| UVP | 4.709 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 15.190 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Sound
- schöne Retro-Optik
- einfachstes Fahrverhalten
- Honda Qualität
- gute Reifen von Metzeler
- niedriger Verbrauch, große Reichweite
- günstiger Preis
- beschränkte Leistung
- langweilige Farben
- Bremsen und Fahrwerk
- nicht zu schwer
- technisch gut ausgestattet
- toller Motor mit ordentlich Bums
- handlich dank tiefem Schwerpunkt
- Tank polarisiert optisch
- Turbulenzen und Lärm am Helm
- Tempomat-Schalter zwar vorhanden, Funktion muss aber freigeschaltet werden (Aufpreis)
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 178 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.175 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
| Gewicht | 196 | kg |
| Radstand | 1.528 | mm |
| Radstand | 1.528 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Einzylinder Viertakt | |
| Hubraum | 348 | ccm |
| Hub | 90 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
| Motor-Bauart | Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 889 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 91 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 21 PS bei 5.500 U/Min | |
| Drehmoment | 29 NM bei 3.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 114 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 600 | km |
| Leistung | 105 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 100 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 239 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 444 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | konventionelle Telegabel, 41 mm (Federweg 106)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine, Federbasis einstellbar | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90 19' | |
| Reifen hinten | 150/70 17' | |
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Stahlrahmen, Motor ist struktureller Bestandteil, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX USD 43mm (Federweg 200)mm | |
| Federung hinten | WP APEX Monoshock (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 21 Zoll | |
| Reifen hinten | 18 Zoll | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe mit Doppelkolben-Bremszange ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Vierkolben-Radialfestsattel, Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Zweikolben-Schwimmsattel, Einzelscheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit
Motorräder wie die Honda GB 350 S spalten die Biker-Gemeinde. Die einen rümpfen die Nase und fragen sich, ob man hier angesichts der mageren Leistung überhaupt noch von einem Motorrad sprechen kann und die anderen freuen sich, dass solche einfachen Genuß Motorräder heute noch neu zu erwerben sind. Das hat sich bei uns gezeigt: Tanja ist voll des Lobes, Dietmar zwar auch, kann sich die GB aber nur als Zweitmotorrad vorstellen. Und Ihr?Die Testmaschine wurde uns von motofun, einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nahe Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Neben der GB350S könnt ihr bei motofun auch alle anderen Honda-Motorräder Probefahren - ein Besuch dort lohnt sich also immer. Für eine Probefahrt aber bitte vorher anrufen und Termin abstimmen.
Fazit - was bleibt hängen?
Mehr Dampf, mehr Technik, mehr Spaß? Diese Eingangsfrage können wir nach unserem Test mit Ja beantworten. Allerdings müssen Inhaber einer 790 Adventure jetzt nicht gleich zum KTM-Händler laufen und sich eine 890er kaufen. Die Unterschiede zwischen diesen beiden Bikes sind nicht so groß, wie KTM es gerne darstellt. Trotzdem: Die 890 Adventure ist das bessere Motorrad.Wettbewerber sind die Triumph Tiger 900, die Suzuki V-Strom 1050 und die Ducati Multistrada 950 - also die Reise-Enduros der gehobenen Mittelklasse. Der Unterschied zu den Oberklasse-Dickschiffen wie BMW GS 1250 und 1290 SAS ist deutlich spürbar, was aber wie oben beschrieben sowohl Vor- als auch Nachteile hat.
Das Test-Motorrad wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Motorrad-Ruser aus Haseldorf - vielen Dank.
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Honda GB 350 S vs. KTM 890 Adventure – welcher Motorradtyp passt besser?
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Honda GB 350 S und die KTM 890 Adventure, geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Es geht vor allem um den Charakter: Die eine Maschine steht für entspanntes Cruisen und unkomplizierten Fahrspaß, die andere für Dynamik, Abenteuer-Feeling und die Fähigkeit, auch längere Strecken souverän zu meistern. Genau darum lohnt sich ein genauer Blick auf die Stärken und Schwächen beider Modelle – besonders dann, wenn die eigene Nutzung nicht nur aus kurzen Fahrten besteht, sondern aus einer Mischung aus Alltag, Ausflügen und Touren.
Grundidee der beiden Motorräder: Cruiser-Charme vs. Adventure-Einsatz
Honda GB 350 S: ruhiger, klassischer Stil
Die Honda GB 350 S ist vom Konzept her nah an dem, was viele an klassischen Motorrädern lieben: ein stimmiges Gesamtbild, ein eher gelassenes Tempo und ein Fahrgefühl, das sich auf Alltag und entspannte Landstraßenfahrten konzentriert. Die Maschine wirkt leicht zu handeln, wodurch sie besonders dann punktet, wenn das Motorrad nicht ständig „gefordert“ werden soll.
KTM 890 Adventure: bereit für mehr als nur Straße
Die KTM 890 Adventure verfolgt dagegen einen klaren Ansatz: mehr Leistung, mehr Reserven und ein Setup, das für unterschiedliche Streckenbedingungen ausgelegt ist. Das Adventure-Konzept zeigt sich in der Art, wie das Motorrad beschleunigt, wie es sich auf wechselndem Untergrund anfühlt und wie es sich für längere Touren „bereit“ macht. Wer gern weiter fährt, mehr Abwechslung sucht und auch mal abseits der typischen Route unterwegs ist, findet hier eine passende Basis.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Unterschiede im Alltag bemerkbar machen
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Honda GB 350 S setzt auf ein harmonisches, gut dosierbares Ansprechverhalten. Das macht sie besonders angenehm, wenn der Fokus auf gleichmäßiger Fahrt liegt – etwa im Stadtverkehr oder auf flüssigen Strecken, auf denen man nicht ständig das Tempo „neu erfinden“ muss. Die Maschine vermittelt ein Gefühl von Kontrolle und Gelassenheit.
Die KTM 890 Adventure ist dagegen deutlich „aktiver“. Sie wirkt wie ein Motorrad, das gern zügig beschleunigt und Reserven für Überholmanöver oder spontane Tempowechsel bietet. Gerade auf Landstraßen und bei längeren Etappen merkt man den Unterschied: Die KTM trägt das Tempo leichter, bleibt dabei aber nicht unruhig, sondern zielt auf souveräne Dynamik.
Fahrwerk und Straßenlage: Komfort vs. Agilität
Bei der Honda GB 350 S steht der Komfortgedanke im Vordergrund. Das Fahrwerk und die Abstimmung zielen darauf, Fahrten angenehm zu machen – auch dann, wenn die Strecke nicht perfekt ist. Das Motorrad fühlt sich dabei eher „einfach“ an: Man steigt auf, fährt los und muss sich weniger Gedanken über die perfekte Linie machen.
Die KTM 890 Adventure bringt ein Setup mit, das auf Vielseitigkeit ausgelegt ist. In Kurven wirkt sie stabil und zielgerichtet, während sie gleichzeitig das Gefühl vermittelt, auch mit wechselnden Untergründen umgehen zu können. Das ist ein Vorteil, wenn Touren nicht nur aus glattem Asphalt bestehen. Gleichzeitig kann die KTM je nach Fahrstil und Untergrund etwas mehr Aufmerksamkeit verlangen, weil sie mehr Möglichkeiten bietet und das Motorrad dadurch „lebendiger“ wirkt.
Bremsen und Kontrolle: Vertrauen in kritischen Momenten
Beide Motorräder sind darauf ausgelegt, sicher zu verzögern, aber der Eindruck unterscheidet sich. Die Honda GB 350 S wirkt im Bremsgefühl eher auf „sanfte Beherrschbarkeit“: Man kann gut dosieren und kommt schnell in einen ruhigen Rhythmus. Das ist im Alltag ein Plus, weil es Stress aus dem Fahrprozess nimmt.
Die KTM 890 Adventure vermittelt dagegen mehr „Biss“ und Reserven. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten oder wenn die Strecke anspruchsvoller wird, spielt das Vertrauen in die Verzögerung eine große Rolle. Wer häufig zügig fährt oder Touren mit wechselnden Bedingungen plant, profitiert von dieser Art der Kontrolle.
Ergonomie und Sitzposition: entspannter Alltag oder Tour-Setup
Die Honda GB 350 S ist ergonomisch eher auf entspannte Fahrten ausgelegt. Die Sitzposition wirkt zugänglich und unterstützt ein ruhiges Fahrgefühl. Das macht sie interessant für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad suchen, das nicht „sportlich“ im Sinne von maximaler Anspannung sein muss.
Die KTM 890 Adventure setzt auf eine Sitzposition, die für längere Strecken und wechselnde Fahrweisen ausgelegt ist. Dabei bleibt sie nicht nur auf Komfort getrimmt, sondern unterstützt auch aktives Fahren. Wer häufig unterwegs ist und das Motorrad als Werkzeug für Touren sieht, wird die Ausrichtung der KTM eher als Vorteil empfinden.
Ausstattung und Praxis: Was im Alltag wirklich zählt
Im Vergleich der Ausstattung zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Honda GB 350 S wirkt wie ein Motorrad, das bewusst auf das Wesentliche setzt. Das ist nicht automatisch „weniger“, sondern oft einfach „passender“, wenn man nicht jeden Komfort- oder Technikpunkt zwingend braucht.
Die KTM 890 Adventure ist stärker auf Touren und Einsatz ausgelegt. Das zeigt sich in der Art, wie das Motorrad für längere Fahrten vorbereitet ist und wie die Ausstattung den Alltag auf Reisen erleichtern kann. Wer gern plant, ausweicht, umdisponiert und nicht nur eine Route fährt, profitiert von diesem Ansatz.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Honda GB 350 S
- Entspanntes Fahrgefühl für Stadt und ruhige Landstraßenfahrten
- Gute Dosierbarkeit und ein unkomplizierter Einstieg in den Fahrspaß
- Alltagstauglicher Charakter, der nicht ständig nach „mehr“ verlangt
Schwächen der Honda GB 350 S
- Weniger Reserven für sehr dynamische Fahrstile oder lange Etappen mit hohem Tempo
- Adventure-Anspruch wird nicht im gleichen Maß bedient wie bei der KTM
Stärken der KTM 890 Adventure
- Mehr Dynamik und Reserven für Überholmanöver und zügiges Fahren
- Touren- und Einsatzfokus für längere Strecken und wechselnde Bedingungen
- Stabilität und Kontrolle bei höheren Geschwindigkeiten
Schwächen der KTM 890 Adventure
- Mehr Motorrad im Sinne von Anspruch: Wer nur entspannt cruisen will, könnte sich schneller „unterfordert“ fühlen
- Komplexität durch den Adventure-Charakter kann mehr Planung und Feintuning bedeuten
Welche Kaufentscheidung passt besser? – Szenarien statt Zahlen
Die Honda GB 350 S ist besonders passend, wenn das Motorrad vor allem für den Alltag gedacht ist: kurze Wege, entspannte Ausfahrten, ein ruhiger Rhythmus und ein Fahrgefühl, das nicht ständig nach Aufmerksamkeit verlangt. Sie eignet sich auch dann gut, wenn das Motorrad „einfach funktionieren“ soll und der Fokus auf klassischem Stil und unkompliziertem Handling liegt.
Die KTM 890 Adventure passt besser, wenn das Motorrad regelmäßig für längere Touren genutzt wird oder wenn die Strecken abwechslungsreicher sind als nur die Standardroute. Wer gern zügig fährt, gern plant, gern spontan umdisponiert und das Motorrad als vielseitigen Begleiter sieht, bekommt hier genau den Charakter, der zu solchen Fahrprofilen passt.
Fazit:
Die Honda GB 350 S ist die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad für entspannte Fahrten suchen: Stadt, Feierabendrunde und gemütliche Landstraße stehen im Vordergrund. Der Cruiser-Charakter macht das Fahren leicht und angenehm, ohne dass ständig „Leistung abgerufen“ werden muss. Wer vor allem Wert auf unkomplizierten Fahrspaß, klassisches Auftreten und eine ruhige Handhabung legt, wird mit der Honda sehr zufrieden sein.
Die KTM 890 Adventure empfiehlt sich, wenn mehr Dynamik, mehr Reserven und ein klarer Tourenfokus gefragt sind. Für längere Strecken, zügigere Fahrweisen und wechselnde Bedingungen spielt die KTM ihre Stärken aus: Sie wirkt souveräner bei Tempo und bietet mehr Möglichkeiten, ohne dass das Motorrad dabei beliebig wird. Kurz gesagt: Honda für entspanntes Cruisen, KTM für Abenteuer und Touren mit Anspruch.