| UVP | 32.149 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2026~ | |
| UVP | 20.299 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Kraftvoller Motor
- Stabiles Fahrwerk
- Bedienung
- Elektronische Helfer
- Bremsen
- Soziustauglichkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 365 | kg |
| Radstand | 1.695 | mm |
| Länge | 2.475 | mm |
| Radstand | 1.695 | mm |
| Sitzhöhe: | 745 | mm |
| Höhe | 925 | mm |
| Gewicht | 198 | kg |
| Radstand | 1.497 | mm |
| Radstand | 1.497 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Boxermotor | |
| Hubraum | 1.833 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 73 | mm |
| Kühlung | Flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, V2 75° | |
| Hubraum | 1.301 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 108 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 126 PS bei 5.500 U/Min | |
| Drehmoment | 170 NM bei 4.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
| Leistung | 180 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 140 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 287 | km |
Fahrwerk
| Reifen vorne | 130/70-18 | |
| Reifen hinten | 200/55-16 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP-USD Ø 48 mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | WP-Monoshock per Umlenkung (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 200/55-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | 2 x Brembo Stylema Monoblock Vierkolben-Radialfestsattel, Bremsscheiben, schwimmend ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Zweikolben-Festsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit - doch kein Biest
Ist die Super Duke das Biest, wie KTM sie selber nennt? Nein. Trotz all der formidablen Leistung, die immer zur Verfügung steht: Kaum je wurde diese so verantwortungsbewusst dargeboten. Biestig ist hier nichts, was für ein Glück. Die Super Duke wird öfter Freudentränen statt Angstschweiß produzieren.
Die KTM ist ein umgängliches Motorrad, das sich selbst in der Stadt nicht unwohl fühlt. Für ein Naked Bike ist die Soziustauglichkeit verträglich, der Windschutz hingegen … nunja. Wer jemals die Höchstgeschwindigkeit von 280 km/h ausprobieren will, sollte sich gut festhalten oder mit 30 Metern doppelseitigem Klebeband am Bike fixieren.
Ansonsten: Daumen hoch!
Das Test-Bike wurde uns von Motorrad-Ruser zur Verfügung gestellt.
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Honda GL 1800 Gold Wing vs. KTM 1290 Super Duke R – Vergleich im Motorradtest
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Honda GL 1800 Gold Wing und die KTM 1290 Super Duke R, wird der Vergleich spannend: Hier trifft ein ausgewachsener Tourer auf ein kompromissloses Naked-Bike. Beide Maschinen sind stark, aber sie spielen in unterschiedlichen Ligen. Während die Gold Wing auf Ruhe, Komfort und Langstreckenfokus ausgelegt ist, setzt die Super Duke R auf Agilität, Direktheit und ein sportliches Fahrgefühl, das Lust auf zügige Manöver macht. Genau diese Gegensätze zeigen sich in der Praxis – bei Motorcharakter, Ergonomie, Fahrwerk, Bremsen und Elektronik.
Grundidee: Tourenkomfort vs. sportliche Direktheit
Die Honda GL 1800 Gold Wing steht für souveräne Reise: viel Platz, entspannte Sitzposition und ein Antrieb, der auch lange Strecken ohne Stress abspult. Die KTM 1290 Super Duke R dagegen ist ein Naked-Bike, das den Fahrer nah am Geschehen hält. Der Fokus liegt auf spürbarer Rückmeldung, schneller Reaktion und einem Fahrstil, der Kurven nicht nur „durchfährt“, sondern aktiv gestaltet.
Beide Ansätze haben klare Stärken. Die Schwäche der einen ist oft die Stärke der anderen: Wer maximale Gelassenheit sucht, wird mit der Gold Wing glücklicher. Wer dagegen Dynamik und „Biss“ priorisiert, findet in der Super Duke R den passenden Charakter.
Motor und Fahrgefühl: Charakterunterschiede im Alltag
Honda GL 1800 Gold Wing: entspanntes Drehmoment für lange Strecken
Die Gold Wing wirkt im Vergleich besonders „erwachsen“. Der Motor liefert Kraft so, dass sich Tempo aufbauen lässt, ohne dass der Fahrer ständig nach dem richtigen Gang suchen muss. Das macht sie ideal für gleichmäßiges Cruisen, Überlandfahrten und lange Autobahnabschnitte. Auch wenn die Maschine groß und schwer wirkt, bleibt das Fahrgefühl kontrolliert – vor allem, wenn die Strecke fließt.
KTM 1290 Super Duke R: spürbare Leistung und knackige Gasannahme
Die Super Duke R ist dagegen deutlich unmittelbarer. Das Ansprechverhalten wirkt direkter, und der Motorcharakter lädt dazu ein, schneller zu reagieren: Gas auf, Motorrad setzt um. Gerade beim sportlichen Fahren in der Stadt oder auf Landstraßen zeigt sich der Vorteil eines Naked-Bikes: weniger „Touren-Filter“, mehr unmittelbare Verbindung zwischen Fahrer und Maschine.
Im Vergleich wird klar: Die Gold Wing ist eher „komfortorientiert schnell“, während die Super Duke R „sportlich schnell“ ist. Beide können zügig – aber die Art, wie sie dahin kommen, ist unterschiedlich.
Ergonomie und Sitzgefühl: Wie sich die Maschinen anfühlen
Bei der Honda GL 1800 Gold Wing steht die Ergonomie für lange Fahrten im Vordergrund. Die Sitzposition wirkt so gewählt, dass auch nach mehreren Stunden die Konzentration nicht nur auf dem „Durchhalten“ liegt, sondern auf dem Fahren selbst. Dazu passt das Gesamtpaket aus Windschutz, Ruhe im Fahrbetrieb und einer Ausstattung, die das Reisen erleichtert.
Die KTM 1290 Super Duke R bietet eine deutlich sportlichere Haltung. Das Motorrad fühlt sich leichter an, weil die Sitzposition und die Geometrie auf aktives Fahren ausgelegt sind. Wer gern dynamisch unterwegs ist, profitiert von der direkten Rückmeldung. Wer dagegen lange Strecken in einem gleichmäßigen Rhythmus fahren möchte, merkt schneller, dass der Fokus stärker auf Fahrspaß als auf „Dauerkomfort“ liegt.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Gold Wing: souverän und stabil
Die Gold Wing spielt ihre Stärken vor allem bei Stabilität aus. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten oder bei wechselnden Fahrbahnbedingungen wirkt das Fahrverhalten ruhig. Das ist ein großer Vorteil, wenn die Strecke nicht nur aus Kurven besteht, sondern auch aus Autobahn, Landstraße und wechselnden Belägen. Das Motorrad vermittelt Sicherheit, ohne dass ständig korrigiert werden muss.
Super Duke R: wendig und kurvenhungrig
Die Super Duke R ist im Vergleich klar auf Agilität ausgelegt. In Kurven fühlt sich das Motorrad „wach“ an, und Richtungswechsel gehen spürbar leichter von der Hand. Das Naked-Design unterstützt das Gefühl von Kontrolle, weil der Fahrer mehr „mit dem Motorrad“ arbeitet. Wer gern zügig fährt, wird den Unterschied im Handling schnell merken.
Stärken und Schwächen lassen sich hier gut zusammenfassen: Die Gold Wing punktet mit Ruhe und Stabilität, die Super Duke R mit Wendigkeit und sportlicher Dynamik.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Im Vergleich zeigen beide Motorräder ihren Anspruch über die Bremsleistung und das Sicherheitsgefühl. Die Gold Wing wirkt dabei wie gemacht für vorausschauendes Fahren: kräftiges Verzögern, kontrollierbare Dosierung und ein Gesamtpaket, das auch bei längeren Fahrten entspannt bleibt. Die Super Duke R setzt stärker auf sportliche Bremsperformance und ein direktes Feedback, das gerade beim zügigen Fahren in Kurven und beim schnellen Wechsel zwischen Beschleunigen und Verzögern hilft.
Unterm Strich gilt: Beide Maschinen sind auf Sicherheit ausgelegt, aber die Art, wie sich das Vertrauen aufbaut, ist unterschiedlich. Die Gold Wing vermittelt eher „Langstrecken-Sicherheit“, die Super Duke R eher „Sport-Sicherheit“.
Elektronik und Assistenz: Komfortfunktionen vs. Fahrmodi
Elektronik ist bei beiden Modellen ein wichtiger Bestandteil. Bei der Honda GL 1800 Gold Wing liegt der Schwerpunkt stärker auf dem Gesamtpaket, das Reisen erleichtert: Assistenz- und Komfortfunktionen unterstützen das entspannte Fahren, während die Bedienung auf Alltagstauglichkeit ausgelegt ist. Das macht die Maschine besonders attraktiv, wenn nicht nur die Fahrdynamik, sondern auch das „Drumherum“ zählt.
Die KTM 1290 Super Duke R setzt dagegen stärker auf Fahrmodi und ein Setup, das den Charakter je nach Situation anpasst. Das hilft, die Leistung und das Ansprechverhalten passend zum Fahrstil zu nutzen. Gerade wer gern variiert – mal gemütlich, mal sportlich – profitiert von der Möglichkeit, das Motorrad „mitzusteuern“.
Ausstattung und Alltag: Was im Alltag wirklich zählt
Die Gold Wing ist im Vergleich klar die Maschine für Menschen, die viel unterwegs sind und dabei Komfort priorisieren. Das Motorrad wirkt wie ein Reisebegleiter: Ausstattung, Ruhe und die Art, wie sich lange Fahrten anfühlen, sind die großen Pluspunkte. Auch wenn das Motorrad optisch und technisch „groß“ ist, bleibt es im Alltag gut handhabbar, solange man die eigene Fahrweise an die Größe anpasst.
Die Super Duke R ist dagegen stärker auf den Alltag im sportlichen Sinne ausgerichtet. Sie macht Spaß beim kurzen Abstecher, beim zügigen Landstraßen-Tempo und beim aktiven Fahren. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist oder gern spontan fährt, wird die direkte Art der Maschine schätzen. Gleichzeitig ist sie weniger darauf ausgelegt, stundenlang „durchzuschieben“, ohne dass der Fahrer spürt, dass es ein sportliches Naked-Bike ist.
Für wen passt welches Motorrad?
Honda GL 1800 Gold Wing: die beste Wahl für Tourenfahrer
Die Gold Wing ist besonders passend, wenn lange Strecken, Komfort und ein souveränes Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Wer gern entspannt fährt, Wert auf Ruhe legt und das Motorrad als Reisekomfort-Tool versteht, bekommt hier ein sehr stimmiges Gesamtpaket. Auch wenn die Super Duke R sportlich ist: Die Gold Wing ist die Maschine, die man auswählt, um Kilometer zu sammeln – ohne dass es sich nach Arbeit anfühlt.
KTM 1290 Super Duke R: die beste Wahl für Kurven und Dynamik
Die Super Duke R ist ideal für Fahrer, die sportliche Dynamik suchen und gern aktiv fahren. Wer Kurven als Spielplatz versteht, schnelle Richtungswechsel mag und ein direktes Ansprechverhalten erwartet, findet in der KTM die passende Basis. Sie eignet sich besonders, wenn Fahrspaß im Vordergrund steht und weniger der „Reisekomfort“ als das sportliche Gefühl zählt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Honda GL 1800 Gold Wing – Stärken: souveräne Stabilität, komfortorientiertes Fahrgefühl, starke Langstrecken-Eignung und ein Gesamtpaket, das Reisen angenehm macht. Schwächen: weniger „leichtfüßig“ im sportlichen Sinne und weniger Fokus auf unmittelbare Agilität, wie man sie von einem Naked-Bike erwartet.
KTM 1290 Super Duke R – Stärken: wendiges Handling, direktes Fahrgefühl, sportliche Performance und viel Spaß bei dynamischer Fahrweise. Schwächen: weniger auf Dauerkomfort ausgelegt und weniger „Reise-Ruhe“ als bei einem Tourer.
Fazit:
Die Honda GL 1800 Gold Wing ist die bessere Wahl für alle, die vor allem lange Strecken genießen möchten: ruhig, komfortabel und mit einem Fahrgefühl, das Kilometer sammeln leicht macht. Wer Touren plant, Wert auf entspannte Ergonomie legt und das Motorrad als Reiseplattform betrachtet, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket. Die KTM 1290 Super Duke R passt dagegen besser zu Fahrern, die Dynamik und Agilität suchen: sportliches Ansprechverhalten, kurvenorientiertes Handling und ein Naked-Bike-Feeling, das Lust auf zügige Manöver macht. Wer häufig spontan fährt, gern aktiv unterwegs ist und das Motorrad als „Spaßmaschine“ nutzt, wird mit der KTM deutlich mehr Freude am direkten Fahrkontakt haben. Kurz gesagt: Gold Wing für Reisen mit Komfortfokus, Super Duke R für sportliche Kurven und unmittelbare Dynamik.