feeling trifft auf moderne Naked-Optik
Honda GB 350 S: klassischer Look, entspannter Rhythmus
Die Honda GB 350 S steht für einen klaren Retro-Ansatz. Das Design wirkt bewusst „zeitlos“ und vermittelt das Gefühl, dass das Motorrad vor allem für ruhiges, genussvolles Fahren gedacht ist. Der Motor und die Abstimmung passen dazu: Das Fahrgefühl ist eher gleichmäßig und kultiviert, wodurch sich die Maschine besonders gut für Strecken eignet, bei denen man nicht ständig „am Gas hängen“ muss.
BMW G 310 R: urban, direkt und mit Naked-Ausrichtung
Die BMW G 310 R wirkt dagegen moderner und „nackter“ im Konzept. Die Sitzposition und die Ausrichtung sind stärker auf aktives Fahren im Alltag ausgelegt: Man sitzt aufrecht, hat eine gute Übersicht und kann das Motorrad im Stadtverkehr schnell in die gewünschte Richtung bringen. Der Charakter ist dabei eher spritzig und dynamisch, ohne hektisch zu werden.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Im direkten Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder liefern genug Antrieb, um im Stadtverkehr zügig mitzuschwimmen und auf der Landstraße angenehm voranzukommen. Der Unterschied liegt vor allem im „Wie“.
- Honda GB 350 S spielt ihre Stärken eher durch einen harmonischen, gleichmäßigen Vortrieb aus. Das Motorrad wirkt besonders dann stimmig, wenn man entspannt beschleunigt und das Drehmoment nutzbar bleibt, ohne dass man ständig in den Drehzahlbereich „springen“ muss.
- BMW G 310 R fühlt sich im Vergleich oft etwas direkter an. Wer gern zügig antritt, merkt, dass das Motorrad auf Gasbefehle schnell reagiert und sich dadurch im Alltag lebendiger anfühlt.
Als Schwäche kann man bei beiden Modellen nicht „zu wenig“ nennen – eher sind es unterschiedliche Prioritäten: Die Honda wirkt wie gemacht für ruhige Fahrten und einen klassischen Stil, während die BMW stärker auf Agilität und spontane Beschleunigung setzt.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Thema Fahrwerk zeigt sich im Vergleich ein typisches Muster: Die Honda GB 350 S vermittelt eher den Eindruck von Gelassenheit. Sie liegt gut in der Spur und lässt sich kontrolliert bewegen, was besonders auf wechselnden Straßenbelägen angenehm ist. Das Motorrad wirkt wie ein verlässlicher Begleiter, der nicht ständig „nach Aufmerksamkeit“ verlangt.
Die BMW G 310 R ist dagegen spürbar agiler. Gerade in engen Situationen – etwa beim Einfädeln, beim schnellen Richtungswechsel oder beim zügigen Durchrollen von Stadtabschnitten – wirkt das Motorrad handlicher. Wer gern aktiv fährt und Kurven nicht nur „durchrollt“, sondern bewusst ansteuert, wird die BMW oft als spritziger empfinden.
Stärken und mögliche Schwächen im Vergleich
- Honda GB 350 S: Stärke ist das ruhige, gutmütige Fahrgefühl. Mögliche Schwäche: Wer sehr sportlich und aggressiv fährt, könnte sich mehr „Biss“ im Ansprechverhalten wünschen.
- BMW G 310 R: Stärke ist die Agilität und das direkte Handling. Mögliche Schwäche: Wer maximalen Komfort und „entspanntes Dahingleiten“ sucht, empfindet die BMW im Vergleich manchmal als etwas weniger „weich“ im Charakter.
Ergonomie und Sitzposition: Für wen passt welche Haltung?
Bei Einsteigermotorrädern entscheidet die Ergonomie oft stärker als man denkt. Beide Modelle sind so ausgelegt, dass sie im Alltag gut kontrollierbar bleiben. Dennoch unterscheiden sie sich im Gefühl der Sitzposition.
Die Honda GB 350 S wirkt durch den Retro-Ansatz und die eher entspannte Ausrichtung besonders passend für Fahrerinnen und Fahrer, die eine gemütliche Haltung bevorzugen. Die Maschine vermittelt das Gefühl, dass man sich auf das Fahren konzentriert, statt ständig die Position zu „optimieren“.
Die BMW G 310 R bietet eine aufrechte, moderne Naked-Position, die Übersicht und Beweglichkeit unterstützt. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist oder gern schnell zwischen Alltagssituationen wechselt, profitiert von dieser direkten Sitzhaltung.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Alltag
Im Vergleich beider Motorräder zeigt sich: Beide sind so abgestimmt, dass sie im normalen Fahrbetrieb ein sicheres Gefühl vermitteln. Die Bremsen wirken insgesamt gut dosierbar, sodass man auch bei wechselnden Bedingungen – etwa beim Anfahren an Ampeln oder beim Bremsen in der Stadt – kontrolliert reagieren kann.
Der Unterschied liegt eher in der „Persönlichkeit“: Die Honda wirkt tendenziell harmonisch und gleichmäßig, während die BMW sich etwas unmittelbarer anfühlt. Wer viel stop-and-go fährt, wird die Dosierbarkeit besonders schätzen. Wer gern zügig unterwegs ist, profitiert von dem direkten Feedback, das die BMW im Vergleich liefert.
Ausstattung und Alltag: Was zählt, wenn man wirklich fährt
Bei der Ausstattung geht es weniger um „mehr ist besser“, sondern darum, wie sinnvoll die Details im Alltag sind. Beide Motorräder sind so konzipiert, dass sie für den täglichen Einsatz taugen: übersichtliche Bedienung, alltagstaugliche Ergonomie und eine solide Basis für regelmäßige Fahrten.
Die Honda GB 350 S punktet vor allem durch ihren stimmigen Gesamtcharakter: Retro-Optik, entspannter Fahrstil und ein Motorradgefühl, das man gern „einfach nutzt“. Wer Wert auf eine ruhige, stimmige Atmosphäre legt, wird das besonders mögen.
Die BMW G 310 R überzeugt stärker durch ihre moderne Ausrichtung und das Gefühl, dass das Motorrad für viele Situationen bereit ist – vom kurzen Weg zur Arbeit bis zur spontanen Landstraßenrunde. Auch wenn der Stil ein anderer ist, bleibt die BMW im Alltag schnell zugänglich.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Honda GB 350 S – typische Stärken
- Stimmiger Retro-Charakter und entspannter Fahrstil
- Ruhiges, gutmütiges Handling für den Alltag
- Angenehm, wenn man nicht ständig „arbeiten“ will, um zügig voranzukommen
Honda GB 350 S – mögliche Schwächen
- Weniger „sportlich-direkt“ im Gefühl als die BMW
- Wer maximale Dynamik sucht, könnte den Charakter als eher gelassen empfinden
BMW G 310 R – typische Stärken
- Agiles, direktes Handling im Stadtverkehr
- Lebendigeres Ansprechverhalten im Vergleich
- Moderne Naked-Ausrichtung mit guter Übersicht
BMW G 310 R – mögliche Schwächen
- Charakter wirkt im Vergleich etwas „aktiver“ statt „entspannt“
- Für sehr gemütliche Fahrprofile kann die Honda emotional passender wirken
Welches Motorrad passt zu welchem Fahrprofil?
Die Entscheidung wird leichter, wenn man das eigene Nutzungsprofil klar vor Augen hat. Beide Motorräder sind grundsätzlich geeignet, um als Einsteiger oder für den Alltag Spaß zu machen. Der Unterschied liegt in der Art, wie der Spaß entsteht.
- Honda GB 350 S ist besonders passend, wenn der Fokus auf entspanntem Fahren, klassischem Stil und einem Motorrad liegt, das sich „einfach gut anfühlt“.
- BMW G 310 R ist besonders passend, wenn häufig Stadtverkehr, häufiges Rangieren und ein lebendiges, direktes Fahrgefühl im Vordergrund stehen.
Fazit:
Die Honda GB 350 S und die BMW G 310 R sind beide starke Kandidaten, wenn ein alltagstaugliches Motorrad gesucht wird, das sich auch für Einsteiger gut kontrollieren lässt. Die Honda überzeugt vor allem durch ihren stimmigen Retro-Charakter und ein eher ruhiges, harmonisches Fahrgefühl. Wer gern entspannt fährt, gleichmäßig beschleunigt und ein Motorrad möchte, das im Alltag unkompliziert wirkt, findet in der GB 350 S oft den passenderen Begleiter.
Die BMW G 310 R spielt ihre Stärken stärker in der Agilität aus: Sie fühlt sich im Vergleich direkter an, reagiert lebendiger auf Gas und macht im Stadtverkehr sowie bei schnellen Richtungswechseln besonders Spaß. Wer eine moderne Naked-Optik mag, häufig in der Stadt unterwegs ist und ein aktiveres Handling bevorzugt, wird mit der G 310 R glücklicher.
Kurz gesagt: Entspanntes Genießen spricht eher für die Honda, lebendiges Agieren eher für die BMW.