| UVP | 32.149 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2016 bis 2018 | |
Pro und Kontra
- Extrem wendig
- Sportlicher Motor
- Exklusiv
- Verarbeitung
- Autobahntauglichkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 365 | kg |
| Radstand | 1.695 | mm |
| Länge | 2.475 | mm |
| Radstand | 1.695 | mm |
| Sitzhöhe: | 745 | mm |
| Höhe | 925 | mm |
| Gewicht | 201 | kg |
| Radstand | 1.485 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.485 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 860 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Boxermotor | |
| Hubraum | 1.833 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 73 | mm |
| Kühlung | Flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V | |
| Hubraum | 937 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 94 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 126 PS bei 5.500 U/Min | |
| Drehmoment | 170 NM bei 4.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
| Leistung | 110 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 95 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 307 | km |
Fahrwerk
| Reifen vorne | 130/70-18 | |
| Reifen hinten | 200/55-16 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | 43mm Upside-Down-Gabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | Pirelli Scorpion Trail, 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | Pirelli Scorpion Trail, 180/55 ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 245 mm) | |
Fazit - gelingt der Kompromiss?
Ja. Tatsächlich gelingt der Kompromiss, aus einem der wendigsten Motorräder überhaupt ein tourentaugliches Motorrad zu schaffen, ohne dessen Kernkompetenzen einzuschränken. Der zweite Teil des Satzes ist allerdings der weitaus wichtigere, denn die Hyperstrada ist keinesfalls mit einem Tourer zu verwechseln. Trotz Scheibe ist der Windschutz stark eingeschränkt, die Höchstgeschwindigkeit von 220 km/h reine Theorie. Kann man mal machen, aber nach kurzer Zeit pendelt sich die ideale Reisegeschwindigkeit bei 130 km/h ein. Der Weg ist hier nicht das Ziel, sondern die einigermaßen gut überstandene Prüfung bis zum nächsten Gebirgspass.Die Hyperstrada ist ein alltagstaugliches Funbike, mit dem man auch länger von zuhause wegbleiben kann und einen Mordsspaß geliefert bekommt.
Sie ist eine Ducati durch und durch. Positiv bedeutet das, dass die Ducati umso besser funktioniert, je schneller es voran geht. Aber eben vor allem dann. Wer ein Motorrad für die gemütliche Runde zwischendurch sucht, sollte beim freundlichen Händler einer anderen Marke vorstellig werden.
Negativ bedeuten die Bürde und Würde, eine echte Ducati zu sein, offensichtlich eine nur unterdurchschnittlich zu nennende Verarbeitungsqualität und manch unverständliche Entscheidungen. So sind die Koffer nicht wasserdicht. Ducati weiß das, und legt zwei wasserdichte Beutel bei, was zwar funktioniert, aber eben ein Gefummel ist.
Seit 2012 gehört Ducati den Qualitätsfanatikern von Audi. Liebe Audianer: Wollt ihr nicht mal kurz nach Italien fahren? Ist schön da, und nebenbei könntet Ihr dafür sorgen, dass Schrauben nach zwei Jahren (!) nicht rosten, der Kunststoff am Heck sowie das Display (siehe Bildergalerie) nicht ausgeblichen sind sowie langsam stumpf werden. Die hintere Bremse mag aus unerfindlichen Gründen nicht dauerhaft funktionieren - alle zwei Monate heißt es auf zum Händler, der dann wieder entlüften muss.
Danke. Würde mir sehr helfen.
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Honda GL 1800 Gold Wing vs. Ducati Hyperstrada 939 – welcher Vergleich passt zu welchem Fahrstil?
Manchmal ist ein Motorradvergleich mehr als nur ein Blick auf Daten: Es geht darum, welche Art von Fahrgefühl gesucht wird, wie viel Wert auf Komfort gelegt wird und wie sich das Motorrad im Alltag anfühlt. Der Vergleich zwischen der Honda GL 1800 Gold Wing und der Ducati Hyperstrada 939 zeigt zwei sehr unterschiedliche Charaktere. Während die Gold Wing stark auf Langstrecke, Ruhe und Ausstattung setzt, steht die Hyperstrada für ein sportliches, lebendiges Handling und eine klare Ausrichtung auf dynamisches Fahren.
Grundcharakter: Reise-Luxus gegen sportliche Agilität
Honda GL 1800 Gold Wing – gebaut für lange Strecken
Die Honda GL 1800 Gold Wing ist in der Praxis vor allem eins: ein komfortables Reisemotorrad. Die Sitzposition ist auf entspannte Stunden ausgelegt, der Windschutz spielt eine große Rolle und das Gesamtpaket wirkt wie ein „Rollerlebnis“ auf zwei Rädern. Gerade auf Autobahnabschnitten und bei längeren Tagesetappen zeigt sich die Stärke: Das Motorrad vermittelt Stabilität und Gelassenheit, ohne dass man ständig gegen Ermüdung anarbeiten muss.
Ducati Hyperstrada 939 – sportlich, direkt und handlich
Die Ducati Hyperstrada 939 wirkt dagegen deutlich „näher am Fahrer“. Das Handling ist spürbar agil, die Maschine reagiert zügig auf Lenkimpulse und lädt dazu ein, Kurven aktiv zu fahren. Für Strecken mit wechselndem Tempo und für Ausfahrten, bei denen nicht nur das Ankommen zählt, sondern auch der Weg, ist die Hyperstrada besonders interessant. Wer ein Motorrad sucht, das sich nicht nach „großer Reise“ anfühlen muss, sondern nach Fahrspaß, findet hier eine klare Richtung.
Vergleich der Fahrdynamik: Stabilität vs. Wendigkeit
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Gold Wing ist auf ruhiges Gleiten und gleichmäßige Fortschritte ausgelegt. Das Motorrad bleibt auch bei längeren Autobahnphasen berechenbar und vermittelt ein Gefühl von „Kontrolle durch Komfort“. Die Hyperstrada hingegen setzt auf ein dynamisches Fahrverhalten. In engen Passagen und bei sportlicherem Tempo wirkt sie wendiger und „spritziger“ – das macht sie besonders attraktiv, wenn die Route nicht nur geradeaus führt.
Stärken und Schwächen lassen sich hier gut gegenüberstellen: Die Gold Wing punktet mit souveräner Stabilität und einem entspannten Fahrgefühl, kann aber bei sehr engen, häufigen Richtungswechseln weniger „leichtfüßig“ wirken als ein kompakteres Motorrad. Die Hyperstrada ist im Alltag und in der Kurvenfahrt oft im Vorteil, bringt aber weniger von der großen Reise-Ruhe mit, die viele Fahrer an der Gold Wing schätzen.
Komfort und Ergonomie: Langstrecke im Fokus
Honda GL 1800 Gold Wing: Komfort als Gesamtkonzept
Die Gold Wing ist ein Motorrad, bei dem Komfort nicht nur „irgendwie vorhanden“ ist, sondern als Konzept durchzieht. Die Sitzposition ist auf längeres Fahren ausgelegt, die Verkleidung hilft dabei, Wind und Wetter besser zu managen, und das Motorrad wirkt insgesamt darauf abgestimmt, dass man auch nach vielen Kilometern noch konzentriert fahren kann. Gerade wenn häufige Pausen nicht die Lösung sein sollen, sondern ein gleichmäßiger Rhythmus, spielt die Gold Wing ihre Stärken aus.
Ducati Hyperstrada 939: sportliche Haltung mit Reise-Tauglichkeit
Die Hyperstrada bietet eine sportlichere Sitzhaltung und ein direkteres Fahrgefühl. Das ist für viele Fahrer genau der Punkt: Man sitzt nicht „auf einem Sofa“, sondern spürt die Maschine. Gleichzeitig ist sie nicht nur für die Hausrunde gedacht. Für Touren mit Tagesetappen, bei denen Kurven und Tempo eine Rolle spielen, kann die Hyperstrada sehr gut funktionieren. Die Schwäche liegt eher dort, wo maximaler Langstreckenkomfort im Vordergrund steht: Wer sehr lange Etappen mit möglichst wenig Ermüdung bevorzugt, wird bei der Gold Wing eher das passende Gesamtpaket finden.
Ausstattung und Elektronik: Reise-Features vs. sportlicher Fokus
Bei der Ausstattung unterscheiden sich die Philosophien deutlich. Die Gold Wing ist typischerweise stärker auf „Alles an Bord“ ausgelegt: Komfort- und Reisefunktionen, die das Fahren angenehmer machen, stehen im Vordergrund. Das wirkt sich besonders auf längeren Strecken aus, weil viele Details dazu beitragen, dass das Motorrad nicht nur fährt, sondern den Tag erleichtert.
Die Hyperstrada setzt dagegen stärker auf das, was für dynamisches Fahren relevant ist. Elektronik und Fahrmodi sind in der Regel so gedacht, dass sie das Handling unterstützen und das Motorrad in unterschiedlichen Situationen kontrollierbar machen. Wer eher „Fahren statt Technik-Show“ sucht, findet hier oft eine stimmige Balance. Wer dagegen vor allem Komfort- und Reise-Assistenzfunktionen erwartet, wird bei der Gold Wing eher mehr finden.
Bremsen und Fahrwerk: Vertrauen in unterschiedlichen Szenarien
Beim Thema Bremsen und Fahrwerk zeigt sich im Vergleich vor allem die Ausrichtung: Die Gold Wing zielt auf sicheres, ruhiges Ansprechen und Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten sowie auf ein komfortables Fahrverhalten über längere Zeit. Die Hyperstrada ist stärker auf präzises Einlenken und sportlichere Rückmeldung ausgelegt. Das bedeutet: In zügigen Kurven und bei aktiver Fahrweise kann die Hyperstrada besonders überzeugen, während die Gold Wing bei gleichmäßigem Tempo und langen Strecken oft das souveränere Gefühl vermittelt.
Stärken und Schwächen sind hier weniger „besser oder schlechter“, sondern „passender oder weniger passend“. Wer häufig Autobahn und lange Etappen fährt, profitiert von der Reiseorientierung der Gold Wing. Wer viel kurvige Strecken fährt und ein Motorrad möchte, das sich schnell anfühlt, wird die Hyperstrada häufiger als „direkt“ erleben.
Alltagstauglichkeit: Handling, Gewicht und Nutzung
Im Alltag zählt nicht nur, wie sich ein Motorrad auf dem Papier liest, sondern wie es sich im echten Leben bewegt. Die Gold Wing ist ein großes, komfortorientiertes Motorrad. Das kann im Stadtverkehr oder bei engen Parkmanövern spürbar sein, während sie auf längeren Strecken wieder ihre Vorteile ausspielt. Wer viel im urbanen Umfeld unterwegs ist, sollte sich bewusst sein, dass die Größe und das Gewicht Teil des Charakters sind.
Die Hyperstrada ist in der Regel leichter zu „führen“ und wirkt im Alltag handlicher. Das macht sie attraktiv für Fahrer, die nicht nur an Wochenenden touren, sondern auch unter der Woche fahren. Gleichzeitig sollte klar sein: Wer maximalen Langstreckenkomfort sucht, wird bei der Hyperstrada zwar eine gute Reisebasis finden, aber nicht denselben Komfortfokus wie bei der Gold Wing.
Für wen lohnt sich welcher Vergleich?
Honda GL 1800 Gold Wing: ideal für Reiseorientierte
Die Gold Wing ist besonders passend für Fahrer, die lange Strecken planen, Wert auf Windschutz und entspannte Ergonomie legen und ein Motorrad möchten, das sich wie ein „komfortables Gesamtsystem“ anfühlt. Sie eignet sich für Touren, bei denen das Tempo gleichmäßig bleibt und der Fokus auf Ankommen, Ausdauer und Komfort liegt. Auch wenn häufige Stopps nicht das Ziel sind, spielt die Gold Wing ihre Stärken aus.
Ducati Hyperstrada 939: ideal für Kurven, Dynamik und aktive Fahrweise
Die Hyperstrada ist eine gute Wahl, wenn Fahrspaß und Agilität im Vordergrund stehen. Wer gerne zügig durch Kurven fährt, ein direktes Feedback vom Motorrad möchte und das Motorrad auch für kürzere Ausfahrten nutzt, wird sich hier schnell zuhause fühlen. Für Fahrer, die nicht nur „Reise“ wollen, sondern auch „Fahren“, ist die Hyperstrada besonders interessant.
Typische Entscheidungsszenarien im Vergleich
Wenn die Frage lautet, welches Motorrad den Alltag leichter macht, gewinnt oft die Hyperstrada durch ihre handlichere Art. Wenn die Frage lautet, welches Motorrad längere Strecken entspannter macht, ist die Gold Wing meist die bessere Wahl. Und wenn es um die Art des Fahrens geht, zeigt sich: Die Gold Wing belohnt ruhige, gleichmäßige Fortschritte, während die Hyperstrada eher das aktive, kurvenbetonte Fahren unterstützt.
Beide Motorräder können Touren, aber sie definieren „Tour“ unterschiedlich. Die Gold Wing steht für Komfort, Ruhe und Reiseausstattung. Die Hyperstrada steht für sportliche Dynamik und ein Motorrad, das sich schnell und lebendig anfühlt.
Fazit:
Die Honda GL 1800 Gold Wing ist die bessere Wahl für Fahrer, die vor allem Langstreckenkomfort, souveräne Stabilität und ein rundes Reisegefühl suchen. Wer häufig weite Strecken fährt, Wind und Wetter möglichst entspannt managen möchte und ein Motorrad bevorzugt, das auch nach vielen Kilometern noch angenehm zu fahren ist, wird mit der Gold Wing sehr glücklich. Die Ducati Hyperstrada 939 passt dagegen besser zu Fahrern, die agiles Handling, direkte Rückmeldung und eine sportlichere Fahrweise bevorzugen. Für kurvige Strecken, dynamische Ausfahrten und eine Nutzung, die nicht nur auf große Reisen ausgerichtet ist, bietet die Hyperstrada den stimmigeren Charakter. Kurz gesagt: Reise und Komfort sprechen eher für die Gold Wing, Fahrspaß und Wendigkeit eher für die Hyperstrada.