| UVP | 32.149 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2026~ | |
| UVP | 15.490 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Bulliger Motor
- Leistung ohne Ende
- sehr gute Qualitätsanmutung
- hervorragendes Fahrwerk
- sehr gute Bremsen
- QuickShifter etwas ruckelig
- nicht ganz billig
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 365 | kg |
| Radstand | 1.695 | mm |
| Länge | 2.475 | mm |
| Radstand | 1.695 | mm |
| Sitzhöhe: | 745 | mm |
| Höhe | 925 | mm |
| Gewicht | 239 | kg |
| Radstand | 1.485 | mm |
| Länge | 2.222 | mm |
| Radstand | 1.485 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.405 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Boxermotor | |
| Hubraum | 1.833 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 73 | mm |
| Kühlung | Flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Boxermotor mit zwei obenliegenden stirnradgetriebenen Nockenwellen | |
| Hubraum | 1.254 | ccm |
| Hub | 76 | mm |
| Bohrung | 102 | mm |
| Kühlung | Luft-/Flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 126 PS bei 5.500 U/Min | |
| Drehmoment | 170 NM bei 4.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
| Leistung | 136 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 143 NM bei 6.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 25 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 520 | km |
Fahrwerk
| Reifen vorne | 130/70-18 | |
| Reifen hinten | 200/55-16 | |
| Rahmenbauart | zweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor | |
| Federung vorne | BMW Motorrad Telelever, Zentralfederbein, Standrohrdurchmesser 37 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | BMW Motorrad Paralever; WAD Federbein, Federvorspannung mittels Handrad hydraulisch stufenlos einstellbar, Zugstufendämpfung per Handrad einstellbar (Federweg 136)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse ( Ø 276 mm) | |
Fazit
Die BMW R 1250 R ist eine sehr ausgereifte und ausgewogene Maschine. Man merkt ihr an, dass BMW sie im Laufe der Jahre einfach immer weiter verbessert hat. Obwohl schon die R1200R aus dem Jahr 2006 eine echte Bank war, so ist die aktuelle Maschine ein echtes Prachtstück. Wer die Vorgängerin hat, muss nicht zugreifen, so viele Veränderungen gab es zum Modelljahr 2023 nun auch wieder nicht, aber alle potentiellen Roadster-Käufer sollten zumindest mal eine Probefahrt auf der aktuellen Version machen. Wenn es Euch so geht wie mir, werdet ihr nicht mehr absteigen wollen.Das Testbike wurde uns netterweise von Bergmann & Söhne in Neumünster für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht sie als Vorführer und wartet auf weitere Probefahrer. Nur zu, traut Euch! Bei B&S Neumünster stehen übrigens derzeit sehr viele BMW und Suzuki-Modelle im Laden und es gibt es jede Menge Maschinen zum Probefahren, auch gute Gebrauchte - also: Vorbeischauen lohnt sich allemal.
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Honda GL 1800 Gold Wing vs. BMW R 1250 R – Vergleich & Kaufberatung
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich auftreten wie die Honda GL 1800 Gold Wing und die BMW R 1250 R, wird der Vergleich besonders spannend. Hier treffen Welten aufeinander: Die Gold Wing steht für ausgedehnte Touren, viel Komfort und ein souveränes Langstrecken-Gefühl. Die BMW R 1250 R wirkt dagegen kompakter, direkter und alltagstauglicher – mit dem typischen Boxer-Charakter und einer Fahrweise, die sich schnell „handlich“ anfühlt. Wer sich zwischen beiden entscheidet, sucht im Grunde nach der passenden Antwort auf eine Frage: Soll das Motorrad vor allem Reisen entspannen oder eher Dynamik und Alltag verbinden?
Grundcharakter: Tourenkomfort vs. direkte Fahrbarkeit
Honda GL 1800 Gold Wing – die große Reise-Limousine
Die Honda GL 1800 Gold Wing ist ein Motorrad, das man nicht „mal eben“ nutzt, sondern das man für längere Strecken auswählt. Das merkt man bereits am Gesamteindruck: Die Maschine wirkt wie gemacht für gleichmäßige Kilometer, ruhige Drehzahlen und entspannte Sitzpositionen. Gerade auf Autobahn und Landstraße spielt die Gold Wing ihre Stärken aus, weil sie Stabilität und Komfort in den Vordergrund stellt.
BMW R 1250 R – sportlich-nüchtern, aber alltagstauglich
Die BMW R 1250 R ist dagegen ein Motorrad, das sich stärker nach „Fahren“ anfühlt. Sie wirkt leichter im Kopf und in der Handhabung, ohne dabei auf Charakter zu verzichten. Der Fokus liegt auf einer natürlichen Sitzhaltung, guter Übersicht und einem Fahrgefühl, das auch auf kürzeren Strecken Spaß macht. Wer gern spontan unterwegs ist oder das Motorrad auch im Alltag nutzt, findet hier einen sehr stimmigen Ansatz.
Motor & Antrieb: souveränes Gleiten vs. Boxer-Feeling
Gold Wing: Kraft, die entspannt
Bei der Honda GL 1800 Gold Wing steht der Motor für gleichmäßige Durchzugskraft und ein ruhiges Laufverhalten. Das ist besonders dann spürbar, wenn die Strecke lang wird und man nicht ständig nachjustieren möchte. Die Gold Wing vermittelt das Gefühl, dass sie Reserven hat, ohne dass man sie „hart“ anfordern muss. Das ist eine Stärke für Tourenfahrer, die lieber komfortabel vorankommen als ständig ans Limit zu gehen.
R 1250 R: Drehmoment mit direktem Ansprechverhalten
Die BMW R 1250 R setzt auf den typischen Boxer-Charakter: Der Motor liefert Kraft, die sich gut dosieren lässt, und unterstützt eine Fahrweise, die mehr mit Gefühl als mit Technik-Overkill arbeitet. Gerade beim Herausbeschleunigen aus Kurven oder beim zügigen Landstraßen-Tempo zeigt sich, dass die BMW nicht nur „läuft“, sondern sich aktiv anfühlt. Das ist ein Vorteil für Fahrer, die gern dynamisch unterwegs sind und das Motorrad als Teil des Fahrspaßes sehen.
Fahrwerk & Handling: Stabilität auf Strecke vs. Agilität im Alltag
Gold Wing: ruhige Spur, viel Sicherheit
Die Honda GL 1800 Gold Wing punktet mit einem Fahrwerk, das auf Stabilität ausgelegt ist. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten und bei wechselnden Fahrbahnzuständen wirkt die Maschine gelassen. Das ist eine klare Stärke für lange Etappen, weil das Motorrad weniger „arbeitet“ und der Fahrer dadurch entspannter bleibt. Schwäche kann sein, dass das Konzept eher auf Tour ausgelegt ist: Wer häufig enge Stadtpassagen oder sehr enge Kurven fährt, spürt die Größe und das Gewicht stärker als bei kompakteren Motorrädern.
R 1250 R: wendig, leicht zu positionieren
Die BMW R 1250 R ist spürbar agiler. Das Handling wirkt direkter, das Motorrad lässt sich leichter in die gewünschte Linie bringen und unterstützt eine Fahrweise, die auch auf kürzeren Strecken Freude macht. In engen Situationen oder beim häufigen Richtungswechsel zeigt sich die Stärke der kompakteren Bauweise. Als mögliche Schwäche kann sich dagegen das „Touren-Setup“ anfühlen: Wer sehr lange Autobahnphasen mit maximaler Entspannung sucht, wird bei der Gold Wing eher das passendere Gesamtpaket finden.
Komfort & Ergonomie: Langstrecke vs. Allround-Position
Gold Wing: Komfort als Hauptziel
Bei der Honda GL 1800 Gold Wing ist Komfort kein Nebeneffekt, sondern ein Kernversprechen. Sitzposition, Windschutz und die generelle Art, wie das Motorrad Vibrationen und Fahrgeräusche „einordnet“, sind auf entspannte Kilometer ausgelegt. Das macht die Gold Wing besonders attraktiv für Fahrer, die häufig zu zweit unterwegs sind oder die Tourenplanung eher auf „so weit wie möglich“ ausrichten.
R 1250 R: gute Ergonomie für wechselnde Einsätze
Die BMW R 1250 R bietet eine Ergonomie, die für unterschiedliche Fahrten gut passt: Stadt, Landstraße und auch längere Ausfahrten sind realistisch. Die Sitzhaltung wirkt weniger „Reise-Lounge“, sondern eher wie ein Motorrad, das man aktiv fährt. Wer regelmäßig zwischen Alltag und Wochenendtour wechselt, findet hier oft den besseren Kompromiss. Wer allerdings maximale Langstreckenruhe sucht, wird bei der Gold Wing den Komfortvorteil deutlicher spüren.
Elektronik & Assistenz: Tourenhilfe vs. Fahrerfokus
Gold Wing: Technik für entspannte Kilometer
Die Honda GL 1800 Gold Wing ist als Tourer stark darauf ausgelegt, dem Fahrer Arbeit abzunehmen. Elektronik und Assistenzsysteme unterstützen dabei, dass die Fahrt über längere Zeit gleichmäßig und stressarm bleibt. Das ist besonders hilfreich, wenn man viele Stunden unterwegs ist oder wenn Wetter und Straßenbedingungen variieren. Die Stärke liegt im Gesamtpaket: Technik, Komfort und Motorcharakter greifen zusammen.
R 1250 R: Elektronik, die das Fahrgefühl ergänzt
Die BMW R 1250 R setzt ebenfalls auf moderne Elektronik, bleibt dabei aber stärker auf das unmittelbare Fahrerlebnis fokussiert. Das Systemdesign wirkt so, dass es die Fahrdynamik unterstützt, ohne das Motorrad „zu schwer“ zu machen. Wer gern selbst entscheidet, wie sportlich oder entspannt es wird, profitiert von einer Elektronik, die eher im Hintergrund arbeitet.
Bremsen & Sicherheit: Vertrauen in jeder Situation
Beide Motorräder sind auf einem Niveau, das für sicheres Fahren ausgelegt ist. Die Honda GL 1800 Gold Wing spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn viel Gewicht, lange Strecken und hohe Geschwindigkeiten zusammenkommen: Das Bremssystem vermittelt ein ruhiges, berechenbares Gefühl. Die BMW R 1250 R punktet durch ein direktes Ansprechverhalten und die insgesamt kompakter wirkende Fahrdynamik. Wer häufig zügig unterwegs ist und häufig die Linie wechselt, wird die BMW als sehr „kontrollierbar“ erleben.
Stärken & Schwächen im direkten Vergleich
Honda GL 1800 Gold Wing – Stärken
- Maximaler Tourenfokus: Komfort und Ruhe für lange Etappen
- Entspanntes Fahrgefühl: Motor und Fahrwerk wirken auf gleichmäßige Kilometer abgestimmt
- Technik als Reisehilfe: Elektronik unterstützt den Alltag auf der Strecke
Honda GL 1800 Gold Wing – mögliche Schwächen
- Weniger „urban“: Größe und Gewicht können in engen Situationen spürbarer sein
- Konzept eher für Touren: Wer vor allem kurze, dynamische Fahrten sucht, könnte den Fokus als „zu groß“ empfinden
BMW R 1250 R – Stärken
- Direktes Handling: Agilität und leichtes Positionieren
- Boxer-Charakter: Kraft dosierbar, Fahrgefühl lebendig
- Allround-Ansatz: Stadt, Landstraße und längere Ausfahrten gut kombinierbar
BMW R 1250 R – mögliche Schwächen
- Weniger „Reise-Lounge“: Für maximale Langstreckenruhe ist die Gold Wing im Vorteil
- Tourenlastigkeit: Wer sehr viel Autobahn mit maximaler Entspannung fährt, wird den Komfortvorsprung der Honda stärker merken
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ ab, sondern von der Art, wie gefahren wird. Die Honda GL 1800 Gold Wing ist besonders passend für Fahrer, die regelmäßig lange Strecken fahren, Wert auf Komfort legen und das Motorrad als Reisebegleiter sehen. Sie eignet sich auch dann, wenn häufig zu zweit unterwegs ist oder wenn die Tourenplanung auf entspanntes Ankommen ausgelegt ist.
Die BMW R 1250 R passt dagegen sehr gut zu Fahrern, die ein Motorrad suchen, das im Alltag funktioniert und auf der Landstraße lebendig bleibt. Wer gern zügig fährt, Kurven aktiv nutzt und das Motorrad nicht nur für große Reisen, sondern auch für spontane Ausfahrten einsetzen möchte, findet in der BMW oft die passendere Wahl.
Fazit:
Die Honda GL 1800 Gold Wing ist die bessere Wahl, wenn Komfort, Ruhe und Langstreckentauglichkeit im Vordergrund stehen. Sie spielt ihre Stärken besonders auf langen Etappen aus, wenn das Motorrad entspannen soll und nicht der Fahrer ständig „arbeiten“ muss. Wer viel reist, gern zu zweit fährt oder Autobahn und Landstraße als zusammenhängende Touren betrachtet, bekommt mit der Gold Wing das stimmigere Gesamtpaket.
Die BMW R 1250 R ist dagegen die passendere Option, wenn Agilität, direktes Handling und ein lebendiges Fahrgefühl wichtiger sind als maximale Reisebequemlichkeit. Sie eignet sich hervorragend für wechselnde Einsätze: Stadt, Landstraße und auch längere Ausfahrten lassen sich damit gut verbinden. Wer ein Motorrad sucht, das sich schnell nach Spaß anfühlt und im Alltag nicht „zu viel“ ist, trifft mit der R 1250 R meist die bessere Entscheidung.