UVP 32.149 €
Baujahr von 2018 bis 2026~
UVP 12.499 €
Baujahr von 2017 bis 2026~
Das Sofa, das Kurven kann.
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Mal ganz was anderes
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Pro und Kontra

Pro:
  • Fahrkomfort
  • Wendigkeit
  • Krawalliger, kräftiger Motor
  • Geländetauglichkeit
Kontra:
  • Soziusbetrieb
  • Reisetauglichkeit

Abmessungen & Gewicht

Gewicht365kg
Radstand1.695mm
Länge2.475mm
Radstand1.695mm
Sitzhöhe: 745 mm
Höhe925mm
Gewicht158kg
Radstand1.504mm
Radstand1.504mm
Sitzhöhe: 920 mm

Motor

Motor-BauartViertakt-Boxermotor
Hubraum1.833ccm
Hub73mm
Bohrung73mm
KühlungFlüssigkeitsgekühlt
AntriebKardan
Gänge6
Motor-Bauart1-Zylinder, 4-Takt Motor
Hubraum693ccm
Hub84mm
Bohrung102mm
KühlungFlüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung126 PS bei 5.500 U/Min
Drehmoment170 NM bei 4.500 U/Min
Höchstgeschw.180km/h
Tankinhalt21Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite380km
Leistung75 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment74 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.193km/h
Tankinhalt13Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite342km

Fahrwerk

Reifen vorne130/70-18
Reifen hinten200/55-16
RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorneTelegabel Upside-Down (Federweg 275)mm
Federung hintenWP (Federweg 275)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne21 Zoll
Reifen hinten18 Zoll

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 240 mm)

Spaß ohne Ende - leider ein teurer

Also, hat das Experiment geklappt? Tja, ein eindeutiges Fazit ist schwierig. Für die Fernreise ist der Serientank klein, Sitzposition, Sitzbank und Fahrwerk auf der Anreise zum Ziel eher anstrengend.

Ansonsten ist die Husqvarna 701 Enduro ein echtes Spaßgerät. Als Erstmotorrad spielt sie sicher nicht die Idealbesetzung in der Garage, aber wer möchte und kann, sollte das mal ausprobieren. Wie schön doch kurzer Radstand und 75 PS harmonieren können!

Zum Schluss noch ein kleiner Wermutstropfen: Ist schon Mama KTM nicht für ihre zurückhaltende Preisgestaltung berühmt, tut die Tochter es ihr gleich: Das Motorrad mit praktisch null Ausstattung und wenig Neigung zum Soziusbetrieb kostet 10.395 Euro. Glückwunsch an die, die es sich leisten können.

Also: Wer ein Moped mit einem Klasse-Motor, tollem Fahrwerk, niedrigem Gewicht und brutalen Bremsen sucht, aber kaum etwas anderem, der kann einchecken. Wer Unvernunft für vernünftig im tieferen Sinn hält, der ist hier richtig. Für alle anderen gilt: „zurückbleiben bitte“.

Das Testbike wurde uns von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn zur Verfügung gestellt.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 10,395€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 6.700€
  • Baujahre: seit 2017
  • Verfügbarkeit: mittel
  • Farben: weiß

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Honda GL 1800 Gold Wing vs Husqvarna 701 Enduro: Vergleich für Touren, Alltag und Abenteuer

Manchmal ist ein Motorradvergleich mehr als nur ein Blick auf Daten: Es geht darum, welche Art von Fahrgefühl gesucht wird, wie viel Komfort im Alltag zählt und wo das Bike am liebsten bewegt wird. Die Honda GL 1800 Gold Wing und die Husqvarna 701 Enduro stehen dabei für zwei sehr unterschiedliche Philosophien. Während die Gold Wing auf große Strecken, Ruhe und Komfort ausgelegt ist, will die 701 Enduro vor allem eins: dynamisch sein, schnell reagieren und auch abseits der ausgetretenen Pfade Spaß machen.

Im Folgenden werden die wichtigsten Aspekte beider Modelle miteinander verglichen – ohne Zahlenfriedhof, aber mit Blick darauf, was die jeweiligen Stärken im Alltag wirklich bedeuten.

Grundcharakter: Tourer-Luxus trifft Enduro-Agilität

Die Honda GL 1800 Gold Wing wirkt wie ein rollendes Komfortpaket. Das Konzept zielt auf entspannte Langstreckenfahrten: viel Windschutz, eine souveräne Sitzposition und ein Antrieb, der auch bei längeren Etappen gleichmäßig und gelassen wirkt. Die Gold Wing ist damit besonders für Fahrer interessant, die nicht nur von A nach B wollen, sondern die Reise selbst genießen.

Die Husqvarna 701 Enduro dagegen ist deutlich kompromissloser im Charakter. Sie steht für Leichtigkeit im Kopf und im Handling: schnell umsetzbare Richtungswechsel, ein spürbar lebendiges Fahrgefühl und die Bereitschaft, auch mal den Weg zu verlassen. Wer gern zügig fährt, Kurven mag und gelegentlich Offroad-Lust bekommt, findet hier eine andere Art von Motorradromantik.

Motor & Fahrgefühl: Drehmomentruhe vs lebendige Reaktion

Beim Vergleich des Motorcharakters zeigt sich der größte Unterschied: Die Gold Wing ist auf gleichmäßige Kraftentfaltung und entspannte Drehzahlbereiche ausgelegt. Dadurch fühlt sich das Motorrad besonders auf Autobahn und Landstraße „stressfrei“ an. Das Tempo lässt sich meist ohne große Eingriffe halten, und das Fahrwerk bleibt dabei stabil und berechenbar.

Die 701 Enduro setzt dagegen auf direkte Gasannahme und ein deutlich „wacheres“ Ansprechverhalten. Das macht sie besonders interessant, wenn Beschleunigung und Kontrolle im Vordergrund stehen – etwa beim sportlichen Fahren in der Stadt oder auf kurvigen Strecken. Gleichzeitig ist das Motorrad so gebaut, dass es auch im Gelände nicht nur „mitläuft“, sondern aktiv mitspielen will.

Stärken und Schwächen im Alltag

Die Gold Wing punktet dort, wo man lange fährt und möglichst wenig „arbeiten“ möchte: gleichmäßiges Tempo, ruhiges Gesamtgefühl und ein Antrieb, der auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt. Die Schwäche liegt eher im Konzept selbst: Wer häufig enge Passagen, sehr langsame Manöver oder häufiges Rangieren im Alltag hat, merkt das größere Tourer-Gewicht und den größeren „Apparat“ stärker.

Die Husqvarna 701 Enduro ist im Gegenzug leichter zu bewegen und wirkt im Handling deutlich agiler. Das ist ein klarer Vorteil in der Stadt, auf Landstraßen mit vielen Richtungswechseln und bei Ausflügen, bei denen auch Schotter oder Feldwege vorkommen. Als Gegenpol gilt: Wer vor allem Komfort auf langen Strecken sucht, muss bei einer Enduro-typischen Auslegung eher Kompromisse bei Windschutz, Sitzkomfort und Ruhe im Fahrgefühl einkalkulieren.

Fahrwerk & Handling: Stabilität für Langstrecke vs Kontrolle im Wechsel

Im Fahrwerksvergleich zeigt sich die Ausrichtung beider Motorräder sehr deutlich. Die Honda GL 1800 Gold Wing ist auf Stabilität und Konstanz ausgelegt. Das Motorrad liegt spürbar ruhig, bleibt auch bei längeren Fahrten gelassen und vermittelt ein Gefühl von „getragen werden“. Gerade bei wechselndem Untergrund auf Autobahn und Landstraße ist das ein Plus, weil es die Konzentration reduziert.

Die Husqvarna 701 Enduro setzt auf agiles Ansprechverhalten und eine Fahrwerksabstimmung, die Richtungswechsel unterstützt. Das macht sie besonders stark, wenn es schnell gehen soll oder wenn der Untergrund nicht perfekt ist. Im Gelände hilft die Enduro-typische Geometrie dabei, das Motorrad kontrolliert zu bewegen – auch wenn man nicht ständig auf Asphalt bleibt.

Kurven & Spurtreue

In schnellen Kurven und auf längeren Strecken spielt die Gold Wing ihre Stärke aus: Sie wirkt wie ein „Langstreckenwerkzeug“, das die Linie hält und den Fahrer nicht ständig korrigieren lässt. Die 701 Enduro ist in Kurven ebenfalls flink, aber eher im Sinne von „aktiv fahren“: Man spürt mehr Dynamik und muss die Linie stärker mit dem eigenen Fahrstil gestalten.

Wer also eine entspannte Kurvenfahrt mit wenig Aufwand sucht, wird mit der Gold Wing glücklicher. Wer dagegen gern mit dem Motorrad arbeitet, findet in der Husqvarna mehr unmittelbares Feedback.

Sitzposition & Ergonomie: Reisehaltung vs Enduro-Position

Die Sitzposition ist bei diesem Vergleich ein Schlüsselthema. Die Honda GL 1800 Gold Wing ist klar auf Reiseergonomie ausgelegt. Das bedeutet: eine Haltung, die auch nach mehreren Stunden nicht „kippt“, und ein Gesamtpaket, das auf Komfort und entspannte Kontrolle setzt. Gerade bei langen Fahrten ist das ein entscheidender Vorteil.

Die Husqvarna 701 Enduro bietet eine Enduro-typische Position, die mehr Bewegungsfreiheit zulässt und das Motorrad für wechselnde Untergründe vorbereitet. Das ist ideal, wenn man öfter steht, sich dynamisch bewegt oder die Maschine im Gelände „mitführt“. Für lange Autobahnabschnitte kann diese Ausrichtung jedoch weniger entspannend wirken als bei einem klassischen Tourer.

Windschutz & Alltag: Komfortzone vs „einfach los“

Beim Thema Windschutz und Ruhe im Fahrgefühl ist die Gold Wing klar im Vorteil. Die Tourer-Philosophie sorgt dafür, dass der Fahrer bei höheren Geschwindigkeiten weniger „gegen den Fahrtwind“ arbeiten muss. Das macht die Maschine besonders attraktiv für Pendler, die auch längere Strecken fahren, und für alle, die regelmäßig Richtung Urlaub unterwegs sind.

Die Husqvarna 701 Enduro ist dagegen eher „direkt“. Sie ist nicht darauf optimiert, den Fahrer maximal vom Fahrtwind zu isolieren, sondern darauf, dass das Motorrad schnell und unkompliziert bleibt. Im Alltag bedeutet das: weniger „Show“, mehr Funktion. Für kurze bis mittlere Strecken und für Ausflüge, bei denen man spontan abbiegt, ist das ein Plus.

Elektronik & Ausstattung: Tourer-Komfort vs Enduro-Fokus

Auch bei der Ausstattung zeigt sich die unterschiedliche Zielgruppe. Die Gold Wing ist als Tourer so gedacht, dass sie viele Komfort- und Assistenzthemen zusammenbringt. Das hilft besonders auf langen Strecken, weil es die Bedienung vereinfacht und das Motorrad insgesamt „rund“ wirken lässt.

Die 701 Enduro setzt stärker auf das, was für dynamisches Fahren und wechselnde Bedingungen wichtig ist. Elektronik und Assistenzfunktionen sind dabei eher darauf ausgerichtet, Kontrolle zu geben, ohne das Motorrad in einen „Tourer-Modus“ zu verwandeln. Das ist ideal, wenn man nicht nur auf Asphalt unterwegs ist oder wenn man gern selbst entscheidet, wie aggressiv oder ruhig man fährt.

Stärken und Schwächen der Ausstattung

Die Stärke der Gold Wing liegt in der Gesamtwirkung: Komfort, Bedienbarkeit und ein Paket, das lange Fahrten angenehmer macht. Die Schwäche ist eher indirekt: Wer ein Motorrad sucht, das sich wie ein leichtes Spielzeug anfühlt, wird beim Tourer-Ansatz weniger glücklich.

Die Stärke der Husqvarna ist die unmittelbare Fahrbarkeit und die Bereitschaft, auch abseits der Straße Spaß zu machen. Die Schwäche zeigt sich dort, wo maximale Langstreckenruhe gefragt ist: Wer vor allem Komfort und Windschutz priorisiert, wird bei der Enduro eher Kompromisse spüren.

Gepäck & Einsatzbereich: Vollausstattung für Reisen vs flexible Ausflüge

Beim Thema Gepäck und Einsatzbereich ist die Gold Wing klar auf Reisen ausgelegt. Sie ist dafür gemacht, dass längere Touren nicht zur Logistikaufgabe werden. Das Motorrad wirkt wie ein „All-in-One“-Paket, das man für Urlaubsfahrten vorbereitet und dann einfach fährt.

Die Husqvarna 701 Enduro ist dagegen die Maschine für flexible Ausflüge. Sie eignet sich besonders, wenn die Route nicht komplett geplant ist und wenn der Plan „vielleicht auch Schotter“ lautet. Gepäck ist möglich, aber das Motorrad bleibt stärker auf Fahrspaß und Beweglichkeit fokussiert.

Fazit: Welches Bike passt zu wem?

Die Honda GL 1800 Gold Wing ist die bessere Wahl für alle, die vor allem Langstrecke fahren, Komfort und Ruhe im Fahrgefühl suchen und ein Motorrad möchten, das auch nach vielen Stunden noch entspannt wirkt. Wer häufig Autobahn und Landstraße fährt, Wert auf Windschutz und eine reiseorientierte Ergonomie legt und das Motorrad als komfortables Gesamtpaket versteht, findet in der Gold Wing die stimmigere Lösung.

Die Husqvarna 701 Enduro passt dagegen besser zu Fahrern, die Agilität wollen, gern zügig fahren und auch abseits des Asphalts Spaß haben möchten. Sie ist ideal für Alltag, spontane Touren und Strecken, bei denen der Untergrund nicht immer perfekt ist. Wer lieber „aktiv“ fährt und das Motorrad als dynamisches Werkzeug sieht, wird mit der 701 Enduro mehr Freude haben.

Kurz gesagt: Gold Wing für komfortable Reisen mit maximaler Gelassenheit, 701 Enduro für lebendige Kontrolle und Abenteuerlust.

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