| UVP | 32.149 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2026~ | |
| UVP | 15.519 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- reisetauglich
- komfortabel
- tolle Serienausstattung
- gutes Handling
- Seitenkoffer etwas schmal
- Scheibe nur im Stand verstellbar
- komplizierte Bedienelemente
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 365 | kg |
| Radstand | 1.695 | mm |
| Länge | 2.475 | mm |
| Radstand | 1.695 | mm |
| Sitzhöhe: | 745 | mm |
| Höhe | 925 | mm |
| Gewicht | 238 | kg |
| Radstand | 1.535 | mm |
| Länge | 2.240 | mm |
| Radstand | 1.535 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.340 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Boxermotor | |
| Hubraum | 1.833 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 73 | mm |
| Kühlung | Flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Zweizylinder Reihenmotor | |
| Hubraum | 1.084 | ccm |
| Hub | 82 | mm |
| Bohrung | 92 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 126 PS bei 5.500 U/Min | |
| Drehmoment | 170 NM bei 4.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
| Leistung | 102 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 112 NM bei 5.500 U/Min | |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
Fahrwerk
| Reifen vorne | 130/70-18 | |
| Reifen hinten | 200/55-16 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | Showa 43 mm Teleskopgabel (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Monoblock-Aluminiumschwinge mit Pro-Link und SHOWA-Gasdruckdämpfer, hydraulischer Einstellvorrichtung (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70R17 M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 180/55R17 M/C (73W) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | 2 Bremsscheiben, Radial-Vierkolbenbremszangen ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse ( Ø 256 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Hondas NT1100 lädt geradezu zum Reisen ein und spricht durch ihr unaufgeregtes, elegantes Design sicher viele Fahrer gehobenen Alters (wie auch uns) an. Gut vorstellbar beispielsweise auch als gelungenes Upgrade für Fahrer einer NC750 o.Ä. und natürlich alle Deauville- und Pan European Fans. All diejenigen, die bequem längere Touren fahren möchten und sich dabei auf ein komfortables, solides Bike verlassen wollen, sind hier sicher gut bedient. Ob es gelingt, damit auch jüngere Fahrer anzusprechen, halten wir eher für fraglich. Dazu fehlt der NT1100 neben Farbenfreude vielleicht auch die ein oder andere Ecke oder Kante oder sagen wir mal so: Peppig ist sie nun nicht gerade.
Wenn man es genau nimmt, hält sich die Auswahl an Wettbewerbern der Honda NT1100 in Grenzen. Schließlich ist sie wirklich ein reinrassiger Tourer und kein Hybrid wie etwa ein auf Straßentauglichkeit getrimmtes Adventure-Motorrad oder ein Crossover-Bike mit den Genen eines Supersportlers. Dennoch könnte man ihr vielleicht eine Yamaha Tracer 9, Kawasakis Versys oder gar eine BMW 1250 GS gegenüberstellen, wenn man sich auf große Reise begeben möchte.
Zu haben ist die Honda NT1100 ab 13.899 €, mit DCT ab 14.899 €. Die zusätzlich erhätlichen Ausstattungspakete schlagen mit 675 € (URBAN-Paket), 965 € (Touring-Paket) bzw. 1636 € (Travel-Paket) zu Buche.
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motofun in Kaltenkirchen zur Verfügung gestellt. Wer also auch mal eine entspannte Probefahrt unternehmen möchte kann uns sollte das dort tun.
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Honda GL 1800 Gold Wing vs. Honda NT 1100 – Vergleich für Touren und Alltag
Wenn zwei Honda-Modelle aufeinandertreffen, die beide für unterschiedliche Einsatzzwecke stehen, wird die Entscheidung spannend. Die Honda GL 1800 Gold Wing ist der Inbegriff des großen Tourers: viel Komfort, viel Ruhe, viel Ausstattung – gemacht für lange Strecken. Die Honda NT 1100 dagegen wirkt wie ein moderner Allrounder, der sich sowohl für den Alltag als auch für ausgedehnte Touren anbietet. Genau hier setzt dieser Vergleich an: nicht nur auf dem Papier, sondern im Zusammenspiel aus Fahrgefühl, Komfort, Elektronik und Praxisnutzen.
Grundidee der beiden Motorräder: Tourer vs. Allrounder
Die GL 1800 Gold Wing ist konsequent auf Langstrecke ausgelegt. Das merkt man an der Gesamtkonzeption: Der Fokus liegt auf entspannter Sitzposition, stabilem Fahrverhalten bei hohen Geschwindigkeiten und einem Paket, das Komfort und Elektronik zusammenbringt. Wer häufig viele Kilometer am Stück fährt, profitiert von genau dieser „Reise-Logik“.
Die NT 1100 verfolgt einen anderen Ansatz. Sie ist ebenfalls tourentauglich, aber mit stärkerem Blick auf Alltag, Wendigkeit und eine unkomplizierte Handhabung. Gerade wenn das Motorrad nicht nur für den Urlaub, sondern auch für Wochenendfahrten, Pendeln oder spontane Ausflüge genutzt wird, spielt die NT 1100 ihre Stärken aus.
Fahrgefühl im Vergleich: Ruhe auf der Langstrecke vs. Agilität im Alltag
Honda GL 1800 Gold Wing: souverän, komfortorientiert
Die Gold Wing vermittelt vor allem eines: Gelassenheit. Das Fahrwerk und die Abstimmung zielen darauf ab, dass sich die Maschine auch bei längeren Etappen „aus dem Weg“ nimmt. Unebenheiten werden spürbar entschärft, das Motorrad bleibt dabei stabil. In der Praxis bedeutet das: weniger Ermüdung, mehr Konzentration auf die Strecke – und ein Gefühl von Sicherheit, wenn die Route länger wird.
Honda NT 1100: kontrolliert, vielseitig
Die NT 1100 wirkt im Vergleich lebendiger und flexibler. Sie ist so ausgelegt, dass sich unterschiedliche Situationen gut bewältigen lassen: Stadtverkehr, Landstraße, zügige Landtouren und auch längere Fahrten. Das Zusammenspiel aus Sitzposition, Windschutz und Fahrwerksgefühl sorgt dafür, dass das Motorrad nicht nur „irgendwie“ funktioniert, sondern sich passend zur jeweiligen Fahrt anfühlt.
Komfort und Ergonomie: Wer lange fährt, gewinnt – aber wie?
Beide Motorräder sind komfortorientiert, aber auf unterschiedliche Art. Die GL 1800 Gold Wing ist klar auf „Dauerbetrieb“ ausgelegt: Die Ergonomie und die Art, wie das Motorrad den Fahrer entlastet, sind besonders auf lange Strecken optimiert. Wer häufig Autobahnanteile hat oder viele Stunden am Stück fährt, merkt den Unterschied schnell: weniger Stress, mehr entspannte Kontrolle.
Die NT 1100 bietet ebenfalls eine angenehme Sitzposition und einen sinnvollen Windschutz, aber sie bleibt dabei näher am „Allround“-Gedanken. Das ist ein Vorteil, wenn nicht jede Fahrt ein reines Langstreckenprojekt ist. Gerade bei wechselnden Tagesformen – mal kurz, mal länger – wirkt die NT 1100 oft passender.
Windschutz und Verkleidung: Unterschiedliche Philosophie
Beim Thema Windschutz zeigt sich die Ausrichtung beider Modelle deutlich. Die Gold Wing ist als großer Tourer so gedacht, dass der Fahrer auch bei höheren Geschwindigkeiten möglichst ruhig und geschützt unterwegs ist. Das reduziert spürbar den „Fahrtwind-Stress“ und unterstützt die entspannte Langstreckenhaltung.
Die NT 1100 bietet ebenfalls Schutz, aber in einem Rahmen, der eher zu einem vielseitigen Motorrad passt. Dadurch bleibt sie leichter „im Alltag“ zu handhaben, ohne dass der Komfort auf längeren Strecken komplett in den Hintergrund rückt. Wer häufig zwischen verschiedenen Geschwindigkeiten und Streckenarten wechselt, profitiert von dieser Balance.
Motor und Antrieb: Charakter statt nur Zahlen
Beim Vergleich der Motoren geht es nicht nur um die Frage „wie viel“, sondern auch um den Charakter. Die GL 1800 Gold Wing steht für einen ruhigen, gleichmäßigen Vortrieb, der lange Strecken angenehm macht. Der Antrieb unterstützt das entspannte Fahren: konstant, souverän und mit einem Gefühl, als würde das Motorrad die Arbeit übernehmen.
Die NT 1100 ist dagegen stärker auf vielseitige Nutzung ausgelegt. Der Antrieb passt zu einem Motorrad, das man auch mal „einfach so“ fährt – mit guter Durchzugskraft für Überholvorgänge und einem Fahrgefühl, das sich nicht nach „großer Reise“ anfühlt, sondern nach „Tour, wann immer es passt“.
Elektronik und Assistenz: Komfort-Upgrade vs. praktische Unterstützung
Beide Motorräder setzen auf moderne Elektronik, aber mit unterschiedlichem Schwerpunkt. Die Gold Wing wirkt wie ein Paket aus Komfort und Technik, das vor allem auf entspannte Langstreckenfahrten abzielt. Das kann sich in der Praxis so anfühlen, dass das Motorrad den Fahrer spürbar entlastet – besonders auf langen Etappen, wenn Konzentration und Routine gefragt sind.
Die NT 1100 bringt ebenfalls Assistenz und moderne Features mit, jedoch in einer Art, die sich stärker in den Alltag integriert. Das ist besonders dann attraktiv, wenn das Motorrad nicht nur für den Urlaub genutzt wird, sondern regelmäßig im gemischten Betrieb.
Gepäck und Alltag: Was lässt sich leichter leben?
Beim Thema Gepäck zeigt sich die unterschiedliche Zielgruppe. Die GL 1800 Gold Wing ist prädestiniert für Touren mit Gepäck – und zwar so, dass es sich „wie von selbst“ anfühlt. Das Motorrad ist dafür gemacht, dass man nicht ständig neu plant, sondern einfach losfährt und die Reise genießt.
Die NT 1100 ist ebenfalls reisetauglich, aber eher im Sinne von „praktisch und flexibel“. Wenn Gepäck mal mehr, mal weniger ausfällt, wirkt die NT 1100 oft unkomplizierter. Sie eignet sich besonders für Fahrten, bei denen das Motorrad nicht nur als Transportmittel dient, sondern als vielseitiger Begleiter.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Honda GL 1800 Gold Wing
- Maximaler Langstrecken-Komfort: Die Abstimmung zielt auf Ruhe und Entlastung bei langen Fahrten.
- Touren-„Gesamtpaket“: Ausstattung und Fahrgefühl passen zusammen, ohne dass man Kompromisse suchen muss.
- Stabile Reisecharakteristik: Gerade bei längeren Autobahn- oder Überlandetappen wirkt das Motorrad besonders souverän.
Schwächen bzw. Grenzen der Honda GL 1800 Gold Wing
- Weniger „Kurzstrecken-Fokus“: Für sehr spontane, kurze Fahrten kann der große Tourer-Charakter weniger passend wirken.
- Anspruch an Handling im Alltag: Wer viel in engen Situationen unterwegs ist, spürt den Unterschied zu einem leichteren Allrounder.
Stärken der Honda NT 1100
- Allround-Tauglichkeit: Sie fühlt sich in vielen Situationen passend an – vom Alltag bis zur Tour.
- Flexibles Fahrgefühl: Die Maschine wirkt kontrolliert und nicht zu „schwer im Kopf“.
- Gute Balance aus Komfort und Praxis: Windschutz, Ergonomie und Handling greifen sinnvoll ineinander.
Schwächen bzw. Grenzen der Honda NT 1100
- Langstrecken-Extrem nicht im Gold-Wing-Sinne: Wer wirklich oft stundenlang am Stück fährt, wird den Unterschied zum großen Tourer spüren.
- Tourenkomfort als Priorität: Die NT 1100 ist stark, aber die Gold Wing ist konsequent auf „Reise pur“ optimiert.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung wird leichter, wenn man die eigene Fahrrealität betrachtet. Wer regelmäßig lange Strecken fährt, Wert auf maximalen Komfort legt und ein Motorrad sucht, das sich wie ein „Reisebegleiter“ anfühlt, wird mit der Honda GL 1800 Gold Wing sehr glücklich. Sie ist besonders dann die bessere Wahl, wenn die Tourenplanung oft groß ist: viele Kilometer, gleichmäßige Etappen, entspannte Haltung.
Die Honda NT 1100 ist ideal für alle, die ein Motorrad möchten, das nicht nur im Urlaub glänzt. Wer gemischte Fahrten hat – Alltag, Wochenendtouren, gelegentlich längere Strecken – bekommt mit der NT 1100 eine stimmige Mischung aus Komfort, Handlichkeit und moderner Unterstützung.
Fazit:
Die Honda GL 1800 Gold Wing ist die richtige Wahl, wenn Komfort und Langstreckenruhe im Mittelpunkt stehen. Sie spielt ihre Stärken besonders bei langen Etappen aus: stabile Reisecharakteristik, entlastende Ergonomie und ein Technik- und Komfortpaket, das das Fahren spürbar entspannter macht. Wer häufig große Distanzen fährt und dabei möglichst wenig „Fahrerarbeit“ leisten möchte, findet hier den passenden Tourer.
Die Honda NT 1100 überzeugt vor allem als vielseitiger Begleiter. Sie eignet sich für Menschen, die ein Motorrad für den Alltag und für Touren gleichermaßen suchen: kontrolliertes Fahrgefühl, praktische Alltagstauglichkeit und ein Komfortniveau, das auch auf längeren Strecken trägt. Wer nicht jede Fahrt als Reiseprojekt plant, sondern flexibel unterwegs ist, trifft mit der NT 1100 oft die bessere Wahl.