| UVP | 32.149 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2026~ | |
| UVP | 14.995 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- mega-ausgereifte Maschine
- seidiger 4-Zylinder mit Punch und enormer Elastizität
- softe Sitzposition, auch für längere Strecken mit Sozia geeignet
- technisch sehr gut ausgestattet
- teilweise Lärm je nach Einstellung des Windschilds
- geringfügige Vibrationen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 365 | kg |
| Radstand | 1.695 | mm |
| Länge | 2.475 | mm |
| Radstand | 1.695 | mm |
| Sitzhöhe: | 745 | mm |
| Höhe | 925 | mm |
| Gewicht | 235 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Boxermotor | |
| Hubraum | 1.833 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 73 | mm |
| Kühlung | Flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 1.043 | ccm |
| Hub | 56 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 126 PS bei 5.500 U/Min | |
| Drehmoment | 170 NM bei 4.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
| Leistung | 142 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 111 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 247 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 328 | km |
Fahrwerk
| Reifen vorne | 130/70-18 | |
| Reifen hinten | 200/55-16 | |
| Rahmenbauart | Doppelprofilrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Horizontaler Backlink-Gasdruck-Stoßdämpfer (Federweg 144)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 190/50ZR17M/C (73W) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppel-Petal-Bremsscheiben, Doppelt radial montiert, 4-Kolben ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzel-Petal-Bremsscheibe, Einkolben ( Ø 250 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Diese Maschine ist einfach toll! Volker und Dietmar wollten gar nicht mehr absteigen, das gibt es selten. Man merkt dem Bike seine Reife überall an. Alles funktioniert leicht und einfach und die Maschine schenkt dem Pilot auf Anhieb volles Vertrauen. Die wird garantiert so schnell nicht kaputt gehen, das strahlt sie zumindest aus. Sie eignet sich für all diejenigen, die während einer längeren Tour auch mal sportlich unterwegs sein wollen - gerne auch mit Beifahrer, denn auch der fühlt sich pudelwohl auf der SX.Kawa selbst sagt zur Ninja 1000 SX: "Touren und Sport – die Ninja 1000SX bietet das Beste aus beiden Welten". Normalerweise lachen wir über diese Marketingsprüche, in diesem Falle trifft es aber den Nagel auf den Kopf.
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Heller & Soltau, dem mit Abstand besten Kawasaki-Händler in Norddeutschland! Unser Tipp zur Ninja 1000 SX: Unbedingt Probefahren.
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Honda GL 1800 Gold Wing vs. Kawasaki Ninja 1000 SX – welcher Tourer passt wirklich?
Wenn es um große Touren geht, treffen bei diesem Vergleich zwei sehr unterschiedliche Philosophien aufeinander: Die Honda GL 1800 Gold Wing steht für maximalen Reisekomfort, viel Ruhe im Antrieb und ein Setup, das lange Strecken entspannt wirken lässt. Die Kawasaki Ninja 1000 SX dagegen zielt stärker auf Dynamik und ein sportlich aktives Fahrgefühl – ohne dabei den praktischen Anspruch für den Alltag zu verlieren. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich spannend: Wer eher „ankommen“ will, fühlt sich bei der Gold Wing schnell zuhause. Wer unterwegs gern zügig fährt und dabei trotzdem bequem bleiben möchte, findet in der Ninja 1000 SX einen starken Gegenentwurf.
Grundidee im Vergleich: Komfort-Reise vs. sportliche Vielseitigkeit
Honda GL 1800 Gold Wing: Reise als Hauptaufgabe
Die Gold Wing ist im Kern ein Tourenmotorrad, das auf Komfort und Souveränität ausgelegt ist. Das merkt man nicht nur am Gesamteindruck, sondern auch daran, wie sich das Motorrad im Alltag „einordnet“: Die Maschine wirkt wie ein großer Reisebegleiter, der auch bei längeren Etappen wenig fordert. Gerade wenn die Strecke eher nach Autobahn und zügigem Gleiten aussieht, spielt die Honda ihre Stärken aus.
Kawasaki Ninja 1000 SX: Aktiv fahren, aber alltagstauglich bleiben
Die Ninja 1000 SX ist dagegen stärker auf ein sporttouristisches Fahrgefühl getrimmt. Sie wirkt leichter „im Kopf“, weil die Sitzposition und die Art, wie das Motorrad auf Gasbefehle reagiert, mehr Dynamik zulassen. Das ist besonders dann interessant, wenn die Route nicht nur aus geraden Autobahnabschnitten besteht, sondern auch aus Landstraße, wechselndem Tempo und häufigen Richtungswechseln.
Motor und Antrieb: Charakter entscheidet
Beim Vergleich der Motorcharaktere zeigt sich ein klarer Unterschied: Die Honda GL 1800 Gold Wing setzt auf einen sehr gleichmäßigen, entspannten Vortrieb. Das bedeutet in der Praxis: weniger „Arbeit“ für den Fahrer, mehr Kontrolle über das Tempo – und ein Fahrgefühl, das auch bei längeren Fahrten ruhig bleibt. Die Kawasaki Ninja 1000 SX hingegen wirkt lebendiger und direkter. Wer gern beschleunigt, zügig überholt oder Kurvenausgänge dynamisch nutzt, spürt schneller, dass die Kawasaki stärker auf sportliche Impulse ausgelegt ist.
Stärken und Schwächen lassen sich hier gut zusammenfassen: Die Gold Wing punktet mit Gelassenheit und einem Antrieb, der lange Strecken angenehm macht. Die Ninja 1000 SX punktet mit Ansprechverhalten und dem Gefühl, dass das Motorrad „mitarbeitet“. Wer vor allem entspannt cruisen möchte, wird die Honda bevorzugen. Wer öfter das Tempo variiert und mehr Fahrspaß sucht, wird die Kawasaki attraktiver finden.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Auch beim Fahrwerk zeigt sich die Ausrichtung beider Modelle. Die Honda GL 1800 Gold Wing ist auf Stabilität und ruhiges Geradeausfahren ausgelegt. Das hilft besonders bei hohen Geschwindigkeiten und bei längeren Autobahnphasen, weil das Motorrad weniger „nachjustieren“ verlangt. In Kurven bleibt sie dabei kontrolliert, wirkt aber klar als Reiseplattform.
Die Kawasaki Ninja 1000 SX ist dagegen spürbar agiler. Das Handling fühlt sich schneller an, Richtungswechsel gehen leichter von der Hand. Das ist ein Vorteil, wenn die Strecke abwechslungsreich ist und man häufiger zwischen Tempo, Linie und Fahrstil wechselt. Gleichzeitig kann genau diese Agilität im reinen Langstreckenmodus weniger „schwebend“ wirken als bei der Gold Wing – dafür macht sie das Motorrad im Alltag oft interessanter.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Alltag
Im Vergleich der Bremsen geht es weniger um „besser“ oder „schlechter“, sondern um das Gefühl: Die Honda GL 1800 Gold Wing vermittelt ein sehr sicheres, berechenbares Bremsverhalten, das zu ihrem Charakter als Reisemotorrad passt. Die Kawasaki Ninja 1000 SX bietet ebenfalls starke Verzögerung, wirkt aber in der Dosierbarkeit oft sportlicher – also näher an dem, was man von sporttouristischen Maschinen erwartet.
Beide Motorräder sind auf Alltag und Tour ausgelegt. Die Gold Wing wirkt dabei wie ein System, das auch bei Stresssituationen Ruhe ausstrahlt. Die Ninja 1000 SX wirkt wie ein Motorrad, das dem Fahrer mehr „Feedback“ gibt und dadurch sportliche Manöver leichter macht.
Elektronik und Assistenz: Komfort- und Sicherheitsgefühl
Elektronik ist bei beiden Modellen ein wichtiger Punkt, weil sie den Fahralltag spürbar erleichtert. Die Honda GL 1800 Gold Wing setzt stark auf ein Gesamtpaket, das Komfort und entspannte Kontrolle unterstützt. Das zeigt sich vor allem in Situationen, in denen man nicht ständig nachregeln möchte – etwa bei langen Autobahnabschnitten oder wechselnden Bedingungen.
Die Kawasaki Ninja 1000 SX bringt ebenfalls moderne Assistenz- und Komfortfunktionen mit, die das sporttouristische Konzept unterstützen. Dadurch fühlt sich das Motorrad auch dann souverän an, wenn das Tempo höher ist oder die Strecke anspruchsvoller wird. Wer gern „aktiv“ fährt, profitiert oft davon, dass die Elektronik das Fahrgefühl nicht zu sehr bremst, sondern eher stabilisiert.
Windschutz, Sitzposition und Ergonomie: Der größte Unterschied im Alltag
Hier trennt sich die Spreu schnell: Die Honda GL 1800 Gold Wing ist besonders darauf ausgelegt, den Fahrer über lange Zeiträume zu entlasten. Windschutz, Sitzkomfort und die Art, wie die Maschine den Körper „trägt“, sind auf Reisen optimiert. Das macht sie zur ersten Wahl, wenn es um lange Etappen, häufiges Fahren zu zweit oder um entspannte Tagesziele geht.
Die Kawasaki Ninja 1000 SX bietet eine ergonomische Sitzposition, die sportlicher ausfällt. Das ist ein Vorteil, wenn die Fahrt nicht nur aus „durchfahren“ besteht, sondern auch aus Kurven, Zwischenstopps und wechselndem Tempo. Für längere Touren bleibt sie angenehm, aber sie ist eher die Option für Fahrer, die Komfort wollen, ohne auf ein aktives Fahrgefühl zu verzichten.
Alltagstauglichkeit: Parken, Rangieren und Nutzung
Im Alltag zählt nicht nur das Fahren, sondern auch das Handling bei niedrigen Geschwindigkeiten. Die Gold Wing ist als großes Reisemotorrad natürlich ein schwerer Brocken im Vergleich zu sporttouristischen Maschinen. Das muss man mögen – oder zumindest damit umgehen können. Dafür liefert sie beim Fahren eine Art „Langstrecken-Flow“, der das Gewicht im Betrieb oft vergessen lässt.
Die Ninja 1000 SX wirkt im Vergleich leichter und alltagstauglicher, besonders in Situationen wie Stadtverkehr, engeren Straßen oder beim häufigen Richtungswechsel. Wer regelmäßig kurze Strecken fährt und das Motorrad auch außerhalb der großen Touren nutzen möchte, wird die Kawasaki oft praktischer finden.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Honda GL 1800 Gold Wing – Stärken
- Sehr hoher Reisekomfort und entspannter Langstreckencharakter
- Ruhiger, souveräner Antrieb für gleichmäßiges Tempo
- Stabilität bei Autobahnfahrten und weniger „Fahrerarbeit“
- Ergonomie und Windschutz als klare Reise-Pluspunkte
Honda GL 1800 Gold Wing – Schwächen
- Als großes Tourenmotorrad weniger „handlich“ im Alltag
- Wer maximale Agilität sucht, wird eher bei der Kawasaki fündig
Kawasaki Ninja 1000 SX – Stärken
- Aktives, sporttouristisches Fahrgefühl mit direkterem Ansprechverhalten
- Agiles Handling für abwechslungsreiche Strecken
- Alltagstauglichkeit durch vielseitige Nutzungsmöglichkeiten
- Elektronik unterstützt sportliche Dynamik und Stabilität
Kawasaki Ninja 1000 SX – Schwächen
- Weniger „Reise-Ruhe“ als bei der Gold Wing bei reinen Langstrecken
- Für sehr lange Etappen kann die Gold Wing ergonomisch im Vorteil sein
Welche Maschine passt zu welchem Fahrprofil?
Die Entscheidung hängt weniger von einzelnen Daten ab, sondern davon, wie die Fahrt sich anfühlen soll. Die Honda GL 1800 Gold Wing ist die bessere Wahl, wenn lange Strecken, Komfort und ein entspanntes Tempo im Vordergrund stehen. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die häufig Autobahn fahren, gern zu zweit unterwegs sind oder einfach möglichst wenig Reibung im Alltag möchten.
Die Kawasaki Ninja 1000 SX ist die passendere Option, wenn die Tour auch mal „lebendig“ sein darf: Kurven, wechselndes Tempo und ein Motorrad, das sich schneller anfühlt. Sie passt gut zu Fahrern, die sportliche Impulse mögen, aber trotzdem ein Motorrad suchen, das für längere Fahrten nicht unpraktisch wird.
Fazit:
Die Honda GL 1800 Gold Wing ist die richtige Wahl für alle, die vor allem entspannt reisen wollen: viel Komfort, ruhiger Vortrieb und ein Setup, das lange Strecken angenehm macht. Wer häufig Autobahn fährt, Wert auf Windschutz und Ergonomie legt und das Motorrad als komfortablen Reisebegleiter versteht, wird mit der Gold Wing sehr zufrieden sein. Ihre Schwäche liegt weniger im Fahren als im Alltag: Als großes Tourenmotorrad verlangt sie beim Rangieren etwas mehr Aufmerksamkeit.
Die Kawasaki Ninja 1000 SX empfiehlt sich für Fahrer, die sporttouristisch unterwegs sind: aktives Handling, direkteres Ansprechverhalten und mehr Agilität auf abwechslungsreichen Strecken. Wer gern zügig fährt, Kurven dynamisch nutzt und das Motorrad auch außerhalb der großen Urlaubsfahrten nutzt, findet in der Ninja 1000 SX die passendere Basis. Kurz gesagt: Gold Wing für maximale Reise-Ruhe, Ninja 1000 SX für mehr Dynamik bei gleichzeitigem Tourenkomfort.