| UVP | 32.149 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2026~ | |
| UVP | 14.600 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Komfort
- Präzision
- alltagstaugleicher Motor
- Durchzug
- Display
- Gewicht
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 365 | kg |
| Radstand | 1.695 | mm |
| Länge | 2.475 | mm |
| Radstand | 1.695 | mm |
| Sitzhöhe: | 745 | mm |
| Höhe | 925 | mm |
| Gewicht | 247 | kg |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Länge | 2.265 | mm |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.465 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Boxermotor | |
| Hubraum | 1.833 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 73 | mm |
| Kühlung | Flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2 4-Takt 90 Grad | |
| Hubraum | 1.037 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 100 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 126 PS bei 5.500 U/Min | |
| Drehmoment | 170 NM bei 4.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
| Leistung | 107 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 100 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 408 | km |
Fahrwerk
| Reifen vorne | 130/70-18 | |
| Reifen hinten | 200/55-16 | |
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Kayaba USD-Gabel 43 mm (Federweg 160)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit Hebelsystem (Federweg 160)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Kastenschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 R19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben Festsattel, radial ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 260 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Wieder drängt sich der Gedanke auf: Warum eigentlich kennen dieses Bike so wenige Menschen? Suzuki selbst hält sich am Markt mit Neuheiten vornehm zurück, was man an den Marktanteilen deutlich ablesen kann. Schade, wirklich schade. Sie können es doch, denn dieses Mittelklasse-Adventure-Bike zeigt deutlich, dass die Japaner ein richtig gutes Bike, welches einen eigenen Charakter hat, auf die Beine stellen können.
Also ab zur Probefahrt. Beispielseise hier: Bergmann und Söhne in Tornesch haben uns das Testbike zur Verfügung gestellt.
Muss ja nicht gelb sein.
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Honda GL 1800 Gold Wing vs. Suzuki V-Strom 1050 XT: Welches Tourenmotorrad passt besser?
Wenn es um große Touren geht, stehen zwei sehr unterschiedliche Philosophien nebeneinander: Die Honda GL 1800 Gold Wing steht für maximalen Komfort, souveräne Langstreckenleistung und ein luxuriöses Gesamtpaket. Die Suzuki V-Strom 1050 XT dagegen zielt auf vielseitige Einsatzmöglichkeiten, eine aufrechte Sitzposition und die Fähigkeit, auch abseits der reinen Autobahnroutine Spaß zu machen. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich spannend: Wer vor allem entspannte Kilometer sammeln will, schaut anders hin als jemand, der Touren gern mit wechselndem Untergrund kombiniert.
Grundidee im Vergleich: Luxus-Tourer vs. Adventure-Tourer
Die Honda GL 1800 Gold Wing ist als großer Tourer konzipiert, der sich wie ein rollendes Wohnzimmer anfühlt. Der Fokus liegt auf ruhigem, gleichmäßigem Vortrieb, sehr hohem Komfort und einer Ausstattung, die lange Fahrten angenehm macht. Die Suzuki V-Strom 1050 XT ist dagegen ein Adventure-orientiertes Motorrad, das Touren mit mehr Flexibilität verbindet. Sie wirkt im Handling oft agiler und bietet durch ihre Bauart das Gefühl, schneller zwischen Alltag, Landstraße und leichtem Offroad-Einsatz wechseln zu können.
Fahrgefühl und Motorcharakter: Wie sich die Leistung anfühlt
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Honda GL 1800 Gold Wing spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn gleichmäßiges Tempo und entspannte Drehzahlen gefragt sind. Der Motorcharakter wirkt auf Langstrecke sehr souverän, und das Motorrad bleibt dabei gut kontrollierbar. Wer häufig lange Strecken fährt, profitiert von der Art, wie die Leistung anliegt: nicht hektisch, sondern kontinuierlich.
Die Suzuki V-Strom 1050 XT setzt stärker auf einen lebendigeren, alltagstauglichen Antritt. Gerade beim Beschleunigen aus dem mittleren Drehzahlbereich fühlt sich das Motorrad oft direkter an. Dadurch wirkt es in kurvigen Abschnitten und beim zügigen Vorankommen besonders attraktiv. Gleichzeitig bleibt sie tourentauglich, weil sie nicht nur für sportliches Fahren gedacht ist, sondern auch für längere Etappen.
Komfort und Ergonomie: Wer macht die längeren Tage leichter?
Hier liegt der größte Unterschied. Die Honda GL 1800 Gold Wing ist klar auf Komfort getrimmt. Windschutz, Sitzgefühl und die Art, wie das Motorrad Unebenheiten abfedert, sind auf entspannte Langstrecken ausgelegt. Gerade bei wechselnden Wetterbedingungen und längeren Autobahnphasen spielt die Gold Wing ihre Stärken aus: Der Fahrer bleibt deutlich weniger „im Kampf“ mit dem Fahrtwind und kann sich mehr auf die Strecke konzentrieren.
Die Suzuki V-Strom 1050 XT bietet ebenfalls guten Komfort, aber mit anderer Ausrichtung. Die aufrechte Sitzposition und die Adventure-typische Geometrie sorgen für ein anderes Körpergefühl. Das Motorrad wirkt oft weniger „schwerfällig“, wenn es darum geht, Positionen zu verändern oder in den Alltag zu wechseln. Für viele Fahrer ist das ein Vorteil, wenn Touren nicht nur aus Autobahn bestehen, sondern auch aus Landstraßen, Baustellen und wechselnden Fahrbahnbelägen.
Windschutz und Verkleidung: Unterschiedliche Prioritäten
Die Honda GL 1800 Gold Wing ist beim Thema Windschutz sehr stark. Die Verkleidung und die Auslegung der Aerodynamik zielen darauf, den Fahrer bei hohen Geschwindigkeiten möglichst ruhig zu halten. Das macht sich vor allem auf langen Etappen bemerkbar, wenn der Körper sonst durch Winddruck ermüdet.
Die Suzuki V-Strom 1050 XT ist ebenfalls gut geschützt, aber nicht im gleichen „Reise-Luxus“-Ansatz. Der Schutz ist eher funktional und passt zur Adventure-Philosophie: Man bleibt beweglich, ohne dass das Motorrad komplett auf maximale Abschirmung getrimmt ist. Wer häufig zwischen verschiedenen Geschwindigkeiten pendelt oder öfter Landstraße fährt, empfindet das oft als angenehmen Kompromiss.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Bei der Honda GL 1800 Gold Wing steht die Stabilität im Vordergrund. Das Motorrad vermittelt auf der Gerade und in gleichmäßigen Kurven viel Ruhe. Das ist besonders dann ein Plus, wenn lange Strecken „durchgezogen“ werden und das Fahrwerk Unebenheiten souverän dämpft.
Die Suzuki V-Strom 1050 XT wirkt im Vergleich oft agiler. Das Handling fühlt sich leichter an, vor allem in Situationen, in denen häufig die Linie gewechselt wird oder wenn es im Alltag enger wird. Gleichzeitig bleibt sie auf Touren ein ernstzunehmendes Reisemotorrad, weil das Fahrwerk nicht nur für kurze Fahrten ausgelegt ist.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Tempo
Beide Motorräder sind auf sicheres Fahren ausgelegt, aber sie vermitteln das Vertrauen unterschiedlich. Die Honda GL 1800 Gold Wing punktet mit einem sehr kontrollierten Bremsgefühl, das gerade bei hohen Reisegeschwindigkeiten und voll beladenem Setup angenehm ist. Die Suzuki V-Strom 1050 XT bietet ebenfalls eine starke Bremsperformance, die im Alltag und auf wechselnden Streckenverhältnissen gut unterstützt. In der Praxis bedeutet das: Die Gold Wing fühlt sich eher wie „große, ruhige Maschine“ an, während die V-Strom das Gefühl von „präzise dosierbar“ vermittelt.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung im Alltag
Elektronik spielt bei beiden Modellen eine wichtige Rolle. Die Honda GL 1800 Gold Wing setzt dabei stark auf ein Paket, das den Reisekomfort und die Langstreckenroutine unterstützt. Das kann sich in der Art zeigen, wie das Motorrad mit unterschiedlichen Situationen umgeht – etwa beim Anfahren, beim Halten der Spur oder bei der Unterstützung im Fahrbetrieb.
Die Suzuki V-Strom 1050 XT bringt ebenfalls moderne Assistenz und eine Elektronik, die zur Adventure-Nutzung passt. Gerade wenn die Strecke nicht immer gleich ist, hilft die Abstimmung dabei, das Motorrad berechenbar zu halten. Im Vergleich wirkt die V-Strom oft „universeller“, während die Gold Wing eher „komfortorientiert“ wirkt.
Gepäck, Alltagstauglichkeit und Nutzung im Jahresverlauf
Tourentauglichkeit zeigt sich nicht nur auf dem Papier, sondern im Alltag: Wie einfach lässt sich das Motorrad beladen, wie gut bleibt es im Alltag handhabbar und wie komfortabel ist das Motorrad im täglichen Rhythmus? Die Honda GL 1800 Gold Wing ist in dieser Hinsicht sehr stark, weil sie auf längere Fahrten mit Gepäck ausgelegt ist und sich auch als „Langstreckenmaschine“ anfühlt, die man gern für mehrere Tage nutzt.
Die Suzuki V-Strom 1050 XT punktet zusätzlich mit ihrer Vielseitigkeit. Wer Touren plant, die auch mal über weniger perfekte Straßen führen, profitiert von der Adventure-Anmutung und dem Gefühl, dass das Motorrad nicht nur für die perfekte Autobahnspur gebaut ist. Das macht sie besonders interessant für Fahrer, die nicht jedes Wochenende nur „die gleiche Strecke“ fahren möchten.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Honda GL 1800 Gold Wing – Stärken
- Maximaler Reisekomfort für lange Strecken, besonders bei Wind und Tempo.
- Sehr souveränes Fahrgefühl auf der Gerade und bei gleichmäßiger Fahrt.
- Luxuriöse Gesamtanmutung, die Touren entspannter macht.
Honda GL 1800 Gold Wing – Schwächen
- Weniger „leichtfüßig“ im engen Alltag als ein adventure-orientiertes Motorrad.
- Wer vor allem kurze, wechselnde Strecken fährt, nutzt den Luxus-Komfort möglicherweise nicht voll aus.
Suzuki V-Strom 1050 XT – Stärken
- Vielseitigkeit für Touren mit unterschiedlichen Streckenprofilen.
- Agileres Handling und ein direkteres Gefühl in kurvigen Abschnitten.
- Adventure-Charakter, der auch abseits der reinen Autobahn Spaß macht.
Suzuki V-Strom 1050 XT – Schwächen
- Beim „Reise-Luxus“-Komfort und maximaler Abschirmung ist die Gold Wing typischerweise im Vorteil.
- Für Fahrer, die ausschließlich lange Autobahnetappen bevorzugen, kann der Adventure-Fokus weniger passend wirken.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Honda GL 1800 Gold Wing ist besonders passend, wenn der Schwerpunkt klar auf Langstrecke liegt. Wer häufig mehrere hundert Kilometer am Stück fährt, Wert auf Ruhe, hohen Komfort und eine luxuriöse Ausstattung legt und das Motorrad als „Reisebegleiter“ versteht, trifft mit der Gold Wing sehr wahrscheinlich die richtige Wahl. Auch für Fahrer, die weniger mit sportlicher Agilität, sondern mehr mit entspanntem Gleiten zufrieden sind, ist sie eine starke Option.
Die Suzuki V-Strom 1050 XT eignet sich besonders für diejenigen, die Touren gern abwechslungsreich gestalten: Landstraße, wechselnde Beläge, gelegentlich auch schlechtere Straßen – ohne dabei auf ein modernes, tourentaugliches Gesamtpaket zu verzichten. Wer ein Motorrad sucht, das im Alltag nicht zu „groß“ wirkt, aber trotzdem für längere Fahrten bereit ist, findet in der V-Strom oft den besseren Kompromiss.
Fazit:
Die Honda GL 1800 Gold Wing ist die bessere Wahl für Fahrer, die vor allem maximalen Komfort und ein sehr ruhiges, souveränes Reisegefühl suchen. Sie spielt ihre Stärken besonders auf langen Etappen aus, wenn Windschutz, entspannte Ergonomie und eine luxuriöse Gesamtwirkung im Vordergrund stehen. Die Suzuki V-Strom 1050 XT ist dagegen die passendere Option, wenn Vielseitigkeit wichtiger ist: ein agileres Handling, eine adventure-orientierte Sitzposition und die Fähigkeit, Touren auch dann spannend zu halten, wenn die Strecke nicht perfekt ist. Kurz gesagt: Wer „entspannt ankommen“ priorisiert, greift zur Gold Wing; wer „abwechslungsreich unterwegs sein“ möchte, findet in der V-Strom 1050 XT den stimmigeren Begleiter.