| UVP | 32.149 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2026~ | |
| UVP | 12.995 € | |
| Baujahr | von 2011 bis 2019 | |
Pro und Kontra
- Fahrleistungen
- Komfort
- Ausstattung
- Preis-Leistung
- Getriebe sehr kurz übersetzt
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 365 | kg |
| Radstand | 1.695 | mm |
| Länge | 2.475 | mm |
| Radstand | 1.695 | mm |
| Sitzhöhe: | 745 | mm |
| Höhe | 925 | mm |
| Gewicht | 235 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.185 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Boxermotor | |
| Hubraum | 1.833 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 73 | mm |
| Kühlung | Flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 1.043 | ccm |
| Hub | 56 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 126 PS bei 5.500 U/Min | |
| Drehmoment | 170 NM bei 4.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
| Leistung | 142 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 111 NM bei 7.300 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 247 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 327 | km |
Fahrwerk
| Reifen vorne | 130/70-18 | |
| Reifen hinten | 200/55-16 | |
| Rahmenbauart | Doppelprofilrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 144)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 190/50ZR17M/C (73W) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 250 mm) | |
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Honda GL 1800 Gold Wing vs Kawasaki Z 1000 SX – Vergleich für Touren, Alltag und Fahrspaß
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Honda GL 1800 Gold Wing steht für souveränen Langstreckenkomfort, viel Ausstattung und ein entspanntes Reisegefühl. Die Kawasaki Z 1000 SX dagegen wirkt als sportlicher Allrounder: lebendig, direkt und mit dem Anspruch, auch auf kürzeren Strecken Spaß zu machen. Beide Modelle können viel – aber sie spielen ihre Stärken an anderen Stellen aus.
Grundcharakter: Reise-Lounge vs. sportlicher Allrounder
Die Honda GL 1800 Gold Wing ist vom Konzept her auf weite Strecken ausgelegt. Das merkt man an der Art, wie sie sich anfühlt: ruhig, stabil und auf Komfort getrimmt. Selbst wenn die Strecke eintönig wird, bleibt das Fahrgefühl gelassen. Die Gold Wing ist damit eher eine „Ankommen“-Maschine als ein „Herausfordern“-Motorrad.
Die Kawasaki Z 1000 SX ist dagegen stärker auf Fahrdynamik und Alltagsnutzen ausgerichtet. Sie wirkt agiler und „wach“, besonders wenn die Straße kurvig wird oder wenn es im Stadtverkehr schneller gehen muss. Wer ein Motorrad sucht, das nicht nur für die große Tour, sondern auch für den Feierabend passt, findet hier einen klaren Fokus.
Motor und Antrieb: Drehmoment-Genuss vs. spritzige Reaktion
Beim Motorcharakter unterscheiden sich die beiden Konzepte deutlich. Die Honda GL 1800 Gold Wing setzt auf einen kräftigen, gleichmäßigen Vortrieb, der lange Autobahnabschnitte und zügiges Reisen besonders angenehm macht. Die Kraft steht so zur Verfügung, dass man häufig mit wenig Drehzahl auskommt. Das reduziert Stress und macht das Fahren entspannter – vor allem dann, wenn mehrere Stunden am Stück anstehen.
Die Kawasaki Z 1000 SX reagiert spürbar direkter. Der Antrieb fühlt sich „sportlicher“ an, weil die Gasannahme und die Leistungsentfaltung stärker auf zügiges Beschleunigen und dynamisches Fahren ausgelegt sind. Das ist ein Vorteil, wenn Überholmanöver schnell erledigt sein sollen oder wenn die Strecke mehr Kurven als Gerade bietet.
Stärken und Schwächen im Antrieb
Stärke der Gold Wing: gleichmäßige Kraftentfaltung und entspannte Fahrweise, die auf Langstrecke besonders gut funktioniert.
Schwäche der Gold Wing: wer maximale Agilität in engen Situationen sucht, wird eher zur Kawasaki greifen.
Stärke der Z 1000 SX: lebendige Reaktion und sportlicher Charakter, der Kurven und Beschleunigung belohnt.
Schwäche der Z 1000 SX: wer vor allem „Dauerkomfort“ und maximal ruhiges Reisen priorisiert, findet bei der Gold Wing das stimmigere Gesamtpaket.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Fahrwerk zeigt sich die unterschiedliche Ausrichtung. Die Honda GL 1800 Gold Wing ist auf Stabilität und Ruhe ausgelegt. Das Motorrad liegt souverän auf der Straße, federt Unebenheiten zuverlässig weg und vermittelt ein Gefühl von Kontrolle – auch wenn die Bedingungen wechselhaft sind. Gerade bei längeren Etappen ist das ein echter Pluspunkt, weil die Konzentration weniger „auf der Straße“ als auf dem Fahrfluss liegt.
Die Kawasaki Z 1000 SX zielt stärker auf ein präzises, agiles Handling. In Kurven wirkt sie handlicher und vermittelt schneller das Gefühl, die Linie aktiv gestalten zu können. Das macht sie besonders attraktiv für Strecken, auf denen man nicht nur Kilometer sammelt, sondern auch Fahrspaß sucht.
Wie sich das im Alltag auswirkt
Die Gold Wing spielt ihre Vorteile vor allem dann aus, wenn die Strecke lang ist und man möglichst entspannt ankommen möchte. Die Z 1000 SX ist dagegen im „Zwischendrin“ stark: kurze Ausfahrten, wechselnde Straßenqualität und Situationen, in denen man öfter mal zügig reagieren muss.
Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen bei Tempo und Alltag
Bei Bremsen und Fahrstabilität geht es weniger um „besser“ oder „schlechter“, sondern um das passende Gefühl zur Fahrweise. Die Gold Wing ist darauf ausgelegt, auch bei Reisegeschwindigkeit und mit Gepäck souverän zu verzögern. Das Gesamtpaket wirkt dadurch besonders berechenbar.
Die Kawasaki Z 1000 SX bietet ebenfalls überzeugende Bremsleistung, aber der Charakter ist stärker auf sportliches Fahren abgestimmt. Wer gerne dynamisch unterwegs ist, profitiert davon, dass sich das Motorrad in der Bremsphase und beim Richtungswechsel schnell „mitnimmt“.
Ausstattung und Komfort: Vollausstattung vs. funktionaler Sport-Tourer
Ein zentraler Unterschied liegt in der Ausstattung. Die Honda GL 1800 Gold Wing ist als Reise-Maschine gedacht und bringt genau dafür viel mit. Dazu gehören Komfortdetails, die den Alltag auf Tour erleichtern, sowie ein Gesamtpaket, das auf lange Fahrten ausgelegt ist. Der Windschutz und die Sitzposition sind so gestaltet, dass man auch nach vielen Stunden noch entspannt wirkt.
Die Kawasaki Z 1000 SX ist ebenfalls tourentauglich, aber eher im Sinne eines sportlichen Allrounders. Sie bietet eine sinnvolle Ausstattung, ohne den Fokus komplett in Richtung „Luxus-Reise“ zu verschieben. Das ist ein Vorteil, wenn man ein Motorrad möchte, das nicht zu schwerfällig wirkt, aber trotzdem genug Komfort für längere Strecken mitbringt.
Stärken und Schwächen bei Komfort
Stärke der Gold Wing: maximaler Langstreckenkomfort, der das Fahren über Stunden deutlich entspannter macht.
Schwäche der Gold Wing: durch den Reise-Fokus wirkt sie im „kurz und schnell“-Alltag weniger leichtfüßig.
Stärke der Z 1000 SX: ausgewogener Komfort mit sportlichem Charakter – ideal für gemischte Nutzung.
Schwäche der Z 1000 SX: wer wirklich lange Etappen im Komfortmodus bevorzugt, wird die Gold Wing als konsequenter empfinden.
Elektronik und Assistenz: Reiseorientiert vs. pragmatisch
Bei der Elektronik zeigt sich ebenfalls die Ausrichtung. Die Gold Wing ist darauf ausgelegt, das Reisen möglichst stressarm zu machen. Dadurch wirkt das Zusammenspiel aus Motor, Fahrgefühl und Assistenzfunktionen besonders „reisefreundlich“. Das hilft vor allem dann, wenn man nicht ständig aktiv eingreifen möchte.
Die Kawasaki Z 1000 SX bleibt in der Grundidee pragmatischer. Elektronik und Assistenz sind vorhanden, aber der Schwerpunkt liegt stärker auf dem direkten Fahrerlebnis. Wer gerne selbst steuert und das Motorrad als Werkzeug für dynamisches Fahren nutzt, wird das als Vorteil sehen.
Verbrauch, Reichweite und Kostengefühl: Effizienz im Kontext
Beim Thema Verbrauch und Reichweite ist weniger entscheidend, wer „die beste Zahl“ hat, sondern wie sich das im Fahrprofil anfühlt. Die Gold Wing ist auf gleichmäßiges Reisen ausgelegt: Wer vorausschauend fährt und die Kraft aus dem Drehzahlbereich nutzt, profitiert von einem ruhigen Effizienzgefühl. Die Kawasaki kann ebenfalls effizient sein, aber ihr Charakter lädt stärker zu dynamischerem Fahren ein – und das wirkt sich natürlich auf den Verbrauch aus.
Für die Praxis heißt das: Auf langen Strecken und bei gleichmäßigem Tempo ist die Gold Wing oft die entspanntere Option. Für gemischte Fahrten mit mehr Beschleunigung und Kurven kann die Kawasaki trotz sportlicher Auslegung ein gutes Gesamtbild liefern.
Für wen passt welches Motorrad?
Honda GL 1800 Gold Wing
Die Honda GL 1800 Gold Wing ist besonders passend, wenn der Fokus klar auf Langstrecke, Komfort und viel Ausstattung liegt. Wer häufig große Distanzen fährt, Wert auf ruhiges Fahrverhalten legt und ein Motorrad möchte, das auch nach vielen Stunden noch „leicht“ wirkt, findet hier ein sehr stimmiges Gesamtpaket. Auch für Fahrer, die gerne mit Gepäck unterwegs sind und dabei nicht auf Komfort verzichten wollen, ist die Gold Wing eine starke Wahl.
Kawasaki Z 1000 SX
Die Kawasaki Z 1000 SX passt besonders gut, wenn ein Motorrad gesucht wird, das sportlich bleibt und trotzdem tourentauglich ist. Wer gerne Kurven fährt, im Alltag öfter mal zügig unterwegs ist und ein Motorrad möchte, das sich schnell anfühlt, wird mit der Kawasaki viel Freude haben. Sie ist ideal für Menschen, die nicht nur „Urlaub auf zwei Rädern“ planen, sondern auch regelmäßig kürzere Strecken genießen.
Fazit:
Die Honda GL 1800 Gold Wing ist die bessere Wahl, wenn das Hauptziel komfortables Reisen ist: ruhiger Motorcharakter, stabiler Fahrstil und ein Gesamtpaket, das lange Strecken deutlich entspannter macht. Sie punktet vor allem dann, wenn viele Stunden am Stück gefahren werden und Ausstattung sowie Wind- und Sitzkomfort eine große Rolle spielen. Wer ein Motorrad sucht, das sich wie eine Reise-Lounge anfühlt, liegt mit der Gold Wing richtig.
Die Kawasaki Z 1000 SX gewinnt dagegen dort, wo Agilität und Fahrspaß im Vordergrund stehen: direkte Gasannahme, lebendiges Handling und ein sportlicheres Gefühl bei Kurven und Beschleunigung. Sie ist ideal für gemischte Nutzung – von der Feierabendrunde bis zur sportlich angehauchten Tour. Wer ein Motorrad möchte, das nicht nur Kilometer abspult, sondern auch aktiv gefahren werden will, findet in der Z 1000 SX die passendere Option.