| UVP | 4.709 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 9.495 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2020 | |
Pro und Kontra
- Sound
- schöne Retro-Optik
- einfachstes Fahrverhalten
- Honda Qualität
- gute Reifen von Metzeler
- niedriger Verbrauch, große Reichweite
- günstiger Preis
- beschränkte Leistung
- langweilige Farben
- Sportlich
- Exklusiv
- Verarbeitung
- Preis
- Kombi-Display
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 178 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.175 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
| Gewicht | 166 | kg |
| Radstand | 1.434 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.434 | mm |
| Sitzhöhe: | 0-830 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Einzylinder Viertakt | |
| Hubraum | 348 | ccm |
| Hub | 90 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
| Motor-Bauart | Eintopf | |
| Hubraum | 693 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | X-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 21 PS bei 5.500 U/Min | |
| Drehmoment | 29 NM bei 3.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 114 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 600 | km |
| Leistung | 75 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 72 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 300 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | konventionelle Telegabel, 41 mm (Federweg 106)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine, Federbasis einstellbar | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90 19' | |
| Reifen hinten | 150/70 17' | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Gabel WP Apex 43 mm (Federweg 135)mm | |
| Aufhängung vorne | 0 | |
| Federung hinten | WP Apex Monoshock (Federweg 135)mm | |
| Aufhängung hinten | Umgelenkte Schwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe mit Doppelkolben-Bremszange ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Brembo Vierkolben-Radialfestsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Motorräder wie die Honda GB 350 S spalten die Biker-Gemeinde. Die einen rümpfen die Nase und fragen sich, ob man hier angesichts der mageren Leistung überhaupt noch von einem Motorrad sprechen kann und die anderen freuen sich, dass solche einfachen Genuß Motorräder heute noch neu zu erwerben sind. Das hat sich bei uns gezeigt: Tanja ist voll des Lobes, Dietmar zwar auch, kann sich die GB aber nur als Zweitmotorrad vorstellen. Und Ihr?Die Testmaschine wurde uns von motofun, einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nahe Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Neben der GB350S könnt ihr bei motofun auch alle anderen Honda-Motorräder Probefahren - ein Besuch dort lohnt sich also immer. Für eine Probefahrt aber bitte vorher anrufen und Termin abstimmen.
Fazit - was bleibt hängen
Die Vitpilen ist ein kleiner Rabauke, aber einer, der einen gefühlt nie im Stich lässt. Vorausgesetzt man kann sie sich leisten, bleibt die Frage: Will man sie sich leisten? Wir von motorradtest.de sind uns einig: ja! Fünfmal Daumen hoch.Sie ist der ideale Begleiter für die Dinge, die im Leben so Spaß machen. Und die schönsten davon sind die, die sich jeder Logik entziehen.
Gegen den Kauf spräche nur das, was uns Deutschen am liebsten ist: das Prinzip. Denn die Husqvarna Vitpilen 701 ist ein Naked Bike, was die Tourentauglichkeit naturgemäß einschränkt, dem steht schon der nur 12 Liter fassende Tank entgegen. Aber, das weiß man ja vorher. Wie, dass Eis dick macht, man nicht "Bauer sucht Frau" im Fernsehen schauen sollte oder dass das Verblasen von vier Liter feinstem Super auf 100 Kilometer nur aus Spaß ökologisch einfach Mist ist.
Wir befinden jetzt, dass wir der Political Correctness genüge getan haben, und jetzt geht endlich zum Händler und macht eine Probefahrt. ;)
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Heller & Soltau zur Verfügung gestellt.
Kleiner Nachtrag: Vitpilen ist Schwedisch und heißt übersetzt "Weißer Pfeil". Warum? Wir wissen's auch nicht.
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Honda GB 350 S vs Husqvarna Vitpilen 701 – Vergleich für Alltag, Landstraße und Fahrspaß
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach unterschiedlichen Welten wirken, wird der Vergleich besonders spannend. Die Honda GB 350 S steht für klassisches Retro-Feeling, ruhige Ausstrahlung und einen unkomplizierten Charakter. Die Husqvarna Vitpilen 701 dagegen wirkt moderner, kantiger und deutlich sportlicher. Genau hier setzt dieser Vergleich an: Nicht nur die Optik zählt, sondern vor allem, wie sich die Bikes im Alltag und auf der Landstraße anfühlen.
Beide Modelle sind Roadster, beide machen Spaß – aber sie spielen ihre Stärken auf unterschiedliche Weise aus. Während die Honda eher auf entspanntes Gleiten und leichtes Handling setzt, zielt die Husqvarna stärker auf Dynamik, Agilität und ein spürbar lebendigeres Fahrgefühl. Im Folgenden werden die wichtigsten Punkte gegenübergestellt, damit klar wird, welches Motorrad besser zu den eigenen Prioritäten passt.
Design und Charakter: Retro-Ruhe trifft auf moderne Kante
Die Honda GB 350 S wirkt wie ein stilvoller Klassiker. Die Linienführung, die Proportionen und das Gesamtbild erinnern an die gute alte Roadster-Ära. Das Motorrad strahlt dabei eine gewisse Gelassenheit aus: Es wirkt nicht wie ein Gerät, das ständig nach Aufmerksamkeit verlangt, sondern wie ein Bike, das einfach funktioniert und dabei gut aussieht.
Die Husqvarna Vitpilen 701 ist dagegen deutlich „präsenter“. Das Design ist kantiger, die Silhouette wirkt sportlicher und insgesamt vermittelt die Husqvarna mehr Performance-Vibes. Wer ein Motorrad sucht, das optisch wie technisch nach Fahrspaß aussieht, findet in der Vitpilen 701 schnell eine passende Richtung.
Motor und Fahrgefühl: entspannter Rhythmus vs spürbare Dynamik
Beim Motorcharakter zeigen sich die größten Unterschiede. Die Honda GB 350 S setzt auf einen eher harmonischen, gut dosierbaren Antrieb. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig im Stadtverkehr gefahren wird oder wenn das Motorrad vor allem „easy“ zu bewegen sein soll. Der Motor unterstützt gleichmäßiges Fahren, ohne dass ständig nachgeschoben oder ständig „gearbeitet“ werden muss.
Die Husqvarna Vitpilen 701 geht dagegen klar in Richtung mehr Punch. Im Vergleich wirkt die Husqvarna in der Beschleunigung lebendiger und bietet ein deutlich sportlicheres Ansprechverhalten. Gerade beim Herausbeschleunigen aus Kurven oder beim zügigen Fahren auf der Landstraße zeigt sich: Hier steht Dynamik stärker im Fokus als reines Wohlfühl-Tempo.
Vergleich der Leistungsentfaltung
Beide Motorräder können im Alltag genutzt werden, aber sie liefern unterschiedliche Arten von „Spaß“. Die Honda überzeugt eher durch gleichmäßige Progression und ein entspanntes Zusammenspiel zwischen Gasgriff und Fahrtempo. Die Husqvarna hingegen wirkt direkter: Das Motorrad reagiert spürbar schneller auf Lastwechsel und macht damit auch kurze Fahrten abwechslungsreicher.
Fahrwerk und Handling: leicht zu bewegen vs sportlich geführt
Im Handling zeigt sich ein ähnliches Muster wie beim Motor. Die Honda GB 350 S fühlt sich im Alltag oft besonders unkompliziert an. Das Motorrad lässt sich gut manövrieren, wirkt in niedrigen Geschwindigkeiten berechenbar und vermittelt ein sicheres Gefühl, wenn der Verkehr dichter wird oder wenn enge Passagen gemeistert werden müssen.
Die Husqvarna Vitpilen 701 ist ebenfalls agil, aber mit einem anderen Anspruch. Sie wirkt stärker „auf Linie“ und unterstützt dynamisches Fahren. Auf kurvigen Strecken zeigt sich, dass die Husqvarna eher dafür gemacht ist, zügig zu fahren und dabei die Kontrolle aktiv zu nutzen. Wer gerne dynamisch unterwegs ist, wird das Fahrwerk und die Abstimmung als Vorteil empfinden.
Kurvengefühl und Stabilität
Die Honda spielt ihre Stärken eher in flüssigem, ruhigem Fahren aus. Die Husqvarna wirkt dagegen in schnellen Richtungswechseln und beim sportlichen Tempo souveräner im Sinne von „mehr Reserven“. Das heißt nicht, dass die Honda unruhig wäre – vielmehr ist die Husqvarna die Maschine, die mehr „Biss“ bietet, wenn die Strecke es hergibt.
Bremsen und Sicherheit: Dosierbarkeit vs sportliche Reserven
Auch bei den Bremsen unterscheiden sich die Schwerpunkte. Die Honda GB 350 S wirkt im Bremsgefühl eher auf Alltag und kontrolliertes Verzögern ausgelegt. Das ist besonders angenehm, wenn häufig aus dem Stadtverkehr heraus gebremst wird oder wenn man das Motorrad häufig im Alltag nutzt.
Die Husqvarna Vitpilen 701 bietet im Vergleich ein deutlich sportlicheres Bremsverhalten. Das kann ein Vorteil sein, wenn häufiger zügig gefahren wird oder wenn auf Landstraßen mehr Tempo und mehr Kurven anstehen. Die Bremsen wirken dann wie ein Werkzeug, das das Motorrad zuverlässig in die gewünschte Linie bringt.
Sitzposition und Komfort: entspannter Roadster vs sportlicherer Fokus
Die Sitzposition ist ein weiterer Punkt, der den Unterschied zwischen beiden Bikes spürbar macht. Die Honda GB 350 S wirkt insgesamt eher auf entspanntes Fahren ausgelegt. Das unterstützt längere Fahrten im Alltag und macht das Motorrad zu einer guten Wahl, wenn nicht jede Fahrt „sportlich“ sein muss, sondern vor allem angenehm sein soll.
Die Husqvarna Vitpilen 701 hat eine Sitzposition, die stärker an sportliche Nutzung erinnert. Das bedeutet: Wer gerne aktiv fährt, findet schnell eine passende Haltung. Für sehr lange, gemütliche Touren kann das je nach Fahrstil weniger „weich“ wirken als bei der Honda – dafür belohnt die Husqvarna mit mehr Fahrgefühl und direkterem Kontakt.
Alltagstauglichkeit: Stadtverkehr, Wendigkeit und Nutzung im Alltag
Im Alltag zählt vor allem, wie schnell man sich mit dem Motorrad wohlfühlt. Die Honda GB 350 S punktet hier durch ihre unkomplizierte Art. Das Motorrad wirkt leicht zu beherrschen, eignet sich gut für kurze Wege und macht auch dann Spaß, wenn nicht ständig hohe Drehzahlen oder aggressives Fahren gefragt sind.
Die Husqvarna Vitpilen 701 ist ebenfalls alltagstauglich, aber mit einem anderen Charakter. Sie fühlt sich eher wie ein Motorrad an, das man auch gerne „fordert“. Wer im Alltag gerne zügig unterwegs ist oder öfter mal spontan eine Landstraße einbaut, wird die Husqvarna als besonders passend empfinden.
Wartung, Service und Zuverlässigkeit
Bei der Kaufentscheidung spielen neben dem Fahrspaß auch praktische Aspekte eine Rolle. Beide Marken stehen grundsätzlich für eine solide Basis, aber die Art der Nutzung entscheidet, wie stark Wartungsthemen ins Gewicht fallen. Die Honda wird oft als „ruhige“ Wahl gesehen, während die Husqvarna durch ihren sportlicheren Charakter eher von Fahrern gewählt wird, die das Motorrad regelmäßig nutzen und dabei auch die Leistung abrufen. In der Praxis ist es daher sinnvoll, den eigenen Fahrstil und die geplante Nutzung zu berücksichtigen.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Honda GB 350 S ist besonders dann die richtige Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag entspannt bleibt, leicht zu fahren ist und dabei einen klassischen Look liefert. Wer gerne gleichmäßig unterwegs ist, kurze Strecken mag und ein Motorrad möchte, das nicht ständig nach „mehr“ ruft, findet in der Honda eine stimmige Lösung.
Die Husqvarna Vitpilen 701 passt besser, wenn mehr Dynamik gefragt ist. Wer auf Landstraßen gerne zügig fährt, Kurven aktiv angeht und ein Motorrad möchte, das auf Lastwechsel und Tempo deutlich reagiert, wird mit der Husqvarna deutlich mehr „Sport-Feeling“ erleben.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Honda GB 350 S – Stärken: unkompliziertes Handling, ruhigerer Motorcharakter, angenehmer Fokus auf entspanntes Fahren, klassisches Design. Honda GB 350 S – mögliche Schwäche: Wer vor allem maximale Dynamik sucht, wird die Husqvarna als klarer empfundenen Performance-Vorteil wahrnehmen.
Husqvarna Vitpilen 701 – Stärken: spürbar lebendigeres Fahrgefühl, sportlicheres Ansprechverhalten, mehr Reserven beim zügigen Fahren, moderner Look. Husqvarna Vitpilen 701 – mögliche Schwäche: Wer sehr gemütliche Touren priorisiert oder ein besonders „entspanntes“ Fahrgefühl ohne sportlichen Fokus möchte, könnte die Honda als passender empfinden.
Fazit:
Die Honda GB 350 S ist die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad für den Alltag suchen, das sich leicht anfühlt, klassisch aussieht und vor allem durch entspanntes, gleichmäßiges Fahren überzeugt. Sie passt besonders gut, wenn häufig Stadtverkehr, kurze Strecken und ein ruhiger Fahrstil im Vordergrund stehen. Die Husqvarna Vitpilen 701 empfiehlt sich dagegen, wenn mehr Dynamik gewünscht ist: spürbar lebendigeres Ansprechverhalten, sportlicheres Fahrgefühl und mehr Reserven bei zügiger Fahrt auf Landstraßen. Wer gerne aktiv fährt und das Motorrad als „Performance-Werkzeug“ versteht, bekommt mit der Vitpilen 701 mehr von dem, was man beim Fahren sofort merkt. Kurz gesagt: Honda für entspanntes Roadster-Feeling, Husqvarna für mehr Tempo, Direktion und Fahrspaß mit sportlichem Charakter.