UVP 4.709 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 11.145 €
Baujahr von 2005 bis 2025
Hondas Frontalangriff auf Royal Enfield
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Jetzt mit 65 PS: Die neue Bonneville T100 ist stärker und leichter.
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Pro und Kontra

Pro:
  • Sound
  • schöne Retro-Optik
  • einfachstes Fahrverhalten
  • Honda Qualität
  • gute Reifen von Metzeler
  • niedriger Verbrauch, große Reichweite
  • günstiger Preis
Kontra:
  • beschränkte Leistung
  • langweilige Farben
Pro:
  • wunderschönes Retro-Design
  • Sitzhöhe passt auch für kleinere Personen
  • ordentliches Drehmoment
  • herrlicher Twin-Sound
  • einfache Bedienung
  • zweifach analoges Cockpit
Kontra:
  • für größere Piloten etwas zierlich

Abmessungen & Gewicht

Gewicht178kg
Radstand1.440mm
Länge2.175mm
Radstand1.440mm
Sitzhöhe: 800 mm
Höhe1.100mm
Gewicht228kg
Radstand1.450mm
Radstand1.450mm
Sitzhöhe: 790 mm
Höhe1.100mm

Motor

Motor-BauartEinzylinder Viertakt
Hubraum348ccm
Hub90mm
Bohrung70mm
Kühlungluftgekühlt
AntriebKette
Gänge5
Motor-BauartReihe mit Hubzapfenversatz
Hubraum900ccm
Hub80mm
Bohrung85mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge5

Fahrleistungen

Leistung21 PS bei 5.500 U/Min
Drehmoment29 NM bei 3.000 U/Min
Höchstgeschw.114km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch2l pro 100km
Reichweite600km
Leistung65 PS bei 7.400 U/Min
Drehmoment80 NM bei 3.750 U/Min
Höchstgeschw.185km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite354km

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelschleifen-Rohrrahmen
Federung vornekonventionelle Telegabel, 41 mm (Federweg 106)mm
Federung hintenStereofederbeine, Federbasis einstellbar
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne100/90 19'
Reifen hinten150/70 17'
RahmenbauartStahlrohr-Schleifenrahmen
Federung vorneØ41 mm Cartridge-Gabel (Federweg 120)mm
Federung hintenStereo-Federbeine (Federweg 120)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne100/90-18
Reifen hinten150/70 R17

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe mit Doppelkolben-Bremszange ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe, Brembo Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Nissin Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 255 mm)

Fazit

Motorräder wie die Honda GB 350 S spalten die Biker-Gemeinde. Die einen rümpfen die Nase und fragen sich, ob man hier angesichts der mageren Leistung überhaupt noch von einem Motorrad sprechen kann und die anderen freuen sich, dass solche einfachen Genuß Motorräder heute noch neu zu erwerben sind. Das hat sich bei uns gezeigt: Tanja ist voll des Lobes, Dietmar zwar auch, kann sich die GB aber nur als Zweitmotorrad vorstellen. Und Ihr?
 
Die Testmaschine wurde uns von motofun, einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nahe Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Neben der GB350S könnt ihr bei motofun auch alle anderen Honda-Motorräder Probefahren - ein Besuch dort lohnt sich also immer. Für eine Probefahrt aber bitte vorher anrufen und Termin abstimmen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 3.900€ (ohne Überführung)
  • Verfügbarkeit: seit 02/2025
  • Farben: grau, blau, schwarz

Fazit - was bleibt hängen

Die Triumph Bonneville T100 Jahrgang 2021 ist ein durch und durch stimmiges Bike. Die Komponenten um den herrlichen 900er Twin sind super abgestimmt. Nichts überrascht oder wirkt unpassend. Wer glaubt, der 900 ccm Motor bietet zu wenig Leistung und daher zu 1200er Modellen von Triumph tendiert, der sollte unbedingt mal eine Probefahrt machen. Wir finden den kleinen Motor lässiger und für Retro-Bikes auch passender.

Der Wettbewerb zur T100 kommt vor allem aus dem eigenen Haus: Die Street Twin und die Street Scrambler haben den gleichen Motor und sind in vielerlei Hinsicht ähnlich. So klassisch wie die T100 kommen sie aber nicht daher, wem also der Retro-Style wichtig ist, der ist bei dieser Bonnie goldrichtig. Als Alternative kommen unserer Meinung nach noch die Kawasaki W800, die Guzzi V7 und die Royal Enfield 650 Interceptor in Frage. 

Die Testmaschine haben wir freundlicherweise von Triumph Hamburg zur Verfügung gestellt bekommen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 10.850€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 7.500€
  • Baujahre: seit 2002
  • Farben: rot, blau, schwarz

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Honda GB 350 S vs Triumph Bonneville T100: Vergleich für Alltag, Stil und Fahrgefühl

Wenn zwei Motorräder aus der „Modern Classic“-Ecke kommen, aber dennoch ganz unterschiedliche Philosophien verfolgen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Honda GB 350 S steht für zugängliches Handling, entspannte Fahrbarkeit und einen klaren Fokus auf den Alltag. Die Triumph Bonneville T100 dagegen verbindet klassisches Design mit einem deutlich kräftigeren Auftritt und einem Fahrgefühl, das stärker auf Charakter und Langstrecken-Genuss ausgelegt ist. Genau hier lohnt sich der Blick auf die Unterschiede: Nicht nur „welches ist schneller“, sondern vor allem, welches Motorrad besser zum eigenen Einsatz passt.

Erster Eindruck: Stil trifft auf unterschiedliche Zielgruppen

Beide Modelle wirken auf den ersten Blick wie aus derselben Designwelt: runde Formen, Retro-Elemente und ein Look, der auch abseits der großen Touren funktioniert. Trotzdem erzählen sie unterschiedliche Geschichten. Die Honda GB 350 S wirkt bewusst leicht und unkompliziert – als Motorrad, das man gern im Alltag nutzt und bei dem das Fahren im Vordergrund steht. Die Triumph Bonneville T100 wirkt dagegen „erwachsener“: mehr Präsenz, mehr Tradition im Auftritt und ein Gesamtpaket, das sich auch auf längeren Strecken souverän anfühlt.

Design und Ergonomie im Vergleich

In der Praxis zeigt sich: Die Honda spielt ihre Stärken besonders dort aus, wo häufiges Anfahren, Rangieren und entspanntes Cruisen gefragt sind. Die Triumph wirkt ergonomisch so, dass sie auch bei längeren Fahrten nicht sofort „ermüdet“, sondern eher ein ruhiges, stabiles Gefühl vermittelt. Wer viel in der Stadt unterwegs ist oder kurze Strecken bevorzugt, wird die Honda oft als „einfach passend“ empfinden. Wer regelmäßig weitere Strecken plant oder gern zügiger unterwegs ist, findet in der Triumph schneller das passende Tempo.

Motorcharakter: Entspanntes Cruisen vs. spürbare Kraft

Der größte Unterschied im Fahrgefühl kommt aus den unterschiedlichen Motorwelten. Die Honda GB 350 S ist auf ein harmonisches, gut dosierbares Fahren ausgelegt. Das bedeutet: Der Motor unterstützt entspanntes Gleiten, lässt sich leicht in den passenden Drehzahlbereich bringen und wirkt insgesamt „ruhig“. Das ist ideal, wenn der Fokus auf Stadtverkehr, Landstraße ohne Stress und einem souveränen, aber nicht aggressiven Fahrstil liegt.

Die Triumph Bonneville T100 bringt dagegen mehr Punch. Das merkt man nicht nur beim Beschleunigen, sondern auch daran, wie mühelos sich Geschwindigkeit aufbauen lässt. Dadurch entsteht ein anderes Fahrgefühl: weniger „arbeiten“, mehr „tragen“. Wer gern mit Reserven fährt oder häufiger überholen möchte, profitiert von der kräftigeren Auslegung. Gleichzeitig kann das Motorrad dadurch auch etwas mehr Aufmerksamkeit im Umgang mit Gas und Drehmoment verlangen – nicht im Sinne von „schwierig“, sondern eher, weil die Reaktion direkter ausfällt.

Leistung und Drehmoment: Wie sich das im Alltag auswirkt

Im Vergleich der Leistungs- und Drehmomentwerte zeigt sich ein klares Bild: Die Triumph liegt deutlich vorn und bietet mehr Durchzug. Die Honda bleibt dafür oft die entspanntere Wahl, weil sie den Charakter „leicht und kontrolliert“ betont. Wer häufig im Stop-and-Go unterwegs ist, schätzt die gutmütige Art der Honda. Wer dagegen regelmäßig längere Strecken fährt oder Autobahn-ähnliche Abschnitte einplant, wird die Triumph als komfortabler empfinden, weil sie mehr Reserven mitbringt.

Fahrwerk und Handling: Agilität vs. souveräne Stabilität

Beim Handling unterscheiden sich die beiden Motorräder spürbar. Die Honda GB 350 S wirkt wie gemacht für flüssiges Vorankommen: Sie lässt sich unkompliziert bewegen, fühlt sich in engen Situationen sicher an und unterstützt einen entspannten Fahrstil. Gerade auf kurvigen Landstraßen oder bei häufigem Richtungswechsel ist das ein Vorteil, weil das Motorrad nicht „zu schwer“ im Kopf wirkt.

Die Triumph Bonneville T100 spielt ihre Stärken eher in Richtung Stabilität und ruhiger Führung aus. Das Motorrad vermittelt ein Gefühl von „Gelassenheit“, besonders wenn die Strecke länger wird oder das Tempo etwas höher ist. In schnellen Kurven oder bei zügigerem Fahren wirkt die Triumph oft souveräner, während die Honda dafür im Alltag und bei niedrigen Geschwindigkeiten besonders angenehm bleibt.

Bremsen und Fahrstabilität

Im Vergleich der Bremswirkung zeigt sich: Beide Motorräder sind alltagstauglich, aber die Triumph bietet durch ihre stärkere Gesamtcharakteristik meist das Gefühl, dass mehr Reserven vorhanden sind. Die Honda punktet dafür mit einem gut dosierbaren Setup, das sich leicht anfühlt und Vertrauen aufbaut. Wer viel in der Stadt fährt, profitiert von der einfachen Handhabung der Honda. Wer häufiger sportlicher fährt oder mehr Gewicht und Tempo im Blick hat, wird die Triumph als „sicherer“ im Gefühl wahrnehmen.

Komfort und Alltagstauglichkeit: Sitzgefühl, Wind und Nutzung

Komfort ist nicht nur eine Frage von Federung, sondern auch von Sitzposition, Ergonomie und dem, wie gut das Motorrad mit typischen Alltagssituationen klarkommt. Die Honda GB 350 S ist besonders attraktiv, wenn das Motorrad als täglicher Begleiter gedacht ist: kurze Wege, Pendeln, spontane Ausfahrten. Das Motorrad wirkt dabei nicht überladen, sondern eher „leicht zu leben“.

Die Triumph Bonneville T100 eignet sich stärker für längere Touren oder Fahrten, bei denen man nicht ständig auf den nächsten „Drehzahlbereich“ achten möchte. Das Motorrad fühlt sich insgesamt wie ein Paket an, das man gern länger fährt. Gleichzeitig kann die Triumph im Alltag durch ihre Präsenz und den Charakter mehr „Motorradgefühl“ erzeugen – was viele lieben, aber nicht jeder im täglichen Verkehr braucht.

Verbrauch und Reichweite: Was man wirklich merkt

Beim Thema Verbrauch und Reichweite zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Honda ist in der Regel die effizientere Wahl, weil sie auf einen kleineren Hubraum und einen entspannten Fahrstil ausgelegt ist. Das macht sie besonders attraktiv, wenn Tankstopps selten sein sollen oder wenn das Motorrad häufig genutzt wird. Die Triumph kann ebenfalls wirtschaftlich bewegt werden, aber sie spielt ihren Vorteil vor allem dann aus, wenn man das zusätzliche Drehmoment auch wirklich nutzt. Wer „ruhig“ fährt, kann auch hier zufriedenstellende Werte erreichen; wer gern Reserven nutzt, wird den Mehrverbrauch eher in Kauf nehmen.

Ausstattung und Praxis: Was zählt, wenn man losfährt

Bei der Ausstattung geht es weniger um „mehr ist besser“, sondern darum, wie gut die Komponenten zum Charakter passen. Die Honda GB 350 S wirkt wie ein Motorrad, das bewusst auf das Wesentliche setzt: klare Bedienbarkeit, ein stimmiges Gesamtbild und ein Fahrgefühl, das schnell Vertrauen schafft. Das ist ein Pluspunkt für Einsteiger oder für Fahrer, die ein unkompliziertes Motorrad suchen.

Die Triumph Bonneville T100 wirkt dagegen wie ein Motorrad, das stärker auf Premium-Feeling und „Motorradkultur“ setzt. Das zeigt sich in der Anmutung, in der Art, wie sich das Motorrad insgesamt präsentiert, und in dem Eindruck, dass man nicht nur fährt, sondern auch „genießt“. Wer Wert auf hochwertige Details und ein stimmiges Gesamtpaket legt, wird hier eher glücklich.

Wartung, Service und Ersatzteile: Realistische Kaufüberlegungen

Beim Kauf sollte man neben dem Fahrgefühl auch an die Praxis denken: Serviceintervalle, Verfügbarkeit von Ersatzteilen und die Frage, wie gut sich das Motorrad im eigenen Umfeld betreuen lässt. In der Regel sind beide Marken gut etabliert. Dennoch kann die konkrete Verfügbarkeit je nach Region variieren. Wer häufig selbst Hand anlegt oder in der Nähe eine gute Werkstatt hat, wird das schnell als Vorteil merken. Für die Kaufentscheidung zählt daher: nicht nur das Motorrad selbst, sondern auch das „Umfeld“, in dem es betrieben wird.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Honda GB 350 S – Stärken

  • Leichtes, unkompliziertes Handling für Stadt und Alltag
  • Entspanntes Fahrgefühl mit gut dosierbarer Leistungsentfaltung
  • Effizienz und damit oft weniger Stress bei Reichweite und Kosten
  • Guter Einstieg für Fahrer, die ein klassisches Design ohne „große“ Ansprüche suchen

Honda GB 350 S – Schwächen

  • Weniger Reserven bei zügigem Fahren und häufigem Überholen
  • Charakter eher ruhig – wer viel „Dampf“ erwartet, könnte schneller umdenken

Triumph Bonneville T100 – Stärken

  • Mehr Durchzug und spürbar kräftiger Motorcharakter
  • Souveränes Fahrgefühl besonders auf längeren Strecken
  • Starke Präsenz und ein „Motorrad zum Genießen“
  • Mehr Reserven im Alltag, wenn Tempo gefragt ist

Triumph Bonneville T100 – Schwächen

  • Anspruch an den Fahrstil, weil das zusätzliche Drehmoment schneller „Tempo erzeugt“
  • Im reinen Stadtbetrieb kann die Honda oft entspannter wirken

Welche Wahl passt? Kaufberatung nach Fahrprofil

Die Entscheidung wird leichter, wenn das eigene Fahrprofil klar ist. Die Honda GB 350 S passt besonders gut zu Fahrern, die ein Motorrad für den Alltag suchen: Pendeln, kurze Strecken, entspanntes Cruisen und ein unkompliziertes Handling. Auch für Einsteiger oder für alle, die sich ein klassisch wirkendes Motorrad wünschen, das nicht ständig „gefordert“ ist, ist die Honda oft die stimmigere Wahl.

Die Triumph Bonneville T100 ist die bessere Wahl für Fahrer, die mehr Reserven möchten: längere Touren, häufiges Überholen, zügigeres Tempo und ein Fahrgefühl, das stärker auf Charakter und Souveränität setzt. Wer das Motorrad nicht nur als Fortbewegungsmittel sieht, sondern als Erlebnis, wird mit der Triumph schneller „warm“.

Fazit:

Die Honda GB 350 S ist die passende Wahl, wenn Alltagstauglichkeit, entspanntes Handling und ein gutmütiges Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Sie überzeugt besonders dort, wo häufiges Anfahren, Stadtverkehr und kurze bis mittlere Strecken den Ton angeben – und sie bleibt dabei angenehm unkompliziert. Die Triumph Bonneville T100 spielt ihre Stärken aus, wenn mehr Durchzug, souveräne Stabilität und ein kräftigerer Motorcharakter gefragt sind. Wer öfter längere Strecken fährt oder gern mit Reserven unterwegs ist, bekommt mit der Triumph das „mehr Motorrad“-Gefühl. Kurz gesagt: Für entspanntes Cruisen und leichte Bedienbarkeit ist die Honda ideal. Für mehr Power, Präsenz und Tourenkomfort ist die Triumph die bessere Wahl. Wer beide Probefahrten macht, wird schnell merken, welches Fahrgefühl zur eigenen Art zu fahren passt.

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