| UVP | 32.149 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2026~ | |
| UVP | 20.400 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Wahsinns-Motor mit Raketen-Schubkraft
- fauchender Triple-Sound
- zupackende Brembo Stylema Bremsanlage
- volle Hütte inkl. semi-aktiven Fahrwerk von Öhlins
- nahezu einzigartiges Design
- sportlich fordernde Sitzposition
- Soziusbetrieb 1b
- Standgeräusch 98 db (konnte auch bei Pro stehen)
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 365 | kg |
| Radstand | 1.695 | mm |
| Länge | 2.475 | mm |
| Radstand | 1.695 | mm |
| Sitzhöhe: | 745 | mm |
| Höhe | 925 | mm |
| Gewicht | 199 | kg |
| Radstand | 1.439 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.439 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.120 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Boxermotor | |
| Hubraum | 1.833 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 73 | mm |
| Kühlung | Flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Dreizylinder-12V-DOHC-Reihenmotor | |
| Hubraum | 1.160 | ccm |
| Hub | 61 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring-Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 126 PS bei 5.500 U/Min | |
| Drehmoment | 170 NM bei 4.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
| Leistung | 180 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 9.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 245 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 246 | km |
Fahrwerk
| Reifen vorne | 130/70-18 | |
| Reifen hinten | 200/55-16 | |
| Rahmenbauart | Doppelrohrrahmen mit verschraubtem Heckrahmen | |
| Federung vorne | Voll einstellbare 43 mm Öhlins Up-Side-Down-Gabel, Öhlins S-EC 2.0 OBTi Fahrwerk mit elektronisch einstellbarer Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Öhlins Monoshock Hinterradaufhängung mit Umlenkung, Öhlins S-EC 2.0 OBTi Fahrwerk mit elektronisch einstellbarer Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Stylema Monoblock-Radialsättel, Kurven-ABS, radialer Handbremszylinder ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo-Doppelkolbenschwimmsattel ( Ø 220 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Was für ein Traumbike, die Speed Triple 1200RR! Vor allem der Motor und das Fahrwerk werden uns im Gedächtnis bleiben. Die Sitzposition allerdings auch: Wie gesagt, das ist nichts für Bandscheiben-Geschädigte oder die, die es werden wollen. Ansonsten ist das Konzept der RR relativ einzigartig. Lediglich die MV Agusta Superveloce verfolgt einen ähnlichen Ansatz: Optik Café-Racer, alles andere Racer-Racer. Wir hatten jedenfalls jede Menge Spaß mit der Triumph Speed Triple 1200 RR.Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Triumph-Hamburg. Wer Bock hat auf eine Probefahrt: Dort steht sie als Vorführer und freut sich schon auf jede Menge Probefahrten, dazu ist sie schließlich da.
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Honda GL 1800 Gold Wing vs Triumph Speed Triple 1200 RR – Vergleich im Motorradtest
Wenn zwei Motorräder so unterschiedliche Konzepte verfolgen, wird ein Vergleich besonders spannend. Die Honda GL 1800 Gold Wing steht für entspanntes Reisen, viel Komfort und eine souveräne Art, lange Strecken zu genießen. Die Triumph Speed Triple 1200 RR dagegen ist auf unmittelbare Fahrfreude ausgelegt: sportlich, direkt und mit dem Anspruch, Kurven und Tempo zu belohnen. Im folgenden Vergleich werden die typischen Stärken und Schwächen beider Modelle gegenübergestellt – ohne Zahlenfriedhof, aber mit klarer Einordnung der wichtigsten Unterschiede.
Grundidee: Tourer-Gefühl vs. Naked-Sport
Die Honda GL 1800 Gold Wing ist ein klassischer Tourer. Das merkt man nicht nur am Gesamtkonzept, sondern auch daran, wie sie sich im Alltag und auf längeren Etappen anfühlt: ruhig, stabil und darauf optimiert, dass Fahrer und Mitfahrer möglichst wenig „arbeiten“ müssen. Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist dagegen ein Naked Bike mit sportlichem Fokus. Sie wirkt kompakter, agiler und fordert die aktive Fahrweise stärker ein – besonders dort, wo es kurvig wird oder wenn zügig beschleunigt werden soll.
Wie sich der Charakter beim Fahren unterscheidet
Die Gold Wing vermittelt ein „Gleiten“-Gefühl. Gerade auf Autobahn und Landstraße spielt sie ihre Stärke aus: gleichmäßige Leistungsentfaltung, entspannte Sitzposition und ein Gesamtpaket, das lange Fahrten angenehm macht. Die Speed Triple 1200 RR ist spürbar „näher am Fahrer“. Gasannahme und Fahrgefühl sind direkter, die Maschine reagiert schneller auf Impulse. Wer gern dynamisch fährt, findet hier ein Motorrad, das Lust auf Tempo macht.
Motor und Leistungsentfaltung: souverän vs. fordernd
Im Vergleich der Motorcharaktere zeigt sich ein klarer Unterschied: Die Honda GL 1800 Gold Wing setzt auf Durchzug und Gelassenheit. Die Leistung wird so bereitgestellt, dass das Motorrad auch bei wechselnden Geschwindigkeiten angenehm kontrollierbar bleibt. Das ist besonders praktisch, wenn Streckenprofil und Verkehrslage häufig wechseln.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR zielt stärker auf sportliche Dynamik. Die Leistungsentfaltung wirkt lebendiger und „griffiger“, wodurch sich das Motorrad eher wie ein Werkzeug für zügiges Fahren anfühlt. Das kann ein großer Vorteil sein, wenn Kurven, Überholmanöver oder sportliche Ausfahrten im Vordergrund stehen. Gleichzeitig bedeutet das: Wer entspannt cruisen möchte, muss sich bei der Speed Triple stärker auf die eigene Fahrweise einstellen.
Stärken und Schwächen in der Praxis
Die Gold Wing punktet vor allem mit Konstanz und Stressfreiheit. Schwächen liegen eher dort, wo maximale Agilität gefragt ist: Das Tourenkonzept bringt naturgemäß mehr Gewicht und mehr „Masse“ mit, was im engen Stadtverkehr oder bei sehr langsamen Manövern spürbar sein kann.
Die Speed Triple 1200 RR ist im Gegenzug besonders stark bei Fahrdynamik und Kurvengefühl. Als Schwäche kann sich zeigen, dass das sportliche Setup weniger „automatisch“ komfortabel ist als bei einem klassischen Tourer. Wer häufig lange Strecken in entspannter Haltung fährt, wird die Gold Wing vermutlich als angenehmer empfinden.
Fahrwerk und Handling: Stabilität auf Strecke vs. Agilität im Kurvenrausch
Beim Fahrwerk zeigt sich die Philosophie beider Motorräder deutlich. Die Honda GL 1800 Gold Wing ist auf Stabilität ausgelegt. Sie bleibt auch bei höheren Geschwindigkeiten ruhig, vermittelt Sicherheit und macht das Fahren über längere Zeit weniger anstrengend. Das ist besonders wertvoll, wenn die Strecke „lang“ ist und man nicht ständig nachjustieren möchte.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist dagegen auf präzises Ansprechen und sportliche Kontrolle ausgelegt. In Kurven fühlt sich das Motorrad oft direkter an, und die Linie lässt sich zügiger aufbauen. Das macht sie attraktiv für Fahrer, die gern aktiv fahren und das Motorrad als Teil des Fahrspaßes sehen.
Wie sich das in Alltagssituationen bemerkbar macht
Auf der Gold Wing steht die Gelassenheit im Vordergrund: weniger „Arbeit“ für den Fahrer, mehr Fokus auf Strecke und Umgebung. Die Speed Triple 1200 RR ist dagegen eher ein Motorrad für Situationen, in denen man spürt, dass man fährt: Ampelstarts, Landstraßen mit Kurven, sportliche Ausfahrten. Im Stadtverkehr kann die Agilität ein Plus sein, aber das sportliche Setup verlangt auch mehr Aufmerksamkeit.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen vs. sportliche Verzögerung
Beide Motorräder sind auf Sicherheit und Kontrolle ausgelegt, aber der Charakter der Bremsleistung unterscheidet sich. Die Honda GL 1800 Gold Wing bietet ein Gefühl von verlässlicher Verzögerung und lässt sich dabei gut dosieren. Das ist besonders hilfreich, wenn man häufig mit wechselnden Bedingungen fährt – etwa bei Verkehr, Regen oder wechselnder Fahrbahnbeschaffenheit.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR wirkt im Vergleich eher „sportlich“ in der Bremsperformance. Das Motorrad unterstützt dynamische Fahrweise und ermöglicht kräftige Verzögerung, wenn es darauf ankommt. Wer gern zügig fährt, wird die direkte Rückmeldung schätzen. Wer dagegen sehr gemütlich unterwegs ist, kann die sportliche Auslegung als „zu präsent“ empfinden – nicht als Nachteil, aber als Unterschied im Fahrgefühl.
Elektronik und Assistenz: Komfort-Orientierung vs. Performance-Fokus
Elektronik ist bei beiden Modellen ein Thema, aber mit unterschiedlicher Zielrichtung. Die Honda GL 1800 Gold Wing wirkt insgesamt darauf ausgelegt, das Fahren zu erleichtern und den Komfort zu erhöhen. Das zeigt sich in der Art, wie sich das Motorrad im Alltag „mitdenkend“ anfühlt: stabil, berechenbar und auf entspannte Nutzung optimiert.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR setzt stärker auf Performance-Features. Die Elektronik unterstützt sportliche Dynamik und hilft dabei, die Kraft kontrolliert auf die Straße zu bringen. Das ist ein Vorteil, wenn man das Motorrad bewusst bewegt und die Fahrmodi als Werkzeug versteht.
Stärken und Schwächen bei der Bedienung
Die Gold Wing punktet mit einem Gesamtpaket, das sich für viele Fahrer wie „einfach rund“ anfühlt. Die Speed Triple 1200 RR kann dagegen mehr „Fahrer-Interaktion“ verlangen: Wer die Elektronik und Fahrmodi sinnvoll nutzt, bekommt ein sehr stimmiges Setup. Wer sie ignoriert, fährt zwar trotzdem gut, aber verschenkt Potenzial.
Komfort, Sitzposition und Alltagstauglichkeit
Hier trennt sich die Spreu schnell vom Konzept. Die Honda GL 1800 Gold Wing ist klar auf Komfort ausgelegt. Sitzposition, Windschutz und das ruhige Fahrgefühl machen sie besonders attraktiv für lange Touren. Auch wenn die Strecke mal nicht perfekt geplant ist, bleibt das Motorrad angenehm und „reisebereit“.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist im Komfort eher sportlich. Das bedeutet nicht, dass sie unbrauchbar ist – aber sie ist stärker auf aktive Fahrweise ausgelegt. Für kürzere Ausfahrten, Wochenendtouren oder Fahrten, bei denen Kurven und Dynamik im Fokus stehen, ist sie sehr passend. Für ausgedehnte Langstrecken kann die Gold Wing die entspanntere Wahl sein.
Design und Gesamteindruck: Reiseluxus vs. Rennstrecken-Vibe
Auch wenn Design nicht alles ist, beeinflusst es die Wahrnehmung. Die Gold Wing wirkt wie ein „rollendes Wohnzimmer“ – groß, präsent und auf Reise ausgelegt. Die Speed Triple 1200 RR wirkt dagegen wie ein Naked Bike mit klarer sportlicher Haltung: kompakt, aggressiv im Look und mit dem Gefühl, dass sie am liebsten zügig bewegt wird.
Welche Zielgruppe passt besser?
Die Gold Wing richtet sich an Fahrer, die Komfort priorisieren und gern Kilometer sammeln. Die Speed Triple 1200 RR spricht eher diejenigen an, die Fahrdynamik suchen und sich an sportlicher Performance erfreuen.
Fazit:
Die Honda GL 1800 Gold Wing ist die bessere Wahl für alle, die vor allem lange Strecken genießen möchten: ruhiges Fahrgefühl, souveräne Kontrolle und ein Gesamtpaket, das den Alltag und die Tour entspannt macht. Wer häufig mit wechselnden Bedingungen unterwegs ist und dabei möglichst wenig „arbeiten“ will, findet in der Gold Wing einen starken Begleiter.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR passt am besten zu Fahrern, die sportliche Dynamik suchen: direktes Ansprechverhalten, agiles Handling und ein Fahrgefühl, das Kurven und Tempo belohnt. Für kürzere, aktive Ausfahrten und für alle, die gern zügig fahren und die Elektronik als Unterstützung für Performance nutzen, ist die Speed Triple die passendere Entscheidung.
Kurz gesagt: Reise-Komfort gewinnt bei der Gold Wing, Fahrspaß und Dynamik bei der Speed Triple 1200 RR.