| UVP | 4.709 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 4.999 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Sound
- schöne Retro-Optik
- einfachstes Fahrverhalten
- Honda Qualität
- gute Reifen von Metzeler
- niedriger Verbrauch, große Reichweite
- günstiger Preis
- beschränkte Leistung
- langweilige Farben
- sehr leicht
- agiles Handling & komplett Geländegängig
- VVA-Motor mit knapp 15 PS
- günstiger Verbrauch, günstiger Unterhalt
- dürftige Bremsleistung auf der Straße
- kein ABS hinten
- auf der Autobahn etwas nervös
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 178 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.175 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
| Gewicht | 138 | kg |
| Radstand | 1.430 | mm |
| Länge | 2.160 | mm |
| Radstand | 1.430 | mm |
| Sitzhöhe: | 875 | mm |
| Höhe | 1.195 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Einzylinder Viertakt | |
| Hubraum | 348 | ccm |
| Hub | 90 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
| Motor-Bauart | 4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, OHC, 1-Zylinder-Motor | |
| Hubraum | 125 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 52 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 21 PS bei 5.500 U/Min | |
| Drehmoment | 29 NM bei 3.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 114 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 600 | km |
| Leistung | 14 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 11 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 104 | km/h |
| Tankinhalt | 8 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 352 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | konventionelle Telegabel, 41 mm (Federweg 106)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine, Federbasis einstellbar | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90 19' | |
| Reifen hinten | 150/70 17' | |
| Rahmenbauart | Semi-Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | KYB Telegabel, Ø 41 mm, nicht einstellbar (Federweg 215)mm | |
| Federung hinten | Über Hebelsystem angelenktes KYB Federbein, Federvorspannung einstellbar (Federweg 187)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge Aluminium | |
| Reifen vorne | 21 Zoll | |
| Reifen hinten | 18 Zoll | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe mit Doppelkolben-Bremszange ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, 2-Kolben Bremszange ( Ø 267 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Bremszange ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Motorräder wie die Honda GB 350 S spalten die Biker-Gemeinde. Die einen rümpfen die Nase und fragen sich, ob man hier angesichts der mageren Leistung überhaupt noch von einem Motorrad sprechen kann und die anderen freuen sich, dass solche einfachen Genuß Motorräder heute noch neu zu erwerben sind. Das hat sich bei uns gezeigt: Tanja ist voll des Lobes, Dietmar zwar auch, kann sich die GB aber nur als Zweitmotorrad vorstellen. Und Ihr?Die Testmaschine wurde uns von motofun, einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nahe Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Neben der GB350S könnt ihr bei motofun auch alle anderen Honda-Motorräder Probefahren - ein Besuch dort lohnt sich also immer. Für eine Probefahrt aber bitte vorher anrufen und Termin abstimmen.
Fazit
Die Yamaha WR125R (2026) ist kein Motorrad für Stammtisch-Übertreibungen, sondern eine durchdachte kleine Enduro mit klarem Einsatzzweck. Sie kombiniert moderne Technik wie VVA, LCD-Cockpit und LED-Licht mit einem Fahrwerkslayout, das den Begriff Dual-Sport tatsächlich verdient. Auf der Straße wirkt sie vielseitig, komfortabel und gutmütig, im leichten Gelände glaubwürdig und motivierend. Ihre Grenzen liegen dort, wo harte Offroad-Spezialisten oder deutlich stärkere Maschinen ins Spiel kommen – aber das ist keine Schwäche, sondern Teil ihres ehrlichen Charakters.
Für A1-Fahrer, B196-Umsteiger und alle, die eine unkomplizierte, sparsame und gleichzeitig abenteuerlustige 125er suchen, gehört die WR125R schon jetzt zu den interessantesten Neuerscheinungen des Jahres 2026. Sie ist nicht die stärkste, nicht die niedrigste und nicht die sportlichste 125er. Aber sie könnte eine der vielseitigsten sein – und gerade das macht sie so attraktiv.
Das Testbike wurde uns netterweise zur Verfügung gestellt von Tecius & Reimers von Yamaha Zentrum Hamburg. Dort steht ein Vorführer in Schwarz und wartet auf Probefahrer. Wer nicht fahren, sondern nur schauen will, ist aber bei Tecius & Reimers ebenfalls Herzlich Willkommen. Nicht vergessen: Im Keller stehen jede Menge gebrauchte Bikes.
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Honda GB 350 S vs Yamaha WR 125 R: Vergleich für Alltag, Landstraße und Abenteuer
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick sehr unterschiedlich wirken, lohnt sich der Blick auf das, was im Alltag wirklich zählt: Fahrgefühl, Alltagstauglichkeit, Handling und die Frage, wie gut das jeweilige Konzept zu den eigenen Strecken passt. Im Vergleich stehen hier die Honda GB 350 S und die Yamaha WR 125 R. Beide sind beliebt, beide haben eine klare Zielgruppe – und genau daraus entsteht der Reiz dieses Vergleichs.
Grundidee: Retro-Cruiser vs. leichtes Offroad-Feeling
Die Honda GB 350 S steht für einen entspannten, alltagstauglichen Charakter mit einem Look, der an klassische Motorräder erinnert. Das Konzept zielt stark auf komfortables Gleiten und ein ruhiges, gutmütiges Fahrverhalten. Wer viel in der Stadt unterwegs ist oder Touren auf Landstraßen mag, bekommt hier ein Motorrad, das sich eher nach „Genießen“ als nach „Kämpfen“ anfühlt.
Die Yamaha WR 125 R verfolgt dagegen eine andere Philosophie: Sie ist auf agiles Handling und Offroad-Nähe ausgelegt. Auch wenn sie im Alltag genutzt werden kann, bleibt das Grundgefühl stärker „sportlich“ und „abenteuerorientiert“. Wer gerne über unbefestigte Wege fährt oder einfach das Gefühl von Leichtigkeit und Kontrolle sucht, findet in der WR 125 R einen passenden Ansatz.
Motorcharakter und Fahrbarkeit: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Im Vergleich zeigt sich schnell: Die Honda GB 350 S wirkt im Alltag eher harmonisch und gleichmäßig. Der Motor passt gut zu vorausschauender Fahrweise, bei der Drehzahlen nicht ständig „gejagt“ werden müssen. Das ist besonders praktisch, wenn der Verkehr stop-and-go bietet oder wenn längere Strecken entspannt gefahren werden sollen.
Die Yamaha WR 125 R fühlt sich dagegen oft lebendiger an, wenn es darum geht, zügig zu reagieren oder das Motorrad aktiv zu bewegen. Gerade im Gelände oder auf wechselhaftem Untergrund spielt das Konzept seine Stärken aus: Das Motorrad wirkt so, als wäre es dafür gemacht, die Linie zu halten und schnell auf Bodenverhältnisse zu reagieren.
Stärken und Schwächen im Vergleich
- Honda GB 350 S: Stärke ist die entspannte Abstimmung und die gute Alltagsverträglichkeit. Schwäche kann sein, dass der „Kick“ für Fahrer, die maximale Dynamik suchen, weniger im Vordergrund steht.
- Yamaha WR 125 R: Stärke ist das agile, reaktionsfreudige Fahrgefühl und die Nähe zum Offroad-Einsatz. Schwäche kann sein, dass der Fokus auf „sportlich/abenteuerlich“ im reinen Stadtverkehr weniger komfortabel wirkt als ein klassisch orientiertes Konzept.
Handling und Fahrwerk: Kontrolle auf Straße und Untergrund
Beim Handling unterscheiden sich die Motorräder deutlich in ihrer Ausrichtung. Die Honda GB 350 S vermittelt ein Gefühl von Stabilität und Berechenbarkeit. Gerade bei gleichmäßigen Geschwindigkeiten und ruhigem Fahrstil wirkt das Motorrad souverän. Das macht sie attraktiv für Pendler und für alle, die lieber „entspannt“ als „hart am Limit“ fahren.
Die Yamaha WR 125 R spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn der Untergrund nicht perfekt ist oder wenn das Motorrad aktiv bewegt werden soll. Das Fahrwerk und die Geometrie zielen darauf, Kurven und Unebenheiten besser zu „verarbeiten“. Dadurch entsteht ein Gefühl von Kontrolle, das besonders auf Schotter, Feldwegen oder holprigen Strecken Spaß macht.
Was das für die Praxis bedeutet
Wer überwiegend auf Asphalt unterwegs ist und dabei Wert auf ein ruhiges, leicht zu fahrendes Motorrad legt, wird sich mit der Honda GB 350 S schnell „zu Hause“ fühlen. Wer dagegen regelmäßig abseits der perfekten Straße fährt oder einfach das Gefühl von Beweglichkeit sucht, wird die Yamaha WR 125 R als passender empfinden.
Bremsen, Reifen und Grip: Sicherheit im Alltag
Bei beiden Motorrädern ist die Bremsleistung ein entscheidender Faktor, aber die Einsatzszenarien unterscheiden sich. Die Honda GB 350 S ist auf straßentaugliche Sicherheit ausgelegt: Das Motorrad soll im Alltag zuverlässig verzögern und dabei gut dosierbar bleiben. Das ist besonders wertvoll, wenn häufiges Anhalten und Anfahren zum Alltag gehört.
Die Yamaha WR 125 R setzt stärker auf Grip und Traktion in wechselhaften Bedingungen. Gerade auf losem Untergrund oder bei weniger idealen Straßenverhältnissen kann das Konzept Vorteile bringen. Gleichzeitig ist es sinnvoll, die Erwartungen realistisch zu halten: Ein Offroad-orientiertes Setup kann auf glattem Asphalt zwar funktionieren, fühlt sich aber oft anders an als ein rein straßenfokussiertes Motorrad.
Sitzposition und Komfort: Wie lange macht das Fahren Spaß?
Komfort ist mehr als nur „bequem sitzen“. Es geht darum, wie gut die Sitzposition zu den eigenen Gewohnheiten passt und wie ermüdend sich längere Strecken anfühlen. Die Honda GB 350 S wirkt in der Regel auf eine entspannte Haltung ausgelegt. Das unterstützt eine entspannte Fahrweise und macht sie attraktiv für längere Fahrten ohne ständiges „Nachjustieren“.
Die Yamaha WR 125 R bringt dagegen oft eine sportlichere oder zumindest aktivere Sitz- und Fahrhaltung mit. Das ist ein Vorteil, wenn das Motorrad „mitfahren“ soll – also wenn das Handling und die Beweglichkeit im Vordergrund stehen. Auf der anderen Seite kann eine aktivere Haltung auf Dauer weniger „tourig“ wirken, wenn der Fokus ausschließlich auf Asphalt und Komfort liegt.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und typische Nutzung
Die Honda GB 350 S punktet vor allem dort, wo Alltag zählt: Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gerne nutzt – für kurze Wege, für Pendelstrecken und für entspannte Ausfahrten. Das Konzept ist darauf ausgelegt, dass das Motorrad nicht „zu viel“ will, sondern einfach mitmacht.
Die Yamaha WR 125 R ist ebenfalls alltagstauglich, aber mit einem anderen Schwerpunkt. Sie eignet sich besonders, wenn der Alltag nicht nur aus Asphalt besteht oder wenn bewusst auch unbefestigte Strecken in die Planung gehören. Wer gerne spontan abbiegt, Feldwege erkundet oder einfach das Gefühl von „Abenteuer“ mag, wird die WR 125 R als stimmiger erleben.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Honda GB 350 S – typische Stärken
- Entspanntes Fahrgefühl für Stadt und Landstraße
- Berechenbares Handling bei ruhiger Fahrweise
- Komfortorientierter Charakter für längere Nutzung
- Stimmiges Gesamtpaket aus Look und Alltagstauglichkeit
Honda GB 350 S – mögliche Schwächen
- Weniger „Offroad-Vibe“ und weniger Fokus auf unbefestigte Strecken
- Für Fahrer, die maximale Dynamik oder sportliche Härte suchen, kann der Charakter zu „sanft“ wirken
Yamaha WR 125 R – typische Stärken
- Agiles, reaktionsfreudiges Handling
- Mehr Spaßpotenzial auf wechselhaftem Untergrund
- Aktives Fahrgefühl, das Kontrolle vermittelt
- Abenteuerorientierte Auslegung für spontane Strecken
Yamaha WR 125 R – mögliche Schwächen
- Auf reinem Asphalt kann der Offroad-Fokus weniger „komfortabel“ wirken
- Wer vor allem entspannt cruisen möchte, empfindet den Charakter möglicherweise als zu „sportlich“
Welche Wahl passt besser: Kaufberatung nach Fahrprofil
Am Ende entscheidet nicht nur das Motorrad, sondern das eigene Fahrprofil. Die Honda GB 350 S ist besonders dann die bessere Wahl, wenn der Alltag im Vordergrund steht: regelmäßige Fahrten, entspannte Touren, ein Motorrad, das schnell vertraut wirkt und nicht ständig „überredet“ werden muss. Wer ein stimmiges Gesamtgefühl sucht – optisch wie fahrerisch – wird mit der Honda häufig zufriedener sein.
Die Yamaha WR 125 R ist dagegen die passendere Option, wenn der Weg das Ziel ist: wenn auch Feldwege, Schotter oder unbefestigte Abkürzungen dazugehören. Sie eignet sich für Fahrer, die das Motorrad aktiv bewegen möchten und die Kontrolle auf wechselhaftem Untergrund schätzen.
Fazit:
Die Honda GB 350 S ist für alle die bessere Wahl, die ein entspanntes, straßenorientiertes Motorrad suchen: ideal für Stadtverkehr, Pendeln und ruhige Landstraßen-Touren. Ihr Vorteil liegt im harmonischen Fahrgefühl und in der berechenbaren Art, die das Fahren unkompliziert macht. Wer Komfort und ein klassisches, alltagstaugliches Gesamtpaket priorisiert, trifft hier meist die stimmigere Entscheidung.
Die Yamaha WR 125 R empfiehlt sich vor allem dann, wenn Abwechslung im Fahralltag steckt: unbefestigte Wege, wechselhafte Untergründe und ein Motorrad, das sich agil und aktiv anfühlt. Ihr Plus ist das Offroad-nahe Fahrgefühl und die Freude am aktiven Handling. Wer nicht nur Asphalt im Blick hat, sondern auch „draußen“ fahren möchte, findet in der WR 125 R die passendere Basis.