| UVP | 4.709 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2006 bis 2016 | |
Pro und Kontra
- Sound
- schöne Retro-Optik
- einfachstes Fahrverhalten
- Honda Qualität
- gute Reifen von Metzeler
- niedriger Verbrauch, große Reichweite
- günstiger Preis
- beschränkte Leistung
- langweilige Farben
- Wendig
- Motor ausreichend kräftig
- für Einsteiger geeignet
- Windschutz
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 178 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.175 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
| Gewicht | 206 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.110 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Einzylinder Viertakt | |
| Hubraum | 348 | ccm |
| Hub | 90 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
| Motor-Bauart | Zweizylinder Reihe | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 21 PS bei 5.500 U/Min | |
| Drehmoment | 29 NM bei 3.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 114 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 600 | km |
| Leistung | 72 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 64 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 372 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | konventionelle Telegabel, 41 mm (Federweg 106)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine, Federbasis einstellbar | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90 19' | |
| Reifen hinten | 150/70 17' | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Telegabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe mit Doppelkolben-Bremszange ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelkolben-Schwimmsättel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Motorräder wie die Honda GB 350 S spalten die Biker-Gemeinde. Die einen rümpfen die Nase und fragen sich, ob man hier angesichts der mageren Leistung überhaupt noch von einem Motorrad sprechen kann und die anderen freuen sich, dass solche einfachen Genuß Motorräder heute noch neu zu erwerben sind. Das hat sich bei uns gezeigt: Tanja ist voll des Lobes, Dietmar zwar auch, kann sich die GB aber nur als Zweitmotorrad vorstellen. Und Ihr?Die Testmaschine wurde uns von motofun, einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nahe Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Neben der GB350S könnt ihr bei motofun auch alle anderen Honda-Motorräder Probefahren - ein Besuch dort lohnt sich also immer. Für eine Probefahrt aber bitte vorher anrufen und Termin abstimmen.
Fazit - was bleibt hängen
Die Kawasaki ER-6N ist ein Motorrad, welches überdurchschnittlich häufig als erstes Bike überhaupt gekauft wird, darunter viele Frauen. Kurz zusammengefasst lässt sich sagen, dass sie nichts falsch machen. Die Kawa stellt niemanden vor irgendwelche Probleme (jedenfalls mit dem Serienauspuff) und macht die Eingewöhnung leicht. Wer nur hin und wieder mal eine Runde drehen will, wer keine 20.000 Euro für ein Motorrad ausgeben kann oder möchte, wer ohne Technik-Schnickschnack unterwegs ist - Leute, dies ist euer Motorrad. Mehr braucht kein Mensch. Und ordentlich Geld gespart habt ihr auch.Einmal hin zum Händler und gut ist für immer - das Leben kann so einfach sein.
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Honda GB 350 S vs Kawasaki ER-6n: Vergleich & Empfehlung
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick ähnlich wirken, aber in der Praxis ganz unterschiedliche Schwerpunkte setzen, lohnt sich ein genauer Blick. Genau das passiert beim Vergleich zwischen Honda GB 350 S und Kawasaki ER-6n. Beide Modelle werden häufig als alltagstaugliche Optionen betrachtet – doch sie sprechen unterschiedliche Fahrertypen an. Während die Honda GB 350 S mit ihrem klaren Retro-Charakter und einer eher entspannten Art zu fahren punktet, setzt die Kawasaki ER-6n stärker auf das klassische Naked-Bike-Gefühl: aufrechte Sitzhaltung, direkte Rückmeldung und ein Motor, der sich im Alltag wie auch auf der Landstraße lebendig anfühlt.
Grundidee: Retro-Charme vs. Naked-Alltag
Die Honda GB 350 S wirkt wie ein Motorrad, das bewusst auf Stil und entspannte Fahrten ausgelegt ist. Das Design ist nicht nur Deko, sondern spiegelt auch die Art wider, wie das Bike genutzt werden will: gemütlich, kontrolliert und ohne ständigen Drang nach Höchstleistung. Wer gern „einfach fährt“, ohne sich ständig um Drehzahlen oder Fahrmodi zu kümmern, findet hier eine stimmige Basis.
Die Kawasaki ER-6n dagegen steht für das typische Naked-Konzept: offen, nah am Fahrer, mit einem Fahrgefühl, das oft als „direkt“ beschrieben wird. Die Maschine ist darauf ausgelegt, dass man sie im Alltag schnell im Griff hat und auf der Landstraße zügig vorankommt. Wer ein Motorrad sucht, das nicht nur gut aussieht, sondern auch spürbar sportlicheres Potenzial im Alltag bietet, schaut bei der ER-6n besonders genau hin.
Motor und Fahrcharakter im Vergleich
Im Alltag entscheidet der Motor nicht nur über Tempo, sondern vor allem über das Gefühl beim Beschleunigen. Die Honda GB 350 S vermittelt meist ein ruhigeres, gleichmäßigeres Ansprechverhalten. Das macht sie besonders angenehm, wenn häufiges Anfahren, Stop-and-go oder entspanntes Rollen auf dem Programm steht. Die Kraft wirkt weniger „aggressiv“, sondern eher wie ein gut dosierbarer Antrieb, der zu einem gelassenen Fahrstil passt.
Die Kawasaki ER-6n spielt dagegen stärker mit dem Gedanken, dass man das Motorrad aktiv bewegt. Der Motor fühlt sich oft dynamischer an, besonders wenn man das Gas etwas weiter öffnet. Das kann im Stadtverkehr zwar auch funktionieren, entfaltet aber vor allem auf der Landstraße seine Stärke: Man kann das Bike zügig beschleunigen und bekommt dabei mehr „Biss“ im Fahrgefühl. Wer gern mit dem Gas arbeitet und das Motorrad spüren möchte, wird die ER-6n häufig als motivierender erleben.
Stärken und Schwächen beim Antrieb
Honda GB 350 S – Stärke: entspannte Kraftentfaltung, gut kontrollierbar, angenehm für gleichmäßige Fahrten. Honda GB 350 S – Schwäche: weniger Fokus auf „sportliche“ Dynamik; wer maximale Agilität sucht, muss sich eher mit dem Charakter arrangieren.
Kawasaki ER-6n – Stärke: lebendigeres Ansprechgefühl, mehr Dynamik im Alltag und auf der Landstraße. Kawasaki ER-6n – Schwäche: wer sehr entspannt fahren will, empfindet das aktivere Fahrgefühl manchmal als weniger „easy“ als bei der Honda.
Fahrwerk, Handling und Alltagstauglichkeit
Beide Motorräder sind so konzipiert, dass sie im Alltag funktionieren – aber auf unterschiedliche Weise. Die Honda GB 350 S wirkt in der Praxis oft wie ein Motorrad, das man „einfach“ fahren kann. Das Handling ist meist unkompliziert, und die Maschine vermittelt ein sicheres Gefühl, wenn man häufig zwischen Ampeln, Parklücken und kurzen Strecken wechselt. Gerade für Fahrten, bei denen man nicht ständig ans Limit gehen will, ist das ein Vorteil.
Die Kawasaki ER-6n wird häufig als Motorrad beschrieben, das sich gut kontrollieren lässt und dabei mehr Rückmeldung gibt. Das kann beim schnellen Richtungswechsel oder beim zügigen Fahren auf kurvigen Strecken helfen. Gleichzeitig ist das Bike dadurch nicht zwingend das „ruhigste“ im Sinne von maximaler Gelassenheit – es lädt eher dazu ein, die Fahrt aktiv zu gestalten.
Lenken, Gewicht und Fahrgefühl
Im Vergleich zeigt sich: Die GB 350 S steht für ein leicht zugängliches Fahrgefühl, das besonders im Stadtverkehr angenehm ist. Die ER-6n bietet dafür oft das Gefühl, dass man das Motorrad stärker „mitnimmt“ – was für viele Fahrer genau der Punkt ist, für andere aber weniger im Fokus steht.
Sitzposition und Komfort: Wer fühlt sich wohler?
Komfort ist mehr als nur eine bequeme Sitzbank. Entscheidend ist, wie die Sitzposition zur Fahrweise passt. Die Honda GB 350 S wirkt in der Gesamtheit eher auf entspanntes Fahren ausgelegt. Die Haltung unterstützt häufig eine ruhige, kontrollierte Sitzposition, die sich besonders für kürzere bis mittlere Strecken gut anfühlt. Wer gern „ohne Stress“ unterwegs ist, profitiert von diesem Ansatz.
Die Kawasaki ER-6n bietet eine Sitzposition, die oft als klassisch-naked beschrieben wird: aufrecht genug für den Alltag, aber so, dass man das Motorrad bei Bedarf auch dynamischer bewegen kann. Auf der Landstraße kann das angenehm sein, weil man nicht komplett verkrampft, aber auch nicht in eine rein gemütliche Haltung „gezwungen“ wird.
Komfort-Realität: Stärken und Schwächen
Honda GB 350 S – Stärke: entspannte Ergonomie für alltagstaugliche Fahrten. Honda GB 350 S – Schwäche: wer lange Strecken sehr sportlich fahren möchte, findet möglicherweise weniger „Sport-Feeling“ als bei der Kawasaki.
Kawasaki ER-6n – Stärke: vielseitige Sitzposition, die sowohl Alltag als auch zügigere Landstraßenfahrten unterstützt. Kawasaki ER-6n – Schwäche: wer maximale Ruhe und „Couch-Feeling“ sucht, könnte die Haltung als etwas aktiver empfinden.
Design und Charakter: Was passt zur eigenen Vorstellung?
Beim Vergleich der Honda GB 350 S und Kawasaki ER-6n geht es auch um Identität. Die Honda ist klar retro inspiriert und wirkt wie ein Motorrad, das man gern zeigt – und das sich auch so anfühlt: stimmig, stilsicher und nicht auf „laut“ getrimmt. Das kann ein echter Pluspunkt sein, wenn das Motorrad nicht nur Transportmittel, sondern Teil des Lebensgefühls ist.
Die Kawasaki wirkt dagegen wie ein klassisches Naked-Bike, das auf Funktion und Fahrspaß ausgelegt ist. Das Design ist weniger „Sammlerstück“, mehr „Werkzeug mit Charakter“. Wer ein Motorrad möchte, das sich nicht zu schade für Alltagseinsätze ist und dabei trotzdem Spaß macht, wird die ER-6n oft als passend erleben.
Wartung, Alltag und Kaufentscheidung
Bei der Kaufentscheidung spielen neben dem Fahrgefühl auch praktische Faktoren eine Rolle: Service, Ersatzteile, Alltagstauglichkeit und die Frage, wie unkompliziert sich das Motorrad über die Zeit nutzen lässt. In der Praxis werden beide Marken häufig für ihre solide Basis wahrgenommen. Entscheidend ist jedoch, wie gut das konkrete Modell im eigenen Umfeld betreut wird – also Händlernähe, Werkstatt-Erfahrung und Verfügbarkeit von Teilen.
Wenn es um die Nutzung im Alltag geht, ist die Honda GB 350 S oft die Wahl für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich unkompliziert in den Tagesablauf einfügt. Die Kawasaki ER-6n ist eher die Option für diejenigen, die nicht nur „ankommen“, sondern auch unterwegs mehr Fahrspaß erleben möchten.
Vergleich der wichtigsten Unterschiede auf einen Blick
- Fahrcharakter: GB 350 S eher ruhig und gleichmäßig; ER-6n eher lebendig und dynamischer.
- Fokus: GB 350 S stärker auf entspanntes Fahren und Retro-Feeling; ER-6n stärker auf Naked-Alltag und aktives Fahren.
- Komfort: GB 350 S unterstützt eine gelassene Haltung; ER-6n bietet mehr Vielseitigkeit zwischen Alltag und zügiger Fahrt.
- Stärken: GB 350 S punktet mit einfacher Zugänglichkeit; ER-6n punktet mit mehr „Motorradgefühl“ beim Fahren.
- Schwächen: GB 350 S weniger auf sportliche Dynamik ausgelegt; ER-6n wirkt für sehr entspannte Fahrer manchmal aktiver als gewünscht.
Für wen ist welches Motorrad die bessere Wahl?
Die Honda GB 350 S ist besonders passend für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich im Alltag leicht anfühlt, optisch klaren Stil mitbringt und bei jeder Fahrt eher Ruhe als Druck vermittelt. Wer häufig kurze Strecken fährt, gern entspannt unterwegs ist und ein Motorrad möchte, das nicht ständig nach mehr verlangt, wird mit der Honda sehr zufrieden sein. Auch für Einsteiger, die ein kontrollierbares Gesamtpaket suchen, ist der Charakter oft ein Vorteil.
Die Kawasaki ER-6n eignet sich besser für Fahrer, die ein Naked-Bike wollen, das sich nicht nur gut anfühlt, sondern auch mehr Dynamik bietet. Wer gern zügig über Landstraßen fährt, das Motorrad aktiv bewegt und mehr Rückmeldung aus dem Antrieb und dem Fahrgefühl erwartet, findet in der ER-6n häufig die stimmigere Wahl. Auch wenn das Bike im Alltag funktioniert, ist der „Spaßfaktor“ auf längeren Strecken und bei flotterem Fahren besonders spürbar.
Fazit:
Wer ein Motorrad für entspannte Alltagsfahrten sucht, bei dem Stil und unkompliziertes Handling im Vordergrund stehen, trifft mit der Honda GB 350 S meist die passendere Wahl. Der Charakter unterstützt gelassenes Fahren und macht jede Strecke angenehm, ohne dass man ständig „arbeiten“ muss. Die Kawasaki ER-6n ist dagegen die bessere Option, wenn mehr Dynamik gewünscht ist und das Motorrad auch bei zügiger Fahrt motivieren soll. Das Fahrgefühl wirkt oft lebendiger und lädt dazu ein, die Maschine aktiver zu bewegen. Kurz gesagt: GB 350 S für den entspannten, stilbewussten Alltag; ER-6n für alle, die ein Naked-Bike mit mehr Fahrspaß und direkterem Antriebserlebnis suchen.