| UVP | 32.149 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2026~ | |
| UVP | 24.370 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Dampf von unten
- fetter Sound
- gemütliche Sitzposition
- gutes Fahrwerk
- gute Bremsen
- guter Windschutz
- integrierte Koffer Serie
- Verkleidung vorne lieblos mit sichtbaren Schrauben montiert
- schweres Gefährt
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 365 | kg |
| Radstand | 1.695 | mm |
| Länge | 2.475 | mm |
| Radstand | 1.695 | mm |
| Sitzhöhe: | 745 | mm |
| Höhe | 925 | mm |
| Gewicht | 327 | kg |
| Radstand | 1.615 | mm |
| Länge | 2.365 | mm |
| Radstand | 1.615 | mm |
| Sitzhöhe: | 720 | mm |
| Höhe | 1.160 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Boxermotor | |
| Hubraum | 1.833 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 73 | mm |
| Kühlung | Flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight™ 117 | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 126 PS bei 5.500 U/Min | |
| Drehmoment | 170 NM bei 4.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
| Leistung | 106 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 168 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 344 | km |
Fahrwerk
| Reifen vorne | 130/70-18 | |
| Reifen hinten | 200/55-16 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 43-mm-Upside-Down-Telegabel mit drei Federraten und Leichtmetall-Gabelbrücken (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit hydraulischer Verstellung der Federvorspannung und Zweirohr-Stoßdämpfer (Federweg 137)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 110/90 B19 62 H | |
| Reifen hinten | 180/70 B16 77H | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 292 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die neue Low Rider ST hält, was sie verspricht: Sport und Touring. Man traut ihr auf den ersten Blick gar nicht zu, wie sportlich man mit ihr unterwegs sein kann. Natürlich ist sie weder ein ausgewiesener Kurvenräuber noch eine Maschine für Anfängern, dafür ist sie einfach zu schwer. Wer mit dem Gewicht zurecht kommt, bekommt einen echten Power-Cruiser ohne viel Firlefanz. Herzstück ist der überragende Motor mit dem unverschämten Drehmoment-Feeling.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort steht die Low Rider ST und viele andere Harleys als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Harley Kiel ist übrigens "Harley Dealer des Jahres 2021" - völlig zu Recht. Die Jungs dort sind einfach supernett und besonders sympathisch ist der Haushund, mit dem man stundenlang Stöckchen werfen spielen kann.
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Honda GL 1800 Gold Wing vs. Harley-Davidson Low Rider ST – Vergleich für Touren und Alltag
Wer zwei so unterschiedliche Motorräder wie die Honda GL 1800 Gold Wing und die Harley-Davidson Low Rider ST gegenüberstellt, merkt schnell: Hier treffen Welten aufeinander. Die Gold Wing steht für ausgereiften Langstreckenkomfort, viel Ausstattung und ein souveränes Reisefahrgefühl. Die Low Rider ST dagegen wirkt wie ein kompromissloser Cruiser mit sportlicher Note – mit Fokus auf Stil, Charakter und ein Fahrgefühl, das sich klar anfühlt. Im folgenden Vergleich werden die typischen Unterschiede anhand der im Modellvergleich relevanten Punkte gegenübergestellt: Motorcharakter, Fahrwerk und Handling, Bremsen, Komfort und Ausstattung sowie die Frage, wie alltagstauglich und reisetauglich die jeweiligen Stärken wirklich sind.
Grundidee der beiden Motorräder: Reise-Luxus vs. Cruiser-Charakter
Honda GL 1800 Gold Wing: Komfort und Langstrecke als Kern
Die Honda GL 1800 Gold Wing ist im Vergleich vor allem dann im Vorteil, wenn längere Strecken im Mittelpunkt stehen. Das Konzept zielt auf ruhiges, entspanntes Dahingleiten ab – mit einer Ausstattung, die auf „einfach fahren“ ausgelegt ist. Gerade auf Autobahnabschnitten und bei wechselnden Bedingungen zeigt sich, dass die Gold Wing nicht nur Leistung liefert, sondern auch den Aufwand für den Fahrer reduziert.
Harley-Davidson Low Rider ST: Stil, Haltung und spürbarer Antrieb
Die Harley-Davidson Low Rider ST bringt eine andere Philosophie mit: Sie wirkt weniger wie ein „Reisemobil auf zwei Rädern“, sondern mehr wie ein Cruiser, der auch längere Fahrten mag – aber mit deutlich stärkerem Fokus auf Charakter. Im Vergleich zeigt sich das vor allem im Fahrgefühl: Der Motor und die Art, wie das Motorrad auf Gasbefehle reagiert, sind spürbar „direkt“. Das macht die Low Rider ST besonders interessant, wenn das Motorrad nicht nur transportieren, sondern auch begeistern soll.
Motor und Fahrgefühl im Vergleich
Leistungsentfaltung: souverän vs. emotional
Beide Motorräder sind für größere Touren gemacht, aber die Art der Kraftentfaltung unterscheidet sich. Die Honda GL 1800 Gold Wing wirkt im Vergleich häufig wie ein „gleichmäßig arbeitendes System“: Der Antrieb unterstützt entspanntes Tempo, ohne dass ständig nachjustiert werden muss. Das ist besonders auf langen Strecken angenehm, weil das Motorrad auch bei konstantem Fahrstil stabil bleibt.
Die Harley-Davidson Low Rider ST setzt dagegen stärker auf einen spürbaren, cruiser-typischen Drive. Im Vergleich fällt auf, dass sich die Maschine beim Beschleunigen und beim Herausarbeiten aus Kurven oft lebendiger anfühlt – weniger „gleichmäßig“ und mehr „mit Haltung“. Wer gern spürt, wie der Motor arbeitet, bekommt hier ein deutlich emotionaleres Erlebnis.
Alltagstauglichkeit: Stadttempo und Landstraße
Im Alltag zeigen sich Unterschiede vor allem in der Art, wie das Motorrad bei niedrigen bis mittleren Geschwindigkeiten wirkt. Die Gold Wing spielt ihre Stärke aus, wenn es um entspanntes Rollen und komfortables Handling geht. Die Low Rider ST kann im Stadtverkehr ebenfalls überzeugen, wirkt aber stärker auf „Fahrspaß“ getrimmt – was je nach Fahrstil mehr oder weniger angenehm sein kann.
Fahrwerk, Handling und Stabilität
Kurvengefühl: ruhig und berechenbar vs. cruisertypisch
Die Honda GL 1800 Gold Wing punktet im Vergleich häufig mit einem sehr berechenbaren Fahrverhalten. Gerade auf längeren Strecken und bei wechselnder Fahrbahnbeschaffenheit wirkt die Maschine stabil und „gelassen“. Das macht sie besonders für Fahrer interessant, die viel Kilometer machen und dabei möglichst wenig Ermüdung spüren möchten.
Die Harley-Davidson Low Rider ST fühlt sich im Vergleich stärker nach Cruiser an: Das Motorrad liegt nicht nur „auf der Linie“, sondern vermittelt auch ein deutliches Gefühl für den Untergrund. Das kann auf der Landstraße sehr reizvoll sein, während es auf sehr langen, gleichförmigen Strecken eher Geschmackssache ist, ob man die cruisertypische Art als angenehm oder als weniger „tourig“ empfindet.
Handling bei niedrigen Geschwindigkeiten
Bei Rangieren und langsamen Manövern zeigt sich im Vergleich, dass beide Konzepte unterschiedlich sind. Die Gold Wing ist als Tourer klar auf Komfort und kontrolliertes Fahren ausgelegt. Die Low Rider ST ist ebenfalls alltagstauglich, aber das Fahrgefühl ist stärker vom Cruiser-Charakter geprägt. Wer viel in engen Bereichen fährt oder häufig stop-and-go hat, sollte sich bewusst machen, wie sich das jeweilige Konzept anfühlt.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Alltag
Im Vergleich der Bremsen zeigt sich vor allem eines: Beide Motorräder sind auf sicheres Fahren ausgelegt, aber sie vermitteln das Vertrauen unterschiedlich. Die Honda GL 1800 Gold Wing wirkt häufig wie ein „stabiler Anker“ – besonders dann, wenn Tempo gehalten oder zügig verzögert werden muss. Die Harley-Davidson Low Rider ST kann ebenfalls überzeugen, fühlt sich jedoch im Bremsverhalten stärker nach dem cruisertypischen Gesamtpaket an. Entscheidend ist am Ende, wie gut sich die Dosierung anfühlt und wie gleichmäßig das Motorrad beim Verzögern bleibt.
Ausstattung und Komfort: Wo die Gold Wing klar spielt
Reiseausstattung vs. Cruiser-Features
Die Honda GL 1800 Gold Wing ist im Vergleich besonders stark, wenn es um Komfort und Ausstattung geht. Das Motorrad ist darauf ausgelegt, lange Strecken möglichst angenehm zu machen – mit einem Gesamtpaket, das den Fahrer entlastet. Dazu gehört nicht nur der Windschutzgedanke, sondern auch die Art, wie sich das Motorrad insgesamt „rund“ anfühlt: Man fährt, statt ständig zu korrigieren.
Die Harley-Davidson Low Rider ST setzt im Vergleich eher auf die Mischung aus Cruiser-Optik und praktischen Reise-Elementen. Sie kann für längere Fahrten geeignet sein, aber der Schwerpunkt liegt stärker auf dem Stil und dem direkten Fahrgefühl. Wer eine „Alles-ist-da“-Tourer-Logik erwartet, wird bei der Gold Wing eher schneller das Gefühl bekommen, dass das Motorrad für jede Situation vorbereitet ist.
Sitzkomfort und Ergonomie
Im Vergleich ist die Ergonomie ein zentraler Punkt. Die Gold Wing zielt auf entspannte Haltung und lange Fahrten. Die Low Rider ST bietet ebenfalls eine bequeme Cruiser-Position, kann aber je nach Körpergröße und Fahrstil unterschiedlich wirken. Wer viel Tageskilometer plant, wird die Gold Wing häufig als entspannter empfinden. Wer dagegen gern in einer markanten Cruiser-Position fährt und das Motorrad als „Begleiter“ statt als „Reiseapparat“ sieht, findet in der Low Rider ST oft mehr Identifikation.
Stärken und Schwächen: Die Gegenüberstellung
Stärken der Honda GL 1800 Gold Wing
- Tourenkomfort: besonders geeignet für lange Strecken und entspanntes Fahren.
- Berechenbarkeit: stabil und ruhig im Fahrgefühl, was Stress reduziert.
- Ausstattung: insgesamt stark auf „Reisebereit“ ausgelegt.
- Langstrecken-Effizienz: gleichmäßiges Tempo und geringe Ermüdung.
Schwächen der Honda GL 1800 Gold Wing
- Charakter: wer maximalen „Cruiser-Drive“ sucht, könnte weniger emotionalen Fokus spüren.
- Konzept: eher Tourer als „kurz und spontan“ – das Motorrad fühlt sich am besten bei Planung an.
Stärken der Harley-Davidson Low Rider ST
- Emotionales Fahrgefühl: Motor und Antrieb wirken direkter und lebendiger.
- Cruiser-Identität: Stil und Haltung sind klar spürbar.
- Landstraßen-Charme: macht Kurven und Tempowechsel oft besonders interessant.
- Alltag mit Charakter: wirkt weniger wie ein „Tourenpaket“, mehr wie ein Motorrad zum Fahren.
Schwächen der Harley-Davidson Low Rider ST
- Tourenfokus: für maximale Langstrecken-Entspannung ist die Gold Wing meist im Vorteil.
- Erwartungen an Ausstattung: wer „maximal vorbereitet“ sucht, wird bei der Gold Wing eher schneller fündig.
Welche Wahl passt zu welchem Fahrprofil?
Für wen ist die Honda GL 1800 Gold Wing die bessere Entscheidung?
Die Honda GL 1800 Gold Wing ist besonders passend, wenn lange Touren, Komfort und ein möglichst entspanntes Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Wer häufig Autobahn fährt, Tagesetappen plant und dabei möglichst wenig Ermüdung spüren möchte, bekommt mit der Gold Wing ein Motorrad, das genau dafür gemacht ist. Auch wenn Wert auf eine umfassende Reiseausstattung gelegt wird, ist die Gold Wing im Vergleich die logischere Wahl.
Für wen ist die Harley-Davidson Low Rider ST die bessere Entscheidung?
Die Harley-Davidson Low Rider ST passt am besten, wenn das Motorrad vor allem Spaß machen soll – mit spürbarem Motorcharakter, klarer Cruiser-Optik und einem Fahrgefühl, das man nicht „wegfährt“, sondern bewusst erlebt. Wer gern auf der Landstraße unterwegs ist, Tempowechsel mag und das Motorrad als Ausdruck des eigenen Stils sieht, wird mit der Low Rider ST häufig mehr Freude am Fahren haben.
Fazit:
Die Honda GL 1800 Gold Wing ist die bessere Wahl für Fahrer, die vor allem Langstreckenkomfort, eine ruhige und berechenbare Fahrweise sowie ein sehr starkes Reise-Gesamtpaket suchen. Sie spielt ihre Stärken aus, wenn viele Kilometer am Stück anstehen und das Motorrad den Fahrer spürbar entlasten soll. Die Harley-Davidson Low Rider ST gewinnt dagegen dort, wo Charakter und emotionales Fahrgefühl wichtiger sind als maximale Tourer-Entspannung. Wer Cruiser-Haltung liebt, gern dynamischer fährt und das Motorrad als Erlebnis versteht, wird mit der Low Rider ST glücklicher. Kurz gesagt: Für „komfortabel reisen“ ist die Gold Wing die stimmigere Wahl, für „fahren mit Haltung“ ist die Low Rider ST oft die passendere Entscheidung.