UVP 32.149 €
Baujahr von 2018 bis 2026~
UVP 13.049 €
Baujahr von 2020 bis 2023
Das Sofa, das Kurven kann.
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Klein, aber oho!
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Pro und Kontra

Pro:
  • Motorleistung
  • Präzises Fahrwwerk
  • Bremsen sehr leistungsfähig
  • Schneller Quickshifter
Kontra:
  • Tourentauglichkeit

Abmessungen & Gewicht

Gewicht365kg
Radstand1.695mm
Länge2.475mm
Radstand1.695mm
Sitzhöhe: 745 mm
Höhe925mm
Gewicht185kg
Radstand1.482mm
Radstand1.482mm
Sitzhöhe: 834 mm

Motor

Motor-BauartViertakt-Boxermotor
Hubraum1.833ccm
Hub73mm
Bohrung73mm
KühlungFlüssigkeitsgekühlt
AntriebKardan
Gänge6
Motor-Bauart2-Zylinder, 4-Takt, Reihenmotor
Hubraum890ccm
Hub69mm
Bohrung91mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung126 PS bei 5.500 U/Min
Drehmoment170 NM bei 4.500 U/Min
Höchstgeschw.180km/h
Tankinhalt21Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite380km
Leistung121 PS bei 9.250 U/Min
Drehmoment99 NM bei 7.750 U/Min
Höchstgeschw.240km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite295km

Fahrwerk

Reifen vorne130/70-18
Reifen hinten200/55-16
RahmenbauartChrom-Molybdän-Stahlrahmen, Motor ist struktureller Bestandteil, pulverbeschichtet
Federung vorneWP Apex 43er-USD-Gabel (Federweg 140)mm
Federung hintenWP Zentralfederbein (Federweg 150)mm
Aufhängung hintenAlu-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70-17
Reifen hinten180/55-17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Brembo Stylema Monoblock Vierkolben-Radialfestsattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm)

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Honda GL 1800 Gold Wing vs. KTM 890 Duke R: Vergleich der Motorrad-Charaktere

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Honda GL 1800 Gold Wing und die KTM 890 Duke R, lohnt sich ein genauer Blick. Die Gold Wing steht für souveränen Langstreckenkomfort, viel Ruhe im Antrieb und ein Setup, das auf entspanntes Reisen ausgelegt ist. Die Duke R dagegen ist ein sportliches Naked Bike, das auf Dynamik, präzises Handling und ein direktes Fahrgefühl setzt. Im Vergleich wird schnell klar: Es geht weniger um „besser“ oder „schlechter“, sondern darum, welches Motorrad zum eigenen Stil passt.

Grundidee: Tourenkomfort vs. sportliche Agilität

Honda GL 1800 Gold Wing – gebaut für lange Strecken

Die Gold Wing ist ein Klassiker, wenn es um Reise- und Komfortorientierung geht. Der Fokus liegt auf einer stabilen, gelassenen Fahrweise. Gerade auf längeren Etappen spielt die Kombination aus ruhigem Motorlauf, komfortabler Ergonomie und einer Ausstattung, die das Fahren erleichtert, ihre Stärken aus. Die Maschine wirkt wie ein „Gleiten“ über die Strecke: weniger Kampf, mehr Genuss.

KTM 890 Duke R – gebaut für Kurven und Tempo

Die KTM 890 Duke R ist dagegen ein Motorrad, das die Straße aktiv einfordert. Das Konzept ist spürbar: sportliche Sitzposition, agiles Handling und ein Antrieb, der sich lebendig anfühlt. Wer gern zügig fährt, häufig Kurven sucht oder im Alltag das Gefühl von Kontrolle und Direktheit mag, findet in der Duke R eine Maschine, die schnell „anspringt“ – nicht nur im Motor, sondern auch im Fahrgefühl.

Motor und Antrieb: Charakterunterschiede im direkten Vergleich

Beim Vergleich der Motorcharaktere zeigt sich ein klarer Unterschied: Die Gold Wing zielt auf gleichmäßige Kraftentfaltung und ein entspanntes Drehzahlband. Dadurch wirkt das Motorrad besonders auf langen Strecken souverän, weil es nicht ständig nach „dem nächsten Kick“ verlangt. Die KTM 890 Duke R hingegen ist stärker auf spürbare Dynamik ausgelegt. Das Ansprechverhalten und die Art, wie Leistung umgesetzt wird, unterstützen ein sportliches Fahrprofil – mit dem Gefühl, dass das Motorrad jederzeit bereit ist, zügig zu reagieren.

Stärken und Schwächen lassen sich hier gut gegenüberstellen: Die Gold Wing punktet mit Gelassenheit und einem Antrieb, der auch bei längeren Fahrten wenig „Nerven“ kostet. Die Duke R punktet mit unmittelbarer Reaktion und einem Fahrstil, der mehr Spaß macht, wenn es kurvig oder flott wird. Schwäche der jeweiligen Ausrichtung: Wer mit der Gold Wing ständig sportliche Impulse sucht, wird eher Komfort statt „Krawall“ erleben. Wer mit der Duke R lange, entspannte Touren plant, wird den Fokus auf Agilität irgendwann als weniger „reiseentspannt“ empfinden.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

Im Handling unterscheiden sich beide Motorräder deutlich. Die Gold Wing ist auf Stabilität und ruhige Spur ausgelegt. Das macht sie besonders auf Autobahn und bei gleichmäßigem Tempo angenehm: Das Motorrad bleibt berechenbar, und der Fahrer kann sich auf die Strecke konzentrieren. Auch bei wechselnden Fahrbahnbedingungen wirkt das Setup eher „ausgleichend“.

Die KTM 890 Duke R ist dagegen ein Motorrad, das Kurvenarbeit fördert. Das Handling ist spürbar direkter, das Motorrad wirkt leichter in der Bewegung und lädt dazu ein, die Linie aktiv zu gestalten. Das ist eine Stärke, wenn häufig Landstraße gefahren wird oder wenn man gern dynamisch unterwegs ist. Als Gegenpunkt gilt: Wer vor allem Komfort und Gelassenheit sucht, kann die sportlichere Auslegung der Duke R als weniger „entspannt“ wahrnehmen – besonders auf langen, gleichförmigen Strecken.

Ergonomie und Sitzposition: Langstrecke vs. sportliches Cockpit

Auch die Ergonomie ist ein entscheidender Vergleichspunkt. Die Gold Wing ist auf Fahrkomfort ausgelegt: Sitzhaltung und Gesamtkonzept unterstützen längeres Fahren, ohne dass der Körper ständig „mitarbeiten“ muss. Das ist ein klarer Vorteil, wenn Touren ein wichtiger Bestandteil des Motorradalltags sind.

Die KTM 890 Duke R setzt auf eine sportlichere Sitzposition. Das Cockpit wirkt näher am Fahrer, die Kontrolle fühlt sich direkter an. Das ist ideal, wenn kurze bis mittlere Strecken mit sportlichem Anspruch gefahren werden. Schwäche: Wer sehr lange Etappen plant oder häufig entspannt cruisen möchte, wird die sportlichere Haltung eher als anstrengender empfinden.

Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen in unterschiedlichen Situationen

Beim Vergleich der Bremsleistung und des Sicherheitsgefühls zeigt sich ebenfalls die Ausrichtung. Die Gold Wing bietet ein Setup, das auf souveräne Verzögerung und ruhige Stabilität ausgelegt ist. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten und längeren Fahrten ist das ein Plus, weil das Motorrad dabei kontrolliert bleibt.

Die KTM 890 Duke R setzt auf ein sportliches Brems- und Fahrstabilitätskonzept. Das Motorrad vermittelt ein Gefühl von „sofortiger Rückmeldung“, was besonders beim zügigen Fahren und in Kurven Vertrauen schafft. Wer jedoch vor allem auf entspannte, gleichmäßige Fahrten setzt, wird die Gold Wing als weniger „fordernd“ erleben.

Elektronik und Assistenz: Komfort-Features vs. sportliche Unterstützung

Elektronik ist bei beiden Modellen ein Thema, aber mit unterschiedlichem Ziel. Die Gold Wing wirkt wie ein Gesamtsystem für Reisen: Die Assistenz und die Bedienlogik sind darauf ausgelegt, das Fahren komfortabler zu machen und den Alltag auf Touren zu erleichtern. Das unterstützt besonders, wenn verschiedene Streckenprofile gefahren werden und man nicht ständig „nachjustieren“ möchte.

Die KTM 890 Duke R nutzt Elektronik eher als sportliche Unterstützung. Das Motorrad bleibt dabei dynamisch und lässt dem Fahrer gleichzeitig die Möglichkeit, das Setup an den eigenen Stil anzupassen. Die Stärke liegt in der schnellen Umsetzbarkeit von Fahrimpulsen. Schwäche im Vergleich: Wer vor allem „einfach fahren“ möchte, wird die Gold Wing als stärker auf Komfort und Reiseorientierung abgestimmt empfinden.

Alltagstauglichkeit: Parken, Handling im Verkehr und Nutzung

Im Alltag zählt nicht nur die Fahrdynamik. Die Gold Wing ist zwar ein großes Motorrad, aber sie ist so konzipiert, dass sie sich im Reisealltag gut nutzen lässt. Durch den Komfort und die entspannte Art zu fahren, wird sie besonders dann attraktiv, wenn längere Strecken regelmäßig anstehen oder wenn man gern mit Gepäck unterwegs ist.

Die KTM 890 Duke R spielt ihre Stärken im urbanen Umfeld und auf kurzen Strecken aus. Das Motorrad wirkt wendiger im Kopf und im Gefühl, was das Manövrieren im Alltag erleichtert. Wer häufig zwischen Stadt, Feierabendrunde und Landstraße pendelt, findet in der Duke R eine sehr passende Basis.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Honda GL 1800 Gold Wing – typische Stärken

  • Komfort und Ruhe für lange Fahrten
  • Stabile Fahrweise bei gleichmäßigem Tempo
  • Reiseorientierte Ergonomie und entspannteres Fahrgefühl
  • Elektronik und Ausstattung mit Fokus auf Touring

Honda GL 1800 Gold Wing – typische Schwächen

  • Weniger „leichtfüßig“ im sportlichen Kurvenangriff als ein Naked Bike
  • Wer maximale Agilität sucht, wird eher in der KTM fündig

KTM 890 Duke R – typische Stärken

  • Agiles Handling und direktes Fahrgefühl
  • Sportliche Dynamik für zügige Strecken
  • Wendiger Charakter im Alltag und auf Landstraße
  • Elektronik als Fahrunterstützung mit sportlichem Fokus

KTM 890 Duke R – typische Schwächen

  • Für sehr lange Touren kann die sportlichere Auslegung weniger entspannend wirken
  • Reise-Komfortanspruch wird eher von der Gold Wing erfüllt

Welches Motorrad passt zu welchem Fahrstil?

Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Anspruch entscheiden. Wer häufig lange Strecken fährt, Wert auf Komfort legt und ein Motorrad sucht, das auch bei hoher Kilometerzahl „einfach funktioniert“, wird mit der Honda GL 1800 Gold Wing sehr glücklich. Sie ist die Wahl für Touren, bei denen das Ziel nicht nur der Weg ist, sondern das Fahren selbst möglichst stressfrei bleiben soll.

Wer dagegen gern dynamisch unterwegs ist, Kurven liebt und ein Motorrad möchte, das schnell auf Fahrimpulse reagiert, trifft mit der KTM 890 Duke R eine sehr passende Entscheidung. Sie eignet sich besonders für abwechslungsreiche Strecken, für kürzere Ausfahrten mit sportlichem Anspruch und für den Alltag, in dem Agilität und Direktheit zählen.

Fazit:

Die Honda GL 1800 Gold Wing ist das bessere Motorrad für alle, die vor allem Komfort, Ruhe und souveräne Langstrecken-Eigenschaften suchen. Ihr Charakter ist auf entspanntes Reisen ausgelegt: stabil, gelassen und angenehm über viele Kilometer. Die KTM 890 Duke R ist dagegen die richtige Wahl, wenn sportliche Agilität im Vordergrund steht. Sie wirkt lebendig, reagiert direkt und macht besonders dann Spaß, wenn die Strecke kurvig oder das Tempo höher ist. Kurz gesagt: Wer Touren genießt und möglichst wenig „arbeiten“ möchte, fährt mit der Gold Wing am passendsten. Wer Dynamik, Handling und ein unmittelbares Fahrgefühl priorisiert, findet in der Duke R den besseren Partner. Beide Motorräder haben klare Stärken – sie sind nur für unterschiedliche Arten von Fahrfreude gemacht.

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