UVP 4.709 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP
Baujahr von 2005 bis 2007
Hondas Frontalangriff auf Royal Enfield
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Kann ein Bike für 900 Euro funktionieren?
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Pro und Kontra

Pro:
  • Sound
  • schöne Retro-Optik
  • einfachstes Fahrverhalten
  • Honda Qualität
  • gute Reifen von Metzeler
  • niedriger Verbrauch, große Reichweite
  • günstiger Preis
Kontra:
  • beschränkte Leistung
  • langweilige Farben
Pro:
  • Handlich
  • Niedrige Sitzhöhe
  • Alltagstauglich
  • Preis-/Leistungsverhältnis
  • Hervorragende Ersatzteillage
Kontra:
  • Keine elektronischen Helferlein
  • Rostanfällig
  • Hinten schwache Dämpfung

Abmessungen & Gewicht

Gewicht178kg
Radstand1.440mm
Länge2.175mm
Radstand1.440mm
Sitzhöhe: 800 mm
Höhe1.100mm
Gewicht174kg
Radstand1.410mm
Radstand1.410mm
Sitzhöhe: 790 mm

Motor

Motor-BauartEinzylinder Viertakt
Hubraum348ccm
Hub90mm
Bohrung70mm
Kühlungluftgekühlt
AntriebKette
Gänge5
Hubraum487ccm
KühlungLuft
AntriebKette

Fahrleistungen

Leistung21 PS bei 5.500 U/Min
Drehmoment29 NM bei 3.000 U/Min
Höchstgeschw.114km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch2l pro 100km
Reichweite600km
Leistung45 PS
Höchstgeschw.177km/h
Tankinhalt17Liter

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelschleifen-Rohrrahmen
Federung vornekonventionelle Telegabel, 41 mm (Federweg 106)mm
Federung hintenStereofederbeine, Federbasis einstellbar
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne100/90 19'
Reifen hinten150/70 17'

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe mit Doppelkolben-Bremszange ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm)

Fazit

Motorräder wie die Honda GB 350 S spalten die Biker-Gemeinde. Die einen rümpfen die Nase und fragen sich, ob man hier angesichts der mageren Leistung überhaupt noch von einem Motorrad sprechen kann und die anderen freuen sich, dass solche einfachen Genuß Motorräder heute noch neu zu erwerben sind. Das hat sich bei uns gezeigt: Tanja ist voll des Lobes, Dietmar zwar auch, kann sich die GB aber nur als Zweitmotorrad vorstellen. Und Ihr?
 
Die Testmaschine wurde uns von motofun, einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nahe Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Neben der GB350S könnt ihr bei motofun auch alle anderen Honda-Motorräder Probefahren - ein Besuch dort lohnt sich also immer. Für eine Probefahrt aber bitte vorher anrufen und Termin abstimmen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 3.900€ (ohne Überführung)
  • Verfügbarkeit: seit 02/2025
  • Farben: grau, blau, schwarz

Für Einsteiger? Nun ja ....

Was also bleibt? In unserem Fall ist die Frage, ob ein Motorrad für nur 900 Euro funktionieren kann, eindeutig mit Ja zu beantworten. Und mehr: Die kleine Suzi macht richtig Spaß. Natürlich merkt man ihr vor allem bei den Bremsen ihr Alter an, aber echte Mängel hat sie nicht. Wer billig Motorradfahren will oder muss, der hätte mit dieser Suzi lange Spaß für den schmalen Taler.

Zwei Dinge dazu: Es hat in unserem Fall geklappt, weil der Käufer sich genau informiert hatte, worauf er achten müsse. Nicht verschwiegen werden soll, dass eine Portion Glück nicht schaden kann: Sollte ein Vorbesitzer die Suzi oft kalt ausgedreht haben oder mit Vollgas über die Piste getrieben, wäre dieses Fazit wahrscheinlich nicht so positiv.

Das zweite ist der Begriff der Einsteigermaschine, das Maschinen wie der Suzuki GS 500E oft angehängt wird. Schon klar, man will nicht viel Geld ausgeben und erst mal Erfahrung sammeln. Aber ob man dies mit einem Motorrad tun sollte, dem jedes elektronische Sicherheitsfeature fehlt?

Das muss jeder mit sich ausmachen.

Preis / Verfügbarkeit / Farben / Baujahre

  • Preis: Im Jahr 2000: 4480€
  • Gebraucht ab 200 bis ca. 2.500€
  • Baujahre: 1988-2007
  • Verfügbarkeit: sehr gut
  • Farben: anfangs

    rot, schwarz, blau, weiß, später auch in purple und grün

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Honda GB 350 S vs. Suzuki GS 500 – Motorradvergleich im Alltagstest

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „vernünftigem Einstieg“ aussehen, lohnt sich der Vergleich besonders: Honda GB 350 S und Suzuki GS 500 treffen zwar beide häufig den Nerv von Fahranfängern und Wiedereinsteigern, bringen aber deutlich unterschiedliche Konzepte mit. Während die Honda stärker auf den klassischen Retro-Look und ein entspanntes, gutmütiges Fahrgefühl setzt, wirkt die Suzuki GS 500 als pragmatische Street-Option: neutral, vielseitig und mit Fokus auf ein direktes Handling. Genau diese Unterschiede machen den Vergleich spannend – und helfen dabei, das Motorrad zu finden, das zum eigenen Fahrstil passt.

Grundcharakter: Retro-Entspannung vs. straßentaugliche Vielseitigkeit

Die Honda GB 350 S wirkt wie aus einer anderen Zeit: Rundes Design, stimmige Proportionen und ein Motorcharakter, der eher auf gleichmäßiges Dahingleiten als auf hektische Beschleunigung ausgelegt ist. Das macht sie besonders attraktiv, wenn kurze Wege, Stadtverkehr und entspanntes Cruisen im Vordergrund stehen. Die Suzuki GS 500 dagegen ist weniger „Stilmittel“, mehr „Werkzeug“: Sie zielt auf eine alltagstaugliche Street-Basis, die sich unkompliziert bewegen lässt und bei Bedarf auch zügigeres Fahren unterstützt.

Im Vergleich der Konzepte zeigt sich: Die Honda ist häufig die Wahl für Fahrer, die ein ruhiges, harmonisches Gesamtpaket suchen. Die Suzuki ist oft die bessere Option, wenn ein Motorrad gesucht wird, das sich weniger nach Stimmung anfühlt, sondern nach Kontrolle und Alltagstauglichkeit.

Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag bemerkbar macht

Beim Vergleich der Motorcharakteristik fällt auf, dass die Honda GB 350 S eher auf sanfte Progression setzt. Das bedeutet: Der Motor wirkt in typischen Alltagssituationen gut dosierbar, lässt sich leicht anfahren und bleibt dabei angenehm ruhig. Gerade in der Stadt oder auf der Landstraße, wenn häufiges Schalten und gleichmäßiges Tempo gefragt sind, spielt diese Art von Motorabstimmung ihre Stärken aus.

Die Suzuki GS 500 ist dagegen häufig „direkter“ im Gefühl. Sie wirkt spritziger in dem Sinne, dass sie schneller auf Gasbefehle reagiert und sich dadurch für Fahrer eignet, die gern zügiger beschleunigen oder das Motorrad aktiver bewegen möchten. Gleichzeitig kann diese Direktheit auch bedeuten, dass man das Gas etwas bewusster dosiert, um das gewünschte Fahrtempo sauber zu treffen.

Stärken und Schwächen im Motorvergleich

  • Honda GB 350 S: Stärken liegen in der entspannten, gutmütigen Abstimmung und dem harmonischen Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass wer „mehr Biss“ erwartet, sich bei sehr sportlicher Fahrweise schneller eingeschränkt fühlt.
  • Suzuki GS 500: Stärken liegen in der spürbaren Direktheit und der vielseitigen Nutzbarkeit im Alltag. Schwäche kann sein, dass das Fahrgefühl weniger „gelassen“ wirkt als bei der Honda, wodurch sich die Abstimmung für manche Fahrer weniger entspannend anfühlt.

Handling und Ergonomie: Leicht zu bewegen oder eher sportlich-nüchtern?

Im Alltag entscheidet das Handling oft darüber, ob ein Motorrad wirklich „passt“. Die Honda GB 350 S wird häufig als angenehm handlich wahrgenommen, insbesondere bei niedrigen Geschwindigkeiten und im Stadtverkehr. Das Zusammenspiel aus Sitzposition, Lenkergefühl und der insgesamt ruhigen Abstimmung macht das Motorrad zu einer guten Wahl, wenn häufiges Rangieren, langsames Fahren und entspanntes Gleiten im Fokus stehen.

Die Suzuki GS 500 ist ebenfalls alltagstauglich, wirkt aber in vielen Situationen etwas „nüchterner“: Das Motorrad lässt sich kontrolliert bewegen und unterstützt eine aktive Fahrweise. Wer gern mit dem Motorrad arbeitet – also Kurven ansteuert, Tempo sauber aufbaut und das Bike dynamischer führt – findet in der GS 500 oft eine passende Basis.

Für wen das Handling besser funktioniert

Wer ein Motorrad sucht, das sich besonders leicht in den Alltag integrieren lässt und bei vielen Fahrten „einfach funktioniert“, landet häufig bei der Honda GB 350 S. Wer dagegen ein Motorrad bevorzugt, das sich klar führen lässt und auch bei zügigerem Fahren nicht aus dem Konzept gerät, findet in der Suzuki GS 500 häufig den besseren Partner.

Fahrwerk und Bremsen: Stabilität im Tempo und Vertrauen in der Kurve

Beim Vergleich von Fahrwerk und Bremsen zeigt sich vor allem, wie unterschiedlich die beiden Modelle auf typische Nutzungsszenarien reagieren. Die Honda GB 350 S vermittelt oft ein ruhiges, gleichmäßiges Gefühl. In Kombination mit der eher entspannten Motorcharakteristik entsteht dadurch ein Gesamtpaket, das sich besonders auf Landstraßen und im Stadtverkehr angenehm anfühlt. In schnellen Wechseln oder sehr sportlicher Fahrweise kann das Setup jedoch weniger „aggressiv“ wirken als bei Bikes, die stärker auf dynamische Führung ausgelegt sind.

Die Suzuki GS 500 wird häufig als stabil und berechenbar beschrieben. Gerade wenn die Fahrweise etwas aktiver wird, kann das Fahrwerk ein gutes Maß an Rückmeldung geben. Die Bremsen wirken dabei in der Praxis oft so, dass man Vertrauen aufbauen kann, ohne dass man ständig „nachjustieren“ muss. Wer häufig zügig unterwegs ist oder Kurven dynamischer angeht, profitiert oft von dieser klaren Rückmeldung.

Ausstattung und Alltag: Was im echten Leben zählt

Im Alltag sind es selten nur einzelne Details, sondern das Gesamtpaket. Die Honda GB 350 S punktet häufig mit einem stimmigen Erscheinungsbild und einem Konzept, das sich wie „entspanntes Motorradfahren“ anfühlt. Das kann auch bei längeren Wochenendfahrten ein Plus sein, weil das Bike weniger nach „Arbeit“ aussieht und sich eher nach Genuss anfühlt.

Die Suzuki GS 500 ist dagegen oft die Wahl für Fahrer, die ein Motorrad möchten, das unkompliziert bleibt und sich vielseitig einsetzen lässt. Gerade wenn das Bike nicht nur für eine bestimmte Art von Strecke gedacht ist, sondern für Stadt, Landstraße und gelegentliche längere Touren, kann die GS 500 im Alltag überzeugen.

Stärken und Schwächen im Alltag

  • Honda GB 350 S: Stärken in der stimmigen Gesamtwirkung, dem entspannten Fahrgefühl und dem „Retro-Charme“. Schwäche kann sein, dass wer ein sehr sportliches Setup erwartet, möglicherweise mehr Reserven in der Fahrdynamik vermisst.
  • Suzuki GS 500: Stärken in der vielseitigen Nutzbarkeit, dem kontrollierten Handling und dem eher direkten Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass der Charakter weniger „romantisch“ wirkt und eher funktional bleibt.

Wartung, Kosten und Langzeitnutzen: Worauf man bei der Wahl achten sollte

Bei der Entscheidung spielen neben dem Fahrspaß auch die praktischen Aspekte eine Rolle: Wartung, Ersatzteilverfügbarkeit und der generelle Pflegeaufwand. Beide Modelle sind in der Praxis häufig so positioniert, dass sie für viele Fahrer als solide Basis gelten. Entscheidend ist jedoch, wie die eigene Nutzung aussieht: Wer viel im Stadtverkehr fährt, profitiert von einem Motorrad, das sich unkompliziert warten lässt und bei dem Verschleißteile planbar sind. Wer häufiger längere Strecken fährt, achtet zusätzlich darauf, wie gleichmäßig sich das Motorrad über Zeit anfühlt und wie gut es sich auf wechselnde Bedingungen einstellt.

Im Vergleich zeigt sich: Die Honda GB 350 S wirkt oft wie die Wahl für Fahrer, die das Motorrad als „Alltagsbegleiter mit Charakter“ sehen. Die Suzuki GS 500 ist eher die Option für alle, die ein vielseitiges Streetbike suchen, das sich über verschiedene Einsatzarten hinweg bewährt.

Fazit: Welche Maschine passt zu welchem Fahrertyp?

Die Honda GB 350 S ist besonders dann die bessere Wahl, wenn ein entspanntes, harmonisches Fahrgefühl im Vordergrund steht und das Motorrad vor allem im Alltag Spaß machen soll: Stadtverkehr, ruhige Landstraßen und das gute Gefühl, jederzeit souverän unterwegs zu sein. Der Retro-Charakter und die insgesamt gelassene Abstimmung sind dabei ein klarer Vorteil, während wer sehr sportliche Dynamik sucht, möglicherweise schneller an Grenzen stößt.

Die Suzuki GS 500 empfiehlt sich vor allem für Fahrer, die ein vielseitiges Streetbike möchten, das sich klar führen lässt und auf Gasbefehle sowie aktives Fahren eher direkt reagiert. Wer gern kontrolliert beschleunigt, Kurven dynamischer angeht oder das Motorrad für unterschiedliche Strecken nutzt, findet in der GS 500 häufig die passendere Basis. Insgesamt wirkt die Suzuki funktionaler und flexibler, während die Honda stärker auf Genuss und Ruhe setzt.

Kurz gesagt: Honda GB 350 S für entspanntes Fahren mit Stil, Suzuki GS 500 für vielseitige Street-Einsätze mit direktem Fahrgefühl.

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