UVP 4.709 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 14.750 €
Baujahr von 2016 bis 2023
Hondas Frontalangriff auf Royal Enfield
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Der Bulle unter den Scramblern
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Pro und Kontra

Pro:
  • Sound
  • schöne Retro-Optik
  • einfachstes Fahrverhalten
  • Honda Qualität
  • gute Reifen von Metzeler
  • niedriger Verbrauch, große Reichweite
  • günstiger Preis
Kontra:
  • beschränkte Leistung
  • langweilige Farben
Pro:
  • Qualität
  • Durchzugsvermögen
  • Details
  • Preis-Leistung
Kontra:
  • Langstreckenkomfort
  • Drehwilligkeit

Abmessungen & Gewicht

Gewicht178kg
Radstand1.440mm
Länge2.175mm
Radstand1.440mm
Sitzhöhe: 800 mm
Höhe1.100mm
Gewicht220kg
Radstand1.527mm
Länge2.175mm
Radstand1.527mm
Sitzhöhe: 820 mm
Höhe1.330mm

Motor

Motor-BauartEinzylinder Viertakt
Hubraum348ccm
Hub90mm
Bohrung70mm
Kühlungluftgekühlt
AntriebKette
Gänge5
Motor-BauartBoxer
Hubraum1.170ccm
Hub73mm
Bohrung101mm
KühlungÖl-Luft
AntriebKardan
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung21 PS bei 5.500 U/Min
Drehmoment29 NM bei 3.000 U/Min
Höchstgeschw.114km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch2l pro 100km
Reichweite600km
Leistung110 PS bei 7.750 U/Min
Drehmoment116 NM bei 6.000 U/Min
Höchstgeschw.220km/h
Tankinhalt17Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite321km

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelschleifen-Rohrrahmen
Federung vornekonventionelle Telegabel, 41 mm (Federweg 106)mm
Federung hintenStereofederbeine, Federbasis einstellbar
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne100/90 19'
Reifen hinten150/70 17'
RahmenbauartGitterrohr
Federung vorneTelegabel 43 mm (Federweg 125)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 140)mm
Aufhängung hintenParalever
Reifen vorne120/70 R 19
Reifen hinten170/60 R 17

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe mit Doppelkolben-Bremszange ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 265 mm)

Fazit

Motorräder wie die Honda GB 350 S spalten die Biker-Gemeinde. Die einen rümpfen die Nase und fragen sich, ob man hier angesichts der mageren Leistung überhaupt noch von einem Motorrad sprechen kann und die anderen freuen sich, dass solche einfachen Genuß Motorräder heute noch neu zu erwerben sind. Das hat sich bei uns gezeigt: Tanja ist voll des Lobes, Dietmar zwar auch, kann sich die GB aber nur als Zweitmotorrad vorstellen. Und Ihr?
 
Die Testmaschine wurde uns von motofun, einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nahe Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Neben der GB350S könnt ihr bei motofun auch alle anderen Honda-Motorräder Probefahren - ein Besuch dort lohnt sich also immer. Für eine Probefahrt aber bitte vorher anrufen und Termin abstimmen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 3.900€ (ohne Überführung)
  • Verfügbarkeit: seit 02/2025
  • Farben: grau, blau, schwarz

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Honda GB 350 S vs. BMW R nineT Scrambler – welcher Scrambler passt besser?

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Retro“ aussehen, heißt das noch lange nicht, dass sie sich auch gleich anfühlen. Genau darum geht es im Vergleich zwischen der Honda GB 350 S und der BMW R nineT Scrambler. Beide Modelle greifen den klassischen Stil auf, setzen aber sehr unterschiedliche Schwerpunkte: Die Honda wirkt wie ein unkomplizierter Einstieg in die Welt der modernen Klassiker, während die BMW eher die Rolle des charakterstarken Premium-Scramblers übernimmt. Wer sich zwischen beiden entscheidet, sollte deshalb nicht nur auf das Design schauen, sondern vor allem darauf, wie sich die Motorräder im Alltag und auf der Strecke verhalten.

Erster Eindruck: Stil trifft Charakter

Die Honda GB 350 S steht für eine ruhige, stimmige Retro-Ästhetik. Das Gesamtbild wirkt stimmig und „ehrlich“: keine Überladung, sondern ein klares Design, das auch nach Jahren noch zeitlos aussieht. Die BMW R nineT Scrambler geht einen Schritt weiter in Richtung markanter Präsenz. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man nicht nur fährt, sondern das man auch gern zeigt – mit Details, die sofort nach Premium und Individualität aussehen.

Beide Bikes sind optisch nah am klassischen Motorradgefühl. Der Unterschied liegt im „Warum“: Bei der Honda steht die unkomplizierte Nutzung im Vordergrund, bei der BMW das Gesamtpaket aus Technik, Ausstrahlung und dem typischen BMW-Anspruch.

Motor & Fahrgefühl: entspannt vs. kernig

Im Fahrbetrieb zeigt sich schnell, wie unterschiedlich die Philosophie hinter den Modellen ist. Die Honda GB 350 S ist auf ein harmonisches, gut dosierbares Ansprechverhalten ausgelegt. Das macht sie besonders attraktiv für den Alltag: Anfahren, Rangieren, entspanntes Dahingleiten – das funktioniert ohne großes Nachdenken. Auf der Landstraße fühlt sich die Honda wie ein Motorrad an, das man „einfach laufen lässt“ und bei dem man den Fokus eher auf Gleichmäßigkeit und Komfort legt.

Die BMW R nineT Scrambler wirkt dagegen lebendiger und „kerniger“. Das Motorrad fordert etwas mehr Aufmerksamkeit, belohnt aber mit einem deutlich stärkeren Charakter. Gerade wenn die Straße kurvig wird oder wenn das Tempo etwas anzieht, zeigt die BMW ihre Stärken: Sie fühlt sich dynamischer an und vermittelt mehr das Gefühl, dass man aktiv fährt. Das ist nicht automatisch besser oder schlechter – aber es passt zu einem anderen Fahrstil.

Vergleich der Leistungsentfaltung

Beim direkten Vergleich der aufgelisteten Werte zeigt sich: Die BMW liegt bei den typischen Leistungskennzahlen spürbar vorn. Die Honda bleibt dafür oft die stressfreiere Wahl, weil die Kraft sehr gut kontrollierbar wirkt und das Motorrad in vielen Situationen ohne „Überdrehen“ auskommt. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist oder eher entspannt fährt, profitiert von dieser Gutmütigkeit. Wer dagegen gern zügig beschleunigt, sportlicher unterwegs ist oder das Motorrad als „Antriebserlebnis“ betrachtet, wird die BMW eher als passend empfinden.

Getriebe, Drehmomentgefühl und Alltagstauglichkeit

Auch wenn beide Motorräder auf ein klassisches Fahrgefühl setzen, unterscheiden sie sich im Detail. Die Honda GB 350 S wirkt wie ein Bike, das man gern im Alltag nutzt: Gangwechsel sind unkompliziert, das Motorrad lässt sich leicht in einem angenehmen Rhythmus bewegen. Das macht sie besonders interessant für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das nicht ständig „eingefordert“ wird.

Die BMW R nineT Scrambler spielt dagegen stärker mit dem Thema Dynamik. Die Kombination aus Motorcharakter und Fahrwerksabstimmung sorgt dafür, dass das Motorrad auch bei wechselnden Geschwindigkeiten souverän wirkt. Das kann im Alltag ein Vorteil sein, wenn man häufig zwischen Stadtverkehr und Landstraße pendelt. Gleichzeitig gilt: Wer ein Motorrad sucht, das möglichst „immer gleich“ und ohne viel Eingreifen funktioniert, wird die Honda als entspannter erleben.

Fahrwerk & Bremsen: Komfort vs. sportliche Reserve

Beim Fahrwerk zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den beiden Konzepten. Die Honda GB 350 S ist auf ein ausgewogenes, alltagstaugliches Setup ausgelegt. Das Motorrad vermittelt Stabilität, ohne sich dabei zu „hart“ anzufühlen. Gerade auf unruhigen Straßen oder bei längeren Fahrten ist das angenehm, weil es weniger anstrengend wird, das Motorrad dauerhaft zu kontrollieren.

Die BMW R nineT Scrambler bietet dagegen oft mehr Reserven, wenn die Fahrbahn anspruchsvoller wird. Das Fahrwerk wirkt zielgerichteter, die BMW fühlt sich dadurch bei flotterem Fahren präziser an. Auch die Bremsanlage spielt in der Wahrnehmung eine Rolle: Die BMW wirkt in der Regel standfester und „griffiger“, während die Honda eher den Fokus auf gut dosierbare, ruhige Bremsmomente legt.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

  • Honda GB 350 S: Stärke bei entspannter Beherrschbarkeit, komfortabler Abstimmung und einem unkomplizierten Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass die sportliche Reserve im Vergleich zur BMW begrenzter wirkt.
  • BMW R nineT Scrambler: Stärke bei Dynamik, Präzision und dem Premium-Gefühl bei zügiger Fahrt. Schwäche kann sein, dass das Motorrad im Alltag mehr „Anspruch“ vermittelt und dadurch weniger „plug-and-play“ wirkt.

Ergonomie & Sitzposition: Wer sitzt wie?

Die Sitzposition entscheidet oft darüber, ob ein Motorrad wirklich zu einem passt. Die Honda GB 350 S wirkt tendenziell so, dass sie für viele Fahrer gut erreichbar und angenehm zu bewegen ist. Das macht sie besonders interessant für kürzere Strecken, Stadtfahrten und für alle, die ein Motorrad suchen, das sich leicht handhaben lässt.

Die BMW R nineT Scrambler bringt eine markantere Scrambler-Anmutung mit. Dadurch kann die Sitzposition je nach Körpergröße und Fahrstil etwas „präsenter“ wirken. Wer gern aktiv fährt und sich mit dem Motorrad bewegt, wird das oft als Vorteil sehen. Wer dagegen lange, entspannt und möglichst ohne Anstrengung unterwegs sein möchte, sollte die Ergonomie unbedingt im Sitzen testen.

Ausstattung & Alltag: Was zählt wirklich?

Bei der Ausstattung geht es nicht nur um „mehr Technik“, sondern darum, wie sinnvoll sie im Alltag ist. Die Honda GB 350 S wirkt wie ein Motorrad, das auf das Wesentliche setzt. Das ist ein Vorteil, wenn man ein Modell möchte, das nicht zu kompliziert wird und sich unkompliziert nutzen lässt.

Die BMW R nineT Scrambler steht dagegen für ein stimmiges Premium-Paket. Das kann sich in Details, Verarbeitungsgefühl und dem Gesamtauftreten zeigen. Wer Wert auf hochwertige Komponenten und ein Motorrad legt, das sich auch beim täglichen Starten „besonders“ anfühlt, wird das bei der BMW stärker wahrnehmen.

Wirtschaftlichkeit & Unterhalt (ohne Zahlen, aber mit Logik)

Im Vergleich der typischen Kostenlogik gilt: Die Honda wird in der Regel als die wirtschaftlichere Wahl wahrgenommen, weil sie oft günstiger in der Anschaffung und im Alltag leichter zu betreiben ist. Die BMW ist dagegen eher die Investition in ein Premium-Motorrad, bei dem man für das Gesamtpaket mehr zahlt. Das ist nicht automatisch schlecht – aber es sollte zur eigenen Erwartung passen: Geht es um „Spaß mit wenig Aufwand“ oder um „Premium-Erlebnis“?

Für welche Fahrprofile lohnt sich welches Motorrad?

Beide Motorräder können Spaß machen – aber sie treffen unterschiedliche Zielgruppen.

Honda GB 350 S: ideal für…

Die Honda GB 350 S ist besonders passend für Fahrer, die ein klassisch aussehendes Motorrad suchen, das im Alltag unkompliziert bleibt. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist, gern entspannt fährt oder ein Motorrad möchte, das sich leicht kontrollieren lässt, wird mit der Honda sehr glücklich. Auch für Einsteiger oder Wiedereinsteiger kann sie eine gute Wahl sein, weil das Fahrgefühl eher ruhig und gut dosierbar wirkt.

BMW R nineT Scrambler: ideal für…

Die BMW R nineT Scrambler passt eher zu Fahrern, die das Motorrad als Erlebnis sehen: mehr Dynamik, mehr Premium-Charakter und mehr „Präsenz“ auf der Straße. Wer gern zügig unterwegs ist, kurvige Strecken mag und Wert auf hochwertige Details legt, wird die BMW stärker genießen. Auch wer sich an Individualisierung und Zubehör erfreut, findet in der BMW-Philosophie oft mehr Ansatzpunkte.

Fazit:

Die Honda GB 350 S ist die bessere Wahl, wenn ein klassisches Motorrad gesucht wird, das sich im Alltag leicht anfühlt und auf der Landstraße vor allem mit Harmonie, guter Dosierbarkeit und entspannter Bedienung punktet. Sie ist ideal für Menschen, die unkomplizierten Fahrspaß möchten – ohne ständig das Gefühl, das Motorrad „ausreizen“ zu müssen.

Die BMW R nineT Scrambler lohnt sich vor allem dann, wenn mehr Dynamik, Premium-Charakter und eine spürbar sportlichere Reserve im Vordergrund stehen. Wer gern aktiv fährt, kurvige Strecken genießt und ein Motorrad sucht, das sich hochwertig und besonders anfühlt, wird mit der BMW eher das richtige Ziel treffen.

Kurz gesagt: Honda für entspanntes, alltagstaugliches Retro-Fahren; BMW für alle, die Scrambler-Feeling mit mehr Anspruch und mehr Ausstrahlung verbinden wollen.

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