| UVP | 4.709 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 8.990 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2021 | |
Pro und Kontra
- Sound
- schöne Retro-Optik
- einfachstes Fahrverhalten
- Honda Qualität
- gute Reifen von Metzeler
- niedriger Verbrauch, große Reichweite
- günstiger Preis
- beschränkte Leistung
- langweilige Farben
- Sehr handlich
- Stabiles Fahrgefühl
- Günstig
- Bedienung
- Soziuskomfort
- Motor im Vergleich zur Konkurrenz
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 178 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.175 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
| Gewicht | 213 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.125 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.055 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Einzylinder Viertakt | |
| Hubraum | 348 | ccm |
| Hub | 90 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 749 | ccm |
| Hub | 46 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 21 PS bei 5.500 U/Min | |
| Drehmoment | 29 NM bei 3.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 114 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 600 | km |
| Leistung | 114 PS bei 10.500 U/Min | |
| Drehmoment | 81 NM bei 9.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 235 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 327 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | konventionelle Telegabel, 41 mm (Federweg 106)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine, Federbasis einstellbar | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90 19' | |
| Reifen hinten | 150/70 17' | |
| Rahmenbauart | Brücken | |
| Federung vorne | Upside-Down 41 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 138)mm | |
| Aufhängung hinten | Trapezschwinge Stahl | |
| Reifen vorne | 17 M/C x MT 3.50 120/70ZR17 M/C (58W) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe mit Doppelkolben-Bremszange ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Motorräder wie die Honda GB 350 S spalten die Biker-Gemeinde. Die einen rümpfen die Nase und fragen sich, ob man hier angesichts der mageren Leistung überhaupt noch von einem Motorrad sprechen kann und die anderen freuen sich, dass solche einfachen Genuß Motorräder heute noch neu zu erwerben sind. Das hat sich bei uns gezeigt: Tanja ist voll des Lobes, Dietmar zwar auch, kann sich die GB aber nur als Zweitmotorrad vorstellen. Und Ihr?Die Testmaschine wurde uns von motofun, einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nahe Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Neben der GB350S könnt ihr bei motofun auch alle anderen Honda-Motorräder Probefahren - ein Besuch dort lohnt sich also immer. Für eine Probefahrt aber bitte vorher anrufen und Termin abstimmen.
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Honda GB 350 S vs. Suzuki GSX-S 750: Motorradvergleich im Detail
Wer sich zwischen der Honda GB 350 S und der Suzuki GSX-S 750 entscheiden möchte, steht vor einer spannenden Frage: Soll es eher entspannt, leicht zu handeln und alltagstauglich sein – oder geht der Fokus klar auf mehr Leistung, sportlicheres Fahrgefühl und Reserven für zügiges Fahren? Beide Motorräder haben ihren eigenen Charakter, und genau daraus entsteht ein Vergleich, der mehr ist als nur ein Blick auf Zahlen.
Grundidee: Zwei Motorradwelten im Vergleich
Die Honda GB 350 S steht für eine ruhige, zugängliche Art des Motorradfahrens. Sie wirkt wie gemacht für Stadtverkehr, Feierabendrunden und Touren, bei denen Komfort und Gelassenheit wichtiger sind als maximale Dynamik. Die Suzuki GSX-S 750 dagegen ist deutlich auf „mehr“ ausgelegt: mehr Durchzug, mehr Tempo und ein Fahrgefühl, das auch auf längeren Strecken sportlich bleibt.
Schon beim Vergleich der Motorcharakteristik und der Leistungsdaten wird klar, dass beide Modelle unterschiedliche Ziele verfolgen. Die Honda spielt ihre Stärken dort aus, wo gleichmäßiges Fahren, gute Übersicht und ein unkomplizierter Umgang zählen. Die Suzuki punktet, wenn es darum geht, zügig zu beschleunigen, schnell auf Tempo zu kommen und auch bei höheren Anforderungen souverän zu bleiben.
Leistung und Fahrgefühl: Wo die Stärken liegen
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Suzuki GSX-S 750 hat in den relevanten Leistungswerten deutlich mehr Reserven. Das bedeutet in der Praxis vor allem eins: Beschleunigung und Durchzug fühlen sich kräftiger an, und Überholmanöver oder das zügige Herausbeschleunigen aus Kurven gelingen entspannter. Gerade wenn die Strecke mehr Tempo verlangt oder wenn häufig mit Gepäck bzw. zu zweit gefahren wird, spielt die Suzuki ihre Vorteile aus.
Die Honda GB 350 S ist dagegen nicht „zu langsam“, sondern anders abgestimmt. Die Leistungsentfaltung wirkt kontrolliert und gut dosierbar. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das viele Fahrerinnen und Fahrer als angenehm empfinden: Man muss nicht ständig „arbeiten“, um im Alltag Spaß zu haben. Der Fokus liegt eher auf harmonischem Vortrieb und einem entspannten Rhythmus.
Schwächen im Kontext der jeweiligen Stärken
Die Schwäche der Honda liegt nicht im Konzept, sondern in den Grenzen: Wer regelmäßig sehr sportlich fährt oder häufig hohe Geschwindigkeiten anpeilt, wird die fehlenden Reserven der geringeren Leistungswerte früher merken. Die Schwäche der Suzuki ist eher die Konsequenz aus ihrem Anspruch: Wer ein besonders leichtes, ruhiges und „einfaches“ Motorrad sucht, kann sich an der sportlicheren Ausrichtung schneller überfordert fühlen – vor allem, wenn man noch wenig Erfahrung mit stärkeren Maschinen hat.
Fahrwerk, Handling und Alltagstauglichkeit
Beim Handling zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Konzepten: Die Honda wirkt wie ein Motorrad, das man gern im Alltag bewegt. Das Zusammenspiel aus gutmütiger Abstimmung und einem eher entspannten Fahrverhalten macht sie attraktiv für kurze Wege, Stadtverkehr und häufiges Rangieren. Auch bei niedrigerem Tempo bleibt das Gefühl stabil und übersichtlich.
Die Suzuki GSX-S 750 ist dagegen stärker auf agiles, sportliches Fahren ausgelegt. In Kurven und bei zügigerem Tempo fühlt sie sich lebendiger an und bietet mehr „Biss“. Das kann ein echter Vorteil sein, wenn man Kurven dynamisch anfahren möchte oder wenn die Strecke mehr als nur gemütliche Landstraßen bietet.
Komfort und Sitzgefühl
Im Vergleich der Komfort-Aspekte (Sitzposition, Ergonomie und das generelle Fahrgefühl) zeigt sich: Die Honda ist häufig die passendere Wahl, wenn der Fokus auf entspanntem Fahren liegt. Die Suzuki kann ebenfalls komfortabel sein, aber sie ist eher darauf ausgelegt, dass man aktiv fährt. Wer lange Strecken plant und dabei sportlich unterwegs sein möchte, wird die Suzuki oft als stimmiger empfinden. Wer dagegen vor allem im Alltag unterwegs ist und möglichst wenig „Sportlichkeit“ im Gefühl möchte, findet in der Honda meist die passendere Basis.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Tempo
Beim Thema Bremsen und dem damit verbundenen Sicherheitsgefühl ist der Vergleich eng mit dem Leistungsniveau verknüpft. Die Suzuki bringt durch ihre stärkeren Leistungswerte mehr Geschwindigkeit ins Spiel – und genau deshalb ist das Bremsverhalten besonders wichtig. In der Praxis bedeutet das: Wenn die Suzuki gefordert wird, ist das System darauf ausgelegt, auch bei zügiger Fahrweise verlässlich zu Verzögern.
Die Honda muss nicht „gegen“ die Suzuki gewinnen, sondern spielt ihre Stärke in einem anderen Bereich aus: Bei moderaterem Tempo und im Alltag fühlt sich das Gesamtpaket oft harmonisch an. Das gibt Sicherheit, weil die Maschine nicht ständig nach mehr fordert. Wer jedoch regelmäßig sehr dynamisch fährt, wird die Suzuki in solchen Situationen eher als souverän erleben.
Design und Charakter: Optik ist mehr als nur Geschmack
Auch wenn Design natürlich Geschmackssache ist, beeinflusst es das Fahrgefühl. Die Honda GB 350 S wirkt klassisch und zurückhaltend – ein Motorrad, das man gern fährt, weil es „einfach stimmig“ ist. Die Suzuki GSX-S 750 ist dagegen moderner und sportlicher im Auftritt. Das passt zum stärkeren Motor und zum dynamischeren Fahrkonzept.
Im Vergleich wird deutlich: Die Honda steht für „genießen statt hetzen“, die Suzuki für „fahren statt nur bewegen“. Wer sich im Alltag an einem ruhigen Look und einem unkomplizierten Charakter erfreut, wird sich mit der Honda schneller identifizieren. Wer dagegen ein Motorrad möchte, das optisch und technisch nach Performance aussieht, findet in der Suzuki die konsequentere Wahl.
Wirtschaftlichkeit, Wartung und Kaufentscheidung
Bei der Kaufentscheidung spielen neben den Fahrwerten auch praktische Aspekte eine Rolle: Wartung, Verschleiß und Service sind für viele Käuferinnen und Käufer entscheidend. Im Vergleich beider Modelle gilt: Die Honda ist durch ihr eher entspanntes Konzept oft die Maschine, die im Alltag weniger „fordernd“ wirkt. Das kann sich indirekt positiv auf den Fahrstil auswirken – und damit auch auf den Verschleiß im normalen Betrieb.
Die Suzuki ist leistungsstärker und wird häufig auch entsprechend gefahren. Das bedeutet nicht automatisch höhere Kosten, aber: Wer die Reserven nutzt, bewegt das Motorrad meist auch stärker. In der Praxis lohnt es sich daher, den eigenen Fahrstil ehrlich einzuordnen. Wer die Suzuki überwiegend ruhig bewegt, fährt sie oft ähnlich alltagstauglich wie die Honda – wer sie sportlich nutzt, sollte mit dem Gedanken an mehr Beanspruchung im Hinterkopf planen.
Für wen passt welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am besten über die Frage „Welche Art von Fahrspaß wird gesucht?“ zusammenfassen. Die Honda GB 350 S ist besonders attraktiv für Menschen, die ein Motorrad möchten, das leicht zu handhaben ist, im Alltag überzeugt und sich nicht wie ein „Projekt“ anfühlt. Sie passt gut, wenn kurze Wege, Stadtfahrten und entspannte Touren im Vordergrund stehen.
Die Suzuki GSX-S 750 ist die bessere Wahl, wenn mehr Leistung wirklich gebraucht wird: für häufiges zügiges Fahren, für Strecken mit Überholbedarf und für alle, die das Motorrad auch bei höheren Tempi gerne dynamisch bewegen. Auch für Fortgeschrittene, die ein sportlicheres Setup suchen, wirkt die Suzuki oft stimmiger.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Honda GB 350 S: Stärke ist die unkomplizierte, ruhige Art des Fahrens. Die Schwäche zeigt sich vor allem dort, wo mehr Leistung und mehr Reserven gefragt sind. Wer jedoch genau das nicht sucht, bekommt ein sehr stimmiges Gesamtpaket.
Suzuki GSX-S 750: Stärke ist die deutlich stärkere Performance und das souveräne Gefühl bei zügiger Fahrweise. Die Schwäche liegt eher in der Konsequenz des Konzepts: Wer ein besonders entspanntes, leichtes Alltagsgefühl sucht, muss sich an die sportlichere Ausrichtung erst gewöhnen.
Fazit:
Die Honda GB 350 S ist die bessere Wahl für alle, die ein zugängliches, entspanntes Motorrad suchen: für Stadt, Alltag und Touren, bei denen Gelassenheit wichtiger ist als maximale Dynamik. Sie überzeugt durch ein harmonisches Fahrgefühl und wirkt wie ein Motorrad, das man gern täglich nutzt. Wer dagegen regelmäßig sportlich fährt, häufig zügig unterwegs ist oder einfach mehr Reserven möchte, wird die Grenzen der Honda eher spüren.
Die Suzuki GSX-S 750 passt am besten zu Fahrern, die Leistung nicht nur „haben“, sondern auch spürbar nutzen wollen. Im Vergleich der Leistungswerte und des daraus resultierenden Fahrgefühls zeigt sich, dass die Suzuki bei Beschleunigung, Durchzug und dynamischem Fahren klar die Nase vorn hat. Wer ein Motorrad sucht, das auch bei höheren Anforderungen souverän bleibt und sportliche Fahrten belohnt, trifft mit der GSX-S 750 die passendere Entscheidung.