| UVP | 4.709 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 12.295 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2022 | |
Pro und Kontra
- Sound
- schöne Retro-Optik
- einfachstes Fahrverhalten
- Honda Qualität
- gute Reifen von Metzeler
- niedriger Verbrauch, große Reichweite
- günstiger Preis
- beschränkte Leistung
- langweilige Farben
- Durchzugskräftiger Motor
- Präzises Fahrverhalten
- Getriebeabstufung
- Fahrleistungen
- Soziusbetrieb
- Reifen bei Kälte oder Nässe
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 178 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.175 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
| Gewicht | 183 | kg |
| Radstand | 1.405 | mm |
| Länge | 2.065 | mm |
| Radstand | 1.405 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.085 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Einzylinder Viertakt | |
| Hubraum | 348 | ccm |
| Hub | 90 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 765 | ccm |
| Hub | 53 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 21 PS bei 5.500 U/Min | |
| Drehmoment | 29 NM bei 3.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 114 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 600 | km |
| Leistung | 123 PS bei 11.700 U/Min | |
| Drehmoment | 77 NM bei 11.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 241 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 335 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | konventionelle Telegabel, 41 mm (Federweg 106)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine, Federbasis einstellbar | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90 19' | |
| Reifen hinten | 150/70 17' | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm Showa „Big Piston“ Upside-Down-Gabel (Federweg 115)mm | |
| Federung hinten | Öhlins STX40 Zentralfederbein mit Piggyback-Ausgleichsbehälter (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Leichtmetall-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe mit Doppelkolben-Bremszange ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Zwei schwimmend gelagerte 310 mm Bremsscheiben, Brembo M50 4-Kolben-Monoblock-Radialsättel, ABS abschaltbar ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Starre 220-mm-Bremsscheibe, Brembo Einkolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Motorräder wie die Honda GB 350 S spalten die Biker-Gemeinde. Die einen rümpfen die Nase und fragen sich, ob man hier angesichts der mageren Leistung überhaupt noch von einem Motorrad sprechen kann und die anderen freuen sich, dass solche einfachen Genuß Motorräder heute noch neu zu erwerben sind. Das hat sich bei uns gezeigt: Tanja ist voll des Lobes, Dietmar zwar auch, kann sich die GB aber nur als Zweitmotorrad vorstellen. Und Ihr?Die Testmaschine wurde uns von motofun, einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nahe Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Neben der GB350S könnt ihr bei motofun auch alle anderen Honda-Motorräder Probefahren - ein Besuch dort lohnt sich also immer. Für eine Probefahrt aber bitte vorher anrufen und Termin abstimmen.
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Honda GB 350 S vs Triumph Street Triple RS: Vergleich im Motorradtest
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die optisch und vom Konzept her kaum unterschiedlicher sein könnten, wird der Vergleich besonders spannend. Die Honda GB 350 S steht für entspanntes Cruisen, eine zugängliche Art zu fahren und ein stimmiges Gesamtpaket für den Alltag. Die Triumph Street Triple RS dagegen ist ein Roadster mit sportlichem Anspruch: präzises Handling, spürbare Dynamik und eine Ausstattung, die auf Fahrspaß ausgelegt ist. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Wie unterscheiden sich die beiden Modelle in der Praxis – und welche Stärken und Schwächen zeigen sich im direkten Vergleich?
Grundidee und Charakter: Cruiser-Feeling vs. Roadster-Performance
Honda GB 350 S: entspannt, leicht zu mögen
Die Honda GB 350 S wirkt wie gemacht für ruhige Touren, Stadtfahrten und Strecken, auf denen man einfach ankommen möchte. Der Motorcharakter ist eher auf gleichmäßiges Vorankommen ausgelegt. Das macht das Motorrad besonders angenehm, wenn der Fokus nicht auf maximaler Beschleunigung liegt, sondern auf einem souveränen, gut dosierbaren Fahrgefühl. Die Sitzposition und die Gesamtergonomie unterstützen dieses Konzept: aufrecht, entspannt und alltagstauglich.
Triumph Street Triple RS: sportlich, direkt, fordernd
Die Triumph Street Triple RS ist dagegen klar auf Dynamik getrimmt. Schon beim Anfahren merkt man, dass das Motorrad auf zügiges Fahren und kurvige Strecken ausgelegt ist. Die Gasannahme wirkt direkter, das Fahrwerk zielt auf präzises Einlenken und die Bremsen sind so ausgelegt, dass man auch bei sportlicher Fahrweise sicher und kontrolliert bleibt. Wer gern „mehr“ aus dem Motorrad herausholt, bekommt hier ein sehr lebendiges Gesamtpaket.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Honda GB 350 S spielt ihre Stärken vor allem bei gleichmäßigem Tempo und beim entspannten Cruisen aus. Die Leistungsentfaltung ist so gestaltet, dass sie sich leicht nutzen lässt – auch dann, wenn man nicht permanent am Limit fährt. Das ist ein Pluspunkt für Einsteiger oder für alle, die ein Motorrad suchen, das im Alltag unkompliziert bleibt.
Die Triumph Street Triple RS setzt dagegen auf einen deutlich sportlicheren Charakter. Die Kraft steht so zur Verfügung, dass man beim Beschleunigen schnell das Gefühl bekommt, dass das Motorrad „mitarbeitet“. In Kombination mit der Fahrwerksabstimmung entsteht ein sehr direktes Erlebnis: Gas geben, einlenken, stabil bleiben. Allerdings ist diese Ausrichtung auch eine Schwäche für Fahrer, die vor allem Komfort und Gelassenheit suchen. Wer selten sportlich fährt, könnte die RS eher als „zu viel“ empfinden.
Fahrwerk und Handling: Komfortorientiert vs. sportlich präzise
Honda GB 350 S: souverän auf Alltagstempo
Das Fahrwerk der Honda GB 350 S ist auf ein angenehmes, kontrolliertes Fahren ausgelegt. In der Stadt und auf Landstraßen fühlt sich das Motorrad stabil an, ohne dass es hektisch wirkt. Gerade bei wechselnden Straßenbedingungen bleibt die Abstimmung gut nachvollziehbar. Das ist ein Vorteil, wenn man nicht ständig die perfekte Linie sucht, sondern einfach entspannt unterwegs sein möchte.
Als mögliche Schwäche zeigt sich: Wer sehr sportlich fährt oder häufig hohe Geschwindigkeiten in engen Kurven anpeilt, wird die Grenzen eher spüren als bei einem konsequent sportlich ausgelegten Motorrad.
Triumph Street Triple RS: kurvenfest und spürbar sportlich
Die Triumph Street Triple RS punktet im Handling besonders auf kurvigen Strecken. Das Motorrad lässt sich präzise einlenken, bleibt dabei ruhig und vermittelt ein klares Feedback. Gerade bei dynamischem Fahren wirkt die Abstimmung stimmig: Der Fahrer bekommt das Gefühl, dass das Motorrad die Linie unterstützt, statt sie zu „verhindern“.
Als Gegenpol kann die sportliche Ausrichtung im Alltag spürbar sein. Auf schlechten Straßen oder bei langen, entspannten Fahrten kann das Motorrad dadurch weniger „weich“ wirken als ein cruiserorientiertes Modell. Wer viel gemütlich unterwegs ist, sollte das im Hinterkopf behalten.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Im Vergleich zeigt sich, dass die Triumph Street Triple RS beim sportlichen Bremsen klar die Nase vorn hat. Die Bremsleistung ist so ausgelegt, dass man auch bei zügiger Fahrweise schnell wieder Kontrolle gewinnt. Das gibt Sicherheit, wenn man häufiger hart verzögert oder in Kurven stärker bremst.
Die Honda GB 350 S bremst ebenfalls zuverlässig, aber sie ist stärker auf alltagstaugliche Nutzung ausgelegt. Wer hauptsächlich moderat fährt, wird mit der Abstimmung sehr gut zurechtkommen. Wer jedoch regelmäßig sportlich unterwegs ist, wird die RS als deutlich „agiler“ und berechenbarer erleben.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie gut?
Die Honda GB 350 S bietet eine entspannte Sitzposition, die den Alltag erleichtert. Das macht das Motorrad besonders attraktiv, wenn kurze Wege, Stadtverkehr und gelegentliche Touren im Vordergrund stehen. Auch für längere Fahrten wirkt die Grundhaltung weniger anstrengend, weil sie nicht auf maximale Sportlichkeit optimiert ist.
Die Triumph Street Triple RS ist ergonomisch auf sportliches Fahren ausgelegt. Das bedeutet: Die Position unterstützt aktives Fahren und ein schnelles Umsetzen von Fahrbefehlen. Für sportliche Fahrer ist das ein großer Vorteil. Für Menschen, die vor allem Komfort und eine möglichst „gerade“ Haltung suchen, kann die RS je nach Fahrstil weniger entspannend wirken.
Ausstattung und Alltag: Was man wirklich merkt
Bei der Ausstattung zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Konzepten. Die Honda GB 350 S wirkt wie ein Motorrad, das auf das Wesentliche fokussiert: unkomplizierte Bedienung, stimmige Basisfunktionen und ein Gesamtpaket, das nicht überfordert. Das ist eine Stärke, wenn man ein Motorrad möchte, das schnell startklar ist und sich im Alltag bewährt.
Die Triumph Street Triple RS bringt dagegen mehr „Performance-Feeling“ in den Alltag. Je nach Ausstattung und Fahrmodi wirkt das Motorrad moderner und sportlicher in der Nutzung. Das kann ein Plus sein, wenn man gern mit Technik spielt oder das Motorrad an den eigenen Fahrstil anpasst. Gleichzeitig gilt: Wer eher schlicht und ohne viel „Setup“ fährt, könnte die RS als komplexer empfinden.
Design und Fahrgefühl: Optik ist nicht alles, aber sie passt zum Konzept
Die Honda GB 350 S steht für klassisches, ruhiges Design. Das Motorrad wirkt stimmig, ohne laut zu sein. Genau dieses „unaufgeregte“ Auftreten spiegelt sich im Fahrgefühl wider: kontrolliert, angenehm, alltagstauglich.
Die Triumph Street Triple RS ist dagegen ein Statement. Das Design wirkt aggressiver, sportlicher und dynamischer. Und das Fahrgefühl passt dazu: Das Motorrad will gefahren werden, nicht nur bewegt. Wer gern mit dem Motorrad „arbeitet“, wird die RS besonders genießen.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Honda GB 350 S – Stärken
- Entspanntes Fahrgefühl für Stadt und Landstraße
- Leicht zugängliche Nutzung ohne ständiges „Nachdenken“
- Ergonomie für Alltag und längere, gemütliche Fahrten
- Stimmiges Gesamtpaket mit Fokus auf das Wesentliche
Honda GB 350 S – Schwächen
- Sportliche Grenzen werden früher spürbar, wenn es dynamisch wird
- Weniger „Biss“ für Fahrer, die maximale Performance suchen
Triumph Street Triple RS – Stärken
- Sportliches Handling mit präzisem Einlenken
- Starke Bremsperformance für zügige Fahrweise
- Direkter Motorcharakter für dynamische Beschleunigung
- Roadster-Feeling mit viel Fahrspaß-Potenzial
Triumph Street Triple RS – Schwächen
- Sportliche Ausrichtung kann im Alltag weniger entspannt wirken
- Für sehr gemütliche Nutzung kann das Motorrad „zu viel“ sein
Für wen passt welches Motorrad?
Die Honda GB 350 S ist besonders passend für Menschen, die ein Motorrad suchen, das im Alltag funktioniert, sich leicht fahren lässt und bei moderatem Tempo viel Freude macht. Sie eignet sich gut für Einsteiger, Wiedereinsteiger oder für alle, die lieber entspannt unterwegs sind und das Motorrad als verlässlichen Begleiter sehen. Wer Wert auf eine unkomplizierte Bedienung, eine angenehme Sitzposition und ein ruhiges Fahrgefühl legt, findet hier eine sehr stimmige Wahl.
Die Triumph Street Triple RS passt dagegen zu Fahrern, die regelmäßig sportlich fahren, Kurven genießen und ein Motorrad möchten, das bei Gas, Bremse und Einlenken konsequent mitzieht. Wer gern zügig unterwegs ist, wird die RS als sehr befriedigend erleben. Auch für Fortgeschrittene, die ein Roadster suchen, der sich nicht nur gut anfühlt, sondern auch sportlich überzeugt, ist die Street Triple RS eine starke Option.
Fazit:
Die Honda GB 350 S gewinnt vor allem dort, wo Alltagstauglichkeit, entspanntes Fahrgefühl und unkomplizierte Nutzung zählen. Sie ist die bessere Wahl für gemütliche Stadtfahrten, entspannte Landstraßen-Touren und für Fahrer, die ein Motorrad möchten, das sich leicht beherrschen lässt und nicht ständig nach sportlicher Höchstleistung verlangt. Ihre Stärke liegt im harmonischen Gesamtpaket: angenehm zu sitzen, souverän zu fahren und dabei stets gut kontrollierbar zu bleiben.
Die Triumph Street Triple RS ist dagegen die richtige Entscheidung, wenn Fahrspaß, sportliche Dynamik und präzises Handling im Vordergrund stehen. Im Vergleich zeigt sich die RS als klarer Gewinner bei sportlicher Fahrweise: direkter Motorcharakter, überzeugende Bremsen und ein Fahrwerk, das Kurvenfahrten unterstützt. Wer regelmäßig zügig unterwegs ist und ein Motorrad sucht, das aktiv mitarbeitet, wird mit der Street Triple RS deutlich mehr „Performance“ erleben.
Kurz gesagt: GB 350 S für entspanntes Cruisen und Alltag – Street Triple RS für sportliche Roadster-Fahrten und maximale Dynamik.