UVP 32.149 €
Baujahr von 2018 bis 2026~
UVP
Baujahr von 2005 bis 2007
Das Sofa, das Kurven kann.
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Kann ein Bike für 900 Euro funktionieren?
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Pro und Kontra

Pro:
  • Handlich
  • Niedrige Sitzhöhe
  • Alltagstauglich
  • Preis-/Leistungsverhältnis
  • Hervorragende Ersatzteillage
Kontra:
  • Keine elektronischen Helferlein
  • Rostanfällig
  • Hinten schwache Dämpfung

Abmessungen & Gewicht

Gewicht365kg
Radstand1.695mm
Länge2.475mm
Radstand1.695mm
Sitzhöhe: 745 mm
Höhe925mm
Gewicht174kg
Radstand1.410mm
Radstand1.410mm
Sitzhöhe: 790 mm

Motor

Motor-BauartViertakt-Boxermotor
Hubraum1.833ccm
Hub73mm
Bohrung73mm
KühlungFlüssigkeitsgekühlt
AntriebKardan
Gänge6
Hubraum487ccm
KühlungLuft
AntriebKette

Fahrleistungen

Leistung126 PS bei 5.500 U/Min
Drehmoment170 NM bei 4.500 U/Min
Höchstgeschw.180km/h
Tankinhalt21Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite380km
Leistung45 PS
Höchstgeschw.177km/h
Tankinhalt17Liter

Fahrwerk

Reifen vorne130/70-18
Reifen hinten200/55-16

Bremsen

Für Einsteiger? Nun ja ....

Was also bleibt? In unserem Fall ist die Frage, ob ein Motorrad für nur 900 Euro funktionieren kann, eindeutig mit Ja zu beantworten. Und mehr: Die kleine Suzi macht richtig Spaß. Natürlich merkt man ihr vor allem bei den Bremsen ihr Alter an, aber echte Mängel hat sie nicht. Wer billig Motorradfahren will oder muss, der hätte mit dieser Suzi lange Spaß für den schmalen Taler.

Zwei Dinge dazu: Es hat in unserem Fall geklappt, weil der Käufer sich genau informiert hatte, worauf er achten müsse. Nicht verschwiegen werden soll, dass eine Portion Glück nicht schaden kann: Sollte ein Vorbesitzer die Suzi oft kalt ausgedreht haben oder mit Vollgas über die Piste getrieben, wäre dieses Fazit wahrscheinlich nicht so positiv.

Das zweite ist der Begriff der Einsteigermaschine, das Maschinen wie der Suzuki GS 500E oft angehängt wird. Schon klar, man will nicht viel Geld ausgeben und erst mal Erfahrung sammeln. Aber ob man dies mit einem Motorrad tun sollte, dem jedes elektronische Sicherheitsfeature fehlt?

Das muss jeder mit sich ausmachen.

Preis / Verfügbarkeit / Farben / Baujahre

  • Preis: Im Jahr 2000: 4480€
  • Gebraucht ab 200 bis ca. 2.500€
  • Baujahre: 1988-2007
  • Verfügbarkeit: sehr gut
  • Farben: anfangs

    rot, schwarz, blau, weiß, später auch in purple und grün

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Honda GL 1800 Gold Wing vs. Suzuki GS 500 – Motorradvergleich

Wer zwei Motorräder gegenüberstellt, die auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher sein könnten, bekommt meist einen besonders hilfreichen Vergleich: Die Honda GL 1800 Gold Wing steht für große Touren, Komfort und souveräne Langstrecken-Performance. Die Suzuki GS 500 dagegen ist eher die pragmatische Wahl für Einsteiger, Alltagsfahrten und kurvige Strecken, bei denen Agilität und Übersicht zählen. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Welche Stärken zeigen sich im Alltag, wo liegen die Grenzen, und welches Motorrad passt besser zu welchem Fahrstil?

Grundidee der beiden Motorräder: Tourenkomfort vs. unkompliziertes Fahrgefühl

Honda GL 1800 Gold Wing: gebaut für Reisen

Die Gold Wing ist ein echtes Langstreckenmotorrad. Das merkt man nicht nur am Gesamteindruck, sondern auch daran, wie sie sich im Fahrbetrieb anfühlt: ruhig, stabil und auf Entspannung ausgelegt. Gerade auf längeren Etappen spielt sie ihre Vorteile aus, weil Komfort, Ausstattung und Fahrruhe zusammenwirken. Wer häufig unterwegs ist, profitiert von der Art, wie die Maschine Kilometer „wegatmet“ – ohne dass man ständig das Gefühl hat, gegen das Motorrad arbeiten zu müssen.

Suzuki GS 500: leicht zu beherrschen

Die GS 500 verfolgt einen anderen Ansatz: Sie wirkt zugänglich, handlich und unkompliziert. Im Vergleich zur Gold Wing ist sie deutlich näher an dem, was viele Fahrer als „einfach losfahren“ beschreiben. Das Fahrgefühl ist direkter, die Maschine lässt sich im Alltag leichter bewegen und wirkt insgesamt weniger „groß“ im Handling. Damit eignet sie sich besonders für Situationen, in denen man häufig rangiert, in der Stadt unterwegs ist oder einfach ein Motorrad möchte, das schnell Vertrauen aufbaut.

Motor und Antrieb: souveränes Gleiten vs. lebendiges Ansprechverhalten

Beim Vergleich der Antriebscharakteristik zeigt sich ein klarer Unterschied: Die Honda GL 1800 Gold Wing ist auf gleichmäßiges, entspanntes Vorankommen ausgelegt. Sie bietet ein Fahrgefühl, das auf Stabilität und Durchzug in einem breiten Bereich setzt. Dadurch wirkt sie besonders auf Autobahn- und Landstraßenetappen „stressfrei“: Man muss nicht ständig nachregeln, um zügig voranzukommen.

Die Suzuki GS 500 ist dagegen eher auf ein spürbares, direktes Ansprechverhalten ausgelegt. Im Vergleich zur Gold Wing steht hier weniger das „Gleiten“ im Vordergrund, sondern das aktive Fahren. Das kann ein Vorteil sein, wenn man gern mit dem Motorrad arbeitet, Gasstellung und Drehzahl bewusst nutzt und sich das Fahrgefühl näher am Fahrer orientiert.

Fahrwerk und Handling: große Stabilität vs. wendige Kontrolle

Gold Wing: stabil, aber nicht „klein“

Die Gold Wing spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn es um ruhiges Geradeausfahren und sicheres Handling bei höheren Geschwindigkeiten geht. Das Fahrwerk vermittelt ein Gefühl von Kontrolle und Gelassenheit. Gleichzeitig ist das Motorrad natürlich größer und schwerer als eine GS 500 – das merkt man besonders bei langsamen Geschwindigkeiten, beim Rangieren oder in engen Passagen. Wer häufig enge Kurven, Baustellen oder häufiges Stop-and-go hat, wird die Größe der Gold Wing stärker spüren.

GS 500: leichtfüßig im Alltag

Die GS 500 wirkt im Vergleich deutlich handlicher. Das macht sie besonders attraktiv für den Alltag: Parken, Rangieren und das schnelle Umsetzen in der Stadt sind weniger anstrengend. Auch auf kurvigen Strecken kann die Maschine ihre Stärken zeigen, weil sie sich leichter „mitnehmen“ lässt. Wer gern spontan fährt und nicht jedes Mal das Gefühl haben möchte, ein großes Reisegerät bewegen zu müssen, findet hier einen klaren Vorteil.

Sitzposition und Komfort: Langstrecken-Ergonomie vs. sportlich-pragmatische Auslegung

Beim Thema Komfort zeigt sich die Philosophie beider Modelle besonders deutlich. Die Honda GL 1800 Gold Wing ist auf lange Fahrten ausgelegt. Die Sitzposition und die Gesamtergonomie sind darauf abgestimmt, dass man auch nach mehreren Stunden noch entspannt unterwegs ist. Dazu kommt, dass die Gold Wing im Vergleich oft als „ermüdungsarm“ wahrgenommen wird – ein Punkt, der gerade bei Reisen oder häufigen Langstreckenfahrten entscheidend ist.

Die Suzuki GS 500 ist dagegen eher pragmatisch. Die Sitzposition ist so gewählt, dass sie nicht übertrieben „tourig“ wirkt, aber auch nicht nur auf maximale Sportlichkeit getrimmt ist. Das kann für viele Fahrer genau richtig sein: genug Komfort für den Alltag, aber gleichzeitig eine Haltung, die das Motorrad nicht aus dem aktiven Fahrgefühl herausnimmt. Für sehr lange Etappen kann die Gold Wing jedoch klar die angenehmere Wahl sein.

Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen bei Tempo vs. kontrolliertes Ansprechen

Im Vergleich der Brems- und Stabilitätswirkung zeigt sich: Die Gold Wing ist darauf ausgelegt, auch bei zügigem Tempo und mit viel „Masse“ souverän zu bleiben. Das gibt Sicherheit, wenn man auf der Autobahn oder bei längeren Strecken unterwegs ist. Die Suzuki GS 500 bietet ebenfalls zuverlässige Verzögerung, wirkt aber im Gesamtpaket eher auf kontrolliertes, leichtes Handling ausgelegt. Das kann im Stadtverkehr und auf kleineren Landstraßen besonders angenehm sein, weil man das Motorrad schnell „im Griff“ hat.

Ausstattung und Alltag: Luxus und Reise-Setup vs. Fokus auf das Wesentliche

Ein großer Unterschied liegt in der Ausrichtung der Ausstattung. Die Honda GL 1800 Gold Wing steht für ein Reise-Setup, bei dem Komfort, Funktionalität und ein stimmiges Gesamtpaket im Vordergrund stehen. Wer regelmäßig unterwegs ist, profitiert davon, dass das Motorrad auf längere Fahrten vorbereitet ist und man sich weniger Gedanken um Details machen muss.

Die Suzuki GS 500 ist im Vergleich stärker auf das Wesentliche konzentriert. Das kann ein Vorteil sein, wenn man ein Motorrad sucht, das nicht „zu viel“ ist, sondern einfach fährt, sich gut bewegen lässt und sich leicht in den Alltag integrieren kann. Für viele Fahrer ist genau das der Punkt: weniger Komplexität, mehr Fahrspaß ohne großen Aufwand.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Stärken der Honda GL 1800 Gold Wing

  • Komfort und Reiseorientierung: besonders geeignet für lange Strecken und entspannte Fahrten.
  • Stabilität: vermittelt Vertrauen bei höheren Geschwindigkeiten und auf längeren Etappen.
  • Gesamtpaket: Ausstattung und Ergonomie greifen zusammen, um das Fahren zu erleichtern.

Schwächen der Honda GL 1800 Gold Wing

  • Handling bei niedrigen Geschwindigkeiten: Größe und Gewicht machen sich stärker bemerkbar.
  • Weniger „spontan“ im Stadtbetrieb: dort, wo häufig rangiert wird, ist die GS 500 im Vorteil.

Stärken der Suzuki GS 500

  • Handlichkeit: wirkt leichter zu bewegen und alltagstauglich.
  • Direktes Fahrgefühl: macht das aktive Fahren angenehm und zugänglich.
  • Pragmatischer Ansatz: Fokus auf Fahrspaß statt auf „Reise-Luxus“.

Schwächen der Suzuki GS 500

  • Langstreckenkomfort: im Vergleich zur Gold Wing weniger auf maximale Ermüdungsarmut ausgelegt.
  • Reise-Feeling: wer viel Autobahn und lange Etappen fährt, wird die Gold Wing eher bevorzugen.

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Der Vergleich lässt sich am besten über das Fahrprofil entscheiden. Die Honda GL 1800 Gold Wing ist besonders dann die richtige Wahl, wenn häufig längere Strecken gefahren werden, Komfort wichtig ist und das Motorrad als „Reisebegleiter“ dienen soll. Wer Wert auf Stabilität, ruhiges Fahrverhalten und ein stimmiges Gesamtpaket legt, wird mit der Gold Wing deutlich zufriedener sein.

Die Suzuki GS 500 ist dagegen ideal, wenn das Motorrad im Alltag flexibel sein soll, man gern leicht und kontrolliert fährt und das Handling eine große Rolle spielt. Auch für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das Vertrauen aufbaut und sich nicht wie ein großes Reisegerät anfühlt, ist die GS 500 eine sehr passende Option.

Fazit:

Die Honda GL 1800 Gold Wing ist das Motorrad für alle, die vor allem Langstrecke, Komfort und souveräne Stabilität suchen. Im Vergleich zur Suzuki GS 500 wirkt sie wie gemacht für entspannte Touren, bei denen man möglichst wenig „arbeiten“ möchte und stattdessen einfach Kilometer genießen will. Ihre Schwächen liegen vor allem im Handling bei niedrigen Geschwindigkeiten – wer viel rangiert oder enge Stadtpassagen fährt, spürt Größe und Gewicht stärker.

Die Suzuki GS 500 punktet dagegen mit Handlichkeit, direktem Fahrgefühl und unkomplizierter Alltagstauglichkeit. Sie eignet sich besonders für kürzere Strecken, kurvige Landstraßen und Fahrer, die ein Motorrad möchten, das sich leicht bewegen lässt und schnell vertraut wirkt. Wer jedoch regelmäßig sehr lange Etappen fährt, wird die Gold Wing als deutlich angenehmer empfinden.

Kurz gesagt: Gold Wing für Reisen, GS 500 für Alltag und agiles Fahren.

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