| UVP | 4.709 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 3.529 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Sound
- schöne Retro-Optik
- einfachstes Fahrverhalten
- Honda Qualität
- gute Reifen von Metzeler
- niedriger Verbrauch, große Reichweite
- günstiger Preis
- beschränkte Leistung
- langweilige Farben
- Leicht, agil und wendig
- einfaches Fahrverhalten
- ordentliche Bremsen
- gute Ausstattung
- günstiger Preis
- eingeschränkte Sozius-Tauglichkeit
- Einrichtung der Navigations-App ist eine Zumutung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 178 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.175 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
| Gewicht | 154 | kg |
| Radstand | 1.375 | mm |
| Länge | 2.020 | mm |
| Radstand | 1.375 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Einzylinder Viertakt | |
| Hubraum | 348 | ccm |
| Hub | 90 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
| Motor-Bauart | 1-Zylinder-Viertaktmotor mit 4 Ventilen und elektronischer Einspritzung | |
| Hubraum | 125 | ccm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 21 PS bei 5.500 U/Min | |
| Drehmoment | 29 NM bei 3.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 114 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 600 | km |
| Leistung | 15 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 12 NM bei 8.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 110 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 652 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | konventionelle Telegabel, 41 mm (Federweg 106)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine, Federbasis einstellbar | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90 19' | |
| Reifen hinten | 150/70 17' | |
| Rahmenbauart | Stahl-Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 35 mm-Upside-Down-Gabe (Federweg 110)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, Federvorspannung verstellbar (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge aus Stahl | |
| Reifen vorne | 110/70-17 | |
| Reifen hinten | 150/60-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe mit Doppelkolben-Bremszange ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolbenzange ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Motorräder wie die Honda GB 350 S spalten die Biker-Gemeinde. Die einen rümpfen die Nase und fragen sich, ob man hier angesichts der mageren Leistung überhaupt noch von einem Motorrad sprechen kann und die anderen freuen sich, dass solche einfachen Genuß Motorräder heute noch neu zu erwerben sind. Das hat sich bei uns gezeigt: Tanja ist voll des Lobes, Dietmar zwar auch, kann sich die GB aber nur als Zweitmotorrad vorstellen. Und Ihr?Die Testmaschine wurde uns von motofun, einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nahe Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Neben der GB350S könnt ihr bei motofun auch alle anderen Honda-Motorräder Probefahren - ein Besuch dort lohnt sich also immer. Für eine Probefahrt aber bitte vorher anrufen und Termin abstimmen.
Fazit: Der Geheimtipp im 125er-Segment?
Die Voge R125S zeigt eindrucksvoll, wie stark sich chinesische Motorradhersteller in den vergangenen Jahren entwickelt haben. Sie bietet:
- Die maximal zulässigen 15 PS der A1-Klasse.
- Moderne Assistenzsysteme inklusive ABS und Traktionskontrolle.
- Ein zeitgemäßes Design.
- Ein überraschend hochwertiges Fahrwerk.
- Umfangreiche Ausstattung mit LCD-Display, Smartphone-Anbindung und USB-Anschluss.
- Einen attraktiven Preis.
Perfekt ist sie nicht. Das Prestige etablierter Marken erreicht sie noch nicht, und Langzeiterfahrungen über viele Jahre sind naturgemäß weniger umfangreich als bei Honda, Yamaha oder KTM. Dennoch liefert Voge ein Gesamtpaket, das man in dieser Preisklasse kaum ignorieren kann.
Unterm Strich wirkt die neue R125S wie genau das, was viele junge Fahrer suchen: ein sportliches, modernes und voll ausgestattetes Motorrad, das nicht das Konto sprengt. Wer sich derzeit nach einer 125er umsieht und bereit ist, auch einmal über die bekannten Marken hinauszuschauen, sollte der Voge R125S definitiv eine Probefahrt gönnen. Sie könnte sich als eine der spannendsten Überraschungen ihrer Klasse entpuppen.
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Honda GB 350 S vs Voge R125S: Vergleich für Alltag, Einsteiger und Fahrspaß
Wer nach einem Motorrad sucht, das im Alltag funktioniert und trotzdem Spaß macht, landet schnell in der Kategorie der modernen Einsteiger- und Retro-orientierten Bikes. In diesem Vergleich stehen sich die Honda GB 350 S und die Voge R125S gegenüber. Beide Modelle wirken auf den ersten Blick ähnlich „klassisch“, unterscheiden sich aber deutlich in der Auslegung: Die Honda ist auf den größeren Hubraum und ein reiferes Langstrecken-Feeling ausgelegt, während die Voge mit ihrer kleineren Motorisierung vor allem für leichtes Handling, günstige Einstiegskosten und unkomplizierte Fahrten im Stadt- und Landstraßenalltag punktet.
Im Folgenden geht es nicht um reine Datenlisten, sondern darum, wie sich die aufgelisteten Werte der beiden Motorräder in der Praxis auswirken: vom Motorverhalten über das Fahrwerk bis hin zu den typischen Stärken und möglichen Schwächen im Alltag.
Design und Charakter: Retro-Look trifft unterschiedliche Zielsetzung
Optisch bewegen sich beide Modelle im Retro-Umfeld. Die Honda GB 350 S wirkt dabei „erwachsener“ und stimmiger für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das auch nach Jahren noch zum eigenen Stil passt. Die Voge R125S ist ebenfalls klar im klassischen Look, wirkt jedoch stärker auf den Einstieg und das „einfach losfahren“ zugeschnitten.
Der entscheidende Unterschied zeigt sich in der Motorisierung: Die Honda bringt durch den größeren Hubraum mehr Reserven mit, während die Voge mit ihrer kleineren Leistungsklasse leichter zu fahren ist und sich besonders für entspannte Touren und kurze Wege anbietet.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Werte im Alltag bemerkbar machen
Wenn man die aufgelisteten Leistungs- und Drehmomentwerte betrachtet, wird schnell klar, warum sich die beiden Motorräder unterschiedlich anfühlen. Die Honda GB 350 S liefert in der Regel das „ruhigere“ und souveränere Gesamtbild: Mehr Hubraum bedeutet oft, dass man weniger stark am Gas arbeiten muss, um gleichmäßige Geschwindigkeiten zu halten. Das macht sich besonders bemerkbar, wenn der Verkehr dichter wird oder wenn es auf der Landstraße leicht bergauf geht.
Die Voge R125S ist dagegen stärker auf ein leichtes, agiles Ansprechverhalten ausgelegt. Die kleineren Werte bei Leistung und Drehmoment führen dazu, dass man im Alltag häufiger in den passenden Drehzahlbereich „mitdenken“ muss. Das ist nicht automatisch ein Nachteil: Für viele Fahrer ist genau dieses Gefühl Teil des Reizes, weil das Motorrad dadurch sehr direkt wirkt und sich wie ein „lebendiges“ Einsteigerbike anfühlt.
Beschleunigung und Überholen: Reserven vs. Drehzahlgefühl
Beim Thema Beschleunigung und Überholen zeigt sich der Unterschied besonders deutlich. Die Honda profitiert von den höheren Leistungs- und Drehmomentwerten: Überholmanöver lassen sich meist entspannter planen, weil das Motorrad schneller wieder in den gewünschten Geschwindigkeitsbereich zurückkommt. Die Voge kann das ebenfalls, aber eher mit dem typischen Einsteiger-Charakter: Wer zügig fahren möchte, sollte die Drehzahl im Blick behalten und vorausschauend schalten.
Fahrwerk und Handling: Stabilität, Gewicht und Alltagstauglichkeit
Auch bei den aufgelisteten Werten zu Gewicht und Sitzhöhe zeigt sich eine klare Tendenz. Die Voge R125S ist in der Regel leichter und dadurch oft einfacher zu manövrieren – besonders im Stadtverkehr, bei niedrigen Geschwindigkeiten oder wenn häufig angehalten wird. Das macht das Motorrad für viele Fahrer zugänglicher, weil das Handling weniger „Kraft“ erfordert.
Die Honda GB 350 S bringt durch die größere Motorisierung und den insgesamt „erwachseneren“ Aufbau häufig ein etwas anderes Fahrgefühl mit. Das kann bedeuten, dass sie sich auf längeren Strecken ruhiger anfühlt und beim Geradeauslauf stabiler wirkt. Gleichzeitig kann das höhere Gesamtgewicht im Alltag spürbar sein, etwa beim Rangieren oder wenn es eng wird.
Kurven und Fahrbahngefühl: Agilität vs. Gelassenheit
Die Voge wirkt in der Praxis oft agiler, weil sie leichter ist und sich dadurch schneller „um die Ecke“ bringen lässt. Die Honda kann dafür mit einer gelasseneren Gangart überzeugen: Wenn die Geschwindigkeit passt, wirkt das Motorrad oft weniger nervös und vermittelt mehr Ruhe. Welche Seite besser passt, hängt stark vom Fahrstil ab: Wer häufig in der Stadt unterwegs ist und viel „stop-and-go“ fährt, profitiert meist von der leichteren Handhabung. Wer regelmäßig längere Strecken fährt, wird die souveränere Abstimmung der Honda eher zu schätzen wissen.
Bremsen und Sicherheit: Was die Werte indirekt verraten
Bei den aufgelisteten Angaben zu Bremsanlage und Fahrassistenz (sofern vorhanden) zeigt sich, wie die Hersteller das Sicherheitsgefühl adressieren. In der Regel zielt die Honda GB 350 S auf ein ausgewogenes Gesamtpaket aus Dosierbarkeit und Stabilität ab. Die Voge R125S ist ebenfalls auf Alltagssicherheit ausgelegt, kann aber je nach Ausstattung und Bremscharakter stärker auf „einfaches, kontrolliertes Fahren“ setzen.
Wichtig ist: In der Praxis zählt nicht nur die reine Bremsleistung, sondern auch die Abstimmung. Wenn die Honda bei höheren Geschwindigkeiten mehr Reserven bietet, liegt das oft daran, dass das Motorrad insgesamt „ruhiger“ arbeitet. Die Voge kann dafür im Stadtverkehr überzeugen, weil sie leicht zu beherrschen ist und sich das Bremsen dadurch intuitiv anfühlt.
Komfort, Ergonomie und Alltag: Sitzhöhe, Reichweite und Nutzung
Komfort ist bei Einsteigermotorrädern ein entscheidender Faktor. Die aufgelisteten Werte zur Sitzhöhe helfen dabei, die Zugänglichkeit zu beurteilen. Eine niedrigere Sitzhöhe erleichtert das sichere Abstützen im Stand und reduziert die Hürde für Fahrer mit kleinerer Körpergröße. Gleichzeitig ist Komfort nicht nur „Sitzhöhe“, sondern auch die Frage, wie gut sich die Sitzposition über längere Zeit anfühlt.
Auch die Angaben zu Tankvolumen und Reichweite spielen eine Rolle: Die Honda GB 350 S ist häufig die bessere Wahl, wenn längere Strecken geplant sind, weil mehr Reserven das Fahrgefühl entspannter machen. Die Voge R125S kann dagegen punkten, wenn kurze Wege im Vordergrund stehen und häufiges Tanken ohnehin kein Thema ist.
Alltagstauglichkeit: Stadtverkehr vs. Landstraße
Für die Stadt ist die Voge R125S oft die unkompliziertere Option: leichtes Handling, überschaubare Motorcharakteristik und ein Fahrgefühl, das sich schnell vertraut anfühlt. Die Honda GB 350 S ist eher dann im Vorteil, wenn der Alltag nicht nur aus kurzen Strecken besteht, sondern auch aus längeren Fahrten, bei denen man nicht ständig „am Limit“ der Motorleistung arbeiten möchte.
Ausstattung und Preis-Leistungs-Gefühl: Was man aus den Daten ableiten kann
Bei der Ausstattung entscheidet sich, wie „fertig“ sich ein Motorrad für den Alltag anfühlt. Die aufgelisteten Werte und Ausstattungsangaben geben Hinweise darauf, wie die Hersteller die Modelle positionieren: Die Honda GB 350 S wirkt häufig wie ein Bike, das auf ein stimmiges Gesamtpaket setzt – inklusive eines Motor- und Fahrwerkskonzepts, das auf Alltag und längere Nutzung ausgelegt ist. Die Voge R125S ist oft stärker auf den Einstieg und das „viel Motorrad fürs Geld“ ausgerichtet.
Stärken der Honda liegen typischerweise in der Souveränität: mehr Reserven, entspannteres Fahren und ein insgesamt reiferes Gefühl. Mögliche Schwächen können sich aus dem höheren Gewicht und dem Anspruch ergeben, das Motorrad im Stadtverkehr bewusst zu handeln. Die Voge punktet meist mit leichterem Handling und einem direkten, lebendigen Charakter. Als mögliche Schwäche kann sich zeigen, dass man bei zügiger Fahrweise oder bei Steigungen öfter nachjustieren muss, um das gewünschte Tempo zu halten.
Für wen welches Motorrad? Kaufberatung nach Fahrprofil
Damit die Entscheidung leichter fällt, lohnt sich ein Blick auf das eigene Fahrprofil. Die Modelle sind nicht „besser“ oder „schlechter“, sondern eher unterschiedlich passend.
Honda GB 350 S: Ideal für entspannte Touren und mehr Reserven
Die Honda GB 350 S ist besonders passend, wenn häufig längere Strecken anstehen, wenn das Motorrad auch bei Gegenwind oder Steigungen souverän wirken soll und wenn ein harmonisches Gesamtpaket wichtiger ist als maximale Leichtigkeit. Wer ein Motorrad sucht, das sich nicht ständig „anfühlen“ muss, sondern einfach trägt, wird mit der Honda meist glücklicher.
Voge R125S: Ideal für Stadt, Einsteiger und leichtes Handling
Die Voge R125S ist eine gute Wahl, wenn der Alltag aus vielen kurzen Wegen besteht, wenn das Motorrad leicht zu manövrieren sein soll und wenn ein direktes, unkompliziertes Fahrgefühl im Vordergrund steht. Wer gerne entspannt fährt, aber trotzdem ein Motorrad möchte, das schnell vertraut ist, findet in der Voge häufig den besseren Einstieg.
Fazit:
Wer vor allem in der Stadt unterwegs ist, häufig rangiert und ein Motorrad sucht, das sich leicht und unkompliziert anfühlt, liegt mit der Voge R125S oft richtig. Die kleineren Leistungswerte passen hier gut zum Alltag: Das Motorrad wirkt agil, das Handling ist meist einfacher und das Fahrgefühl bleibt direkt. Wer dagegen regelmäßig längere Strecken fährt, mehr Reserven bei Tempo und Steigungen möchte und ein insgesamt souveräneres Gesamtbild bevorzugt, sollte zur Honda GB 350 S greifen. Die Honda spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn gleichmäßiges Fahren ohne ständiges Nacharbeiten wichtiger ist. Kurz gesagt: Voge für leichtes, stadtfreundliches Einsteigen, Honda für entspannte Touren mit mehr Gelassenheit.