UVP 32.149 €
Baujahr von 2018 bis 2026~
UVP 7.445 €
Baujahr von 2017 bis 2026~
Das Sofa, das Kurven kann.
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Reichen 48 PS? Unterschiede des Modells 2020 zum Vorgänger
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Pro und Kontra

Pro:
  • Fahrleistungen
  • Komfort
  • Durchzugsvermögen
  • Preis
Kontra:
  • Soziuskomfort
  • Windschutz

Abmessungen & Gewicht

Gewicht365kg
Radstand1.695mm
Länge2.475mm
Radstand1.695mm
Sitzhöhe: 745 mm
Höhe925mm
Gewicht188kg
Radstand1.410mm
Länge2.055mm
Radstand1.410mm
Sitzhöhe: 790 mm
Höhe1.065mm

Motor

Motor-BauartViertakt-Boxermotor
Hubraum1.833ccm
Hub73mm
Bohrung73mm
KühlungFlüssigkeitsgekühlt
AntriebKardan
Gänge6
Motor-BauartReihe
Hubraum649ccm
Hub60mm
Bohrung83mm
Kühlungflüssigkeitsgekühlt
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung126 PS bei 5.500 U/Min
Drehmoment170 NM bei 4.500 U/Min
Höchstgeschw.180km/h
Tankinhalt21Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite380km
Leistung68 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment64 NM bei 6.700 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite341km

Fahrwerk

Reifen vorne130/70-18
Reifen hinten200/55-16
RahmenbauartGitterrohr
Federung vorne41-mm-Teleskopgabel (Federweg 125)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten160/60ZR17M/C (69W)

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 220 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Die Kawasaki Z650 Jahrgang 2020 ist einfaches, aber gut gemachtes Motorrad. Das merkt man z.B. an der konventionellen Telegabel oder den fehlenden technischen Features, die ab der gehobenen Mittelklasse  (Z900) mittlerweile Standard sind. Dafür ist sie aber auch ein ganzes Stück günstiger.
 
Die Z650 ist eine eher kleine Maschine. Piloten ab 1,85m fühlen sich evtl. fehl am Platz, wobei das eine individuelle Sache ist. Wir empfehlen größeren Fahrern eine Sitzprobe. Für kleinere Fahrer hingegen  ist die Z650 ein Fest und unbedingt zu empfehlen. Zu zweit wird es dann allerdings etwas eng, was bei Wettbewerber-Bikes aber ähnlich ist. Der Sozius hat keine Haltegriffe, sondern nur einen Halteriemen. Ergo: Zum Baggersee reichts, von Hamburg nach München wird es zu zweit aber anstrengend.
 
Insgesamt ist die neue Z650 eine gelungene Maschine. Die Updates haben dem Motorrad gut getan, sie wirkt frischer und fährt sich flott und wendig und vermittelt enormen Fahrspaß. Die Testmaschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 7.000€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 5.000€
  • Verfügbarkeit: seit 2017
  • Farben: weiß, schwarz, schwarz-grün

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Honda GL 1800 Gold Wing vs Kawasaki Z 650: Vergleich der Konzepte

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Honda GL 1800 Gold Wing und die Kawasaki Z 650, geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Es geht vor allem um Philosophie: Die Gold Wing steht für große Touren, Komfort und eine Art „Rollstuhl auf zwei Rädern“ – während die Z 650 für Agilität, Alltagstauglichkeit und unkomplizierten Fahrspaß bekannt ist. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich spannend: Welche Stärken passen zu welchem Fahrstil, und wo liegen die typischen Grenzen der jeweiligen Ausrichtung?

Grundidee: Touren-Luxus gegen sportliche Alltagsmaschine

Honda GL 1800 Gold Wing – gebaut für lange Strecken

Die Honda GL 1800 Gold Wing ist ein Tourenmotorrad, das auf Komfort und Souveränität ausgelegt ist. Das merkt man im Gesamtkonzept: Die Sitzposition zielt auf entspanntes Fahren, die Ausstattung ist auf weite Reisen ausgerichtet, und das Motorrad vermittelt auch bei längeren Etappen das Gefühl, dass man „einfach durchzieht“. Wer häufig Autobahn fährt, größere Distanzen plant oder Wert auf Ruhe und Komfort legt, findet hier eine klare Antwort.

Kawasaki Z 650 – leicht, direkt und vielseitig

Die Kawasaki Z 650 verfolgt einen anderen Ansatz: Sie ist als sportliches Naked Bike gedacht, das sich im Alltag schnell zurechtfindet. Das Motorrad wirkt kompakter, die Bedienung ist unkompliziert, und das Fahrgefühl ist eher „aktiv“ als „komfortorientiert“. Gerade auf Landstraßen, bei wechselnden Geschwindigkeiten oder in der Stadt zeigt die Z 650 ihre Stärken: Sie lädt dazu ein, öfter zu fahren, ohne dass jede Fahrt wie eine große Reise geplant werden muss.

Motorcharakter und Fahrgefühl im Vergleich

Gold Wing: souveräne Kraft für entspanntes Dahingleiten

Die Honda GL 1800 Gold Wing steht für einen Motorcharakter, der auf Durchzug und Ruhe ausgelegt ist. Das bedeutet: Beschleunigungen fühlen sich weniger „sportlich rabiat“ an, sondern eher wie ein gleichmäßiges Anziehen an. In der Praxis ist das ein Vorteil, wenn es darum geht, konstant zu fahren, Überholmanöver gelassen anzugehen und lange Strecken ohne ständiges „Nacharbeiten“ zu bewältigen.

Als mögliche Schwäche kann sich genau diese Art von Kraftentfaltung für Fahrer anfühlen, die ein sehr direktes, sportliches Ansprechverhalten suchen. Wer maximale „Spontanität“ erwartet, könnte die Gold Wing eher als komfortorientiertes Reisegerät wahrnehmen.

Z 650: lebendiger Antrieb für Fahrspaß und Rhythmus

Die Kawasaki Z 650 bietet ein Fahrgefühl, das stärker auf Rhythmus und Agilität setzt. Der Motor wirkt in typischen Alltagssituationen oft „präsenter“, weil man schneller in den passenden Drehzahlbereich kommt und das Motorrad dadurch dynamischer wirkt. Auf kurvigen Strecken oder beim zügigen Fahren macht das Spaß, weil die Maschine das Gefühl vermittelt, dass man aktiv mit ihr arbeitet.

Als Grenze zeigt sich: Für sehr lange Autobahnphasen oder für Fahrer, die maximale Gelassenheit bei hoher Reisegeschwindigkeit suchen, kann das Naked-Konzept weniger „komfortabel“ wirken als eine große Tourenmaschine. Das ist weniger ein Qualitätsproblem, eher eine Frage des Einsatzprofils.

Komfort, Ergonomie und Alltagstauglichkeit

Gold Wing: Komfort als Hauptargument

Bei der Honda GL 1800 Gold Wing ist Komfort kein Zusatz, sondern ein Kernpunkt. Die Sitzposition ist auf längeres Fahren ausgelegt, die Verkleidung und das Gesamtkonzept reduzieren spürbar den Stress, der bei langen Strecken entsteht. Auch das Thema „Ankommen“ spielt eine Rolle: Die Gold Wing soll nicht nur schnell ans Ziel bringen, sondern das Ziel auch so erreichen lassen, dass man sich noch gut fühlt.

Schwächen liegen eher im Kontext: Wer hauptsächlich kurze Strecken fährt, häufig enge Parklücken ansteuert oder ein sehr leichtes Handling erwartet, wird die Größe und das Gewicht der Gold Wing eher als Herausforderung wahrnehmen.

Z 650: unkompliziert im Alltag

Die Kawasaki Z 650 ist im Alltag oft die entspanntere Wahl, weil sie sich leichter in den Tagesablauf einfügt. Das Naked-Design sorgt für direkte Rückmeldung, die Maschine wirkt handlicher und lässt sich im Stadtverkehr meist intuitiver bewegen. Auch für kürzere Touren ist sie attraktiv: Man steigt auf, fährt los und muss nicht erst „Reise-Modus“ aktivieren.

Als mögliche Schwäche kann sich bei sehr langen Strecken bemerkbar machen, dass das Konzept weniger auf maximalen Langstreckenkomfort ausgelegt ist. Wer häufig stundenlang auf der Autobahn unterwegs ist, wird den Unterschied zu einer großen Tourenmaschine eher spüren.

Fahrwerk, Handling und Stabilität

Gold Wing: Stabilität und Ruhe

Die Honda GL 1800 Gold Wing vermittelt vor allem Stabilität. Das Motorrad wirkt wie „auf der Linie“ liegend, was gerade bei höheren Geschwindigkeiten und längeren Autobahnabschnitten ein Plus ist. In Kurven fährt sie souverän, aber das Gefühl ist eher: ruhig, kontrolliert, groß. Wer Touren liebt, wird das als Stärke sehen.

Wer dagegen maximale Leichtfüßigkeit in engen Kehren sucht, wird die Gold Wing eher als „großes Schiff“ wahrnehmen. Das ist kein Nachteil für die Tourenidee, aber eine klare Erwartungsfrage.

Z 650: Agilität und Kurvenrhythmus

Die Kawasaki Z 650 spielt ihre Stärken besonders in Situationen aus, in denen es um Wendigkeit und Rhythmus geht. Das Fahrwerk und die Geometrie wirken darauf ausgelegt, dass man zügig durch Kurven kommt und das Motorrad schnell „mitnimmt“. Auf Landstraßen und bei wechselnden Bedingungen ist das ein echter Vorteil, weil man sich schnell wohlfühlt und das Handling nicht als „schwer zu bewegen“ empfindet.

Als mögliche Schwäche ist zu nennen: Für sehr lange, gleichförmige Autobahnfahrten kann die Gold Wing durch ihr Tourenkonzept mehr Ruhe bieten. Die Z 650 ist dafür gemacht, mehr zu fahren und weniger „zu ertragen“.

Ausstattung und Elektronik: Reise-Setup vs Naked-Realität

Gold Wing: Technik und Komfort-Features für Touren

Die Honda GL 1800 Gold Wing ist als Tourenpaket gedacht. Entsprechend ist die Ausstattung auf Komfort und Informationsfluss ausgelegt. Das Ziel ist, dass man sich auf die Strecke konzentriert und nicht ständig an Kleinigkeiten denkt. Gerade auf Reisen ist das ein Vorteil, weil die Maschine das „Gesamtpaket“ liefert.

Schwächen können sich eher indirekt zeigen: Je mehr Komfort- und Technikfokus, desto mehr „Komplexität“ im Alltag – etwa beim Thema Pflege, Zubehör oder bei der Frage, ob man wirklich jede Funktion nutzt.

Z 650: Fokus auf Fahrspaß und einfache Bedienung

Die Kawasaki Z 650 setzt stärker auf das Wesentliche: fahren, beschleunigen, kurven. Die Elektronik ist in der Regel so ausgelegt, dass sie unterstützt, ohne das Motorrad in ein „Smartphone auf Rädern“ zu verwandeln. Das passt gut zu Fahrern, die eine klare, direkte Verbindung zwischen Gasgriff und Fahrgefühl möchten.

Als mögliche Schwäche kann gelten: Wer sehr viel Wert auf umfangreiche Reise-Features legt, findet bei einem Naked Bike naturgemäß weniger „Luxus“ als bei einer großen Tourenmaschine.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Stärken der Honda GL 1800 Gold Wing

  • Tourenkomfort: ausgelegt für lange Strecken und entspanntes Ankommen.
  • Stabilität: ruhiges Fahrverhalten bei höheren Geschwindigkeiten.
  • Gesamtpaket: Ausstattung und Konzept sind auf Reisen optimiert.

Schwächen der Honda GL 1800 Gold Wing

  • Handlichkeit: im engen Stadtverkehr kann die Größe spürbar sein.
  • Charakter: weniger „sportlich-direkt“ als ein Naked Bike.

Stärken der Kawasaki Z 650

  • Agilität: leichtes Handling und guter Kurvenrhythmus.
  • Alltagstauglichkeit: schnell einsatzbereit für kurze und mittlere Touren.
  • Fahrspaß: lebendigeres, direkteres Fahrgefühl.

Schwächen der Kawasaki Z 650

  • Langstreckenfokus: weniger „Reise-Ruhe“ als bei einer großen Tourenmaschine.
  • Konzept: Naked-Charakter passt nicht jedem Anspruch an Komfort auf Autobahnstrecken.

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Passend für die Honda GL 1800 Gold Wing

Die Honda GL 1800 Gold Wing ist besonders sinnvoll für Fahrer, die regelmäßig lange Strecken fahren, Komfort priorisieren und ein Motorrad suchen, das sich wie ein Reisebegleiter anfühlt. Auch wenn häufig zu zweit gefahren wird oder wenn Tourenplanung und entspanntes Tempo im Vordergrund stehen, spielt die Gold Wing ihre Stärken aus.

Passend für die Kawasaki Z 650

Die Kawasaki Z 650 passt gut, wenn der Alltag dominiert: Pendeln, Wochenendtouren, Landstraßen und kurvige Strecken. Wer ein Motorrad möchte, das schnell verfügbar ist, leicht zu bewegen wirkt und Fahrspaß ohne großen Aufwand liefert, trifft mit der Z 650 häufig genau den richtigen Ton.

Fazit:

Die Honda GL 1800 Gold Wing ist die bessere Wahl für alle, die vor allem lange Touren fahren und dabei maximalen Komfort, ruhiges Fahrverhalten und ein vollständiges Reise-Setup suchen. Wer sich auf der Strecke entspannen möchte und das Motorrad als souveränen Begleiter versteht, wird mit der Gold Wing deutlich mehr „Reisegefühl“ bekommen. Ihre Grenzen liegen vor allem dort, wo Handlichkeit im Vordergrund steht oder wo ein sehr direktes, sportlich-agiles Ansprechverhalten erwartet wird.

Die Kawasaki Z 650 gewinnt dagegen, wenn Alltagstauglichkeit und Agilität wichtiger sind als maximaler Langstreckenkomfort. Sie macht Spaß bei kürzeren bis mittleren Touren, unterstützt einen aktiven Kurvenrhythmus und wirkt im Alltag oft unkomplizierter. Wer jedoch sehr häufig stundenlang Autobahn fährt und dabei vor allem Ruhe und Komfort priorisiert, wird die Gold Wing als klaren Vorteil empfinden.

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