| UVP | 4.709 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 12.599 € | |
| Baujahr | von 2002 bis 2019 | |
Pro und Kontra
- Sound
- schöne Retro-Optik
- einfachstes Fahrverhalten
- Honda Qualität
- gute Reifen von Metzeler
- niedriger Verbrauch, große Reichweite
- günstiger Preis
- beschränkte Leistung
- langweilige Farben
- Bedienung
- Fahrkomfort
- Fahrverhalten
- Drehmoment
- kein Sportmotor
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 178 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.175 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
| Gewicht | 232 | kg |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Länge | 2.280 | mm |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.470 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Einzylinder Viertakt | |
| Hubraum | 348 | ccm |
| Hub | 90 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
| Motor-Bauart | V | |
| Hubraum | 1.037 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 100 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 21 PS bei 5.500 U/Min | |
| Drehmoment | 29 NM bei 3.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 114 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 600 | km |
| Leistung | 101 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 101 NM bei 4.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 417 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | konventionelle Telegabel, 41 mm (Federweg 106)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine, Federbasis einstellbar | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90 19' | |
| Reifen hinten | 150/70 17' | |
| Rahmenbauart | Brücken | |
| Federung vorne | Telegabel 43 mm (Federweg 160)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 160)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge Aluminium | |
| Reifen vorne | 19 M/C x MT 2.50 110/80R19 M/C 59V | |
| Reifen hinten | 17 M/C x MT 4.00 150/70R17 M/C 69V | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe mit Doppelkolben-Bremszange ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit
Motorräder wie die Honda GB 350 S spalten die Biker-Gemeinde. Die einen rümpfen die Nase und fragen sich, ob man hier angesichts der mageren Leistung überhaupt noch von einem Motorrad sprechen kann und die anderen freuen sich, dass solche einfachen Genuß Motorräder heute noch neu zu erwerben sind. Das hat sich bei uns gezeigt: Tanja ist voll des Lobes, Dietmar zwar auch, kann sich die GB aber nur als Zweitmotorrad vorstellen. Und Ihr?Die Testmaschine wurde uns von motofun, einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nahe Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Neben der GB350S könnt ihr bei motofun auch alle anderen Honda-Motorräder Probefahren - ein Besuch dort lohnt sich also immer. Für eine Probefahrt aber bitte vorher anrufen und Termin abstimmen.
Fazit - was bleibt hängen?
Was bleibt? Erstaunlicher Weise ist es der Bordcomputer, der die Suzi charakterisiert. Auch noch nie dagewesen. Der Computer ist übersichtlich: Mit einem Schalter wählt man Zusatzinfos wie Restreichweite oder Temperatur. Mit dem zweiten Schalter wählt der Pilot aus drei Stufen den Eingriff der Traktionskontrolle - und fertig. Mehr existiert einfach nicht. Hat man bei manchen Konkurrenten das Gefühl, eine fahrbare Playstation erworben zu haben, gibt es nichts, was der V-Strom ferner liegen würde.Klingt nicht nach Liebe auf den ersten Blick? Vielleicht nicht, aber der grundsolide und problemlose Umgang mit der Suzuki V-Strom 1000, der uns schon bei der ersten Begegnung auffiel, der beschreibt die Suzuki überall und in jeder Lage. Wer flott, aber entspannt Motorradfahren möchte, wem das Studium der Bedienungsanleitung ein Graus ist, wem die Optik gefällt und wer gerne auf der Drehmomentwelle surft: Liebe entsteht nicht immer auf den ersten Blick, gebt euch die Chance.
Die Testmaschine wurde uns freundlicher Weise von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt. Sie ist dort als Vorführer für 10.690 € mit etwa 2.500 km käuflich zu erwerben - gutes Angebot!
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Honda GB 350 S vs. Suzuki V-Strom 1000 – Vergleich & Empfehlung
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Honda GB 350 S und die Suzuki V-Strom 1000, geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Es geht vor allem um den Charakter: Die eine Maschine steht für entspanntes Cruisen und ein leichtes Handling im Alltag, die andere für Touring- und Reiseambitionen mit deutlich mehr Reserven. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich spannend – und helfen dabei, das passende Motorrad für den eigenen Fahrstil zu finden.
Grundidee der beiden Motorräder
Honda GB 350 S: entspannt, nah am Alltag
Die Honda GB 350 S ist als alltagstaugliches Motorrad gedacht, das sich vor allem durch seine unkomplizierte Art auszeichnet. Der Fokus liegt auf einem ruhigen, gut kontrollierbaren Fahrgefühl. Wer gerne in der Stadt unterwegs ist, kurze Strecken fährt oder einfach ein Motorrad möchte, das sich nicht ständig „in den Vordergrund drängt“, findet hier eine stimmige Basis.
Suzuki V-Strom 1000: Touring mit Anspruch
Die Suzuki V-Strom 1000 verfolgt dagegen eine klare Richtung: längere Strecken, mehr Komfort und ein Motor, der auch bei höheren Geschwindigkeiten und auf Touren souverän bleibt. Das Motorrad wirkt wie gemacht für Fahrten, bei denen man nicht nur von A nach B will, sondern die Strecke selbst genießen möchte – auch wenn es mal etwas weiter weg geht.
Motor und Fahrgefühl im direkten Vergleich
Im Vergleich zeigt sich schnell: Die Honda GB 350 S setzt auf einen eher gelassenen Charakter. Das macht sie besonders angenehm, wenn das Tempo nicht ständig hochgedreht werden muss. Die Leistungsentfaltung wirkt dabei so, dass man das Motorrad leicht dosieren kann – ideal für Alltagssituationen, in denen häufiges Anfahren, Stop-and-go oder zügiges Durchschlängeln gefragt ist.
Die Suzuki V-Strom 1000 spielt dagegen in einer anderen Liga. Der Motor ist auf Durchzug und Reserven ausgelegt. Das spürt man vor allem dann, wenn die Strecke länger wird oder wenn Überholmanöver und Autobahnabschnitte häufiger vorkommen. Während die Honda eher zum „Mitfahren“ einlädt, fordert die Suzuki eher zum „Weiterziehen“ auf – mit mehr Kraft, mehr Stabilität im Tempo und einem insgesamt tourentauglicheren Gesamteindruck.
Fahrwerk, Handling und Alltagstauglichkeit
Honda GB 350 S: leicht zu bewegen
Die Honda GB 350 S wirkt im Alltag besonders zugänglich. Das Handling ist so ausgelegt, dass man das Motorrad auch in engen Situationen gut im Griff hat. Gerade beim Rangieren, in der Stadt oder auf kurvigen Nebenstraßen spielt das seine Stärken aus: Das Motorrad bleibt übersichtlich, die Bewegungen wirken harmonisch, und man bekommt schnell ein Gefühl dafür, wie es sich in niedrigen bis mittleren Geschwindigkeiten verhält.
Suzuki V-Strom 1000: stabil und souverän
Die Suzuki V-Strom 1000 ist weniger auf „leicht und wendig“ im Sinne einer Stadtmaschine ausgelegt, sondern eher auf Stabilität und Kontrolle bei höheren Belastungen. Auf längeren Strecken fühlt sich das Motorrad dadurch sehr erwachsen an. Die Suzuki vermittelt ein sicheres Fahrgefühl, besonders wenn man konstant fährt oder wenn die Straße unruhiger wird. In engen Passagen kann das Gewicht und die Größe spürbar sein – dafür gewinnt man auf Touren deutlich an Ruhe.
Komfort und Ergonomie auf längeren Strecken
Beim Thema Komfort unterscheiden sich die beiden Motorräder deutlich. Die Honda GB 350 S ist angenehm für kürzere bis mittlere Fahrten. Die Sitzposition und das Gesamtpaket sind eher auf entspanntes Cruisen ausgelegt. Wer häufig kurze Strecken fährt oder abends nach Feierabend noch eine Runde drehen möchte, wird hier schnell warm mit dem Motorrad.
Die Suzuki V-Strom 1000 ist hingegen klar auf Touren optimiert. Gerade auf längeren Etappen spielt die Suzuki ihre Stärken aus: mehr Reserven, ein insgesamt tourentauglicheres Setup und ein Fahrgefühl, das auch nach mehreren Stunden nicht „kippt“. Das Motorrad wirkt darauf ausgelegt, dass man nicht nur ankommt, sondern die Fahrt selbst als angenehm empfindet.
Ausstattung und Praxis: Was bringt der Vergleich?
Im Alltag zählt nicht nur der Motor, sondern auch die Frage, wie gut sich das Motorrad im echten Leben nutzen lässt. Die Honda GB 350 S punktet vor allem mit einem stimmigen Gesamtbild: Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gerne bewegt, ohne ständig an „Touren-Equipment“ zu denken. Das macht sie besonders interessant für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das unkompliziert bleibt.
Die Suzuki V-Strom 1000 ist dagegen stärker auf „Reisebetrieb“ ausgelegt. Wer regelmäßig längere Strecken fährt oder gerne plant, unterwegs flexibel zu bleiben, profitiert von der Ausrichtung der Suzuki. Das Motorrad wirkt wie eine Plattform, die mit Zubehör und Touring-Anspruch gut harmoniert. Gleichzeitig kann genau das auch ein Nachteil sein: Wer nur kurze Strecken fährt und das Motorrad vor allem in der Stadt bewegt, muss nicht zwingend die „Touring-DNA“ der V-Strom ausnutzen.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Honda GB 350 S – Stärken
- Einfaches Handling im Alltag und bei niedrigen bis mittleren Geschwindigkeiten
- Entspannter Charakter, der sich gut dosieren lässt
- Alltagstauglichkeit für Pendeln, kurze Touren und Stadtfahrten
Honda GB 350 S – Schwächen
- Für sehr lange Strecken oder häufige Autobahnfahrten fehlt im Vergleich zur V-Strom etwas an „Tourenkomfort durch Reserven“
- Wer viel Power für Überholmanöver aus dem Stand heraus erwartet, wird eher zur Suzuki greifen
Suzuki V-Strom 1000 – Stärken
- Mehr Reserven und souveräner Durchzug für längere Fahrten
- Touring-orientiertes Gesamtpaket mit ruhigem Fahrgefühl
- Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten und auf längeren Etappen
Suzuki V-Strom 1000 – Schwächen
- Im engen Stadtverkehr kann das Handling weniger „leicht“ wirken als bei der Honda
- Wer vor allem kurze Strecken fährt, nutzt die Stärken der V-Strom möglicherweise nicht vollständig
Welche Zielgruppe passt zu welchem Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Fahralltag entscheiden. Die Honda GB 350 S ist besonders passend für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das schnell verfügbar ist, sich unkompliziert bewegt und Spaß macht, ohne ständig „Leistung abrufen“ zu müssen. Sie ist ideal, wenn die meisten Fahrten aus Stadtverkehr, Feierabendrunden und gelegentlichen Ausflügen bestehen.
Die Suzuki V-Strom 1000 passt dagegen zu Menschen, die regelmäßig längere Strecken fahren oder die Kombination aus Komfort, Reserven und Stabilität suchen. Wer gerne plant, Touren verlängert und auch bei höheren Geschwindigkeiten entspannt bleiben möchte, wird mit der V-Strom deutlich zufriedener sein.
Fazit:
Die Honda GB 350 S ist die bessere Wahl, wenn der Fokus auf Alltagstauglichkeit, unkompliziertem Handling und einem entspannten Fahrgefühl liegt. Sie eignet sich besonders für kürzere Strecken, Stadtfahrten und Fahrer, die ein Motorrad möchten, das sich leicht kontrollieren lässt und nicht nach „Dauer-Tempo“ verlangt. Wer hingegen regelmäßig längere Touren fährt, Autobahnabschnitte einplant oder einfach ein Motorrad mit mehr Reserven und tourentauglicher Souveränität sucht, wird mit der Suzuki V-Strom 1000 glücklicher. Die Suzuki spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn Komfort, Stabilität und Durchzug über mehrere Stunden gefragt sind. Kurz gesagt: Honda für entspanntes Cruisen im Alltag, Suzuki für Reisen und lange Strecken.