| UVP | 32.149 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2026~ | |
| UVP | 6.445 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- sehr leichtes Bike
- agiles Fahrverhalten
- drehwilliger Motor
- ausgewogenes Fahrwerk
- superleichte Kupplung
- für jederfrau geeignet
- Hebel könnte schöner und einstellbar sein
- schönes TFT-Cockpit, aber kein Navi möglich
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 365 | kg |
| Radstand | 1.695 | mm |
| Länge | 2.475 | mm |
| Radstand | 1.695 | mm |
| Sitzhöhe: | 745 | mm |
| Höhe | 925 | mm |
| Gewicht | 168 | kg |
| Radstand | 1.375 | mm |
| Länge | 1.995 | mm |
| Radstand | 1.375 | mm |
| Sitzhöhe: | 785 | mm |
| Höhe | 1.050 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Boxermotor | |
| Hubraum | 1.833 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 73 | mm |
| Kühlung | Flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenzweizylinder | |
| Hubraum | 451 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 126 PS bei 5.500 U/Min | |
| Drehmoment | 170 NM bei 4.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
| Leistung | 45 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 179 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 311 | km |
Fahrwerk
| Reifen vorne | 130/70-18 | |
| Reifen hinten | 200/55-16 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Bottom-Link Uni-Trak Gasdruck-Stoßdämpfer mit einstellbarer Federbasis (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70R17M/C 54H | |
| Reifen hinten | 150/60R17M/C 66H | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Halbschwimmend gelagerte 310-mm-Einzelscheibenbremse mit Doppelkolbenbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Ganz ehrlich: So ganz haben wir nicht verstanden, warum Kawa nun unbedingt eine SE statt der normalen Z500 auf den Markt bringen musste. Wollte man nur einen höheren Preis rechtfertigen? Egal, so viel teurer ist sie ja nicht geworden - und es ist nach wie vor ein richtig gelungenes A2-Nakedbike! Vor allem der putzmuntere Motor und das - wenn auch einfache - wunderbar ausgewogene Fahrwerk der Z500 SE bereiten einfach ganz viel Fahrspaß. Die Maschine gehört zu den flinkeren A2-Maschinen, auch weil sie so leicht ist. Netter Nebeneffekt: Sie lässt sich spielereich fahren.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue Kawasaki Z500 SE als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser. Dort gibt es übrigens auch Vorführer bzw. Motorräder von KTM und Yamaha.
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Honda GL 1800 Gold Wing vs. Kawasaki Z 500 SE: Motorradvergleich
Wer zwei so unterschiedliche Motorräder wie die Honda GL 1800 Gold Wing und die Kawasaki Z 500 SE miteinander vergleicht, merkt schnell: Hier treffen Welten aufeinander. Die Gold Wing steht für große Touren, viel Komfort und ein entspanntes Langstrecken-Gefühl. Die Z 500 SE dagegen ist deutlich kompakter, agiler und eher auf Alltag, Kurven und unkompliziertes Handling ausgelegt. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich spannend – denn am Ende geht es nicht darum, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches besser zum eigenen Fahrprofil passt.
Grundidee: Tourenkomfort vs. Urban-Agilität
Die Honda GL 1800 Gold Wing ist als Reise-Maschine gedacht. Sie wirkt wie ein rollendes Wohnzimmer: viel Ausstattung, viel Ruhe im Fahrbetrieb und ein Konzept, das lange Strecken besonders angenehm machen soll. Die Kawasaki Z 500 SE verfolgt dagegen einen anderen Ansatz. Sie ist leichter zu bewegen, wirkt im Alltag handlicher und passt besonders gut zu Fahrten, bei denen kurze Wege, spontane Touren und das Gefühl von „direktem Drauflosfahren“ im Vordergrund stehen.
Wie sich das im Fahralltag zeigt
Im Alltag fällt die Gold Wing vor allem durch ihren Charakter auf: Sie ist weniger „spritzig“ im Sinne von urbanem Zickzack, sondern eher souverän und gelassen. Die Z 500 SE spielt hier ihre Stärken aus: Das Motorrad lässt sich im Stadtverkehr leichter positionieren, wirkt wendiger und vermittelt schneller das Gefühl, dass man auch mal spontan eine Runde drehen kann, ohne gleich an „Tourenmodus“ denken zu müssen.
Motorcharakter: Entspanntes Gleiten vs. lebendiges Ansprechverhalten
Beim Motor geht es bei beiden Modellen um unterschiedliche Prioritäten. Die Honda GL 1800 Gold Wing ist auf gleichmäßiges, ruhiges Vorankommen ausgelegt. Das spürt man besonders dann, wenn die Strecke länger wird: Der Antrieb arbeitet so, dass man Kilometer „abspulen“ kann, ohne ständig nach Drehzahl und Gefühl suchen zu müssen. Das ist ein großer Vorteil für Tourenfahrer, die Komfort und Stressfreiheit höher gewichten als maximale Sportlichkeit.
Die Kawasaki Z 500 SE dagegen wirkt im Vergleich deutlich lebendiger. Das Ansprechverhalten ist direkter, das Motorrad fühlt sich eher nach „Fahren mit Gefühl“ an. Gerade auf Landstraßen oder bei kurvigen Strecken macht das Spaß: Man kann das Motorrad spürbar mit dem Gas steuern und hat schneller das Gefühl, dass die Maschine mitdenkt.
Stärken und Schwächen im Vergleich
- Gold Wing: Stärke ist die entspannte Leistungsentfaltung über längere Zeit. Schwäche kann sein, dass das Motorrad im engen Stadtverkehr weniger „leichtfüßig“ wirkt als die Z 500 SE.
- Z 500 SE: Stärke ist das lebendige, unkomplizierte Fahrgefühl. Schwäche im Vergleich zur Gold Wing ist der Fokus: Für sehr lange Autobahn- oder Reiseetappen fehlt das „Tourenpaket“ im Gesamtkonzept.
Fahrwerk und Handling: Souveränität vs. Wendigkeit
Das Fahrwerk der Honda GL 1800 Gold Wing ist auf Stabilität und Komfort ausgelegt. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten und auf längeren Strecken spielt sie ihre Vorteile aus: Das Motorrad bleibt ruhig, die Linie wirkt berechenbar, und Unebenheiten werden so verarbeitet, dass man sich weniger „arbeitet“ und mehr „genießt“. Das ist besonders wichtig, wenn man nicht nur kurze Ausfahrten plant, sondern auch mehrtägige Touren.
Die Kawasaki Z 500 SE ist dagegen spürbar leichter im Handling. Das Motorrad lässt sich in Kurven zügig positionieren und wirkt im Alltag weniger „groß“. Auf kurvigen Straßen kann das ein echter Vorteil sein, weil man schneller reagieren und das Motorrad direkter führen kann. Bei sehr langen, gleichförmigen Autobahnabschnitten ist die Gold Wing jedoch im Gesamtkonzept im Vorteil, weil sie genau dafür gemacht ist.
Bremsen und Stabilität
Beide Motorräder bieten eine solide Basis, aber der Unterschied liegt im Einsatz. Die Gold Wing wirkt darauf ausgelegt, auch bei Reisebedingungen und mit Gepäck souverän zu funktionieren. Die Z 500 SE ist eher auf dynamisches Fahren im Alltag ausgelegt. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist oder gern zügig über Landstraßen fährt, profitiert von der handlichen Auslegung. Wer dagegen regelmäßig lange Strecken fährt, wird die Stabilität und den Komfort der Gold Wing stärker wahrnehmen.
Sitzposition und Ergonomie: Langstrecke bequem vs. sportlich-nah
Die Honda GL 1800 Gold Wing setzt auf eine entspannte Sitzhaltung. Das Ziel ist, dass der Körper auch nach vielen Stunden Fahrt nicht „angespannt“ wirkt. Gerade bei Touren ist das ein entscheidender Punkt: Wenn die Ergonomie stimmt, bleibt die Konzentration länger hoch und die Fahrt fühlt sich weniger anstrengend an.
Die Kawasaki Z 500 SE bietet dagegen eine Sitzposition, die näher am Fahrgefühl ist. Sie wirkt weniger wie ein „Reise-Sessel“, sondern eher wie ein Motorrad, das man aktiv bewegt. Das ist ideal, wenn kurze bis mittlere Strecken im Fokus stehen und man gern mit dem Motorrad arbeitet statt es nur zu „tragen“.
Komfort vs. Aktivität
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Gold Wing gewinnt, wenn es um Komfort über lange Zeit geht. Die Z 500 SE gewinnt, wenn es um das aktive Fahren und die unkomplizierte Handhabung geht. Wer häufig zwischen Stadt, Landstraße und kurzen Ausfahrten pendelt, findet in der Kawasaki oft die passendere Balance. Wer dagegen regelmäßig große Distanzen plant, wird die Honda stärker schätzen.
Ausstattung und Alltag: Reise-Setup vs. unkompliziertes Handling
Ein großer Unterschied zwischen den beiden Modellen liegt im Gesamtkonzept. Die Honda GL 1800 Gold Wing ist als Tourer gedacht, entsprechend ist die Ausstattung auf lange Fahrten ausgelegt. Dazu zählen nicht nur Komfortdetails, sondern auch das Gefühl, dass das Motorrad „fertig“ für die Reise ist. Wer Gepäck, Windschutz und eine entspannte Gesamtstimmung sucht, wird bei der Gold Wing eher fündig.
Die Kawasaki Z 500 SE wirkt dagegen wie ein Motorrad, das man einfach nutzt. Sie ist weniger „Projekt“, mehr „Losfahren“. Das kann ein Vorteil sein, wenn man nicht ständig an Reise-Setup und Komfortpakete denkt, sondern ein Motorrad möchte, das schnell verfügbar ist und im Alltag Spaß macht.
Stärken und Schwächen bei der Nutzung
- Gold Wing: Stärke ist das Reise- und Komfortkonzept. Schwäche ist, dass das Motorrad im Alltag durch seine Größe und Auslegung weniger flexibel wirkt als die Z 500 SE.
- Z 500 SE: Stärke ist die unkomplizierte Nutzung und das agile Fahrgefühl. Schwäche ist, dass sie im Reisecharakter nicht die gleiche „Langstrecken-Atmosphäre“ bietet wie die Gold Wing.
Für wen lohnt sich welcher Vergleich?
Der Vergleich zwischen Honda GL 1800 Gold Wing und Kawasaki Z 500 SE lässt sich am besten über das eigene Fahrziel entscheiden. Beide Motorräder können begeistern – aber auf unterschiedliche Weise.
Typische Profile für die Gold Wing
Die Honda GL 1800 Gold Wing passt besonders gut, wenn lange Strecken, entspanntes Reisen und Komfort im Vordergrund stehen. Wer regelmäßig Autobahn fährt, mehrtägige Touren plant oder einfach ein Motorrad möchte, das auch nach vielen Stunden noch „leicht“ wirkt, findet hier ein stimmiges Gesamtpaket. Die Gold Wing ist außerdem interessant für Fahrer, die Wert auf ein ruhiges, souveränes Fahrgefühl legen und weniger auf maximale Agilität im Stadtverkehr.
Typische Profile für die Z 500 SE
Die Kawasaki Z 500 SE ist besonders attraktiv, wenn das Motorrad vor allem für Alltag, Kurven und spontane Ausfahrten genutzt wird. Wer gern aktiv fährt, das Motorrad schnell in Position bringt und ein lebendiges Ansprechverhalten mag, wird sich mit der Kawasaki wohler fühlen. Auch für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich im Alltag nicht „zu groß“ anfühlt, ist die Z 500 SE eine starke Wahl.
Fazit: Welche Maschine ist die bessere Wahl?
Honda GL 1800 Gold Wing und Kawasaki Z 500 SE sind beide überzeugend – aber sie spielen unterschiedliche Rollen. Die Gold Wing ist die bessere Wahl für alle, die vor allem komfortorientiertes Reisen wollen: ruhiges Fahrgefühl, entspannte Ergonomie und ein Gesamtkonzept, das lange Strecken deutlich angenehmer macht. Wer häufig unterwegs ist, auch über viele Stunden, und dabei weniger „arbeiten“ möchte, wird die Stärken der Honda besonders schnell merken.
Die Z 500 SE ist dagegen die passendere Option für Fahrer, die Alltagstauglichkeit, Wendigkeit und ein lebendiges Fahrgefühl suchen. Sie eignet sich hervorragend für kürzere bis mittlere Strecken, für kurvige Landstraßen und für Situationen, in denen man das Motorrad schnell und unkompliziert bewegen möchte. Wer also mehr Spaß am aktiven Fahren hat und weniger auf Reise-Komfort setzt, trifft mit der Kawasaki die bessere Wahl.